Alle Beiträge von obrist-impulse

Türkei vor dem Staatsbankrott

Washington hat Sanktionen gegen die Türkei verhängt. Ökonomisch sind diese bedeutungslos, dennoch stürzt die Lira ab. Hintergrund ist ein Streit um einen in der Türkei inhaftierten US-Pastors.

Unmittelbarer Auslöser war der Beschluss der US-Regierung, Sanktionen gegen zwei türkische Minister zu erlassen. Diese Maßnahmen sind zwar ökonomisch bedeutungslos, sie setzen jedoch ein verheerendes Signal. Denn Türkei vor dem Staatsbankrott weiterlesen

Hetzjagd von den Toleranten

Jene, die am lautesten nach Toleranz schreien, gewähren sie am wenigsten: Bereits eineinhalb Monate vor dem neunten «Marsch fürs Läbe» machen Linksautonome Kreise eine Hetzjagd auf die Veranstalter. Dies beginnt mit Hetze im Internet und geht über Drohbriefe bis zum Versprayen des Medienhauses Jordi, dessen Mitinhaber zur Trägerschaft der Lebensrechtsdemonstration gehört.

Mit ihrem Anliegen stehen freikirchliche Kreise in der Schweiz auf ziemlich verlorenem Posten, Hetzjagd von den Toleranten weiterlesen

Transfiguration – Fest der Verklärung von Jesus

6. August römisch-katholischen Kirche, anglikanische und altkatholische Kirche / 23. Juli armenische Kirche / 19. August Orthodoxe Kirche

Die Verklärung des Herrn (lateinisch Transfiguration) bezeichnet die Begegnung von Jesus mit Mose und Elia.

Der Ort dieser Begegung, ist nicht klar. Eine Möglichkeit ist der Berg Hermon, der Tabor oder der Berg Meron. Für den Hermon spricht, dass Jesus sich zuvor bei den Hermonquellen aufhielt. Für den Meron, dass dort nach jüdischer Tradition der Stuhl des Elia ist. Auf dem Tabor ist eine christliche Kirche.

Jesus nimmt Transfiguration – Fest der Verklärung von Jesus weiterlesen

Israelsonntag

2018:  Sonntag 5. August

Das Gedenken an die Zerstörung Jerusalems (Tischa BeAw) fand im christlichen Kalender Eingang am 10. Sonntag nach Trinitatis, auch «Israelsonntag » genannt. Luther setzte diesen Tag zu Beginn der Reformation ein, um sich mit den Juden solidarisch zu erklären. Zuerst wurde er «Jerusalem-Gedenktag» genannt.

Der Inhalt dieses Sonntags wurde in der Geschichte unterschiedlich verstanden. Israelsonntag weiterlesen

Im Nahen Osten nehmen Irans Probleme zu

Neben einer von Saudi-Arabien geführten Offensive im Jemen und israelischen Luftangriffen auf seine Einheiten in Syrien steht das imperialistische Projekt Teherans nun auch Angriffen im Irak gegenüber.

Im Gegensatz zur Situation im Jemen und Syrien, wo die Expansionspolitik des Iran mit nationalen Armeen konfrontiert ist, wird sie im Irak vom Volk attackiert.

Die Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften, die Im Nahen Osten nehmen Irans Probleme zu weiterlesen

Was Ihr glaubt, ist unglaublich

Die Journalistin Valerie Schönian hat den Priester Franziskus von Boeselager ein Jahr begleitet. Nun gibt Schönian in der aktuellen Ausgabe der Die-Zeit-Beilage Christ & Welt unter der Überschrift „Was Ihr glaubt, ist unglaublich“ Tipps für Gläubige.

Schönian gibt zu verstehen, dass man sich in den Ungläubigen hineinversetzen müsse: „Ihnen muss bewusst sein: Das, was Sie da glauben, klingt sehr abstrus. Sie glauben, dass Gott Mensch geworden ist.“ Und weiter notiert sie: „Ihr Glaube ist nicht logisch. Theologiestudium hin oder her. Er ergibt nur für Sie Sinn, weil Sie an Gott glauben.“

Ein Christ solle nicht versuchen, Was Ihr glaubt, ist unglaublich weiterlesen

Weniger Zeitung mehr Internet

Die Zeitungs-Leserschaft unter erwachsenen jüdischen Israeli ist zum ersten Mal überhaupt unter 50 Prozent gefallen.

Das berichtete «Haaretz» am Mittwoch. Die Rate war dramatisch gefallen von 58 Prozent in einer Umfrage von 2015 auf das heutige Niveau von 49 Prozent. In der gleichen Periode sind die Lesegewohnheiten von Wochenendzeitung von 61 auf 52 Prozent gesunken.

Auf der anderen Seite ist der steigende Trend bei den digitalen Medien wohl kaum noch aufzuhalten. 92 Prozent der Personen, die Weniger Zeitung mehr Internet weiterlesen

Handyverbot an Frankreichs Schulen

Das französische Parlament hat ein gesetzliches Handyverbot an Schulen beschlossen. Die Regelung gilt für alle internetfähigen Geräte wie Handys, Smartphones, Smartwatches oder Tablets. Schüler dürfen diese Geräte nicht mehr in Schulräumen und bei schulischen Aktivitäten auch außerhalb des Schulgebäudes nutzen. Ausnahmen gelten für Schüler mit Behinderungen.

Bereits seit 2010 darf per Gesetz in Frankreich das Handy nicht mehr im Unterricht genutzt werden. Die Schulen konnten Handyverbot an Frankreichs Schulen weiterlesen

1. August – Nationalfeiertag der Schweiz (Confoederatio Helvetica)

Die Gründung der modernen Schweiz geht auf das Jahr 1848 zurück. Vor dieser Zeit bestand die Schweiz aus einem lockeren Bündnis unabhängiger Kantone. Jeder Kanton war im Prinzip frei, das Bündnis jederzeit zu verlassen.

Der offizielle Ausdruck „Confoederatio Helvetica“ wurde nach der Schaffung des Bundesstaates 1848 eingeführt. Seit 1879 findet er sich auf Münzen. Die Abkürzung „CH“ hat sich seit dem internationalen Übereinkommen über die Zulassung von Kraftfahrzeugen 1909 als Kurzbezeichnung für die Schweiz und alles Schweizerische etabliert.  1. August – Nationalfeiertag der Schweiz (Confoederatio Helvetica) weiterlesen

Ökologischer Fußabdruck verbessern, indem Afrikaner nicht geboren werden

Spätestens seit dem Klimagipfel von Kopenhagen 2009 könnten  westliche Individuen und Organisationen ihren eigenen «ökologischen Fußabdruck» abgelten, indem sie online für Empfängnisverhütung und Sterilisierung in afrikanischen Ländern spenden. Das gibt dem Westen einen Freibrief, «weiter zu verschwenden und sein eigenes ökologisches Gewissen zu beruhigen, indem man einfach einen armen Afrikaner daran hindert, geboren zu werden».

Das meint die nigerianische Katholikin Obianju Ekeocha in ihrem Buch «Target Africa: Ideologischer Neo-Kolonialismus im 21. Jahrhundert».

Fast alle «Hilfsprogramme», mit denen der Westen versuche, seine Lösungen für Afrika anzubringen, basierten auf dem Gedankengang Ökologischer Fußabdruck verbessern, indem Afrikaner nicht geboren werden weiterlesen

Offen für Glauben – aber nicht für Kirchen

Großbritannien: 62 Prozent der Generation Z ist offen gegenüber Diskussionen zum Glauben.

Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsunternehmen ComRes durchgeführt. Dabei wurden 4‘097 britische Erwachsene befragt und die Ergebnisse sind interessant: Junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren, die offiziell zur Generation Z gehören, sind offener und denken positiver über den christlichen Glauben als ältere Generationen. Die Hälfte Offen für Glauben – aber nicht für Kirchen weiterlesen

Die Krux mit Israels neuem Nationalstaatengesetz

Nach der Annahme des israelischen Nationalstaatsgesetz am 19. Juli 2018 ändert sich in der Praxis wahrscheinlich nichts. Israel ist bereits durch die Unabhängigkeitserklärung vom 15. Mai 1948 als Nationalstaat für jüdische Menschen definiert. Jerusalem in seiner Gesamtheit ist seit 1980 per Grundgesetz unteilbare Hauptstadt des Staates Israel.

Nach wie vor hat Israel keine Verfassung sondern nur ein Flickenteppich von Grundgesetzen und Statements, die sich auch widersprechen. Es ist dann die Aufgabe der Anwälte und Richter herauszufinden, welche Rechte daraus in der Praxis entstehen. In der Regel haben arabische Menschen in Israel mehr Rechte als in arabischen Ländern.

Es gibt zum Beispiel Die Krux mit Israels neuem Nationalstaatengesetz weiterlesen

Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag

Freitag 27. Juli 2018

Tu BeAv ist in Israel ein Freudentag. Er gleicht etwas dem Valentinstag, an dem man sich Blumen schenkt. Die erste offizielle Erwähnung von Tu BeAv findet sich in der Mischna am Ende des zweiten Jahrhunderts. Es handelt sich um keinen traditionellen Feiertag, sondern um einen normalen Arbeitstag, auch wenn in der Nacht zu ihm viel gesungen und getanzt wird.

Wegen der freudigen Ereignisse, die an diesem Tag stattfanden, betrachteten die Gelehrten Israels den 15. Aw als einen der beiden Erfolg versprechendsten Tagen im jüdischen Kalender (der andere ist Jom Kippur – Talmud, Taanit 26b).

Trotzdem sind für den 15. Aw Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag weiterlesen

Kirchen müssen an Umgang mit Medien arbeiten

Pater Nikodemus Schnabel, Sprecher der Benediktinerabtei Dormitio in Jerusalem ist der Meinung, dass Kirchenleute an ihrer Sprache im Umgang mit Medienvertretern arbeiten müssen. „Als Theologen und Kirchenleute haben wir eine sehr ausgefeilte Sprache, die auch richtig ist – aber oft unverständlich“, äußerte sich Schnabel im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Kirchenleute – auch er selbst – wünschten sich manchmal, dass die Medien in ihrem Sinne berichteten, sagte der Ordensmann im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). „Der Job von Journalisten ist es aber, Kirchen müssen an Umgang mit Medien arbeiten weiterlesen