Archiv der Kategorie: 5 Muslimische Welt

Euer Messias hat mich verändert

Sie wurde zum Hass auf Juden erzogen. «Ich hatte nie vom Holocaust gehört. Jetzt treffe ich Überlebende, höre ihre Geschichten, teile meine mit ihnen und sage: ‚Euer Messias hat mein Herz verändert’», berichtet eine junge Ex-Muslimin in einem Video.

«Ich bin in einem muslimischen Land geboren und aufgewachsen. Das Wort ‚Jude‘ wurde mir als Schimpfwort, als Fluch erklärt. Die Juden würden am besten gar nicht existieren, hörten wir von Kindesbeinen an. Am besten sollte man alle töten…»

Einmal, so berichtet sie im Video, war sie bei ihrem Vater, «als sich eine Menge versammelte und wir nach vorne geschoben wurden. Ich sah eine Frau, die gefesselt war und auf einer Kiste sass. Ein Mann zog ein langes Schwert und enthauptete die Frau. Meine Beine zitterten, mein Herz schlug schnell, und mein Vater sagte: ‚Wenn du nicht auf unsere Lehre hörst, wird dir das eines Tages passieren.‘» Euer Messias hat mich verändert weiterlesen

Im Iran glauben immer mehr Menschen an Jesus

Laut CBN und iranwire.com gab Mahmoud Alavi (Minister für Nachrichtenwesen und Staatssicherheit) anfangs Mai 2019, erstmals öffentlich zu, dass sich das Christentum «in Teilen» des Irans ausbreitet.

Alavi erklärte weiter: «Diese Bekehrten sind gewöhnliche Menschen, deren Job es ist, Sandwiches oder ähnliche Dinge zu verkaufen.» Weiter betonte Alavi, «dass wir keine andere Wahl haben, als sie zu fragen, warum sie ihren Glauben gewechselt haben».

Zumindest einen Teil der Antwort scheint Alavi bereits zu kennen: «Einige von ihnen sagten, dass sie nach einer Religion suchen, die ihnen Frieden gibt. Im Iran glauben immer mehr Menschen an Jesus weiterlesen

Christen beten für Muslime während dem Ramadan

Eine Aktion ermuntert Christen dazu, den Fastenmonat Ramadan vom 6. Mai bis 4. Juni 2019 als Herausforderung zur Begegnung mit den 2,2 Milliarden Muslimen zu begreifen.

Seit 1993 rufen die Initiatoren von „30 Tage Gebet“ während des Fastenmonats Ramadan zur Fürbitte für Muslime in der ganzen Welt auf. Zu den Zielen gehören, Christen zu Kontakten mit Muslimen zu ermutigen und dafür mehr Hintergrundwissen bereitzustellen.

Ein Gebetsheft mit Hinweisen für Christen beten für Muslime während dem Ramadan weiterlesen

Der Ramadan – der Monat des Korans

2019: 5. Mai abends bis 4. Juni  Abhängig ist die Dauer des Fastenmonats von der Sichtbarkeit des Mondes. Mit der Sichtung des Mondes beginnt die Fastenzeit. Es gibt daher kein festes Datum, an dem der Fastenmonat jedes Jahr beginnt. In einigen Regionen oder nach muslimischen Richtungen beginnt das Fest daher auch einen Tag früher oder einen Tag später.

  • Mohammed schloss sich zunächst dem Versöhnungstag der Juden an.
  • In den letzten 10 Tage warten die Muslime auf eine ganz bestimmte Nacht, die vorher nicht feststeht, aber reichlich Belohnung mit sich bringt, wenn man diese im Gebet verbracht hat.
  • Im Laufe des islamischen Fastenmonats Ramadan werden in Israel bis zu einer Million palästinensische Besucher aus dem Westjordanland erwartet.
  • Ramadan und Jihad sind nach muslimischem Verständnis wie zwei gute Freunde.

Der Ramadan ist Der Ramadan – der Monat des Korans weiterlesen

Christenverfolgung kennt keine Grenzen

Nach den Anschlägen in Sri Lanka hat sich das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ besorgt über die wachsende weltweite Christenverfolgung geäußert. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat die Taten für sich reklamiert.

Thomas Heine-Geldern sagte am 26. April in Wien: „2019 ist schon jetzt eines der blutigsten Jahre für Christen.“ Die Christenverfolgung kenne keine Grenzen: „Sie kennt keine Pause, erst recht nicht an den höchsten christlichen Festtagen. Sie kennt kein Erbarmen mit unschuldigen Menschen, die oft zu Sündenböcken für weltweite Entwicklungen gemacht werden.“ Christenverfolgung kennt keine Grenzen weiterlesen

Wiedererstehung vom Traum des islamischen Kalifats

Im letzten Monat veröffentlichte der Oberste Führer der Islamischen Republik, Ali Khamenei, sein Manifest zum „Aufbau der neuen islamischen Zivilisation in den nächsten vier Jahrzehnten“.

Khameneis Argumentation spiegelt die Analyse wider, die der verstorbene sudanesische Islamist Hassan al-Turabi auf seinem ersten „Popular Arab and Islamic Congress“ (PAIC) vornahm, den er im April 1991 in Khartoum präsidierte, schreibt Amir Taheri auf aawsat.com.

Das Manifest basiert auf der Annahme, dass die ursprüngliche islamische Zivilisation, die während des Kalifats von Ali ibn Abi Talib in Medina und später in Kufa in voller Pracht glänzte, fast vollständig von inneren und äußeren Feinden zerstört wurde und daher vollständig neu aufgebaut werden muss.

Es mag ein Zufall sein, dass das Manifest von Khamenei fast genau 28 Jahre nach dem Treffen von Khartoum veröffentlicht wurde, an dem über 500 führende islamistische Theoretiker und Aktivisten aus der ganzen Welt teilnahmen. Die Männer, die sich bei PAIC versammelten, hatten eine Frist von 30 Jahren festgelegt, damit ihr Traum verwirklicht werden sollte, die Welt gemäß ihrer Vision vom Islam neu zu gestalten.

Das PAIC-Programm enthielt ehrgeizige Ziele, darunter die Eliminierung Israels, den Zusammenbruch der Vereinigten Staaten nach dem Zerfall des Sowjetimperiums und die Einrichtung „wahrhaft islamischer“ Regime in allen 57 Ländern, in denen damals der Islam eine Mehrheitsreligion war. Wiedererstehung vom Traum des islamischen Kalifats weiterlesen

Die islamische Nacht der Vergebung

2019: Samstag 20. April auf  Sonntag 21. April (Nacht zum 15. Schabân)

Muslime begehen die „Nacht der Vergebung“. In ihr sind die „Tore der Barmherzigkeit“ gemäß dem Islam weit geöffnet.

Zwei Wochen vor Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan, also in der fünfzehnten Nacht des muslimischen Monats Schabân, liegt die „Nacht der Vergebung“ – „Berât-Nacht“, „Layl al-Bara’a“ oder auch „Berât Gecesi“ genannt.
„Berât“ bzw. „Bara’a“ bedeutet wörtlich soviel wie „entfernt sein“, „freisprechen“, „rein“ und „unschuldig sein“.

Die Gläubigen hoffen in dieser Nacht, die Gnade Allahs zu erlangen. Daher bitten sie in dieser Nacht Allah Die islamische Nacht der Vergebung weiterlesen

Die Regâib-Nacht – Die muslimische Nacht der Wünsche

Mit dem Abendgebet am 7. März 2019 beginnt die Regâib-Nacht als auch die Zeit der besonderen muslimischen Monate Radschab, Schabân und Ramadan.

Die erste Nacht zum Freitag des Monats Radschab ist die Regâib-Nacht. Regâib bedeutet „das Ersehnte“, Barmherzigkeit und Segen, Gnade und Wohltat.

Regâib ist eine Nacht, der im sufisch geprägten Islam große Bedeutung zugemessen wird. Heute wird sie vor allem in den turksprachigen Ländern der islamischen Welt gefeiert. Auf Türkisch wird sie Regaib gecesi oder Regaib kandili genannt.

Mohammed wies mit folgenden Worten darauf hin, dass Die Regâib-Nacht – Die muslimische Nacht der Wünsche weiterlesen

Abschaffung der Kinderehe verstößt gegen die Scharia

In der libanesischen Hauptstadt Beirut haben am 2. März Hunderte Menschen gegen Kinderehen protestiert. Das berichtet die französische Tageszeitung Le Figaro unter Berufung auf einen Fotografen der Nachrichtenagentur AFP, der vor Ort war.

Die Demonstranten forderten das Parlament auf, ein Gesetz zu beschließen, das ein Mindestalter von 18 Jahren für Eheschließungen einführt. Eine entsprechende Vorlage liegt seit Monaten im Parlament.

Im Libanon gibt es keine Standesämter; Angelegenheiten wie Heirat, Scheidung oder Erbschaft werden von den 18 Religionsgemeinschaften gemäß deren Bestimmungen geregelt. Zivilehen können im Libanon nicht geschlossen werden, werden aber anerkannt, wenn sie im Ausland geschlossen wurden. Abschaffung der Kinderehe verstößt gegen die Scharia weiterlesen

Der IS breitet sich in Afrika aus

In Afrika erlebt die Terrororganisation „Islamische Staat“ seine Wiedergeburt, nachdem er in Syrien und dem Irak vor dem Aus steht. Für Zivilisten in Mali und für die dort stationierten Bundeswehrsoldaten bedeutet das erhebliche neue Gefahren.

Der Aufruf zum Kampf gegen die Terrormiliz IS kommt von unerwarteter Seite. Al-Shabaab, einer der größten islamistischen Terrormiliz in Afrika, weist darauf hin, dass im Nordosten Afrikas einen „Islamischen Staat in Somalia“ gegründet wurde und um die 150 Bewaffnete hat. Al-Shabaab befehligt Der IS breitet sich in Afrika aus weiterlesen

Immer mehr iranische Christen werden verfolgt

Die Verfolgung von Christen im Iran hat 2018 ein neues Ausmaß erreicht wie aus einem ausführlichen Bericht hervorgeht, der gemeinsam von Open Doors, Middle East Concern, Article 18 und Christian Solidarity Worldwide veröffentlicht wurde.

von Majid Rafizadeh, iranisch-amerikanischer Politikwissenschaftler, auf audiatur, hier gekürzte Version

„Ende 2018 kam es zu einer beispiellosen Welle von Razzien auf private Hausgemeindenversammlungen, was zu einer grossen Zahl von Verhaftungen führte. Viele Christen wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt oder erhielten vom Berufungsgericht bestätigte Urteile“, heißt es im Bericht.

Trotz solcher ungeheuren Schikanen und Angriffen auf Christen, die in Immer mehr iranische Christen werden verfolgt weiterlesen

Entführungen und Erpressung in Syrien

Die jesidische Gemeinde in der kurdischen Stadt Afrin ist mit einer großen Bedrohung konfrontiert. Die islamistische Gruppe, die die Stadt kontrolliert, entführt Mitglieder der religiösen Minderheit, um Tausende Dollar an Lösegeld zu erpressen. Afrin im Nordwesten Syriens wurde letztes Jahr im Januar von der türkischen Armee und mit ihr verbündeten syrisch-islamistischen Rebellen angegriffen. Die Militäraktion führte zur Vertreibung Zehntausender in der Region ansässiger Kurden. Diejenigen, die blieben, sehen sich mit einer Reihe an Problemen und Sicherheitsherausforderungen konfrontiert.

Laut der Organisation Jivin, die sich um jesidische Belange kümmert, haben die islamistischen Gruppen ein Geschäft daraus gemacht, Jesiden zu entführen, um sie danach gegen Lösegeld freizupressen. Der Vorsitzende der Organisation, Entführungen und Erpressung in Syrien weiterlesen

Boko Haram wütet in Kamerun

Kämpfer der islamistischen Miliz Boko Haram verübten am 24. Januar einen Angriff auf zwei Dörfer im äußersten Norden Kameruns. Dabei brannten sie zwei Kirchen nieder, bevor sie ein Krankenhaus der Union des Eglises Evangeliques du Cameroun (UEEC) plünderten und in Brand setzten. Auch zahlreiche Häuser der Dorfbewohner wurden zerstört, berichtet Open Doors. Boko Haram wütet in Kamerun weiterlesen

In Syrien steigt der Unmut

Gebiete, die derzeit vom Regime kontrolliert werden, verfügen über nahezu keine Elektrizität, kein Wasser, keine Treibstoffe und keine Babymilch. Zusätzlich leidet das Land gerade unter einer Schlechtwetter-Phase mit Schneefällen, dem Zusammenbruch der Wirtschaft, dem Verlust der Kaufkraft der Syrer und massiv steigendenden Preisen.

Es bilden sich lange Schlangen von Menschen, die verzweifelt hoffen, in diesen kalten Wintertagen wenigsten an eine Gasflasche zu kommen. Meist ein hoffnungsloses Unterfangen. Das Land ist weitgehend zerstört und de facto bankrott.

In einer an Assad gerichteten Nachricht fragte Nabil Hamdan aus Lattakia, In Syrien steigt der Unmut weiterlesen

Iran bestätigt und dementiert Waffen in Syrien

Generalmajor Mohammed Ali Jafari, Kommandant der iranischen Revolutionswachen, bekräftigte am Mittwoch 16.  Januar 19 , die Islamische Republik werde ihre militärische Präsenz in Syrien aufrecht erhalten. «Die Islamische Republik Iran wird ihre militärischen Berater, Revolutionskräfte und ihre Waffen in Syrien behalten», zitierte die halb-offizielle iranische Nachrichtenagentur ISNA den Generalmajor.

Am Dienstag 15. Januar 19 hatte Israels Premierminister Netanyahu Teheran aufgefordert, Iran bestätigt und dementiert Waffen in Syrien weiterlesen