Archiv der Kategorie: 3 Infos aus aller Welt

Fiasko Afghanistan

21.9.21

Die in Afghanistan regierenden Taliban haben Mädchen und Frauen von weiterführenden Schulen ausgeschlossen. In einer Erklärung zum anstehenden Schulstart werden betont nur männliche Lehrer und Schüler aufgefordert, wieder am Unterricht der Sekundarschulen (13-18 Jahre) teilzunehmen, berichtet der britische Sender BBC. Sollten die Mädchen weiter ausgeschlossen werden, bedeute dies für die weibliche Bevölkerung „eine bedeutende Verletzung des Grundrechts auf Bildung“, sagte Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay. Am Freitag 17.9.21 hatten die Taliban Berichten zufolge das Frauenministerium geschlossen. Es ist durch eine Behörde ersetzt worden, die die Einhaltung der religiösen Sitten stärker überwachen solle. Ein derartiges Tugendministerium war während der ersten Taliban-Herrschaft zwischen 1996 und 2001 unter anderem für Auspeitschungen von Frauen verantwortlich. Fiasko Afghanistan weiterlesen

Divoc

Auf Facebook verbreitet sich seit August 21 die falsche Behauptung einer angeblichen Verbindung zwischen Corona und dem Judentum, nach der „Covid“ vom angeblich hebräischen Wort Divoc abgeleitet sei.

Dieser Begriff wiederum bedeute angeblich „Spaltung“ und bezeichne in der jüdischen Mythologie: „Besessenheit durch einen bösen Geist“.

Viele Userinnen und User leiten von dieser Behauptung das bekannte antisemitische Narrativ ab, die Pandemie stehe im Zusammenhang mit einer jüdischen Weltverschwörung.

Fakt ist: Divoc weiterlesen

Europa wird nicht mehr ernst genommen

Das zeigt der Deal über Atom-U-Boote für Australien.

Es war eine schon fast brutale Lehrstunde in Geopolitik, die in erster Linie Frankreich, aber in der Folge auch der Europäischen Union gerade verpasst worden ist. In einem geheimen Deal zwischen Australien, den Vereinigten Staaten und Großbritannien wurde eine geplante französische Lieferung konventionell angetriebener U-Boote an Canberra gestrichen und durch ein ähnliches Geschäft ersetzt, nun allerdings mit atomar getriebenen U-Booten aus der Waffentechnologie der USA und Britanniens. Europa wird nicht mehr ernst genommen weiterlesen

Nigeria – Entführungen eine lukrative Einnahmequelle

20.09.2021 Unbekannte sind am letzten Sonntag, 19.9.21, im nigerianischen Bundesstaat Kogi in eine Kirche eingedrungen und haben einen 45-jährigen Mann getötet und zwei weitere verletzt. Zwei Personen wurden verschleppt.

Der Vorfall ereignete sich während des Gottesdienstes der ECWA-Church, einer evangelikalen Kirche in der Stadt Kabba, wie nigerianische Tageszeitungen in ihren Montagsausgaben berichten. Die Polizei bestätigte den Vorfall.

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China – Politik des allgemeinen Wohlstands

15.9.21  Die Förderung eines »zivilisierten« Internets müsse verstärkt werden, hieß es in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag 14.9.21 unter Berufung auf Richtlinien des Staatsrates. Dazu solle die Aufsicht über Nachrichtenseiten und Onlineplattformen verstärkt werden. Diese Anbieter sollen dazu angehalten werden, sozialistische Grundwerte zu fördern. Um diese Vorgaben durchzusetzen, wollen die Behörden etwa das Livestreaming stärker überwachen. Die Nationale Radio- und Fernsehbehörde (NRTA) etwa wies die Sender an, Künstler mit »inkorrekten politischen Positionen« von Programmen auszuschließen und eine »patriotische Atmosphäre« zu kultivieren. Die »Financial Times« berichtet unterdessen von einer Strategie, chinesische Bürger vom Abrufen ausländischer Websites abzuhalten. So nutzten staatliche Stellen eine App, die eigentlich Betrug und die Installation von Malware verhindern soll, um die Informationsströme der Anwender zu kontrollieren. mehr Informationen

11.9.21 In China gilt eine neue Devise: Die Politik des „allgemeinen Wohlstands“.

Seit Februar wurde eine Billion Dollar an Marktwert vernichtet – und ausländische Anleger unsanft daran erinnert, wie unberechenbar der chinesische Markt ist. Peking nimmt einen Tech-Giganten nach dem anderen gewaltig an die Kandare, die größten Konzerne des Landes gerieten ins Visier und wurden streng gemaßregelt. China – Politik des allgemeinen Wohlstands weiterlesen

Christen werden sich selbst überlassen

Wie die USA aus Afghanistan, zieht Frankreich seine Truppen von der afrikanischen Sahel-Zone zurück. Blühende Christengemeinden werden damit islamischem Terror ausgeliefert.

Ähnlich wie in Afghanistan die Amerikaner bei den Taliban, konnten sich aber die Franzosen und ihre Verbündeten nicht gegen die Sahel-Islamisten durchsetzen. Im Gegenteil: Deren Angriffe nahmen in den vergangenen sieben Jahren zu.
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Wie geht es weiter mit Erdogan

Nach 19 Jahren heißt es in der Türkei zum ersten Mal: „Die Ära Erdoğan geht zu Ende.“

Obwohl der türkische Präsident in den Jahren seiner Regierungszeit zahlreiche Krisen erlebt hat, hieß es nie, er sei am Ende des Weges angelangt. Aus zwei relevanten Gründen ist nun aber vom Ende die Rede, der eine hängt mit seiner Gesundheit zusammen, der andere mit den Wahlen. Wie geht es weiter mit Erdogan weiterlesen

Bild im falschen Kontext

Das Foto ‚Afghanische Frau von Taliban angekettet‘ ist von 2014 und nicht von 2021. Es ist ein symbolisches Bild und in London aufgenommen.

Das Bild entstand für einen Protest gegen den Islamischen Staat am 17. Oktober 2014 in London.

Das Foto zeigt eine Personifizierung des Extremismus, der in Ländern unter der Scharia existiert, dem islamischen Recht, das die Taliban nun auch in Afghanistan auf extreme Weise durchsetzen wollen. Das Foto hat also keinen Bezug zu aktuellen Ereignissen. Bild im falschen Kontext weiterlesen

Jüdisches Neujahrfest in Uman Ukraine

Was für Moslems Mekka ist, ist für chassidische Juden die Stadt Uman in der ukrainischen Provinz. Jedes Jahr pilgern zu Rosch HaSchana bis zu 50’000 Orthodoxe dorthin. Zwischen den Wohnblöcken tanzen sie sich in Ekstase und warten auf den Messias. Zwischen Plattenbauten liegt Rabbi Nachman von Brazlaw begraben, den Chassiden als Heiligen verehren.

Uman erlebt 2021 einen Ansturm wie in normalen Zeiten – jedoch mit strengen Corona-Auflagen. Das ukrainische Gesundheitsministerium hält es für möglich, das Pilgern in nahezu vollständiger Form zu erlauben – jedoch unter der Bedingung, dass sich die Chassiden, die größtenteils geimpft sind, vor dem Abflug einem Covid-Test unterziehen.

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Hassverbrechen in Israel

Kriminelle haben ein 15 Zentimeter großes Kreuz vom Gelände der berühmten Kirche der Brotvermehrung in Tabgha am See Genezareth gestohlen. Das bestätigte der Leiter des Gästehauses des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL) in Tabgha, Georg Röwekamp.

Die Täter kamen vermutlich in einem Boot. Das Kreuz war fest in einen Basaltstein eingelassen, der als „Altar“ für Eucharistiefeiern unter freiem Himmel am Ufer des Sees verwendet wurde. Hassverbrechen in Israel weiterlesen

Angebliche Todesurteile in Afghanistan

In Netz verbreitet sich eine Nachricht, über ein angebliches Todesurteil für 229 christliche Missionare von afghanischen Islamisten. Deshalb wird zu einer Gebetskette aufgefordert. Dieser Inhalt ist falsch. Die Zeichenfolge ist nicht neu und zirkuliert seit mindestens 2017 auf Facebook.

Kennzeichen für Kettenbriefe sind: Keine Daten, nur Angaben wie morgen / Die Aufforderung sofort (ungeprüft) die Nachricht weiterzuleiten. / Keine Angaben wo man die Nachricht öffentlich nachlesen kann (Die Frau in Afrika ist sehr unwahrscheinlich über die genaue Situation in Afghanistan orientiert).

Die älteste Veröffentlichung ist vom 12. September 2017 über Facebook. Angebliche Todesurteile in Afghanistan weiterlesen

Hamas sieht sich durch Afghanistan bestätigt

Die Hamas gratulierte am Montag den Taliban zur Übernahme Afghanistans durch die islamistische Bewegung und sagte in einer Erklärung, dass „der Untergang der amerikanischen Besatzung und ihrer Verbündeten beweist, dass der Widerstand der Völker, zu denen vor allem unser kämpfendes palästinensisches Volk gehört, den Sieg erringen wird.“ Hamas sieht sich durch Afghanistan bestätigt weiterlesen

Neue Eskalation in Syrien

Jahreslang herrschte im syrischen Daraa weitgehend Ruhe. Doch nun greifen Assads Truppen die frühere Oppositionshochburg wieder an. Fast 30 Menschen wurden in den vergangenen Tagen getötet, knapp 20.000 mussten UN-Angaben zufolge aus ihren Häusern fliehen.  Eine Änderung der russischen Haltung macht es möglich. Neue Eskalation in Syrien weiterlesen