Archiv der Kategorie: 7 Verfolgung

Hindu-Mönch Aufruf zum Völkermord

Yati Narsinghanand Giri und andere religiöse Führer forderten laut einer Polizeibeschwerde die Hindus auf, sich für einen „Völkermord“ an Muslimen zu bewaffnen.

Hinduistische Mönche und andere Unterstützer, einschließlich Giri, legten einen Eid ab, in dem sie zur Tötung derjenigen aufriefen, die als Feinde der hinduistischen Religion angesehen werden. Hindu-Mönch Aufruf zum Völkermord weiterlesen

Weltverfolgungsindex 2022

Der Weltverfolgungsindex, der das Ausmass der Verfolgung und Diskriminierung von Christen weltweit auflistet, enthüllt, dass mehr als 360 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens unter schwerer Verfolgung leiden, was einem Anstieg von 20 Millionen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Zahl entspricht einem von sieben Christen auf der Welt.
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Religion Online nur mit Bewilligung

Ab dem 1. März 22 wird das Veröffentlichen religiöser Inhalte auf chinesischen Webseiten nur noch mit staatlicher Genehmigung möglich sein. Das meldet der Nachrichtendienst „Bitter Winter“.

Die Maßnahmen erfordern eine „Lizenz für religiöse Informationsdienste im Internet“, die nur Organisationen erteilt werden kann, die Teil der fünf autorisierten Religionen sind. Jeder andere Bezug auf Religion im Internet wird für illegal erklärt.

Sogar die Organisationen innerhalb der fünf autorisierten Religionen unterliegen der Überwachung und Beschränkungen. Sie können Predigten und Lektionen ausstrahlen, aber diese würden von den Behörden auf ihren „sinisierten“ Inhalt überprüft, um sicherzustellen, dass sie sozialistische Werte fördern und die Partei unterstützen, und nicht als Missionierungsinstrumente gedacht sind. Religiöse Universitäten und Hochschulen dürfen Inhalte über das Internet nur an ihre Studierenden verbreiten. Jeder Versuch, religiöse Inhalte an Minderjährige zu verbreiten oder „Minderjährige dazu zu bringen, an eine Religion zu glauben“, führt zum Erlöschen der Lizenz.

Organisationen, die die Lizenz nicht erhalten, und Einzelpersonen dürfen keine religiösen Inhalte oder gar Anspielungen über das Internet verbreiten. Das Teilen von Bildern oder Kommentaren zu „religiösen Zeremonien wie Anbetung Buddhas, Verbrennen von Räucherstäbchen, Ordinieren, Singen, Anbetung, Messe und Taufen“ wird streng verboten.

Für Chinas Christen bedeutet dies, dass Online-Gottesdienste, Predigten, Bibelstudien oder andere religiöse Botschaften (in den sozialen Medien) in Form von Texten, Bildern, Audio- und Videodateien nur über staatlich zugelassene Kanäle zugänglich gemacht werden dürfen. Die Inhalte werden vorab von den Behörden geprüft, um sicherzustellen, dass sie mit den sozialistischen Werten des Landes übereinstimmen und die Kommunistische Partei Chinas unterstützen.

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Yogapflicht in Indiens Schulen

Christen und Muslime haben mit Kritik auf die behördliche Anweisung an Indiens Schulen reagiert, dass bis Anfang Februar vor der Nationalfahne täglich die Yogaübung „Sonnengruß“ durchgeführt werden muss: Christlichen und muslimischen Kindern würden Rituale einer anderen Religion aufgedrängt. Yoga hat seine Wurzeln im Hinduismus.

Andere Religionen anzuweisen, ein Ritual einer speziellen Religion zu praktizieren, ist in einem Land, das sich als säkular versteht, nicht akzeptabel. Yogapflicht in Indiens Schulen weiterlesen

Regierung gegen indische Ordensschwestern

8.1.22 Die von Mutter Teresa in Indien gegründete Ordensgemeinschaft darf wieder Zuwendungen aus dem Ausland empfangen. Die indische Regierung verlängerte die Lizenz. Die hindunationalistische Regierung in Neu Delhi hatte das Spendenverbot am 27. Dezember verhängt. 

7.1.22Auf Druck der indischen Regierung hat der Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“ ein Kinderheim im Bundesstaat Uttar Pradesh geschlossen. Der Pachtvertrag für das Grundstück sei laut Verteidigungsministerium ausgelaufen. „Es ist bedauerlich, dass eine Einrichtung, die den Verlassenen und Stimmlosen in der Gesellschaft diente, geschlossen wird, anstatt die Pacht zu verlängern“, so ein Sprecher des Indischen Katholischen Forums. Die Schließung des Waisenhauses erfolgte nur gut eine Woche nach dem von Indiens Regierung erlassenen Verbot ausländischer Spenden für die Missionarinnen der Nächstenliebe. Zur Begründung hieß es, dass die Gemeinschaft die „Eignungskriterien“ dafür nicht mehr erfülle. Der Frauenorden betreibt in ganz Indien Unterkünfte für arme und obdachlose Menschen. Der Zeitung „The Hindu“ zufolge erhielt der Orden im Haushaltsjahr 2020/21 rund 750 Millionen US-Dollar (662 Millionen Euro) an Spenden aus dem Ausland.

Die Vertreibung des Ordens fügt sich in eine Reihe Schikanen und Gewalt gegen Christen in Indien. 2021 war nach Daten des indischen United Christian Forum (UCF) mit 486 dokumentierten Vorfällen das „gewalttätigste Jahr“ für die christliche Minderheit in der Geschichte des Landes. Allein in den letzten beiden Monaten 2021 habe es über 100 Gewalttaten gegen Christen gegeben.  mehr Informationen

In der Weihnachtszeit verabschiedete die gesetzgebende Versammlung des indischen Bundesstaates Karnataka ein Antikonversionsgesetz. Es ist der zehnte indische Bundesstaat, der ein solches einführt. Das «Gesetz zum Schutz der Religionsfreiheit in Karnataka» schützt die Religionsfreiheit nämlich in keiner Weise. Sein Ziel ist es, die Rechte religiöser Minderheiten, insbesondere der christlichen Minderheit, zu beschneiden. Das Gesetz wurde am 23. Dezember nach weniger als sechs Stunden Diskussion verabschiedet. Es macht Karnataka zum zehnten indischen Bundesstaat, der ein solches Gesetz verabschiedet hat. Das Gesetz sieht bis zu zehn Jahre Haft für Personen vor, die der Durchführung von Zwangsbekehrungen für schuldig befunden werden.

Hier die Übersicht in chronologischer Reihenfolge: Odisha (seit 1967), Madhya Pradesh (1968 / 2021 verschärft), Arunachal Pradesh (1978), Chhattisgarh (2000), Gujarat (2003 / 2021 verschärft), Himachal Pradesh (2006), Jharkhand (2017), und Uttarakhand (2018) und Uttar Pradesh (2020) sowie neu Karnataka (2021).  mehr Informationen

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Religiöse Frauen als Leuchttürme des Widerstands in Nordkorea

Unter diesem Titel  veröffentlichte im Dezember «Korea Future» einen Bericht.

Durch ihre Mitgliedschaft in Untergrundkirchen verbreiten christliche Frauen den Glauben und fordern das Regime heraus, heisst es in dem Bericht.

Durch ihre Netzwerke stellten Frauen «die Autorität der staatlichen Kontrolle über den Körper und den Geist von Frauen in Frage und ermächtigen andere Frauen, ebenfalls zu Agenten des Widerstands zu werden». Religiöse Frauen als Leuchttürme des Widerstands in Nordkorea weiterlesen

Haiti: Entführte Missionare wieder in Freiheit

Eine Missionsreise nach Haiti nahm im Oktober für 17 Mitglieder einer christlichen Gruppe eine drastische Wendung, als sie von einer Bande entführt wurden. Inzwischen sind alle frei.

Mitten in der Nacht seien die zwölf Gefangenen geflohen, ihren Entführern entwischt und kilometerlang bei Mondlicht mit einem Säugling und anderen Kindern im Schlepptau über unwirtliches Terrain gewandert, teilten Vertreter der Gruppe Christian Aid Ministries (CAM) am Montag auf einer Pressekonferenz mit. Haiti: Entführte Missionare wieder in Freiheit weiterlesen

Das Paradox des Leidens

Leiden bringt uns an die Grenze des Verstehens und führt in die Welt des Vertrauens.

Im Internet sah ich ein Bild. Ein Mann fragt Jesus: „Warum lässt du all diese schrecklichen Dinge wie Hungersnot, Krieg, Leid, Kriminalität, Obdachlosigkeit, Hass, Verzweiflung usw. in unserer Welt zu?“ Jesus antwortet: „Wow! Das Gleiche wollte ich dich soeben fragen …“

Da wird es schon zentral. Wer muss sich vor wem rechtfertigen? Muss sich Gott vor uns rechtfertigen oder wir vor ihm? Richten wir über Gott und sehen wir uns so an der Stelle Gottes?

Viel Leid in der Welt ist hausgemacht, weil wir uns nicht an die Anweisungen Gottes halten.

Ein anderer Internetfund: „Es ist komisch, dass wir Gott bitten, unsere Situation zu ändern, nichtwissend, dass er uns in diese Situation brachte, damit wir uns ändern.“

Leiden scheint nicht schwarz-weiß zu sein. Leiden kann der Katalysator für persönliches Wachstum sein.

Dann gibt es auch noch das Bild vom Lamm Gottes. In Offenbarung 5,6 steht: „Und ich sah: Zwischen dem Thron und den vier Lebewesen und mitten unter den Ältesten stand ein Lamm; es sah aus wie geschlachtet“.
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Taliban begegnen Engel

«Sie kamen zu dieser Gemeinschaft und töteten alle. Als sie wieder auf dem Rückweg waren, trafen sie plötzlich auf einen Engel, der sie streng zurechtwies und ihnen Anweisungen gab, wo sie hingehen sollten. Die Person, zu der er sie schickte – die Talibankämpfer selbst hatten keine Ahnung, wer das war – war der Leiter einer Untergrundkirchen-Bewegung…» Taliban begegnen Engel weiterlesen

Denkt an die Gefangenen

In der Bibel steht: „Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib!“ Hebräer 13,3 „Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle Glieder mit.“ 1.Korinther 12,26

Die Kirche Jesu Christi wächst in der Verfolgung
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Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen

Rund 200 Millionen Christen leben weltweit mit Einschränkungen und Verfolgung . Drei von vier Menschen leben in einem Land, in dem die Religions- und Weltanschauungsfreiheit eingeschränkt wird. In diesen Ländern erleiden Menschen aufgrund ihrer Religion – oder weil sie keinen Glauben hätten – Diskriminierung, Verfolgung oder Gewalt bis hin zum Tod. In 70 Staaten gibt es menschenrechtswidrige Blasphemiegesetze und in elf Ländern droht bei einer Abkehr von der Mehrheitsreligion sogar die Todesstrafe. 

Der weltweite Gebetstag für verfolgte Christen ist am 14. November 2021. In der Schweiz ist der «Sonntag der verfolgten Kirche» jeweils am 2. und 3. Sonntag des Monats November:  So. 14. und 21. Nov. 2021

„Die weltweite Lage der Religionsfreiheit hat sich durch die Lage von Corona enorm zugespitzt“, erklärte der Politikbeauftragte der DEA, Uwe Heimowski, auf Anfrage. China zum Beispiel habe die Situation genutzt, um Überwachungsmaßnahmen zu verschärfen, die vordergründig der Volksgesundheit dienen sollen. Ein Verbot aus dem Jahr 2018, das Menschen unter 18 Jahren die Teilnahme an Gottesdiensten verbietet, sei während der Corona-Pandemie streng angewendet und Verstöße mit harten Strafen belegt worden.

„In Indien wurde in der Pandemie gezielt der Mob aufgewiegelt. Aus sicherer Quelle wissen wir, dass 2021 in mehr als 300 Fällen gezielt die Volksmenge gegen Christen in dem Land in Stellung gebracht wurde“, sagte Heimowski. Die Christen würden auf dem Subkontinent beschuldigt, die Pandemie weiter zu befeuern, in dem sie sich um die Kaste der Unberührbaren sorgten und kümmerten. Den Christen werde sehr konkret vorgeworfen, das Virus zu verbreiten. Die hindu-nationalistische Regierung dulde diese Anschuldigungen stillschweigend. Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen weiterlesen

Pastoren in Nordindien verhaftet

In dem nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh sind sieben evangelische Geistliche bei einem Gebetstreffen am 10. Oktober im Bezirk Mau verhaftet worden. Das berichtet die asiatische katholische Nachrichtenagentur UCA News.

Die Pastoren wurden beschuldigt, eine illegale Versammlung abgehalten und gegen das Antikonversionsgesetz des Bundesstaates verstoßen zu haben. Pastoren in Nordindien verhaftet weiterlesen

Hassverbrechen in Israel

Kriminelle haben ein 15 Zentimeter großes Kreuz vom Gelände der berühmten Kirche der Brotvermehrung in Tabgha am See Genezareth gestohlen. Das bestätigte der Leiter des Gästehauses des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL) in Tabgha, Georg Röwekamp.

Die Täter kamen vermutlich in einem Boot. Das Kreuz war fest in einen Basaltstein eingelassen, der als „Altar“ für Eucharistiefeiern unter freiem Himmel am Ufer des Sees verwendet wurde. Hassverbrechen in Israel weiterlesen