Alle Beiträge von obrist-impulse

Darstellung des Herren – Mariä Lichtmess

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn, volkstümlich auch unter dem Namen  Mariä Lichtmess.

Die Propheten Simeon und Hanna erkennen Jesus als den verheißenen Messias, als er von seinen Eltern in den Tempel gebracht worden war. Sie preisen ihn als Retter und als das „Licht der Welt“.

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Boko Haram wütet in Kamerun

Kämpfer der islamistischen Miliz Boko Haram verübten am 24. Januar einen Angriff auf zwei Dörfer im äußersten Norden Kameruns. Dabei brannten sie zwei Kirchen nieder, bevor sie ein Krankenhaus der Union des Eglises Evangeliques du Cameroun (UEEC) plünderten und in Brand setzten. Auch zahlreiche Häuser der Dorfbewohner wurden zerstört, berichtet Open Doors. Boko Haram wütet in Kamerun weiterlesen

Boykott BDS und PLO statt Israel

Der britische Guardian veröffentlichte am Dienstag einen offenen Brief, in dem 50 Künstler und Prominente die BBC zu einem Boykott des Song Contests 2019 in Tel Aviv aufrufen.

Via Facebook richtete der Frankfurter Bürgermeister Uwe Becker den Israel-Boykotteuren aus, was er von ihnen hält:

„Israel bereitet sich auf den ESC 2019 in Tel Aviv vor und wird mit Sicherheit ein toller Austragungsort für diesen Event sein. Im Nahen Osten gibt es keinen anderen Ort als Israel, wo die Koexistenz so vieler verschiedener Religionen, Kulturen, Geschlechter und Meinungen zu sehen ist – und Tel Aviv das Zentrum der Diversität.

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Syrien Kampf um die Beute

Die Funkmitschnitte vom Abend des 19. Januar 2019, die dem SPIEGEL vorliegen, dokumentieren eine neue Stufe der Eskalation im Syrienkrieg. Denn am vergangenen Samstag gingen syrische Verbände der beiden großen Assad-Verbündeten – Russland und Iranmit Panzern, Granatwerfern und schweren Maschinengewehren aufeinander los. Nachdem die Aufständischen weitgehend besiegt sind, verschärft sich nun der Kampf um die Beute: Wer kontrolliert Syrien? Syrien Kampf um die Beute weiterlesen

Asia Bibi freigesprochen

Update 18.2.19: Entgegen ursprünglichen Meldungen, hat Asia Bibi laut der Associated Press (AP) Pakistan noch nicht verlassen können. Trotz rechtsgültigen Freispruchs halten pakistanische Behörden die 54-jährige Mutter in einem geheimen Versteck in Karatschi gegen ihren Willen fest, berichtet Aman Ullah der AP.  Premierminister Trudeau erklärt, er sei bereits im Gespräch mit der pakistanischen Regierung.  Obwohl Bibis Töchter bereits in Kanada sind, die Mutter einen positiven Asylbescheid bekommen hat und sie laut Gerichtsurteil Pakistan verlassen dürfte, wird ihre Ausreise, laut pakistanischen Diplomaten nicht bald erfolgen, sondern „in medium term“, also erst mittelfristig.    mehr Informationen

Update 12.2.19: Asia Bibi durfte Pakistan anscheinend doch nicht verlassen. Sie wurde von einem geheimen Ort in der Nähe von Karachi gebracht, nachdem er zuvor an einem anderen Ort in der Nähe von Islamabad, der Hauptstadt der Nation, versteckt worden war, berichtete The Associated Press am Samstag. mehr Informationen

Update 8.2.19  Asia Bibi ist am Donnerstag  in Toronto eingetroffen und wieder mit ihrer Familie vereint, wie aus einem Beitrag in  Winnipeg Sun zu entnehmen ist.

Update 3.2.19 Nach Angaben des katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ hält sich die zum Tode verurteilte und wieder freigesprochene Christin Asia Bibi offenbar immer noch in Pakistan auf. „Nach den Informationen, die wir von der Familie bekommen haben, ist Asia Bibi nicht in Kanada. Sie ist weiterhin in Pakistan“, sagte eine Sprecherin der Organisation der Zeitung „Bild am Sonntag“. „Kirche in Not“ steht nach eigenen Angaben mit Bibis Familie in Kontakt.

Update 1.2.19 abends: Anwalt, Saif ul Malook, hatte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) am Freitagmorgen telefonisch gesagt, sie habe Pakistan verlassen und befinde sich in Kanada. „Sie ist mit ihrer Familie vereint“, sagte der Anwalt.

Später bestätigte er diese Aussage gegenüber anderen Journalisten nicht mehr oder schränkte sie dahingehend ein, dass er nicht sicher wisse, ob sie schon ausgereist sei. Weiteren Quellen zufolge soll Asia Bibi sich nach wie vor in Pakistan aufhalten, in der Hauptstadt Islamabad.

Ob das nur taktisch ist, um die Demonstationen zu beruhigen ist unklar.

Update 1.2.19: Asia Bibi hat Pakistan verlassen und befindet sich jetzt in Kanada. „Sie ist mit ihrer Familie vereint“, bestätigte ihr Anwalt, Saif ul Malook, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) am Freitagmorgen telefonisch. Es hatte zuvor geheißen, dass sie nicht mit einem regulären Flug aus Pakistan ausreisen könne.

Der Anwalt Malook bestätigte, dass Asia Bibi und ihr Mann nun nach Kanada übergesiedelt seien. Dort hielten sich seit dem 24. Dezember schon ihre zwei Töchter auf.

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Gott eint Simbabwes zersplitterte Christenheit

In Simbabwe gibt es viele Kirchen und Denominationen. Doch diese waren lange von Konkurrenzdenken und Zersplitterung geprägt. Bis ein junger Pastor eine Vision hatte.

Rund 88 Prozent der Bevölkerung von Simbabwe ist christlich, davon 75 Prozent protestantisch. Doch bis vor kurzem war von einer «christlichen Atmosphäre» nur wenig zu spüren. In dem Land, das von Hunger, Arbeitslosigkeit, Energieknappheit und Binnenflucht geprägt ist, gab es unter den einzelnen Kirchen sehr viel Konkurrenzdenken und Eifersucht – von Einheit keine Spur. «Unsere Kirchen waren Gott eint Simbabwes zersplitterte Christenheit weiterlesen

Heilung bedeutet nicht Heil

Heilung bedeutet nicht immer auch Errettung – das zeigt eine Begegnung von Jesus mit einem Kranken am Teich Betesda in Jerusalem auf. Betesda (Beth Chesda) bedeutet: Haus der Gnade.

Die Anlage Betesda besteht aus großen offenen Zisternen mit mehreren Säulenhallen. Es ist ein Ort, an dem es nicht so heiß ist und an dem man Leute trifft, die Wasser holen. So sitzen hier auch Bettler, die sich etwas von den Besuchern erhoffen. Durch ein Kanal-System gibt es verschiedene Becken mit unterschiedlicher Wasserqualität. Der Beiname „Schafteich“ zeigt an, dass das Wasser dieses Beckens auch zur Reinigung der für den Tempeldienst gebrauchten Schafe dient. Da gerade ein Fest stattfindet, herrscht hier Hochbetrieb.

Als einzigen Grund für die Heilung dieses Mannes nennt die Bibel das Erbarmen (Chesed) Jesu über einen Menschen, der 38 Jahre auf Heilung wartet. Der Mann glaubt an ein System, das ihm kein Heil bringt und für ihn unerreichbar ist. Heilung bedeutet nicht Heil weiterlesen

Klima-Wunderkind?

„Wir müssten den CO2-Ausstoss stoppen„. – Ohne CO2-Ausstoss sind wir alle tot. CO2 entsteht bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Substanzen als auch im Organismus von Lebewesen als Produkt der Zellatmung.

Im Alter von 11 Jahren wurde Greta Thunberg durch die Beschäftigung mit dem menschengemachten Klimawandel depressiv und hörte auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurden bei ihr das Asperger-Syndrom, Zwangsstörungen sowie selektiver Mutismus diagnostiziert.

«Ich will, dass ihr in Panik ausbrecht!», sagte sie vor Medienvertretern.

Greta Thunberg blieb die Antwort schuldig, welche konkreten Massnahmen denn ihrer Meinung nach ergriffen werden müssten.

Der Besuch in Davos ist für Greta Thunberg und das WEF aber gleichermassen als Erfolg zu werten. Das Forum hat einmal mehr einen Kritiker erfolgreich in die Veranstaltung eingebunden und damit letzten Endes für seine Zwecke genutzt.

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Internationaler Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Am 1. November 2005 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 60/7 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Die Greuel des Zweiten Weltkriegs haben die Gründung der Vereinten Nationen ausgelöst.

Die Achtung der Menschenrechte für alle – ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion – ist einer der fundamentalen Aufträge ihrer Charta.

Bei der Einweihung des Internationaler Holocaust-Gedenktag weiterlesen

Jesus auf dem Prüfstand – die Ehebrecherin

Die jüdische Elite sucht einen Grund, um Jesus bei den Römern anzuklagen. Mit einer Ehebrecherin ergibt sich für sie eine gute Gelegenheit dazu (Johannes 8,2-11), denn die jüdische Torah (5 Bücher Mose) sagt, dass eine Ehebrecherin sowie der Ehebrecher den Tod verdient haben (3.Mose 20,10). Doch den Juden ist es von den Römern verboten worden, selbst Todesurteile auszusprechen und sie zu vollziehen (siehe Johannes 18,31: „Dann nehmt ihn mit und verurteilt ihn nach eurem Gesetz!“, entgegnete Pilatus. „Aber wir dürfen doch niemanden hinrichten“, wandten sie ein). Allerdings gab es zu dieser Zeit durchaus Volksjustiz wie bei Stephanus (Apostelgeschichte 7,58) oder bei dem Versuch Jesus in Nazareth zu töten (Lukas 4,29).

Jesus sitzt in der Klemme. Achtet er das biblische Gesetz oder wird er durch das Aussprechen eines Todesurteils gegenüber den Römern straffällig? Ganz gleich, wie Jesus auf die Frage der Pharisäer antwortet: Er muss zu Fall kommen. Jesus durchschaut jedoch seine Gegner. Er verhält sich anders als erwartet und antwortet gar nicht. Er verweigert eine Diskussion.

Stattdessen konfrontiert Jesus die Ankläger mit sich selbst: Jesus auf dem Prüfstand – die Ehebrecherin weiterlesen

In Syrien steigt der Unmut

Gebiete, die derzeit vom Regime kontrolliert werden, verfügen über nahezu keine Elektrizität, kein Wasser, keine Treibstoffe und keine Babymilch. Zusätzlich leidet das Land gerade unter einer Schlechtwetter-Phase mit Schneefällen, dem Zusammenbruch der Wirtschaft, dem Verlust der Kaufkraft der Syrer und massiv steigendenden Preisen.

Es bilden sich lange Schlangen von Menschen, die verzweifelt hoffen, in diesen kalten Wintertagen wenigsten an eine Gasflasche zu kommen. Meist ein hoffnungsloses Unterfangen. Das Land ist weitgehend zerstört und de facto bankrott.

In einer an Assad gerichteten Nachricht fragte Nabil Hamdan aus Lattakia, In Syrien steigt der Unmut weiterlesen

Konflikt um Iran in Syrien

Am vergangenen Freitag 18.1.19 wurden von syrischen Medien Luftangriffe gemeldet, die behaupteten, die Luftschläge hätten sich auf einen angeblichen „Transport des syrischen Ministeriums“ in der Nähe des internationalen Flughafens von Damaskus gerichtet.

Netanyahu erklärte: „Die israelischen Streitkräfte haben Hunderte von Zielen des Irans und der Hisbollah angegriffen. Die Luftwaffe hat iranische Depots mit iranischen Waffen auf dem internationalen Flughafen von Damaskus angegriffen …“

Am Sonntagnachmittag hatte das Flugabwehrsystem Iron Dome auf den Golan-Höhen eine Rakete aus Syrien  abgefangen. Das israelische Militär bestätigte: Konflikt um Iran in Syrien weiterlesen

Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Montag 21.1.2019

Beth Netanel Ein Karem obrist-impulseWenn man die Beziehung zwischen Mensch und Baum in der Torah näher betrachtet, erkennt man eine faszinierende Ambivalenz. Dies äussert sich auch in den Worten Gottes an den Menschen, gleich nach dessen Erschaffung, die Früchte der Bäume zu geniessen. Im weiteren Verlauf dreht sich die Ab­­handlung um den «Baum des Lebens» und den «Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen».

Rabbiner Jakov Duschinsky, langjähriger Oberrabbiner Süd­afrikas, entnimmt dem Vergleich zwischen Baum und Mensch eine geistige Erkenntnis: «Der Unterschied zwischen einem lebenden und einem vertrockneten Baum liegt darin, dass solange die Wurzeln des Baumes mit dessen Blättern durch die Feuchtigkeitsströmung im Baum verbunden sind, der Baum wächst und blüht. Sobald jedoch der Wasserzufuhr ein Ende gesetzt wird, trocknet der Baum aus und verwelkt. Ge­­nau so ist es beim Menschen: Solange er seine Beziehung mit Gott aufrechterhält, ist er wie ein lebender Baum – «denn der Mensch ist der Baum des Feldes». Wenn sich aber der Mensch nicht um eine Verbindung mit der Quelle des ewigen Lichts bemüht, bleibt er trocken und ohne Lebenswasser in seiner Seele» (Beikvey Paraschijot, S. 322).

Nach der wundersamen Rückkehr der Juden in ihre Heimat wird im modernen Staat Israel auch der Neujahrstag der Bäume auf eine – neben dem Obstessen – besondere Art gefeiert: mit dem Pflanzen von Bäumen. Familien und Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume weiterlesen