Archiv der Kategorie: Verfolgung

Zustände in Syrien wie unter dem IS

Christen von Idlib: «Wir sitzen hier in der Falle». Der Einmarsch der Türken in Syrien im vergangenen Jahr hat den Christen in Idlib Unheil gebracht.

Nichts «Sichtbares» vom Christentum wird toleriert. Jedes christliche Gebet in der Öffentlichkeit wurde untersagt. Es darf keine einzige Glocke mehr zum Gottesdienst rufen. Im strömenden Winterregen mussten alle Kreuze von den Kirchen entfernt werden. Diese dürfen nicht mehr als solche erkennbar sein.

Bei den Häusern der Christen muss neben die Haustür Zustände in Syrien wie unter dem IS weiterlesen

Weltverfolgungsindex 2019

Zunahme der Christenverfolgung in China und Indien

Im Berichtszeitraum wurden in China mehr Christen als in jedem anderen Land inhaftiert: 1’131 gegenüber 134 im Vorjahr – viele davon ohne Gerichtsverfahren. Ausgestattet mit einer seit Maos Zeiten ungekannten Machtfülle, versucht Staatschef Xi Jinping die stetig wachsenden christlichen Gemeinschaften zur absoluten Loyalität gegenüber Staat und kommunistischer Partei zu zwingen.

In puncto Personenkult und Kontrolle seiner Bürger ist Nordkorea (1) jedoch weiter beispiellos. Das Land Weltverfolgungsindex 2019 weiterlesen

China «Quoten» zur Inhaftierung von Christen

Open Doors USA berichtet von «Quoten» zur Inhaftierung von Christen. Ein Polizist habe dem Magazin für Religionsfreiheit «Bitter Winter» berichtet, dass die diversen Stationen darüber informiert worden seien, dass auf einer 100-Punkte-Skala bewertet werde, wie viele Christen sie inhaftiert hätten. Dies habe sogar dazu geführt, dass Polizeistationen, die ihr Ziel bereits erreicht hätten, Namen von bereits inhaftierten Christen für etwa 70 US-Dollar an andere Stationen «verkauften».

Bereits am 10. Dezember 2018 wurden über 100 Mitglieder der chinesischen Early Rain Covenant Church in Chengdu inhaftiert. Nun sind weitere 60 Mitglieder gefangen genommen wurden. Sie hatten China «Quoten» zur Inhaftierung von Christen weiterlesen

Christen in China

Die NZZ berichtete am 29.12.2018 (Zusammenfassung):

Seit den achtziger Jahren wendet sich eine wachsende Zahl an Chinesen dem Christentum zu. In den vergangenen Monaten haben die Repressionen gegen die protestantischen Hauskirchen zugenommen.

Den Gläubigen gibt der christliche Glaube jenen Halt, den ihr die Kommunistische Partei trotz allen Heilsversprechen nie wird bieten können. Die älteren Gemeindemitglieder erzählen von ihrer Zeit während der Kulturrevolution zwischen 1966 und 1976. Sie habe damals nur Hass gekannt, sagt eine Frau. Ihre Stimme wird brüchig, sie hat mit den Tränen zu kämpfen. Erst als sie Jesus getroffen habe, sei ihr bewusst geworden, dass es auch Liebe gebe. Jesus sei das Kostbarste, was sie in ihrem Leben bekommen habe, fügt sie an.

Gegenüber den neunziger Jahren Christen in China weiterlesen

In Luhansk werden Kirchen geschlossen

Ein Mitglied einer Luhansker Kirche ist besorgt: «Die Behörden haben erklärt, dass unsere Gebäude nicht mehr uns gehören

Zwei katholische Pfarreien in Luhansk und Stachanov warten noch auf die Ergebnisse ihrer Anfragen. Protestantische und evangelische Kirchen mussten Bußgelder zahlen und unerwartete Überfälle durch die Polizei auf ihre Gotteshäuser erleiden.

Im Osten der Ukraine In Luhansk werden Kirchen geschlossen weiterlesen

Christlicher Glaube im Iran

Das Unheil begann 1979 durch die islamische Revolution. Umgehend wurden westliche Christen aus dem Land geworfen, die seit 1830 vor Ort waren. «Jeder dachte, dass die Kirchen geschlossen werden und die kleinen christlichen Gemeinschaften aussterben», sagt Shadi Fatehi vom «PARS Theological Center» in London.

«Damals lebten im Iran nur 350 Christen mit muslimischem Hintergrund.» Doch heute, 40 Jahre später, leben dort zwischen 800’000 bis drei Millionen Christen mit muslimischem Hintergrund.

«Immer mehr Menschen fragen mich, weshalb so viele zum Glauben kommen und wie sie die Frohe Botschaft erfahren.» Darauf gibt es mehrere Antworten: Durch Christlicher Glaube im Iran weiterlesen

Chinesische Hausgemeinde feiert Gottesdienst auf der Straße

Die lokalen Behörden schlossen  eine Hausgemeinde in Chengdu, Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan. Doch statt sich einschüchtern zu lassen, reagierten die Gemeindeglieder mit einem kräftigen ‚Nein‘ und halten seither ihre Gottesdienste in Parks ab.

Als die lokalen Behörden die Gemeinde Anfang September offiziell schlossen, entschieden sich die Mitglieder zu etwas, das in China vermutlich noch nie so geschehen ist: Sie brachten ihren Gottesdienst auf die Straße.

«Die Leute brachten Chinesische Hausgemeinde feiert Gottesdienst auf der Straße weiterlesen

Ausbreitung des Christentums in China durch informelle Treffen

Johannes Hartl hatte in China die Gelegenheit, an verschiedenen Orten Christen kennen zu lernen, die ihren Glauben in einer der vielen freichristlichen Hauskirchen leben. Die Entwicklung in China ist allgemein so rasant und von Region zu Region verschieden, dass generelle Aussagen über die Riesennation immer schwierig sind.

Das Wachstum des Christentums in China ist unaufhaltsam. Praktisch täglich entstehen neue Untergrundkirchen, rein statistisch wird China in Ausbreitung des Christentums in China durch informelle Treffen weiterlesen

Gesichtserkennungssystem in den Kirchen

Zur besseren Kontrolle der Religion hat Peking die Kirchen «gezwungen», Gesichtserkennungs-Systeme einzurichten. «Jede Kirche in China muss ein Gesichtserkennungssystem einrichten und jedes Kirchengebäude wird gezwungen , ein Schild draußen aufzustellen, das den Zutritt für Kinder, Schüler, Studenten, Beamte, Militärpersonal und Mitglieder der Kommunistischen Partei verbietet (? andere Gemeinden wissen von Schild nichts, jedoch von der Gesichtserkennung). Mit Hilfe der Gesichtserkennung speichern sie die Gottesdienstbesucher und versuchen zum Beispiel Kommunisten von der Partei auszuschließen, wenn sie in eine Kirche gehen, sagte Bob Fu, Gründer und Präsident der Menschenrechtsorganisation «China Aid».

Xi Jinping sieht das Wachstum des Christentums in China als Bedrohung seiner Macht an. Das kommunistische Regime hat Gesichtserkennungssystem in den Kirchen weiterlesen

China schränkt den Verkauf von Bibeln ein

In chinesischen Onlineshops kann die Bibel offenbar nicht länger gekauft werden. Das melden unter anderem die New York Times und CNN. Auch wenn Peking den Druck und Verkauf von Bibeln stets kontrollierte, war es im Internet möglich, das Buch zu kaufen. Dies ist nun offenbar vorbei. China schränkt den Verkauf von Bibeln ein weiterlesen

Kirchenschließungen in Algerien

Nachdem vier Kirchen geschlossen worden sind, fürchten algerische Christen, dass  Schließungen von weiteren Versammlungsorten folgen könnten.

Das Gesetz, das nicht-muslimische Gottesdienste regelt, macht den Minderheiten das Leben schwer. Im Jahr 2006 in Kraft getreten, sieht das Gesetz vor, dass eine Genehmigung vorliegen muss, wenn in einem Gebäude ein nicht-muslimischer Gottesdienst gefeiert wird.

Bewilligungen sind nur schwer zu erhalten. Und wer ein Gebäude an eine Kirchgemeinde vermietet, riskiert, selbst von den Behörden bedroht und eingeschüchtert zu werden. Kirchenschließungen in Algerien weiterlesen