Coronavirus (Covid-19)- ein Rätsel

24.2.20 Wie die italienischen Behörden berichten, ist es zum siebten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gekommen. Es handelt sich dabei um einen 62-jährigen Mann aus Castiglione d’Adda. Er wurde in einem Spital in Como behandelt.

An der Grenze zur roten Quarantänezone in Italien herrscht ein reges Treiben. Menschen kommen und gehen, treffen sich mit Freunden und Verwandten, die die Stadt nicht verlassen dürfen. Lebensmittel werden ausgetauscht, nur die wenigsten tragen Atemschutzmasken. Es kommt zum regen Austausch auch über die Absperrung hinweg. Zwei Polizisten beobachten das Geschehen, greifen aber nicht ein. 

In Disentis muss die Distec AG, die spezialisiert ist auf Präzisionsmetalltechnik, wegen des Coronavirus ab März Kurzarbeit einführen. Betroffen davon seien die Produktionsabteilungen, teilte das Unternehmen mit. Als Grund wurde angegeben, wegen des Virus hätten einige der wichtigsten Kunden von chinesischen Herstellern gefertigte Zubehörteile nicht mehr erhalten.

China hat nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation WHO durch sein rigides Vorgehen im Kampf gegen den Coronavirus womöglich Hunderttausende vor einer Ansteckung bewahrt. Ohne die «unglaublich schwierigen Massnahmen» hätte es womöglich Hunderttausende von Ansteckungen im Land gegeben, sagte der Leiter einer WHO-Delegation, Bruce Aylward, am Montag bei einer Pressekonferenz in Peking. Die Zahl der Neuinfektionen gehe inzwischen zurück.  Mehr als 3000 Mitarbeiter im chinesischen Gesundheitswesen haben sich nach Angaben der Behörden inzwischen mit dem Coronavirus angesteckt.

Die Iraner sind verängstigt und wütend. Damit die Wahlbeteiligung nicht noch weiter einbricht, wurden Berichte über die Verbreitung des Corona-Virus verboten. Am Samstagabend waren mindestens sechs Menschen tot, aber nach offiziellen Angaben lag die Zahl der Infektionen erst bei zwischen 20 und 30. Im Gegensatz dazu verbreiteten sich Gerüchte, dass es in Wahrheit bereits Hunderte oder Tausend Fälle geben könnten. In Talesh protestierten die Menschen gegen geheimnisvolle Schließungen und Quarantänen. Vor mindestens einem Krankenhaus wurde Tränengas eingesetzt. Laut iranischen Gesundheitsbehörden hat sich der potenziell tödliche Corona-Virus bereits auf mehrere Städte ausgebreitet, darunter auch Teheran. Der Ausbruch im Iran begann in der Stadt Qom, einem oft besuchten religiösen Reiseziel.

Die britische Zeitung The Guardian berichtet am Montag 24.2.20, dass 12 andere koreanische Pilger, die Israel besucht haben, mit dem Coronavirus infiziert waren. Insgesamt hat das Virus bisher 30 der 39 Mitglieder der Gruppe infiziert, die Israel zwischen dem 8. und 16. Februar besucht haben. Der zweite israelischer Passagier der Diamond Princess-Kreuzfahrt wurde positiv auf Coronavirus getestet.

23.2.20  Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln. Das teilte die italienische Regierung am Samstagabend mit. «Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete ist verboten», sagte Regierungschef Giuseppe Conte. Betroffen seien zunächst knapp ein Dutzend Orte südöstlich von Mailand mit etwa 50’000 Einwohnern sowie Vo‘ im benachbarten Venetien mit rund 3000 Bewohnern.

In zehn Gemeinden der Lombardei wurden Schulen und ein Grossteil der Geschäfte vorübergehend geschlossen. Rund 50’000 Einwohner sind aufgerufen, möglichst zuhause zu bleiben. Grossveranstaltungen wie Gottesdienste, Karnevalsfeste und Sportevents wurden verboten.

Zunächst sollten die Sicherheitskräfte die betroffenen Regionen abriegeln. «Wenn nötig, werden es auch die Streitkräfte sein», fügte Conte hinzu. Wer versuche, die Absperrungen zu umgehen, dem drohe «strafrechtliche Verfolgung».

Die Zahl der Erkrankten ist  in Italien auf über 155 gestiegen. 3 sind bis jetzt gestorben.

Auch in Südtirol bereiteten sich die Behörden auf einen Notfall vor. Unter anderem empfahlen die Gesundheitsbehörden am Samstagabend dem Südtiroler Landeshauptmann Thomas Widmann vor, die Universität Bozem sowie Kitas und Kinderhorte für die kommende Woche zu schliessen.

Laut dem Medienportal oe24.at ist an der Grenze zu Österreich ein Zug aus Italien gestoppt worden. Es bestehe bei zwei Personen mit Fieber der Verdacht auf das Coronavirus, berichtet die Seite unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der Eurocity konnte um kurz vor Mitternacht weiterfahren, nachdem Entwarnung gegeben wurde.

In Norditalien schliessen Universitäten wegen des Coronavirus. Ein Schweizer in Mailand erzählt, dass vereinzelt Austauschstudenten bereits abreisen wollen. Die renommierte Bocconi-Universität in Mailand ihren Studierenden am Sonntag mitgeteilt, dass sämtliche Vorlesungen und sonstigen Angebote bis am 29. Februar gestrichen werden.

Als Vorsichtsmassnahme gegen eine Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen schliesst die Türkei ihre Grenze zum Iran, wie Gesundheitsminister Fahrettin Koca mitteilt. Im Iran sind bislang 8 mit dem Virus infizierte Menschen gestorben. Nach inoffizellen Informationen in der Stadt Bandar 20.

Insgesamt über 79’554 Menschen wurden offiziell positiv auf Covid-19 getestet. Davon sind 2’628 gestorben und 25’218 Personen erholten sich von der Krankheit. Aufgrund der Zahlen von Genesenden und Sterbenden ist die Wahrscheinlichkeit bei einer diagnostizierten Krankheit zu sterben aktuell um 9 %. Die Todesrate berechnet aus allen kranken Personen durch die bereits Verstorbenen ist aktuell um 3,3 %.  Bei 65% der Kranken ist der Kranheitsverlauf noch offen.

Hier gehts zur interaktiven Karte.   Siehe auch  https://wuflu.live oder www.worldometers.info/coronavirus

Wie schützt man sich?

Man soll zudem vermeiden, mit ungewaschenen Händen Mund, Nase oder Augen zu berühren. Denn das Virus gelangt über die Schleimhäute in den Körper. Weiterhin gilt auch: Beim Husten und Niesen soll der Mund mit der Armbeuge abgedeckt werden. Oder noch besser sollte man in ein Papiertaschentuch niesen oder husten. Das Taschentuch sollte anschliessend rasch in einem verschlossenen Mülleimer entsorgt werden.

Die einfachen Masken schützen nur unzuverlässig vor Ansteckungen mit dem Coronavirus. Die Masken schliessen nicht dicht, haben keinen Luftfilter und lassen die Augen frei. Sie können allerdings davor schützen, dass man sich mit den Fingern an Mund oder Nase berührt, was laut einer Studie von 2016 rund 23-mal pro Stunde passiert. Wer Kontakt mit einer infizierten Person hatte, sollte eine Hygienemaske tragen, um andere vor einer Ansteckung zu schützen.

Diese Viren können auf Oberflächen wie Metall, Glas oder Plastik bis zu 9, auf Papier bis zu 5 Tage überleben, wie deutsche Forscher im «Journal of Hospital Infection» schreiben.

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) empfiehlt, Oberflächen nach nach dem normalen Putzen mit 70-prozentigem Ethanol einzureiben. Alternativ können Flächen nach der Reinigung Flächen auch mit einer 0,1-prozentigen NaClO-Lösung abgerieben werden. Das ist 1/50 der in Bleichmitteln für den Haushalt üblichen Konzentration von 5 Prozent. Allerdings ist NaClO nicht für alle Oberflächen geeignet. Hier gibts die Empfehlungen der ECDC als PDF. Alternativ kann laut BAG 0,1-prozentiges Javelwasser (Kaliumhypochlorit) verwendet werden.

Infizierte klagen in den meisten Fällen über Husten, Fieber und Kurzatmigkeit, zum Teil auch über Übelkeit und Durchfall. Mildere Fälle gleichen also der saisonalen Grippe. Bei schwerer Erkrankung kommt es zu einer Lungenentzündung.

Wer Beschwerden hat, soll sich nicht persönlich zu den Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler zu begeben, sondern sich per Telefon mit dem Hausarzt oder der Notzentrale in Verbindung zu setzen.

Das BAG hat zwei Infolinien eingerichtet, die täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt sind. Die Nummer für die Bevölkerung lautet +41 58 463 00 00, jene für Reisende: +41 58 464 44 88.

Ärzte und Labors müssen Fälle mit Verdacht auf Coronavirus innert zweier Stunden den Kantonen und dem Bund melden. Dann wird ein Rachen-Nasen-Abstrich ans Referenzzentrum für neuauftretende Virusinfektionen am Universitätsspital Genf geschickt. Dort dauert es acht Stunden, bis ein Testresultat vorliegt. Erst wenn ausgeschlossen werden kann, dass das Sars-CoV-2 oder ein anderes gefährliches Virus für die Erkrankung verantwortlich ist, darf die Quarantäne aufgehoben werden. Bestätigt sich eine Infektion, müssten auch enge Kontaktpersonen für zwei Wochen in Quarantäne.

Da es sich um eine virale Erkrankung handelt, nützen Antibiotika nichts. Das heisst, der Körper muss sich selber heilen. Es können nur die Symptome behandelt werden.  mehr Informationen

Israel hat folgende Regel: Jeder, der in engem Kontakt mit einer infizierte Person stand (in einer Entfernung von weniger als zwei Metern und für mindestens 15 Minuten) muss 14 Tage sich zuhause isolieren. mehr Informationen

 

22.2.20 Südkorea hat die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des tödlichen Coronavirus verstärkt, da weiter Infektionen bekannt wurden.
Premierminister Chung Sye-kyun sagte, es sei jetzt ein Notfall, da 100 neue Fälle (aktuell 602) und der zweite Tod des Landes bestätigt wurden. 128 Fälle stehen im Zusammenhang mit einer Kirche in Daegu. Daegu hat alle Buslinien ausgesetzt. Auch der Elektronikkonzern Samsung berichtet von einem bestätigten Infektionsfall in seinem Werk in Gumi. Die Niederlassung sei geschlossen worden.

Das wird Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben, da nun Südkorea (aktuell 602), Japan (aktuell 125) und China (aktuell 76’936) betroffen sind.

Ein 78-jähriger Patient sei in Padua in der norditalienischen Region Veneto gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. In Veneto hatten die Behörden zuvor zwei Krankheitsfälle gemeldet, in der benachbarten Lombardei 15 Fälle (Total aktuell 19). Betroffen sind nach Behördenangaben auch fünf Angestellte des Spitals der Kleinstadt Codogno, die sich ansteckten, als das Virus noch nicht als Ursache einer Erkrankung entdeckt war. Der 38-jährige Italiener, der das Virus unwissentlich verbreitete, lag am Freitag in ernstem Zustand auf der Intensivstation der Klinik. Als sich sein Zustand verschlechterte und erklärte seine Frau, ihr Mann habe sich kürzlich mit einem aus China zurückgekehrten Freund getroffen. Das Virus konnte bei dem bereits im Januar zurückgekehrten Mann zunächst nicht nachgewiesen werden. Auch habe er zu keiner Zeit Symptome gehabt, hiess es. Alle Personen mit Kontakt zu Infizierten müssen demnach obligatorisch in Quarantäne.  Die Schulen in den betroffen Orten sind für zwei Wochen geschlossen.

In Iran sind es nun 18 gemedete Fälle, was vermuten lässt, dass es viel mehr sind, da ja eine Frau aus dem Libanon dort angesteckt hat. Der Iran setzt Pilgerreisen in den Irak wegen der Ausbreitung des Coronavirus aus, meldet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars. Die meisten Infektionen im Iran wurden in der den Schiiten heiligen Stadt Ghom gemeldet.

In Israel ist der erste Fall aufgetreten. Eine Frau die vom Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ zurückgekehrt ist und nicht als infiziert galt. Als Vorsichtsmaßnahme verbietet Israel nach einem Fall, in dem 19 koreanische Touristen aus Israel zurückkehrten und mit Coronavirus getestet wurden, ab heute Abend die Einreise aller Touristen, die direkt aus Korea kommen. Die Frage ist nur, ob sie den in Israel erhalten haben? 23.2.20 Israels Gesundheitsminsterium hat dreißig Achtklässler aus der Stadt Beer Sheva unter Quarantäne gestellt. Diese waren mit koreanischen Touristen in Kontakt gekommen, welche später positiv auf den Coronavirus-Erreger getestet wurden. Experten bezeichnen die Lage „höchst besorgniserregend“, da die Reisenden mit sehr vielen Menschen in Kontakt kamen. 

Erste Berichte aus China tauchen auf, dass Geheilte wieder krank wurden und in die Spitäler eingeliefert wurden. Das wirft Fragen auf. Hat sich der Virus mutiert? Sind die Analysen unzuverlässig? Ist man auch nach einer „Heilung“ ansteckend? Auch in den Gefängnissen ist der Virus ausgebrochen. Nach chinesischen Angaben könnte die Inkubationszeit länger sein als die bislang angenommenen zwei Wochen. Ein 70-jähriger Mann in der Provinz Hubei habe sich mit dem Coronavirus infiziert, aber 27 Tage lang keine Symptome gezeigt, teilt die Provinzregierung mit.

Als 2003 der Sars Virus in China ausbrach, hatte China 2% Beitrag zur Weltwirtschaftsleistung. Heute sind es 20%. Es wird nur noch die Hälfte der Container von China aus transportiert.

In Amerika werden nur Personen getestet, die zuvor in China waren oder einen direkten Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten. Das bedeutet, es gibt eine Dunkelziffer von möglichen Infizierten.

Es gibt auch keinen Test, der eine Ansteckung sicher ausschliesst, wenn man keine Symptome hat. Deshalb sollte man sich mindestens 14 Tage Menschenansammlungen und öffentliche Verkehrsmittel meiden, wenn man in China war und bei Fieber, Husten oder Atembeschwerden einen Arzt telefonisch benachrichtigen.

 

21.2.20 China hat den Arbeitsbeginn in Wuhan auf den 11. März verschoben

In der Lombardei (Italien) wurden 14 Menschen positiv auf die Lungenkrankheit getestet. Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus haben mindestens zehn norditalienische Städte die sofortige Schliessung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden angeordnet. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollten in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben, teilte Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza nach einer Krisensitzung mit. 14 Menschen wurden nach Angaben der Behörden in der Lombardei in und um die Kleinstadt Codogno positiv auf das Virus getestet. Alle hatten offenbar zuvor die selbe Bar besucht. In den betroffenen Orten in der Lombardei riefen die Behörden rund 50’000 Menschen auf, ihre Häuser möglichst nicht zu verlassen. Die Lungenkrankheit Covid-19 trat laut örtlicher Behörden unter anderem bei einem 38-jährigen Mann in Codogno auf, der mittlerweile auf einer Intensivstation behandelt wird. 

Im Libanon melden Behörden den ersten Corona-Fall. Es handele sich um eine 45 Jahre alte Frau, die am Donnerstag mit einem Passagierflug aus dem iranischen Ghom in den Libanon gekommen sei.

In chinesischen Gefängnissen in mindestens drei Provinzen des Landes haben sich bislang mehr als 450 Insassen und 7 Aufseher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

Mit Ebola im Kongo und der neuen, derzeit vor allem in China kursierenden Lungenkrankheit Covid-19 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals mit zwei gesundheitlichen Notlagen von internationaler Tragweite gleichzeitig zu tun.

Die Quarantäne ist eine zum Schutz der Gesellschaft vor ansteckenden Krankheiten befristete Isolation von Lebewesen, die verdächtig sind, an bestimmten Infektionskrankheiten erkrankt oder Überträger dieser Krankheiten zu sein. Eine um 1400 aufgekommene Reisesperre für seuchenverdächtige Ankömmlinge – Venedig verbot bereits 1374 die Hafeneinfahrt für pestverdächtige Schiffe – bezeichnete man in Italien als quaranta giorni (vierzig Tage).

Zur Isolierung der von einer Seuche befallenen Menschen wurden früher häufig Seuchenhäuser errichtet. Um ihre Stadt vor Pestepidemien zu schützen, beschloss im Juli 1377 die Regierung der Republik Ragusa, dass sich vor dem Betreten der Stadt alle ankommenden Reisenden und Kaufleute dreißig, später dann vierzig (d. h. quaranta) Tage lang isoliert in eigens dafür errichteten Lazaretten aufhalten müssen, darunter in Lazareti bei Dubrovnik. Von dieser Regelung leitete sich der Begriff Quarantäne in der heutigen Bedeutung ab.

 

20.2.20: Berichte über 60 Coronavirus-Fälle im Iran, von denen 9 bereits tot sind. Ähnlich wie in China versteckt die iranische Regierung die tatsächliche Anzahl von Fällen. Alle irakischen Fluggesellschaften haben alle Flüge in den Iran eingestellt. Die Grenze zwischen Iran und Iraq wurde abgeriegelt!

Das Alter spielt punkto Sterblichkeitsrisiko (2,25%) eine entscheidende Rolle. Auch das Geschlecht, wie Wissenschaftler aus China ausführen. So sind Männer mit 2,8 Prozent gefährdeter als Frauen mit 1,7 Prozent. Beim gesunden Menschen liegt sie bei 0,9 Prozent.  mehr Informationen

Die Sterblichkeitsrate von einer Grippe schätzt man bei 0.1%.

Der Chef von Chinas Expertenkommission rechnet mit einer Stabilisierung der Epidemie erst Ende April. Einer aktuellen Auswertung zufolge sterben im Land 2,3 Prozent der Infizierten. Knapp 14 Prozent der Betroffenen entwickeln schwere Symptome wie Atemnot, knapp 5 Prozent lebensbedrohliche Auswirkungen wie Atemstillstand, septischen Schock oder Multiorganversagen.

Die Dunkelziffer der Covid-19-Infizierten ist in der Provinz Hubei vermutlich sehr hoch, sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der Infektiologie und Tropenmedizin an der München Klinik Schwabing. «Wer geht denn jetzt noch ins Krankenhaus zum Arzt, wenn er Angst hat, unter Quarantäne steht und die Wohnung ohnehin nur schwer verlassen kann?» Im Kampf gegen das Virus haben sich offiziellen Angaben zufolge bisher gut 3000 Ärzte und Pflegekräfte angesteckt.   mehr Informationen

Iran hat zwei Tote vom Coronavirus. Da die Krankheit bis jetzt nicht im Fokus war, ist die Frage, wieviele Angesteckte andere infizieren.

Laut BNO Newsroom soll eine Frau 40 Menschen in einer Kirche in Südkorea infiziert haben.

In Wuhan sollen angeblich 40 mobile Verbrennungsanlage (Krematorien? oder zur Vernichtung von infisziertem Material) eingesetzt werden.

Annähernd zwei Drittel der Wirtschaft in China liegen wegen des Coronavirus lahm. Wie der chinesische Verkehrsminister Liu Xiaming am Samstag mitteilte, fehlten immer noch mehr als 220 Millionen Wanderarbeiter, die nicht an ihre Arbeitsstätte zurückgekehrt seien. Im vom Coronavirus gebeutelten China stehen die Lkw’s still, Waren stranden in den Umschlagplätzen des Landes. Das bringt ernsthafte Konsequenzen mit sich. Die Waren aus dem Ausland kommen zwar noch auf den Umschlagplätzen an Chinas Häfen an, doch dort ist dann Endstation. Da die Lkw-Fahrer wegen der Epidemie ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen dürfen und Stromanschlüsse fehlen, um die zahlreichen Lebensmittel-Container zu kühlen.  In China wird durch die Probleme nun auch das Schweinefleisch knapp. Denn in dem Land ist neben dem Coronavirus auch die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Das Land ist deshalb enorm auf Fleischimporte angewiesen, da Hunderttausende Tiere aus heimischer Zucht getötet werden mussten.  mehr Informationen 

Radikale Maßnahmen schlimmer als bei Ebola und Pest, Bilder wie aus einem Science-Fiction-Film und beruhigende Worte alles sei nur „eine Grippe“. Neu heisst der Virus: Covid-19.

Jemand tweetete: Aktionen lügen nie. Beobachten Sie, was sie tun und nicht, was sie sagen. 

18.2.20  Der Infektionsmediziner Jeremy Farrar erklärt in der BAZ, was das Coronavirus so gefährlich macht:

Was wir gerade sehen, ist beispiellos. Ich weiss von keinem Ausbruch in den letzten 100 Jahren, der sich so schnell so weit ausgebreitet hat, der so herausfordernd war. Modelle gehen von derzeit 400’000 bis 600’000 Infizierten aus. Jeder Mensch infiziert wahrscheinlich im Schnitt 2,5 bis drei andere Menschen, die dann wieder etwa 2,5 bis drei Menschen anstecken. Der Wert für die Influenza liegt bei etwa 1,4. Die Symptome reichen von sehr mild bis zum Tod. Wenn man mich früher gefragt hätte: Was für ein Szenario fürchten Sie am meisten – dann hätte ich genau diese Situation beschrieben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Virus mehr oder weniger überall sein wird. Wir müssen jetzt Entscheidungen treffen. Das bedeutet, mit Unsicherheiten umzugehen. Ich weiss, dass es extrem schwer ist, Unsicherheit und Risiken vermitteln. Es kann sein, dass das Coronavirus ebenso wie das Sars-Virus wieder verschwindet. Es kann allerdings auch ganz anders ausgehen. China kann die Quarantänemassnahmen nicht ewig aufrechterhalten. Massnahmen wie Quarantäne, Handhygiene, Reisen einschränken sind sehr wirkungsvoll und im Moment am wichtigsten. mehr Informationen

Die Epidemie lässt in China die Nachfrage nach Rohöl zusammenbrechen. «Die Heizölpreise sind in der Schweiz seit Anfang Januar gesunken – je nach Region von rund 91 Franken je 100 Liter auf derzeit rund 79 Franken», sagt Daniel Schindler, Sprecher von Avenergy Suisse. Nun ist das Virus nicht nur eine Bedrohung für die Gesundheit, sondern auch ein Dämpfer für die chinesische Wirtschaft. Dadurch lässt die Krankheit die Nachfrage nach Rohöl zusammenbrechen – als Folge davon sind die Preise im Keller. Weltweit sind auf den Seerouten deutlich weniger Container unterwegs als üblich.  mehr Informationen

Chinesische Medien berichteten, dass Dr. Liu Zhiming, der Leiter des Wuchang-Krankenhauses, am Dienstag 18. Februar am Morgen gestorben ist. Ein Hubei-Gesundheitsbeamter sagt, der Krankenhausdirektor werde „immer noch wiederbelebt“. Die gleiche Situation ereignete sich mit Dr. Li Wenliang, der den Virus bekannt gemacht hat.  Nach offiziellen Angaben sind mindestens sechs weitere medizinische Mitarbeiter an dem Virus gestorben, während 1.716 infiziert waren.

CoViD-19 gehört zur Familie von Mers und Sars.

Eine MERS-CoV-Infektion wurde erstmals im September 2012 in Saudi-Arabien berichtet, aber ein Ausbruch in Jordanien im April 2012 wurde rückwirkend bestätigt. Ab 2018 wurden weltweit 2144 Fälle von MERS-CoV-Infektionen (mit mindestens 720 Todesfällen) in 27 Ländern gemeldet. Alle Fälle von MERS waren durch Reisen in oder Aufenthalt in Ländern in und in der Nähe der Arabischen Halbinsel mit > 80% in Saudi Arabien verbunden.

Die chinesische Zentralbank zerstört riesige Geldsummen – aus Angst vor dem Coronavirus. Zudem werden Millionen Scheine aus dem Verkehr gezogen.

Mit einem Fahrverbot für privaten Autoverkehr waren in der ohnehin weitgehend von der Aussenwelt abgeschotteten Krisenregion am Vortag neue radikale Beschränkungen der Bewegungsfreiheit erlassen worden. In Städten der Provinz dürfen nur noch Dienst- und Notfallfahrzeuge sowie Transporte mit Waren des täglichen Bedarfs auf die Strassen.

15.2.20  Seit ihrer Rückkehr in dieser Woche zur Arbeit haben vier Unternehmen in China Gruppeninfektionsfälle von COVID-19 gemeldet. Eine in Chongqing, eine in Suzhou, eine in Hunan und eine in Shanxi.

Sie hat seit Beginn des Ausbruchs vor weniger als zwei Monaten mutmasslich weit mehr als 67’000 Menschen befallen, darunter mehr als 1716 Ärzte und Pfleger, 6 davon sind gestorben.

Chinas Gesundheits Komission sagt, dass fast eine halbe Million chinesische Bürger engen Kontakt zu Personen mit bestätigten Diagnosen des neuartigen Coronavirus hatten.

Der Direktor der Weltgesundheitsorganisation WHO Tedros Adhanom Ghebreyesus bezeichnete den Erreger aus der Familie der Coronaviren als «Feind Nummer eins» der Menschheit. «Ein Virus kann grösseren politischen, ökonomischen und sozialen Schaden anrichten als ein terroristischer Angriff».

Der britische Infektionsexperte Neil Ferguson vom Imperial College in London sagte dem Sender BBC: «Ich glaube, wir sind in einer frühen Phase einer globalen Pandemie.»

In Malaysia ist der Erreger längst angekommen. Touristen wurden nach einem Aufenthalt in Indonesien positiv auf das Virus getestet – ein Hinweis, dass der Erreger bereits umgeht in dem Inselstaat.

Fest steht, dass all die offiziellen Zahlen von Erkrankten und Toten nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs markieren.

China hat in der vergangenen Woche mindestens ein Mal jene Definition geändert, nach der neue Infektionen in die Covid-19-Statistik aufgenommen werden. Am Freitag dann wurden die Zahlen vom Vortag teils wieder zurückgenommen. Deshalb haben nun auch zuversichtliche Forscher den Glauben daran verloren, dass die täglichen Meldungen aus der Volksrepublik die Realität abbilden. Die Zahlen zeigen wahrscheinlich die begrenzte Kapazität des Meldesystems und nicht die wirklichen Fälle. Es gibt auch die Befürchtung, dass die aktuell gemeldeten Fallzahlen nur bis zu fünf Prozent des wirklichen Geschehens abbilden. 

Auch RKI-Präsident Lothar Wieler mahnt, es müsse alles dafür getan werden, um eine Pandemie zumindest hinauszuzögern. Denn während einer normalen Grippesaison arbeiten bereits viele Krankenhäuser an den Grenzen ihrer Kapazität. mehr Informationen

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14.2.20  am 13. Februar wurde die zweithöchste Zahl (4108) der neu registrierten Fälle gemeldet.

Eine Person auf dem Kreuzfahrtschriff „Diamond Princess“ wurde negativ getestet und später als positiv bestätigt. Das wirft Fragen auf, wie zuverlässig die Tests sind. Die bestätigen Fälle auf dem Schiff sind nun 218.

Covid-19 hat eine hohe Komplikationsrate (15%). Es sterben zwischen 10-20 mal mehr Personen als bei einer Grippe. Die Ansteckungszeit ist bis zu 24 Tage, auch ohne Symptome. Die Schwierigkeit von Massen-Quarantänen ist, wie lange es geht bis das Versorgungssystem kollaboriert.

Covid-19 ist nun in Afrika angekommen. Der erste Fall wurde in Ägypten gemeldet.

13.2.20   Sơn Lôi, ein Dorf im Norden von Vietnam, wurde gesperrt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Obwohl es sich um ein kleines Dorf im Vergleich zu den Sperren in China handelt, ist dies das erste in einem anderen Land. Der Sperrung dauert 20 Tage.

Am Mittwoch 12.2.20 stieg die Anzahl der offiziell positiv an Covid-19 getesteten Personen an einem Tag um 15’075 (ein Viertel der bekannten Fälle). Der sprunghafte Anstieg der Neuerkrankungen sei auf ein neues Verfahren bei der Diagnose des Corona-Virus zurückzuführen. Demnach würden seit Donnerstag auch Fälle «klinischer Diagnosen» in die Zahl der bestätigten Diagnosen aufgenommen. Was das genau bedeutet ist unklar. Die Zahl neu nachgewiesener Todesopfer durch das Corona-Virus hat sich in China in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Vergleich zum Vortag mehr als verdoppelt. Die täglich berichteten Zahlen repräsentieren laut Experten somit eher die Fähigkeiten, Fälle zu identifizieren und zu melden, als das wirkliche Ausmass der Epidemie.

Nur 5% der Firmen in den stark betroffenen Gebieten haben wieder mit der Arbeit begonnen.

Er gibt Berichte, dass die Leute gewaltsam in Sammelzentren untergebracht werden, wenn ein Verdacht auf Covid-19 besteht.

Weltweit werden Events abgesagt und niemand will die Kreuzfahrtschiffe an Land lassen.  

China führt nachweislich mit dem neuen Coronavirus infizierte Personen, die aber keine Symptome zeigen, nicht mehr in seiner Statistik der Ansteckungen. Das ging am Dienstag (11.2.) aus neuen Bestimmungen zur Vorbeugung und Kontrolle der nationalen Gesundheitskommission in Peking hervor, die schon am 7. Februar erlassen wurden. Seit diesem Tag sinkt die Zahl der Neuinfizierten. Mit der neu bekannten inkubationszeit von 20 Tag ist auch nicht mehr klar, wer den Virus hat, da normaler weise nur Personen getestet werden, die Krankheitssymptome aufweisen. Die neue Definition widerspricht jedoch den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die als Infizierten jemanden betrachtet, bei dem eine 2019-nCoV-Infektion durch ein Labor bestätigt wurde – «ungeachtet klinischer Zeichen oder Symptome».

Der schwedische Möbelkonzern Ikea war eines der ersten Unternehmen, dass aus Sorge um die Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern vorübergehend alle Warenhäuser in China schloss. Andere Konzerne wie H&M zogen nach. Auch Automobilhersteller wie Volkswagen und Flugzeughersteller wie Airbus oder Boeing schlossen ihre Fabriken in China vorübergehend.

In Deutschland haben sich inzwischen (Stand am 11. 2.) 16 Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Bisher hängen 14 Fälle in Bayern mit dem Automobilzulieferer Webasto zusammen. Betroffen sind dort Mitarbeiter und deren Angehörige. Die anderen beiden Infizierten waren am Wochenende (1./2. 2.) zusammen mit mehr als 120 weiteren Passagieren aus China nach Deutschland geholt worden.

Die Schweizer Post nimmt in Filialen keine Briefe und Pakete für  China mehr an. Grund dafür ist der Ausfall zahlreicher internationaler Flüge nach China.

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In ganz China wird über Dr. Li Wen Liang gesprochen. Er war der Arzt, der das neuartige Coronavirus entdeckte, und am frühen Morgen des 7. Februar, 2.58 Uhr, ging er nach Hause, um bei unserem Vater im Himmel zu sein. Er war ein Mitbruder in Christus.

Bitte beten Sie heute für seine Familie, insbesondere für seine Frau, die ebenfalls infiziert ist und im achten Monat mit ihrem zweiten Kind schwanger ist. Möge Gott sie übernatürlich heilen und ihnen in dieser Zeit Gnade, Frieden, Kraft und Trost geben.

Dr. Li Wen Liang schrieb einige Zeilen, wie er seine Familie vermissen würde. Einige Auszüge:

Wenn dieser Kampf vorbei ist,
Ich werde zum Himmel schauen,
Mit Tränen wie Regen. „…
„Wer hätte jemals gedacht, dass ich sterben würde?
Meine Seele ist im Himmel,…
„Es ist ein Licht am Himmel!
Am Ende dieses Lichts steht der Himmel, über den die Menschen oft sprechen.
Aber ich würde lieber nicht dorthin gehen.
Ich würde lieber in meine Heimatstadt in Wuhan zurückkehren. …
„Ich habe den guten Kampf gekämpft.
Ich habe das Rennen beendet.
Ich habe den Glauben behalten.
Jetzt wartet auf mich die Krone der Gerechtigkeit. „
2. Timotheus 4: 7, Heilige Bibel

According to numerous reports around the world, Dr Li Wen Liang was actually a Christian. Due to the secrecy of…

Gepostet von Carry The Light am Dienstag, 11. Februar 2020

Kontrolle bedeutet auch totale Verantwortung. Der Corona-Ausbruch hat Xi Jinping in die wohl schwerste politische Krise seiner Amtszeit gestürzt. Sein Streben nach immer mehr Macht könnte ihm nun zum Verhängnis werden. Die offizielle Nachrichtenagentur Xinhua, die über das Politbüro-Treffen am vergangenen Montag berichtete, bezeichnete den Ausbruch des Coronavirus als „einen wichtigen Test für Chinas System und seine Fähigkeit zur Regierungsführung“ die Ziele der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in diesem Jahr. “ Viele in China kehrten am Montag 10.02.20 an die Arbeit zurück. Zahlreiche Fabriken blieben geschlossen. Die Propagandaabteilung der regierenden kommunistischen Partei in der vergangenen Woche befahl den staatlichen Medien, sich auf den „wirtschaftlichen Aufschwung“ zu konzentrieren.  mehr Informationen  

Xi verspricht Sieg im Krieg gegen das neue Coronavirus. Xi sagte, dass die Lage gegenwärtig sehr ernst sei, zugleich aber drückte er seine Zuversicht darüber aus, dass China einen vollständigen Sieg im Kampf gegen die Epidemie erringen werde. Xi hob hervor, dass die Grunddaten für die langfristige Wirtschaftsentwicklung Chinas unverändert blieben und dass der negative Einfluss der Epidemie auf die Wirtschaft nur kurzfristig zu Buche schlagen werde.

Xi kann mit den Fingern schnipsen, und alles geschieht nach seinem Willen. Doch mit einem Fingerschnipsen kann er kein Virus abtöten oder sechs bis sieben Prozent Wachstum erzeugen, wenn die Wirtschaftslage das einfach nicht hergibt. Diese Dinge zeigen die Grenzen seiner Macht auf.

Medizinische Forscher in China haben festgestellt, dass die Inkubationszeit für Coronaviren bis zu 24 Tage beträgt – 10 Tage länger als bisher angenommen. Die Studie wurde von Dr. Zhong Nanshan mitautorisiert, der 2003 das SARS-Coronavirus entdeckte und zum führenden Berater für die Bewältigung der aktuellen Coronavirus-Krise ernannt wurde.

Chinesische Gesundheitsbehörden bestätigten auf einer Pressekonferenz in Shanghai am 8. Februar, dass das tödliche neue Coronavirus über die Luft verbreitet werden kann. Das schwere akute Atemwegssyndrom (SARS), Masern und die Vogelgrippe H5N1 können sich auch durch Tröpfcheninfektion verbreiten. Die britische Regierung klassifizierte das neue Virus kürzlich ebenfalls als eine „luftübertragene, hochgradig folgenreiche Infektionskrankheit“, was bedeutet, dass es durch Tröpfchen in der Luft verbreitet werden kann. Zu den anderen beiden Hauptübertragungswegen des Virus gehören das direkte Einatmen größerer Tröpfchen bei kurzer Entfernung zu einer infizierten Person, die niest und hustet – und die Schmierinfektion, bei der eine Person infiziert werden kann, indem sie Gegenstände berührt, die mit Tröpfchen, die das Virus enthalten, kontaminiert sind. Bei Berührung der Schleimhäute von Mund und Nase oder sogar wenn man die Augen berührt, ohne sich vorher zu desinfizieren kann das Virus überspringen. Eine Reihe chinesischer Städte, darunter das Epizentrum des Ausbruchs, Wuhan in der Provinz Hubei, haben Nebelkanonen und Straßenreinigungsfahrzeuge eingesetzt, um Desinfektionsmittel auf die Straßen zu sprühen und so den Virus aus den öffentlichen Räumen zu entfernen. Shenzhen und Kunming in Südchina haben Drohnen eingesetzt, um Desinfektionsmittel zu versprühen. Zeng Qun, stellvertretender Direktor des Shanghaier Büros für Zivilangelegenheiten, forderte die Öffentlichkeit auf, alle gesellschaftlichen Zusammenkünfte abzusagen, die Fenster zu öffnen, um die Belüftung der Innenräume zu gewährleisten, und ihre Häuser regelmäßig zu desinfizieren. Zeng nannte Türgriffe, Stühle und Toilettensitze als Schlüsselbereiche, die anfällig für Kontaminationen sind, und schlug vor, für die Desinfektion eine 75 prozentige Ethanol- oder Chlorlösung zu verwenden.

In einer Pressekonferenz gab Chinas Gesundheitsbehörde bekannt, dass das Virus einen vorläufigen Namen habe, Novel Coronavirus Pneumonia, kurz NCP.

Hände desinfizieren ist das A & O der Hygiene. Mit Händewaschen erreiche man bestenfalls eine Verringerung von Viren auf den Händen und man „verteilt die Viren kreuz und quer um das Waschbecken herum.“ Experten raten ausdrücklich zu den Mund-Nasen-Schutz-Masken, die einen guten Schutz vor Viren in den Rachenraum bieten.

Um die politische Stabilität im Land zu sichern, muss Peking neue Corona-Ausbrüche in anderen Städten verhindern, wo die verängstigte Bevölkerung in den Wohnungen ausharrt.

Parteikomitees und Regierungen auf allen Ebenen seien aufgerufen, die Epidemie unter Kontrolle zu bringen. Dabei gehe es nicht mehr ausschliesslich um das Leben und die Gesundheit der Menschen, sondern auch um wirtschaftliche und soziale Stabilität. Für Lokalregierungen wird mit der Drohung aus Peking nun jeder zusätzliche Krankheitsfall zum politischen Risiko. Mehr als 400 lokale Kader hat Peking bereits wegen Missmanagement in der Krise entlassen oder anderweitig bestraft.

Für die lokalen Regierungen im Land ist der Druck aus der Hauptstadt hingegen nicht nur Antrieb, die Ausbreitung des Virus zu verhindern, sondern auch ein Anreiz, neue Fälle zu vertuschen. Seit dem 5. Februar gehen die gemeldeten Fälle zurück.

Dörfer in allen Teilen des Landes schütten Sandberge auf, um Fremde fernzuhalten. Städte blockieren Autobahnabfahrten, um für Besucher den Zugang zu blockieren.

Impfstoff: „Es wird mindestens 12 bis 18 Monate dauern, was bedeutet, dass in der akuten Situation, in der wir uns gerade befinden – zumindest in China -, keine Vorteile entstehen„, sagte Thomas Breuer, Chief Medical Officer der Impfstoffabteilung von GlaxoSmithKline.

Coronaviren können sich bei Raumtemperatur bis zu neun Tage lang auf Oberflächen halten und infektiös bleiben. Im Schnitt überleben sie zwischen vier und fünf Tagen, schreibt ein Forschungsteam aus Greifswald und Bochum im „Journal of Hospital Infection“.

In Frankreich ist nach Angaben der Regierung bei fünf britischen Staatsbürgern eine Corona-Infektion festgestellt worden. Sie hätten in den französischen Alpen in derselben Unterkunft übernachtet wie ein weiterer Brite, der aus Singapur angereist und bei dem die Erkrankung kurz zuvor festgestellt worden sei, teilt Gesundheitsministerin Agnes Buzyn mit. Unter den neu Infizierten sei auch ein Kind. Die Briten hielten sich in dem Ski-Ort Contamine Monjoie am Mont Blanc auf. Dieses Kind verbrachte einige Stunden in zwei Schulen in der Umgebung: in Contamines-Montjoie und in Saint-Gervais. Diese Schulen werden diese Woche geschlossen. Eine andere Schule bleibt am Montag geschlossen, die Montessori-Schule in Thonon les Bains, die ebenfals vom Schüler besucht wurde.

Am Mittwoch 12.2.20 stieg die Anzahl der offiziell positiv an Covid-19 getesteten Personen an einem Tag um 15’075 (ein Viertel der bekannten Fälle).

Die Schweinegrippe Virus H1N1 2009/10 hatte 440’000 offiziel Infizierte und dauerte 120 Tage. 18’449 sind bei einer Todesrate von 4,19% gestorben. Der Vergleich mit anderen Zahlen von Grippen ist relativ, weil die die „Grippen-Toten“ aus der Differenz von den Toten in den Sommermonaten und der Grippen Saison berechnet werden. Die Todesursache Grippe wird sehr selten diagnostiziert. Es gibt nur von der Schweinegrippe vergleichbare Zahlen.

Was auffällt, der aktuelle Virus (rot) hat eine steilere Kurve als die Schweinegrippe (gelb). China ist eigentlich ein Land mit einem höheren Gesundheitssystem und müsste so die Grippe schneller eindämmen können oder Kranke erfolgreicher behandeln.

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen des Kreuzfahrtschiffes im japanischen Yokohama ist auf 690 gestiegen. 2 Personen sind gestorben.   Die Quarantäne der „Diamond Princess“ mit rund 3.700 Passagieren und Crew-Mitgliedern wurde nun aufgehoben. Die meisten Länder haben ihre Passagiere zurückgeholt.

Chinas Vizepremierministerin Sun Chunlan hat laut einem “New York Times”-Bericht von “Zuständen wie in Kriegszeiten” gesprochen, die auf das Land zukämen. Die Regierung hat in Wuhan noch striktere Maßnahmen verordnet, um die Krankheit einzudämmen. Info Welt de

Wenn sich das Virus auch nur annähernd so verhält, wie Forscher derzeit annehmen, dann hinkt auch der Vergleich mit der Grippe. Denn es wäre dann deutlich lebensgefährlicher als jene Influenza, vor welcher – basierend auf dem Wissenschaftsprinzip – sehr rational sehr viel gewarnt wird.

Angenommen, es würde sich hierzulande tatsächlich verbreiten, ohne dass die Menschen ihr Verhalten ändern: Dann würden wahrscheinlich schnell viel mehr Menschen daran sterben als jedes Jahr an Grippe. Und dass der Ausbruch dann influenzagleich bald wieder abebben würde, wäre auch nicht garantiert.

„2019-nCoV“ ist ein Erreger, dessen genaues Verhalten weitgehend unbekannt ist. Man weiß aber, dass er sich schnell verbreiten und tödlich sein kann. Hier Prinzipien wie Vorsorge und Vorsicht in den Vordergrund zu stellen, ist alles andere als irrational. Irrational ist Panik. Und die bricht am ehesten dann aus, wenn man nicht vorbereitet ist.  tagesspiegel de

Ab dem 1. Februar 2020 erholen sich mehr Menschen vom Coronavirus als davon sterben.

Das chinesische Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention hat die Zahl der bestätigten Fälle manipuliert, indem sie die Anzahl der Diagnose-Sets kontrolliert. Es ist auffallend, dass fast 75 Prozent der Todesfälle in der Stadt Wuhan verzeichnet werden. Auch wenn dort nur ein Drittel aller Krankheitsfälle verzeichnet wird.

Die Dunkelziffer ist jedoch mit Sicherheit um einiges höher. In Taiwan wird berichtet, dass die tatsächlichen Zahlen des Wuhan-Corona-Virus 50-mal höher sind als die offiziellen Zahlen, die die chinesische Regierung täglich veröffentlicht. Wie viele Tote es gibt, wissen nur die Krematorien. Diese arbeiten mit Hochdruck und müssen Nachtschichten einlegen. Was sie aber nicht wissen, an was die Personen gestorben sind. Die Todesursachen der Toten werden auch nicht analysiert. „Der Arzt weiß die Ursache und kennt die Anzahl nicht, der Bestatter kennt die Anzahl, aber nicht die Ursache“.

Alle Schätzungen über normale Todesraten bei einer Grippe sind relativ, weil nicht alle Erkrankungen erfasst werden. Ebenso gibt es kaum statistisch erfasste Todesursache „Grippe“.

Dem britischen „Guardian“ sagte Neil Ferguson, der am Imperial College London arbeitet und für die WHO analysiert, wie sich das Virus ausbreitet, dass er von „im besten Falle“ 100.000 Infizierten ausgehe. Die amerikanische John’s Hopkins Universität hat eine Situations-Karte aufgeschaltet, die neue Fälle in Echtzeit darstellt. Nach einer wissenschaftlichen Studie wurde die Zahl der möglichen Infizierten in Wuhan zum 4. Februar 2020 auf 130.000 bis 270.000 berechnet. »Der Virologe Professor Alexander Kekulé warnt in NDR-Info vor den Folgen der „Neuen Coronavirus“-Erkrankung (2019-nCoV). Diese sei mit dem doppeltem Todesrisiko einer „normalen“ Grippewelle verbunden.

Die Zahl der Krankheitsfälle durch das neuartige Coronavirus in China ist inzwischen höher als seinerzeit bei der Sars-Epidemie. Durch den Sars-Virus waren in den Jahren 2002 und 2003 in Festlandchina laut der offiziellen Bilanz 5327 Menschen erkrankt. An Sars waren in den Jahren 2002 und 2003 knapp 350 Menschen in Festlandchina sowie knapp 300 weitere in Hongkong gestorben. Mers tötete im Jahr 2012  jeden dritten Infizierten. Der aktuelle Erreger 2019-nCoV gehört zur Familie der Coronaviren. Weitere sind etwa das Sars– und das Mers-Virus.

Vor 200 Jahren wütete die schlimmste Influenza-Pandemie der Geschichte. Die Spanische Grippe brach 1918 aus dem Nichts aus und tötete bis 1920 je nach Schätzung 20 bis 100 Millionen Menschen weltweit.

Die Ärzte in Wuhan sind am Anschlag. Viele ziehen die Schutzanzüge nicht ab – es gibt nicht mehr genug davon. Über 40 Angestellte haben sich schon infiziert. Alles Personen, die sich besonders schützen und nicht zur offiziellen Gefahrengruppe gehören.

Dany Shoham, ein israelischer Experte für biologische Kriegsführung verknüpft Chinas tödliches Wuhan-Virus mit Chinas Labor für „verdeckte biologische Kriegsführung“. Es wird angenommen, dass das Wuhan Institute of Virology der Ursprung der Krankheit ist. (Was aber nichts über die Tödlichkeit und Folgen aussagt). Dany Shoham war Oberstleutnant und leitender Analytiker des israelischen Militärgeheimdienstes für biologische und chemische Kriegsführung. mehr Informationen

Das Labor war erst 2018 errichtet worden, um gefährliche Erreger und Viren wie das SARS- oder Ebola-Virus zu erforschen. Ein US-Experte hatte bereits damals im Magazin «Nature» davor gewarnt, dass ein Virus aus dem Labor freigesetzt werden könnte. Der aktuelle Erreger 2019-nCoV gehört auch zur Familie der Coronaviren. Weitere sind etwa das Sars- und das Mers-Virus.

Kein geringerer als Dr. Francis Boyle, Experte für biologische Kriegsführung, glaubt: „Das Coronavirus, mit dem wir es hier zu tun haben, ist eine offensive biologische Kriegswaffe“. Bezugnehmend auf das Institut für Virologie in Wuhan, das sich im Epizentrum der Epidemie befindet, fügt Boyle hinzu: „In der Vergangenheit hat es bereits Berichte über Probleme mit diesem Labor und den Dinge, die daraus entwichen sind, gegeben“. China hat alles was es braucht, um eine tödliche Biowaffe herzustellen – die Technologie, die Anlage und das rohe Biomaterial.

Aufgetaucht ist die Lungenerkrankung erstmals in der chinesischen Millionenstadt Wuhan. Verursacht werden diese durch ein bisher unbekanntes Coronavirus (2019-nCoV).  3 Städte mit insgesamt 36 (oder 56) Millionen Einwohnern stehen unter Quarantäne und der öffentliche Verkehr in diesen Städten komplett gestoppt. An anderen Orten herrscht eine eingeschränkte Reisefreiheit.

Die Stadt Wuhan beaute im Schnellverfahren zwei Spitäler. „Dieses sogenannte Krankenhaus ist eigentlich ein Gefängnis. Man kann es nicht verlassen, wenn man drinnen ist“, so kommentierte der Bau-Mitarbeiter das Video: „Im Grunde warten [die Patienten] hier darauf, zu sterben. Nach dem Tod werden sie dann in das Krematorium geschickt.“ Das neu gebaute Container-Krankenhaus in der Stadt Wuhan, nahm am 3. Februar unter der Aufsicht des chinesischen Militärs den Betrieb auf. Dadurch werden alle Informationen, die im Zusammenhang mit dem Krankenhaus stehen, zum „Militärgeheimnis“. Für den „Verrat von  Militärgeheimnissen“ drohen schwere Strafen. Die anderen Gebäude innerhalb des Krankenhauses sind Wohnräume für medizinisches Personal – und Soldaten. Die Aufnahme und Vermittlung von Patienten regeln die Behörden in Wuhan. Ein öffentlicher Zugang zum Krankenhaus existiert nicht.

Zur Behandlung der Lungenkranken in Zentralchina sind fast 6000 Ärzte und Pfleger aus ganz China in die schwer betroffene Provinz Hubei entsandt worden.

«Wir haben sicher eine grosse Epidemie in China. Es ist aber zu früh, von einer Pandemie zu sprechen, also einer weltweiten Epidemie.» sagte Daniel Koch, Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten im BAG Schweiz. Koch sagt weiter, es bräuchte für eine Ansteckung einen engen Kontakt zu einem Infizierten über eine längere Zeit und mit einem Abstand von unter einem Meter. Noch ist für Experten unklar, wie gefährlich der Erreger wirklich ist. Etwa 20 bis 25 Prozent der Fälle scheinen mit Komplikationen verbunden zu sein, und rund 2,5 Prozent der Infektionen nehmen einen tödlichen Verlauf. Eine schützende Impfung oder eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung gibt es derzeit nicht. Die Symptome können aber mit Medikamenten gemildert werden. Nach aktuellen Meldungen geht man davon aus, dass Todesfälle nur bei Menschen mit Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem auftreten können. So sind vor allem gebrechliche Menschen und Säuglinge besonders gefährdet. Wenn sich die Krankheit weiterentwickelt, müsste der Patient notfalls beatmet werden. Die Abwehrkräfte könnten stimuliert werden, sodass der Patient den Infekt überwinden kann und nicht an einer Lungenentzündung stirbt. Wie man die Leute gesund bekommt, dazu sagen die Chinesen  nichts. Einen Impfstoff gegen SARS zu entwickeln ist bis heute nicht gelungen, und das ist mehr als 15 Jahre her

Die Regierung von Hongkong verhängt ab Montag 27.1.20 ein Einreiseverbot für Bewohner der Provinz Hubei, wo der Coronavirus ausgebrochen ist. Dies gilt auch für Menschen, die in den vergangenen 14 Tagen in Hubei waren – nicht allerdings für Bewohner aus Hongkong.

Die Mongolei hat Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus erlassen. Bis 2. März sollen alle Universitäten und Bildungseinrichtungen und die Grenzen geschlossen bleiben.

Beunruhigend, aber nicht einwandfrei verifizierbar, ist das Video eines Mannes vor einem Spital in Wuhan. Er filmt eine Reihe weißer Zelte auf dem Vorplatz. «Wenn ihr Kinder habt, kommt nicht hierher», sagt er auf chinesisch. «Diese Epidemie ist schlimmer als wir uns das vorstellten. Es ist real, es ist sehr, sehr ernst.»

«Die streng hierarchische Bürokratie ermutigt lokale Beamte nicht dazu, sich mit schlechten Nachrichten an ihre Vorgesetzen in den Zentralen außerhalb zu wenden». Das habe auch bei Sars 2002 eine Rolle gespielt. Erste Berichte wurden damals von den Behörden kleingeredet. Aber nicht, weil man eine Massenpanik befürchtete, sondern «weil chinesische Beamte Angst davor hatten, sich mit ihren Vorgesetzten anzulegen, die ihre Karriere in den Händen hielten.»

Jeder mit dem Virus Infizierte steckt Studien zufolge zwei bis drei weitere Personen an. Ob die Ansteckungsrate so bleiben werde, hänge von der Wirksamkeit der Gegenmaßnahmen ab, sagten Wissenschaftler vom Imperial College in London und der Universität Lancaster. Um die Krankheit einzudämmen, müssten künftig mindestens 60 Prozent der Neuansteckungen verhindert werden.

Einige chinesische Restaurants in der Schweiz empfangen keine Reisegruppen aus Fernost mehr. Die Sicherheit habe Vorrang, sagen Wirte. Das Virus sorgt in der Schweiz für Nervosität. In der Schweiz gibt es bisher keine bestätigten Fälle von Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus. Laut einem Bericht des TV-Senders «TeleZüri» sind Schutzmasken in der Schweiz zurzeit praktisch ausverkauft. Vor allem bei chinesischen Touristen seien sie gefragt, da diese die Masken mit nach China nehmen wollten. Gemäss aktuellem Stand sei das Virus etwas aggressiver als das Grippevirus. «Es gibt zurzeit keinen Grund, ein Massensterben zu befürchten.» mehr Informationen

Wie hoch die Sterberate bei dem neuen Erreger sei, lasse sich noch nicht sicher sagen, sagt Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. „Nach derzeitigen Daten könnte sie ähnlich wie bei der letzten Influenza-Welle in Deutschland liegen.“ Schwere Krankheitsverläufe hätte es bislang vor allem bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen gegeben, sagt Oliver Witzke, Direktor der Klinik für Infektiologie und des Westdeutschen Zentrums für Infektiologie an der Universität Essen.

 

 
Das Corona-Virus sei nicht besonders aggressiv, die Todesrate viel geringer als bei Sars. Nach WHO-Informationen haben sich Menschen bislang nur bei engem Kontakt mit Infizierten angesteckt, in der Familie oder in Praxen und Gesundheitszentren.
 

In den USA gibt es mittlerweile fünf bestätigte Fälle des neuen Coronavirus.

Bei der Behandlung von Patienten mit dem neuen Coronavirus haben chinesische Ärzte erste Erfolge gemeldet. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag berichtete, habe sich der Zustand von elf infizierten medizinischen Kräften verbessert. Die klinischen Symptome seien unter Kontrolle gebracht worden. Unklar ist, wie man in einem repressivem Land wie der VR China überhaupt verlässliche Daten erheben kann. Anfang Januar Neujahr hatte die Polizei acht Bürger in Wuhan zwischenzeitlich festgenommen. Der Grund: Sie hatten behauptet, dass das Sars-Virus nach China zurückgekehrt sei. Auch chinesische Journalisten wurden verhört, als sie über das Wuhan-Virus zu berichten versucht hatten. Ärzte wurden zudem angewiesen, nicht mit der Öffentlichkeit über die Infektionen zu sprechen. Derzeit halten die zuständigen Behörden regelmässig Pressekonferenzen ab. Die staatliche Medien halten die Öffentlichkeit auf dem Laufenden – ohne aber kritische Fragen zum Umgang mit dem Virus aufzunehmen. Wer in Hotels, Restaurants, Einkaufszentren oder Parks keine Maske trage, werde bestraft, berichtete die Zeitung «China Daily». Viele bleiben aus Angst vor Ansteckung ganz zu Hause.
 

In Deutschland ist das Virus bei zehn Menschen nachgewiesen worden.Weitere Menschen in Bayern sollen sich mit der Lungenkrankheit infiziert haben. Sie arbeiten für dieselbe Firma wie der erste bestätigte Infizierte aus Starnberg. Der Autozulieferer stoppt nun vorerst seine Arbeit am Standort Stockdorf.

Chinas autonome Region Tibet hat vorübergehend alle touristischen Stätten geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Ausserdem würden alle Einreisenden zur Beobachtung 14 Tage lang unter Quarantäne gestellt werden.
 

Präsident Xi charakterisierte die Krankheit als „Dämon“ und „Teufel“.

Die britische Fluggesellschaft British Airways setzt wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China alle ihre Flüge in die Volksrepublik und von dort nach Großbritannien aus.

Ein Pilot sitzt mit Schutzanzug im Cockpit und parkt ein Flugzeug an der Entladestelle auf dem Internationalen Flughafen Wuhan-Tianhe.

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China könnte nach Angaben eines Experten in rund zehn Tagen ihren Höhepunkt erreichen. Er gehe davon aus, dass die Epidemie „in einer Woche oder rund zehn Tagen einen Höchststand“ (7.2.20) erreichen werde, sagte der renommierte Wissenschaftler Zhong Nanshan am Dienstag der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Auch wenn weiterhin kein Heilmittel gefunden werde, werde die Sterblichkeitsrate dank lebenserhaltender Geräte und der Anstrengungen des medizinischen Personals „sicherlich weiter sinken“, sagte Zhong laut Xinhua. (Wie kommt er zu diesem Schluss?)

Die Kommunistische Partei ist ge­trieben von der Angst, dass ihr die Macht eines Tages entgleiten könnte wie einst dem Regime in Moskau. Die Kommunistische Partei stellt sich als KP dar, die alles im Griff hat. Parteichef Xi Jinping betont stets die florierende, stabile und harmonische Gesellschaft im Land. Harmonisch ist in diesen Tagen aber nichts.

Im Netz werden Aufnahmen aus überfüllten Krankenhäusern geteilt. Ärzte, die nach Wuhan geschickt werden, verabschieden sich von ihren Angehörigen, als würden sie sich nie wiedersehen. Reisende aus den isolierten Regionen werden behandelt wie Aussätzige. Menschen in Supermärkten kämpfen um die letzten Schutzmasken.

Der von Peking propagierte Glaube, das chinesische System sei effizient und stark, den westlichen Demokratien überlegen, gerät ins Wanken.

In Wuhan wussten die Behörden bereits am 8. Dezember von einem ersten Infizierten. Die offizielle Warnung folgte aber erst am 30. Dezember, drei Wochen später. Am 20. Januar teilte die Regierung mit, die Krankheit habe sich auf Städte ausserhalb von Wuhan ausgebreitet. Tage zuvor hatten bereits Thailand und Japan Krankheitsfälle gemeldet. Ein «patriotisches Virus» sei das, da es nur Ausländer befalle, spotteten die Chinesen.

Auch das Wissen, dass das Virus sich von Mensch zu Mensch überträgt, veröffentlichten die Behörden nur verzögert. Zur gleichen Zeit reisten Millionen Menschen quer durchs Land auf dem Weg in den Urlaub.

Der Bürgermeister von Wuhan sagte im Staatsfernsehen, dass die Lokalregierung nicht rechtzeitig über den Ausbruch informieren konnte, weil ihr die Genehmigung gefehlt habe.

In zehn Tagen wollte die Regierung ein Krankenhaus mit 1000 zusätzlichen Betten bauen, und zwar in 16 Stunden. Die Aufnahmen davon gingen um die Welt. Die Geschichte war gelogen und sorgte für neuen Zorn in der Bevölkerung.

Die Entscheidung, das Neujahrsfest für 50 Millionen Menschen ab­zusagen, erweckte bei vielen den Eindruck, dass wohl mindestens eine Zombie-Apokalypse anstehen müsste. Wieso sonst würde die Regierung zu so drastischen Massnahmen greifen.

Um die Zensur zu umgehen, nennen die Menschen den Parteichef Xi Jinping nun einfach Donald Trump. Und die Coronavirus-Krise ist sein Tschernobyl.  mehr Informationen

Wie Christen in Wuhan damit umgehen

Weil die Bewohner Wuhans angehalten seien, in ihren Wohnungen und Häusern zu bleiben, gebe es in vielen Gemeinden vorübergehend auch keine Gottesdienste. Stattdessen stellten Pastoren die Predigten und Lieder ins Internet.

Auch gebe es Aufrufe, die freie Zeit zu nutzen, um für Kranke, medizinisches Personal sowie Verantwortliche in Politik und Gesellschaft zu beten. Außerdem wird ermuntert zu fasten und vermehrt die Bibel zu lesen. „Wir warten nicht passiv ab, wie die Sache ausgeht, sondern erklären aktiv den Sieg Jesu“, heißt es einem aktuellen Aufruf.

Die Christen sind weniger panisch, weil der Glaube ihnen Kraft schenke. Zudem unterstützten sie sich gegenseitig. Viele Christen, die zum chinesischen Frühjahrsfest in andere Provinzen verreist seien, hätten in den Hotels keine Zimmer bekommen, weil sie aus Wuhan oder der Region stammten: „Daraufhin haben Christen angeboten, ihre Glaubensgeschwister aufzunehmen.“  mehr Informationen

2019-nCoV ist ansteckender und tödlicher als eine normale Grippe. Aber es gibt auch deutlich schlimmere Krankheiten.

Bereits 2017 warnte Bill Gates vor einer Pandemie. Die Gates-Stiftung kam bei einer Simulation zu folgendem Ergebnis: Sollte ein Krankheitserreger plötzlich mutieren, sich über die Luft verbreiten und ähnlich tödlich wie vor 100 Jahren sein (Spanische Grippe), würden in den ersten sechs Monaten hypothetisch bis zu 33 Millionen Menschen an den Folgen sterben. Am 18. Oktober 2019 veranstalteten die Gates-Stiftung, die Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health und das World Economic Forum gemeinsam das „Event 201“. Das hypothetische Szenario endet nach 18 Monaten mit 65 Millionen Todesfällen.“ Wie kommen die Wissenschaftler auf diese Zahlen? Vor allem in Anbetracht dessen, dass die SARS-Epidemie von 2003 bis 2004 – die ebenfalls in China ausbrach – offiziellen Zahlen zufolge 774 Menschen weltweit das Leben kostete. Der MERS-Virus forderte laut Statistik der WHO von 2012 bis 2019 858 Tote. Und die Ebola-Epidemie in Westafrika forderte von 2014 bis 2016 rund 11.000 Todesopfer.

Bei der Schweinegrippe 2009 gab es 18’449 Todesfällen im  Zusammenhang mit dem Virus H1N1 2009/10. Bis zum 25. Oktober 2009 waren der WHO weltweit mehr als 440.000 laborbestätigte Infektionen mit dem H1N1-2009-Virus gemeldet worden, von denen mindestens 5.700 tödlich verliefen. Per 31. Januar 2010 meldet die WHO mindestens 15.174 Tote. Dies sind jedoch nur die gemeldeten Fälle, die auch von Laboren bestätigt wurden.

Die Spanische Grippe von1918 bis 1920 tötete zwischen 20 und 100 Millionen Menschen weltweit. Die Mortalität betrug also anderthalb bis zwei Prozent – und damit das 25-Fache einer „normalen“ Grippewelle. Ihren Ausgangspunkt hatte sie in den USA genommen: Irgendwann im Winter 1917/18 waren im Mittleren Westen mutierte Viren wohl von Schweinen auf Menschen übergesprungen.

Not macht erfinderisch. Ob es etwas nützt?

Auf einer Pressekonferenz sagte der Sekretär der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), dass die Zentralregierung der CDC von Hubei die Diagnose der Krankheit erst am 16. Januar genehmigte; zuvor mussten die Proben der Patienten nach Peking geschickt werden. Selbst dann habe die Hubei CDC nur für etwa 300 Tests pro Tag Kapazität, wie er sagte.  Ein Insider sagte der chinesischsprachigen Epoch Times am 24. Januar, dass die chinesische CDC die Zahl der bestätigten Fälle manipuliert habe, indem sie die Zahl der den Krankenhäusern zur Verfügung stehenden Diagnose-Sets kontrollierte. Es sollen weniger als 10 Prozent dessen betragen, was sie für die Untersuchung von Patienten benötigen. Alle diese Krankenhäuser lehnen Patienten aufgrund der unzureichenden Versorgung mit Diagnosesätzen ab. „Wir haben kein Diagnose-Set, und wir nehmen keine Patienten auf, die nicht durch eine Diagnose bestätigt sind.“  mehr Informationn

Eine Gruppe von Biologen an der Universität von Neu-Delhi hat in ihrer Studie, die auf bioRxiv veröffentlicht wurde, auf einzigartige Bestandteile des neuen Virus hingewiesen. Diese Bestandteile, die von den Forschern als „inserts“ (Einbringungen) bezeichnet werden, waren bisher nur vom HIV-Virus bekannt. Dadurch würde der Virus seine Fähigkeit gewinnen, hoch ansteckend zu sein und verschiedene Zellen als Wirt benutzen zu können. Der neuartige Coronavirus ist dem SARS-Virus am ähnlichsten, weist aber einige Abweichungen auf. mehr Informationen

Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.   Arthur Schopenhauer (1788-1860)

Nun wundert mich gar nichts mehr! Die Seuche musste ja ausbrechen. Ob China seine Marktgewohnheiten mal ändern sollte?

Gepostet von Horst Braun am Dienstag, 4. Februar 2020

Um die politische Stabilität im Land zu sichern, muss Peking neue Corona-Ausbrüche in anderen Städten verhindern, wo die verängstigte Bevölkerung in den Wohnungen ausharrt.

Vor der Abriegelung der Stadt Wuhan, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Zentralchina, haben Millionen die Region verlassen. Mit einer Inkubationszeit von 14 Tagen wird erst in diesen Tagen deutlich, wie weit sich die Krankheit dadurch ungebremst ausbreiten konnte. Fast 75 Prozent der Todesfälle werden in der Stadt Wuhan verzeichnet. Auch wenn dort nur ein Drittel aller Krankheitsfälle verzeichnet wird.

Parteikomitees und Regierungen auf allen Ebenen seien aufgerufen, die Epidemie unter Kontrolle zu bringen. Dabei gehe es nicht mehr ausschliesslich um das Leben und die Gesundheit der Menschen, sondern auch um wirtschaftliche und soziale Stabilität. Für Lokalregierungen wird mit der Drohung aus Peking nun jeder zusätzliche Krankheitsfall zum politischen Risiko. Mehr als 400 lokale Kader hat Peking bereits wegen Missmanagement in der Krise entlassen oder anderweitig bestraft. (Also keine neue Erkrankungen mehr melden).

Der erhöhte Druck führt vor Ort zu einem chaotischen Bündel an Anweisungen und Massnahmen, die sich fast stündlich ändern und stetig verschärfen. Chinas Hauptstadt Peking verbietet seit dieser Woche Konferenzen, Feste, Banketts und sogar Geburtstagsfeiern.

Dörfer in allen Teilen des Landes schütten Sandberge auf, um Fremde fernzuhalten. Städte blockieren Autobahnabfahrten, um für Besucher den Zugang zu blockieren. Um politische Unruhen zu verhindern, die bei einer weiteren Ausbreitung in anderen Städten ausbrechen könnten, leistet sich die Regierung aber für einige Wochen diesen Totalausfall.

Für die lokalen Regierungen im Land ist der Druck aus der Hauptstadt hingegen nicht nur Antrieb, die Ausbreitung des Virus zu verhindern, sondern auch ein Anreiz, neue Fälle zu vertuschen. So wie Anfang Dezember in Wuhan.  mehr Informationen

Es scheint so, dass Asiaten das Coronavirus weniger schnell überwinden. Wer krank wird ist rund 2 bis 3 Wochen im Spital und braucht intensive Hilfe, wie Sauerstoff. Erst nach etwa einer Woche nach dem Ausbruch, beginnen die wirklichen gesundheitlichen Beschwerden.

Mindestens ein Dutzend Arzneimittelhersteller arbeiten an Impfstoffen oder Virostatika und anderen Behandlungen, um denjenigen zu helfen, die mit der sich schnell ausbreitenden Ansteckung infiziert sind. „Es wird mindestens 12 bis 18 Monate dauern, was bedeutet, dass in der akuten Situation, in der wir uns gerade befinden – zumindest in China -, keine Vorteile entstehen„, sagte Thomas Breuer, Chief Medical Officer der Impfstoffabteilung von GlaxoSmithKline.

In einem chinesischen Fernsehbericht vom Mittwoch hieß es, ein Forscherteam der Zhejiang-Universität habe ein wirksames Medikament für das Virus gefunden, während Forscher in Großbritannien Sky News separat mitteilten, sie hätten einen „bedeutenden Durchbruch“ bei der Suche nach einem Impfstoff erzielt. „Es sind keine wirksamen Therapeutika gegen dieses 2019-nCoV bekannt“, sagte der Sprecher der Weltgesundheitsorganisation Tarik Jasarevic, als er nach Berichten über „Medikamentendurchbrüche“ gefragt wurde.

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