Archiv der Kategorie: 3 Infos aus aller Welt

Wegen Missbrauchs-Klagen Insolvenz

Eine Gesetzesänderung in Pennsylvania ermöglicht es den Opfern von sexuellem Missbrauch, auch Jahre nach der Tat noch zu klagen. Das Bistum Harrisburg musste darum nun Konkurs anmelden – es kann die Entschädigungen nicht zahlen.

Vor Harrisburg ging im September 2018 die Diözese Rochester im Bundesstaat New York in Konkurs. Wegen Missbrauchs-Klagen Insolvenz weiterlesen

Coronavirus (Covid-19)- ein Rätsel

23.2.20  Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln. Das teilte die italienische Regierung am Samstagabend mit. «Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete ist verboten», sagte Regierungschef Giuseppe Conte. Betroffen seien zunächst knapp ein Dutzend Orte südöstlich von Mailand mit etwa 50’000 Einwohnern sowie Vo‘ im benachbarten Venetien mit rund 3000 Bewohnern.

In zehn Gemeinden der Lombardei wurden Schulen und ein Grossteil der Geschäfte vorübergehend geschlossen. Rund 50’000 Einwohner sind aufgerufen, möglichst zuhause zu bleiben. Grossveranstaltungen wie Gottesdienste, Karnevalsfeste und Sportevents wurden verboten.

Zunächst sollten die Sicherheitskräfte die betroffenen Regionen abriegeln. «Wenn nötig, werden es auch die Streitkräfte sein», fügte Conte hinzu. Wer versuche, die Absperrungen zu umgehen, dem drohe «strafrechtliche Verfolgung».

Auch in Südtirol bereiteten sich die Behörden auf einen Notfall vor. Unter anderem empfahlen die Gesundheitsbehörden am Samstagabend dem Südtiroler Landeshauptmann Thomas Widmann vor, die Universität Bozem sowie Kitas und Kinderhorte für die kommende Woche zu schliessen.

22.2.20 Südkorea hat die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des tödlichen Coronavirus verstärkt, da weiter Infektionen bekannt wurden.
Premierminister Chung Sye-kyun sagte, es sei jetzt ein Notfall, da 100 neue Fälle (aktuell 433) und der zweite Tod des Landes bestätigt wurden. 128 Fälle stehen im Zusammenhang mit einer Kirche in Daegu. Daegu hat alle Buslinien ausgesetzt. Auch der Elektronikkonzern Samsung berichtet von einem bestätigten Infektionsfall in seinem Werk in Gumi. Die Niederlassung sei geschlossen worden.

Das wird Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben, da nun Südkorea (aktuell 433), Japan (aktuell 119) und China (aktuell 75’892) betroffen sind.

Ein 78-jähriger Patient sei in Padua in der norditalienischen Region Veneto gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. In Veneto hatten die Behörden zuvor zwei Krankheitsfälle gemeldet, in der benachbarten Lombardei 15 Fälle (Total aktuell 19). Betroffen sind nach Behördenangaben auch fünf Angestellte des Spitals der Kleinstadt Codogno, die sich ansteckten, als das Virus noch nicht als Ursache einer Erkrankung entdeckt war. Der 38-jährige Italiener, der das Virus unwissentlich verbreitete, lag am Freitag in ernstem Zustand auf der Intensivstation der Klinik. Als sich sein Zustand verschlechterte und erklärte seine Frau, ihr Mann habe sich kürzlich mit einem aus China zurückgekehrten Freund getroffen. Das Virus konnte bei dem bereits im Januar zurückgekehrten Mann zunächst nicht nachgewiesen werden. Auch habe er zu keiner Zeit Symptome gehabt, hiess es. Alle Personen mit Kontakt zu Infizierten müssen demnach obligatorisch in Quarantäne.  Die Schulen in den betroffen Orten sind für zwei Wochen geschlossen.

In Iran sind es nun 18 gemedete Fälle, was vermuten lässt, dass es viel mehr sind, da ja eine Frau aus dem Libanon dort angesteckt hat. Der Iran setzt Pilgerreisen in den Irak wegen der Ausbreitung des Coronavirus aus, meldet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars. Die meisten Infektionen im Iran wurden in der den Schiiten heiligen Stadt Ghom gemeldet.

In Israel ist der erste Fall aufgetreten. Eine Frau die vom Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ zurückgekehrt ist und nicht als infiziert galt. Als Vorsichtsmaßnahme verbietet Israel nach einem Fall, in dem 7 koreanische Touristen aus Israel zurückkehrten und mit Coronavirus getestet wurden, ab heute Abend die Einreise aller Touristen, die direkt aus Korea kommen. Die Frage ist nur, ob sie den in Israel erhalten haben?

Erste Berichte aus China tauchen auf, dass Geheilte wieder krank wurden und in die Spitäler eingeliefert wurden. Das wirft Fragen auf. Hat sich der Virus mutiert? Sind die Analysen unzuverlässig? Ist man auch nach einer „Heilung“ ansteckend? Auch in den Gefängnissen ist der Virus ausgebrochen. Nach chinesischen Angaben könnte die Inkubationszeit länger sein als die bislang angenommenen zwei Wochen. Ein 70-jähriger Mann in der Provinz Hubei habe sich mit dem Coronavirus infiziert, aber 27 Tage lang keine Symptome gezeigt, teilt die Provinzregierung mit.

Als 2003 der Sars Virus in China ausbrach, hatte China 2% Beitrag zur Weltwirtschaftsleistung. Heute sind es 20%. Es wird nur noch die Hälfte der Container von China aus transportiert.

In Amerika werden nur Personen getestet, die zuvor in China waren oder einen direkten Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten. Das bedeutet, es gibt eine Dunkelziffer von möglichen Infizierten.

Es gibt auch keinen Test, der eine Ansteckung sicher ausschliesst, wenn man keine Symptome hat. Deshalb sollte man sich mindestens 14 Tage Menschenansammlungen und öffentliche Verkehrsmittel meiden, wenn man in China war und bei Fieber, Husten oder Atembeschwerden einen Arzt telefonisch benachrichtigen.

Insgesamt über 77’817 Menschen wurden offiziell positiv auf Covid-19 getestet. Davon sind 2’360 gestorben und 21’019 Personen erholten sich von der Krankheit. Aufgrund der Zahlen von Genesenden und Sterbenden ist die Wahrscheinlichkeit bei einer diagnostizierten Krankheit zu sterben aktuell um 10 %. Die Todesrate berechnet aus allen kranken Personen durch die bereits Verstorbenen ist aktuell um 3 %.  Bei 70% der Kranken ist der Kranheitsverlauf noch offen.

Hier gehts zur interaktiven Karte.   Siehe auch  https://wuflu.live/

21.2.20 China hat den Arbeitsbeginn in Wuhan auf den 11. März verschobenCoronavirus (Covid-19)- ein Rätsel weiterlesen

Quo vadis – Wohin gehst du?

Nach dem Vatikan-Kenner Marco Politi, möchte der Papst eine Kirche, die den Menschen im 21. Jahrhundert gerecht wird. Damit löst er viele Ängste und Widerstände aus. Man wirft ihm seine Offenheit gegenüber Christen anderer Konfessionen und Prägungen vor. Politi schreibt im Blick auf die Angriffe und Rücktrittsforderungen gegenüber Franziskus: «In der zweiten Hälfte seines Pontifikats scheint es völlig normal geworden zu sein, dass Kardinäle und Theologen den Papst öffentlich der Häresie beschuldigen und kein Hahn danach kräht.»

Der an der Universität Salzburg lehrende Theologe Gregor Maria Hoff sieht auch eine Woche nach der Veröffentlichung des Papiers «Querida Amazonia» «eine zunehmende Ratlosigkeit». Es dränge sich die Frage auf «Was will der Papst?». Hoff drückte seine Verwunderung über das Schreiben aus, das die Amazonien-Synode und dessen Schlussdokument lediglich kommentiere, jedoch nicht formell bestätige – und dadurch auch nichts entscheide. Weiter meint er: Die Rollenfestlegung der Frauen auf «die Kraft und Zärtlichkeit der Mutter Marias treibt Frauen aus der Kirche». Gleichzeitig offenbare die Argumentation, wofür der Papst stünde, nämlich «für den inneren Widerspruch einer vormodernen Kirche in einer nachmodernen Welt». Quo vadis – Wohin gehst du? weiterlesen

Power Women

Was passiert in einer Beziehung, wenn die Frau ungewollt schwanger wird? Wie reagieren Angehörige, Freunde und Experten? Wird Druck ausgeübt, gibt es Tabus und Klischees, besteht echte Wahlfreiheit in solch einer Situation? 

Der Film lässt Betroffene aus der Schweiz, Ruanda, Brasilien, Russland, China und Israel zu Wort kommen.

Jede Geschichte ist für sich eindrücklich und man kriegt einen Eindruck, wie das Thema «Ungewollte Schwangerschaft» in den einzelnen Ländern tabuisiert wird. Oft fehlt auch das Wissen über andere Alternativen und Unterstützungsangebote.

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Querida Amazonia als Inkulturation

Der Papst greift im Dokument „Querida Amazonia“ (Geliebtes Amazonien) die Notwendigkeit der Evangelisierung auf.

Der Direktor der vatikanischen Pressestelle, Matteo Bruni, erklärte, dass das nachsynodale apostolische Schreiben „Querida Amazonia“ lehramtlich sei – das Schlussdokument der Amazonassynode vom Oktober 2019 hingegen nicht. Alles im Schlussdokument muss unter der Lupe des apostolischen Schreibens gelesen werden.

Genau genommen hat sich der Papst nicht zur Möglichkeit geäußert, verheiratete Männer zu Priestern zu weihen. Er spricht einfach von geweihten Männern.

Kardinal Michael Czerny stellt an der Pressekonferenz Vatikan am 12. Februar 2020 fest: „Wenn es Dinge gibt, von denen Sie glauben, dass sie offen sind, oder die Kirche glaubt, dass sie offen sind, dann werden sie weiter debattiert, untersucht, man wird darüber beten und wenn sie reif sind, wird man sie der zuständigen Authorität präsentieren, um eine Entscheidung zu treffen.“ „Wenn sie einen Abschluss für ihren Artikel suchen, einen Paukenschlag, dann fürchte ich, diese Art von Abschluss gibt es nicht“. mehr Informationen

Hier einige Schwerpunkte aus dem offiziellen Apostolischen Schreiben von Papst Franziskus:

51.    Um für Amazonien zu sorgen, ist es gut, die Weisheit der Vorfahren mit den heutigen technischen Kenntnissen zu verbinden, wobei immer ein nachhaltiger Umgang mit dem Gebiet zu gewährleisten ist, der zugleich den Lebensstil und die Wertesysteme der Bewohner bewahrtQuerida Amazonia als Inkulturation weiterlesen

Professorin fordert Aussterben der Menschheit wegen Klimawandel

Eine Philosophieprofessorin an der britischen Anglia Ruskin Universität Cambridge hat im Kampf gegen den Klimawandel das Aussterben der Menschheit gefordert. Um dies zu erreichen, sollen Menschen schrittweise auf Reproduktion verzichten, schreibt Patricia MacCormack in ihrem Buch „The Ahuman Manifesto“, das das Nachrichtenportal CambridgeshireLive als „positiven Ausblick auf die Zukunft der Erde ohne Menschen“ feiert.

Selbst radikale Bewegungen wie „Extinction Rebellion“ gehen MacCormack nicht weit genug. Diese würden sich nur auf den Effekt konzentrieren, den der Klimawandel auf die Menschheit habe, „wo doch der Klimawandel etwas ist, was jedes Lebewesen auf dem Planeten angeht“.

Es brauche „radikales Mitgefühl“, um die „hierarchische Welt“ zu überwinden, wo „weiße, heterosexuelle und nichtbehinderte Männer erfolgreich sind und Menschen anderer Ethnien, Geschlechter und jene mit Behinderungen kämpfen“, ihren Teil abzubekommen. Diese weißen Männer seien auch verantwortlich für den Kapitalismus, der die Menschen in ein „Zombietum“ getrieben habe, das die Erde zerstöre. Professorin fordert Aussterben der Menschheit wegen Klimawandel weiterlesen

Holocaust Gedenkstätte Schweiz

Eine Holocaust-Gedenkstätte in der Schweiz. Ein Plädoyer. Das Wort zum Sonntag spricht der evangelisch-reformierte Pfarrer Simon Gebs. Samstag 8. Februar 2020

Während des Zweiten Welkriegs bot die Schweiz vorübergehend insgesamt knapp 300’000 Schutzsuchenden Zuflucht. Von den rund 60’000 sog. Zivilpersonen, die in der Schweiz aufgenommen wurden, waren etwas weniger als die Hälfte Juden. Ihnen als der zahlenmässig grössten Gruppe innerhalb aller Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik setzt die Gedenkstätte für jüdische Flüchtlinge in Basel-Riehen einen Stein des Nichtvergessens. Die Gedenkstätte widmet sich denjenigen jüdischen Flüchtlingen, die das Glück hatten, in der Schweiz Aufnahme zu finden. Besonders erinnert wird  aber auch an alle jüdischen Flüchtlinge, denen die Schweiz den Einlass verweigerte.  mehr Informationen

Evangelikale – auch Katholiken fühlen sich angezogen

Eine persönliche, enge Jesusbeziehung, verbunden mit intensivem Glaubensleben und einem Verständnis der Bibel als absolute Autorität — das sind einige Merkmale, die die Spiritualität von Evangelikalen prägen, schreibt katholisch.de.

In Lateinamerika ist die Bewegung seit Jahrzehnten erfolgreich: „Fast tagtäglich kann man dort sehen, wie der katholischen Kirche Mitglieder davonlaufen, um sich dann den Evangelikalen oder Pentekostalen anzuschließen„, sagt Gunda Werner, Professorin für Dogmatik an der Universität Graz. In Argentinien, dem Heimatland von Papst Franziskus, ist beispielsweise der Anteil der Katholiken seit 2008 von 75,5 Prozent auf 62,9 Prozent gesunken, während in der gleichen Zeit der Anteil der Mitglieder von evangelikalen Kirchen von 9 auf 15,3 Prozent stieg.

Dagegen haben sie in Europa bisher einen vergleichsweise geringen Einfluss. Die Spiritualität der Evangelikalen zielt auf ein eher frommes Glaubensleben ab. In moralisch-ethischen Fragen vertreten Evangelikale ähnlich wie die katholische Kirche eher konservative Positionen. Aus ihrem christlichen Selbstverständnis heraus engagieren sich Evangelikale aber für sozial benachteiligte Menschen.

Viele Gläubige erleben die Gottesdienste in evangelikalen Gemeinden deutlich freier und lebendiger als etwa die durchritualisierte römisch-katholischen Liturgie.

Auch unter deutschen Katholiken gibt es charismatische Bewegungen, die freikirchliche Elemente aufnehmen und die durchaus stärker werden. Evangelikale – auch Katholiken fühlen sich angezogen weiterlesen

Synodaler Weg in Deutschland

7. Februar 2020

„Viele Menschen machen die Erfahrung, sie müssen ihren Glauben in der Kirche eigentlich gegen die Kirche leben.“ sagt Daniel Bogner, im schweizerischen Fribourg tätige Professor für Moraltheologie. „Die Kirche redet gerne von Synodalität, wenn sie verbindliche Mitbestimmung eigentlich ausschalten will.“

Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), sieht im „Synodalen Weg“ eine „große Chance“. „Wir haben Mehrheiten, die riesengroß sind. Und das ist neu. Die Bischöfe haben gemerkt, was im Zentrum des Glaubens los ist. Und das wird zu Veränderungen führen.“ Deutliches Unverständnis äußerte Sternberg gegenüber der Kritik des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki an der Versammlung: „Wenn er sagt, dass beim Einzug zum Gottesdienst der Eindruck erweckt worden sei, dass Bischöfe und Laien gleich seien, kann ich zur selben Szene nur sagen: Was für ein schönes Bild von Kirche.“  mehr Informationen

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat heftige Kritik an der ersten Synodalversammlung in Frankfurt (30.1-1.2.2020) geübt. Die hierarchische Ordnung der Kirche werde infrage gestellt. Der Kölner Erzbischof sagte, er habe schon im Vorfeld die große Sorge gehabt, „dass hier quasi ein protestantisches Kirchenparlament durch die Art der Verfasstheit und der Konstituierung dieser Veranstaltung implementiert wird“.

Sowohl in vielen Redebeiträgen als auch etwa beim Einzug zum Gottesdienst in den Frankfurter Dom sei der Eindruck erweckt worden, so Woelki, dass Bischöfe und Laien gleich seien; „und das hat eigentlich nichts mit dem zu tun, was katholische Kirche ist und meint“. Die hierarchische Verfasstheit der Kirche sei infrage gestellt worden. „Auch das organische Zueinander von Geweihten und Nichtgeweihten und die Unterschiedlichkeit der Aufgaben, die darin zum Ausdruck kommt, ist in der Tat auch durch die Sitzordnung und durch viele andere kleine Zeichen infrage gestellt und relativiert.“ Er halte das für „äußerst bedenklich“. Woelki kritisierte zudem, dass bei der Versammlung Macht ausgeübt worden sei, „indem nicht alle Rederecht erhalten haben, die sich gemeldet haben“.  mehr Informationen

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Ist Glaube Selbstaufgabe?

Es scheint so, als verlange Gott meine Selbstaufgabe. Dabei geht es um etwas anderes: Er will dass ich mich für ihn entscheide. Also nicht willenslos zu leben, sondern eine willentliche Entscheidung zu fällen. Das hat auch etwas mit der Liebe zu tun. Gott erwartet von uns Kreativität und Verantwortung.

Montag, 3. Februar, 13.30 Uhr, Radio Maria Schweiz, mit Hanspeter Obrist und Corinne Rellstab

 oder  unter:  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist 

Heuschreckenplage Biblisches Ausmass

In Ostafrika wütet die schlimmste Heuschreckenplage seit 25 Jahren. Sie hält bereits Wochen an. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sind momentan elf Länder von Schwärmen betroffen, die grossflächig Grünflächen leer fressen. Das Gebiet reicht von Kenia bis Indien und verschärft die Nahrungsknappheit in den Regionen. Grund für die aussergewöhnlich heftige Plage sind die aussersaisonalen Regenfälle und Überschwemmungen, die Ostafrika in den letzten Monaten heimgesucht haben. Diese führten zu unverhältnismässigem Vegetationswuchs und schufen für Heuschrecken ideale Bedingungen.

Heuschreckenplage in Kenia

Man muss sie mit eigenen Augen sehen. Dann erst wird einem bewusst, was die Heuschrecken in Ostafrika anrichten. ZDF-Korrespondent Timm Kröger trifft in Kenia Bäuerin Rhoda Musyoka. Sie versucht auf eigene Faust, die Wüstenheuschrecken zu vertreiben.

Gepostet von ZDF heute am Dienstag, 18. Februar 2020

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Katholischer Bibelsonntag

Papst Franziskus schlug am katholischen Bibelsonntag 26. Januar 2020 seinen Zuhörern vor, ganz konkret jeden Tag ein paar Sätze aus der Bibel zu lesen.

„Beginnen wir beim Evangelium: Lassen wir es offen auf dem Nachttisch liegen, tragen wir es in der Tasche mit uns, öffnen wir es auf dem Handy, lassen wir zu, dass es uns jeden Tag inspiriert. So werden wir entdecken, dass Gott uns nahe ist…“  Katholischer Bibelsonntag weiterlesen

15 TAGE GEBET FÜR DIE WELT DES BUDDHISMUS

27. Januar 2020 – 10. Februar 2020

Mit allen die im Wertesystem des Buddhismus Hilfe suchen, hat der Buddhismus heute 1,29 Mia Anhänger und zählt damit zu den vier grossen Weltreligionen.

Ein Gebetsleitfaden hilft, konkret für die Welt des Buddhismus zu beten. Er führt in 15 Tagen durch Länder und Themen des Buddhismus und gibt konkrete Anleitungen zum täglichen Gebet. Der Leitfaden ist aber so ausgelegt, dass er jederzeit verwendbar ist.

In der Schweiz allein findet man 15 TAGE GEBET FÜR DIE WELT DES BUDDHISMUS weiterlesen

Internationaler Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Am 1. November 2005 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 60/7 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Die Greuel des Zweiten Weltkriegs haben die Gründung der Vereinten Nationen ausgelöst.

Die Achtung der Menschenrechte für alle – ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion – ist einer der fundamentalen Aufträge ihrer Charta.

Bei der Einweihung des Internationaler Holocaust-Gedenktag weiterlesen