Alle Beiträge von obrist-impulse

Selbstdemontage einer palästinensischen Ikone

Ahed Tamimi (17) gilt als Heldin des palästinensischen Widerstands, weil sie einen israelischen Soldaten ohrfeigte und dafür ins Gefängnis ging. Acht Monate Haft hatten Tamimi in eine Ikone des palästinensischen Befreiungskampfes verwandelt. Der türkische Präsident Recp Tayyep Erdogan rief an, um sie für ihren „Mut und ihre Entschlossenheit“ zu loben. Doch mittlerweile wächst auch in der arabischen Welt die Kritik an ihr.

Als ein Interviewer im französischen Sender France24 von ihrem gewaltlosen Widerstand sprach, korrigierte ihn die Aktivistin: „Ich rufe zu Volkswiderstand in jeder Form auf. Menschen sollten wählen können, wie sie Widerstand gegen Israels Besatzung leisten. Manche mit Poesie, andere ohrfeigen Soldaten oder werfen Steine, ich respektiere jede Form des Widerstands.“ Jede Reaktion auf die Besatzung sei gerechtfertigt, argumentiert Tamimi in einem anderen Video, egal ob mit „Messerattacken, Selbstmordanschlägen oder das Werfen von Steinen“. Jeder müsse „etwas tun, damit wir unsere Botschaft übermitteln und Palästina befreien können“.

Dieser klare Aufruf zu Gewalt blamiert nun viele, die Selbstdemontage einer palästinensischen Ikone weiterlesen

Veränderte Menschen

Durch die Begegnung mit Gott verändern sich Menschen so stark, dass ihre Gesellschaft anziehend wird. Sie haben auf einmal ein neues Verhältnis zum Besitz. Sie denken nicht mehr nur an sich selbst, sondern haben den Wunsch, andere zu beschenken (Apostelgeschichte 2,37-47).

Als Petrus öffentlich vom Wirken Gottes spricht, läuft die Botschaft nicht äußerlich an den Zuhörern herunter, sondern trifft sie mitten ins Herz. Der Heilige Geist spricht sie an und bewirkt in ihnen, dass sie ihr Leben ändern wollen.

Petrus spricht von drei Schritten: Denkt um Veränderte Menschen weiterlesen

Tag der Deutschen Einheit und Tag der offenen Moschee

Der 3. Oktober ist als Tag der Deutschen Einheit ein gesetzlicher Feiertag. Als deutscher Nationalfeiertag, übrigens der einzige Feiertag nach Bundesrecht, erinnert dieses Datum seit dem Jahr 1990 an das „Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zur Bundesrepublik Deutschland“.

2018 fordern die Migrantenverbänden auch einen „Tag der deutschen Vielfalt“, der die positiven Aspekte der Einwanderungsgesellschaft würdigt. „Es ist wichtig, dass die Wiedervereinigung jedes Jahr symbolisch gefeiert wird“, heißt es in einem Appell, den die Verbände am Mittwoch veröffentlichten. Auch die Einwanderungsgesellschaft brauche einen symbolischen Akt – als Anerkennung der gesellschaftlichen Vielfalt in Deutschland. Unterzeichnet haben den Appell Tag der Deutschen Einheit und Tag der offenen Moschee weiterlesen

Netanjahu vor der UNO 2018

Auszüge aus der Rede von Benjamin Netanjahu vor den Vereinten Nationen am 27. September 2018 in deutscher Übersetzung (volle Länge hier).

Ich legte handfeste Beweise für die Pläne des Irans zum Bau von Atomwaffen und Pläne zur Täuschung der internationalen Gemeinschaft vor. Israel teilte diese Informationen und mehr vernichtende Beweise, die wir mit Mitgliedern der „Fünf Vetomächte plus Deutschland“ und der internationalen Atomenergiebehörde fanden. Monate sind sind vergangen. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat noch immer nichts unternommen.

Angesichts dieser Untätigkeit beschloss ich, heute etwas anderes zu enthüllen, das wir mit der IAEO und einigen Geheimdiensten geteilt haben.

Im Mai enthüllten wir den Standort des geheimen Atomarchivs des Iran. Er ist genau hier in dem Gebiet Shuabad von Teheran. Heute enthülle ich den Standort einer zweiten Einrichtung: Irans geheimes Atomlager. Er ist genau hier, im Gebiet Turkuzahbad von Teheran, nur drei Meilen entfernt. Erst letzten Monat haben sie fünfzehn Kilogramm radioaktives Material entfernt. Sie nahmen dieses radioaktive Material und verstreuten es in Teheran. Jetzt haben Netanjahu vor der UNO 2018 weiterlesen

Juden, die an Jesus glauben

Rabbiner behaupten, dass es unmöglich ist, jüdisch zu sein und an Jesus zu glauben.

Von Eitan Bar

Als Chabad Rabbi Aaron Moss gefragt wurde: „Kann ein Jude an Jesus glauben?“ Lautete seine Antwort: „Ein Jude kann an Jesus glauben, so wie ein Vegetarier ein Steak genießen kann.“ Was die messianisch-jüdische Bewegung betrifft schrieb er: „Dies ist eine Bewegung von Nicht-Juden, die vorgeben, Juden zu sein … indem sie sich mit jüdischen Namen präsentieren.“ Das sind schwache und manipulative Argumente, und wir werden Euch zeigen warum.

Anstatt sich mit den Fakten zu befassen, versucht Rabbi Aaron Moss, die Gefühle der Menschen zu beeinflussen, indem er jeden jüdischen Gläubigen auf herablassende Weise behandelt. Ohne es zu bemerken, wiederholt Rabbi Moss auch eine der größten Lügen der spanischen Inquisition: Die Lüge, dass Juden, die an Jesus glauben weiterlesen

Iraner ehren mit israelischen Soldaten

Mit einem Plakat wollte eine Stadt im Süden Irans heimische Kämpfer ehren. Dummerweise zeigte es Soldaten des Erzfeindes Israel.

Originalfoto aus Israel Iraner ehren mit israelischen Soldaten weiterlesen

Chinesische Hausgemeinde feiert Gottesdienst auf der Straße

Die lokalen Behörden schlossen  eine Hausgemeinde in Chengdu, Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan. Doch statt sich einschüchtern zu lassen, reagierten die Gemeindeglieder mit einem kräftigen ‚Nein‘ und halten seither ihre Gottesdienste in Parks ab.

Als die lokalen Behörden die Gemeinde Anfang September offiziell schlossen, entschieden sich die Mitglieder zu etwas, das in China vermutlich noch nie so geschehen ist: Sie brachten ihren Gottesdienst auf die Straße.

«Die Leute brachten Chinesische Hausgemeinde feiert Gottesdienst auf der Straße weiterlesen

Die Kirche braucht echte innere Umkehr

Der meiste Teil der Predigt des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki zur erschütternden Studie über innerkirchlichen Missbrauch in der Frühmesse bei der DBK-Vollversammlung 26. September 2018 erfolgte schweigend. Vor den in Fulda versammelten Bischöfen hatte er zuvor gesagt, dass die Erkenntnisse aus der Studie ihn fassungslos gemacht hätten. Er schäme sich für das, was durch die Kirche geschehen ist. Er selbst wolle nicht durch Wegsehen, Vertuschen oder Bagatellisieren ein Mittäter werden, so der Kölner Erzbischof. Er rief zu Umkehr und Buße auf.  Die Kirche braucht echte innere Umkehr weiterlesen

49 Tage Seenot überlebt durch Glaube und Bibel

Aldi Novel Adilang (18-19) arbeitete auf einer schwimmenden Fischfalle 125 Kilometer draußen auf dem Meer, schreibt die Jakarta Post. Dort war er Lampenwärter. Auf dem Floß befindet sich eine kleine Hütte. Unterstützt von Bojen schwimmt das Rumpon mitten auf dem Ozean und ist am Meeresboden durch ein langes Seil befestigt.

Vom Betreiber der Fischfalle hatte der Jugendliche den Auftrag, sechs Monate lang jede Nacht die Lampen an der Apparatur mit einem Stromgenerator anzumachen, um Fische anzulocken. Jede Woche schickte der Besitzer jemanden, um die Fische aus der Falle zu lesen. Dieser gab dem jungen Indonesier wieder Vorrat für eine Woche: Nahrung, Gas zum Kochen, sauberes Wasser und Treibstoff für den Generator. Auch hatte er ein Walkie-Talkie.

Nachdem Adilang sich mehrere Monate um die Fischfalle gekümmert hatte, riss ein starker Wind sie am 14. Juli von der Fixierung los und trieb ihn von der Nordküste der indonesischen Insel Sulawesi in Richtung Guam, mitten im Pazifik. Nun musste er um sein Überleben kämpfen, da sein Vorrat knapp war.

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Deutsche Israel-Berichterstattung

Auszug von Arye Sharuz Shalicar’s Beitrag

„In meiner langjährigen Funktion als Pressesprecher der israelischen Armee hatte ich mit Dutzenden, wenn nicht Hunderten deutschsprachigen Journalisten zu tun – während Krisensituationen täglich.

Zugegeben: Ich war immer wieder erstaunt, zu erleben, wie ein ganz bestimmtes Narrativ Ausgangspunkt für die Lagebeschreibung vieler Journalisten war.

Ein Beispiel: Immer wieder wurde Israels Reaktion zuerst erwähnt und nur im zweiten Satz, oftmals kleingedruckt, kurz angegeben, was die Gegenseite ‚mutmaßlich‘ zuvor getan hatte. ‚Mutmaßlich‘? Der Raketenbeschuss aus Gaza erfolgt – leider – nicht mutmaßlich, sondern ist bittere Realität in Israel. Und zwar Tag für Tag. (…)

Israel ist der Aggressor, die Palästinenser die Opfer – das war das Bild, das ist das Bild. Alles andere würde stören, den Leser durcheinanderbringen und unnötige Fragen aufwerfen. (…)

Eine deutsche Journalistin war einmal so frei und sagte Deutsche Israel-Berichterstattung weiterlesen

Jesus außerhalb der Bibel

Frage: Wenn Jesus angeblich so viel Großes vollbracht hat, warum gibt es kaum bis gar keine Quellen außerhalb der Bibel die seine Existenz sicher und eindeutig belegen?

Hallo F., die Taten und Worte von Jesus sind die am besten überlieferten Texte des Altertums. Andere Texte sind weniger belegt und es ist damit weniger sicher, ob diese überhaupt stimmen.

Jesus hat sich gegenüber den Römern nichts zu Schulden kommen lassen. Also keinen Grund für einen Eintrag.

Dennoch gibt es diese.

Flavius Josephus schrieb als Jude für die Römer. Er verfassten 93 n. Chr. den Abschnitt in Antiquitates Judaicae Buch 18, Verse 63–64: „Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mann, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er vollbrachte nämlich ganz unglaubliche Taten und war der Lehrer aller Menschen, die mit Lust die Wahrheit aufnahmen. So zog Jesus außerhalb der Bibel weiterlesen

Was hat meinen Glauben nachhaltig geprägt?

Aufgrund verschiedener Jubiläen habe ich darüber nachgedacht, was mein Leben und meinen Glauben nachhaltig geprägt hat.

Ich habe unterschiedliche Formen kennen gelernt, wie man Glauben leben kann. Das hat meinen Horizont geweitet, aber auch den Blick auf das Wesentliche geschärft.

Petrus hat es auf den Punkt gebracht, als er zu Jesus sagte: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Matthäus 16,16). Papst Franziskus hat in diesem Zusammenhang (am 22. Februar 2016) den Kirchenvater Augustinus zitiert und gesagt, dass Jesus „der Fels ist, auf den wir bauen müssen“. Das Bekenntnis von Petrus, „Jesus ist der erwartete jüdische Messias“, ist das Wesentliche und das Fundament, auf dem Jesus seine Bewegung aufbaut.

Eine wesentliche Erfahrung ist, dass nicht unsere Aktion, sondern unser Sein zentral ist: „SEIN, ohne etwas sein zu wollen“. Die Frage ist: Bin ich oder möchte ich etwas sein oder haben? Viele kämpfen Was hat meinen Glauben nachhaltig geprägt? weiterlesen

Sukkot – Das Laubhüttenfest

Als letztes der drei Wallfahrtsfeste (2. Mose 23,14-17) feiert Israel Sukkot, das Fest der Laubhütten (Beginn 2018: Sonntag-Abend 23. September). Nach 3. Mose 23,33 ff. wird es acht Tage lang gefeiert. Sukkot beginnt am 15.Tag des siebten Monats Tischri, nur fünf Tage nach dem Jom Kippur, und endet mit dem Schlussfest am achten Tag, dem Schemini Azeret. Sukkot ist ein Erinnerungsfest an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, an die erste Wohnung in Freiheit und die Versorgung durch Gott während der Wüstenwanderung. Wie Passah und Schawuot ist es auch ein Erntedankfest. Die Wein- und Olivenernte ist eingebracht. Die Arbeit auf der Tenne und in der Kelter ist beendet. Die Bußtage sind vorbei. Was jetzt bleibt, ist die große Freude des Dankes gegenüber GottSukkot – Das Laubhüttenfest weiterlesen

Zwischen Skepsis und Anerkennung liegt eine Begegnung mit Jesus

Das Entscheidende ist nicht, wie wir die Sache sehen, sondern dass Jesus uns sieht und dass wir uns auf ihn einlassen.

Jesus sieht Nathanael, bevor er zu ihm kommt und ihn kennenlernt (Johannes 1,43-51). Durch die Begegnung mit Jesus bekommt Nathanael auf einmal eine neue geistliche Sicht.

Wer sich auf Jesus einlässt und sehen will, wer und wie Jesus ist, erhält eine neue Erkenntnis: „Du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel.“ Das ist die messianische Erwartung der damaligen Zeit. Ein Messias soll Zwischen Skepsis und Anerkennung liegt eine Begegnung mit Jesus weiterlesen

Israel verweigert aufgrund des Glaubens an Jesus die Staatsbürgerschaft

ONE FOR ISRAEL berichtet:

„Nach israelischem Recht wird einem ausländischen Ehepartner eines israelischen Bürgers automatisch die Staatsbürgerschaft gewährt, wenn sein Partner ein Israeli ist“ (israelisches Staatsbürgerschaftsgesetz von 1952).

Das heißt, zumindest theoretisch, ungeachtet der religiösen Ansichten: Israel verweigert aufgrund des Glaubens an Jesus die Staatsbürgerschaft weiterlesen