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Christ und Jude

Was macht einen Menschen zu einem Juden?

Livesendung: Dienstag, 21. Juni, 20.15 Uhr, Radio Maria Schweiz

Abendsendung Juden und Christen im Gespräch über die Bibel

Der christliche Glauben hat die gleichen Grundlagen wie das Judentum. Jesus und seine Jünger waren alles anerkannte Juden. Was bedeutet das heute im Umgang miteinander? Darüber wollen wir sprechen.

In dieser Sendung dabei ist Dr. Richard Breslauer, jüdischer Dozent an der Jüdisch – Christlichen Akademie in Basel, und Hanspeter Obrist, Erwachsenenbilder aus Schmerikon

Einige Stunden nach der Sendung erscheint hier ein Player mit der Sendung.

Beitrag zum Thema von Hanspeter Obrist

Wie betrifft das Thema „Jude sein“ den Glauben an Jesus?

Jesus und die anfängliche Jesusbewegung waren alle anerkannte Juden. Der christliche Glaube hat seine Grundlagen in der jüdischen Bibel.

Als die ersten Nichtjuden an Jesus glaubten, kam sehr schnell die Forderung auf, dass sie zum Judentum konvertieren müssen. Christ und Jude weiterlesen

Flüchtlinge helfen Flüchtlingen

Sie mussten selbst flüchten, trotzdem kümmern sie sich um andere: Äthiopische Christen geben in Addis Abeba ein lebendiges Zeugnis, so das selbst erbitterte Gegner die Meinung über sie ändern.

Zehntausende haben aufgrund des Bürgerkriegs im Norden Äthiopiens, insbesondere in Tigray, die umkämpften Gebiete verlassen und sind in Richtung der Hauptstadt Addis Abeba geflüchtet. Dazu gehören auch viele Christen. Etwa Pastor T., ein Gemeindeleiter aus Tigray, der sich dort lange Zeit um Flüchtlinge aus dem benachbarten Eritrea kümmerte. Jetzt sind er und die Mitglieder seiner Gemeinde selbst Flüchtlinge geworden.

Doch inmitten der humanitären Krise begannen sie sich auch in Addis Abeba um andere zu kümmern. Flüchtlinge helfen Flüchtlingen weiterlesen

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern

An Ostern erinnern sich die Christen daran, dass Jesus den Tod überwunden hat.

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“ (Ostergruß nach Lukas 24,34)

Nach Auskunft aller Evangelien ist Jesu Auferweckung exklusive Tat Gottes. Nach dem wohl frühesten christlichen Glaubensbekenntnis wurde Jesus am „dritten Tag gemäß der Schrift“ von den Toten erweckt (1. Korinther 15,3–6): „Christus ist gestorben für unsre Sünden nach der Schrift; er wurde begraben und ist am dritten Tage nach der Schrift auferstanden. Er wurde gesehen von Kephas (Petrus), danach von den Zwölfen, dann von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal.“

Das leere Grab wurde am „ersten Tag der Woche“ (=Sonntag) von Maria Magdalena entdeckt Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern weiterlesen

Karfreitag

Christen denken an diesem Tag (15. April 2022) an den Kreuzestod von Jesus. Er starb freiwillig (Johannes 10,18) als „Gottesknecht“ (Jesaja 53) und versöhnte Gott und die Menschen (Kolosser 1,20). Durch Tod und Auferstehung von Jesus wird allen Menschen, die das wollen, Vergebung der Sünden, Errettung aus dem Tod und ewiges Leben zuteil (Johannes 1,12). Der Karfreitag (althochdeutsch kara ‚Klage‘, ‚Kummer‘, ‚Trauer‘) ist der Freitag vor Ostern.

Im jüdischen Talmud heißt es: «Die Sühne erfolgt nur durch das Blut» und in 3. Mose 17,11: «Das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.» Karfreitag weiterlesen

Pessach / Passah – Die Befreiung

Passah (vorübergehen) ist das erste von Gott verordnete Fest im ersten Monat des biblischen Kalenders (14. Nissan). Gott selbst bestimmte diesen Monat als den ersten im biblischen Jahr (2.Mose 12,2). Der Engel des Herrn ging in Ägypten an den Häusern der Israeliten vorüber und verschonte ihre Erstgeburt. Nur wer Gottes Wort vertraute, ein Lamm schlachtete und das Blut an den Türpfosten strich, wurde verschont. Nach neuen Darstellungen bedeutet das hebräische Wort Pessach „dazwischenstellen“. Gott stellt sich dazwischen. Beim Passah wird an den Auszug der Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens, aus dem Tod in die Freiheit und in das Leben mit Gott gedacht. Juden feiern das Passahfest so, als wären sie selbst in der ersten Passahnacht dabei gewesen. Das Passahfest ist der Geburtstag von Israel als Nation. Gott selbst bezeichnet sich über 100 Mal in der Bibel als Pessach / Passah – Die Befreiung weiterlesen

Gründonnerstag

2022: Donnerstag 14. April

An Gründonnerstag denken Christen weltweit an das letzte gemeinsame Essen von Jesus mit seinen Jüngern. Es war das jüdische Sedermahl, auch Passahmahl genannt, an dem Jesus kurz vor seiner Festnahme und Kreuzigung das Herrenmahl (Abendmahl /Eucharistie) einsetzte. In ihm werden das Sterben und die Auferstehung von Jesus als Heilsereignis verkündigt und vergegenwärtigt.

Doch warum Grün?  

Der vor dem 15. Jahrhundert entstandene Name Gründonnerstag beschränkt sich im Prinzip auf das deutsche (und tschechische) Sprachgebiet und ist auch dort nur die üblichste neben mehreren anderen Bezeichnungen.

Es gibt vier gängige Thesen. Gründonnerstag weiterlesen

Hosanna dem Sohn Davids – Palmsonntag

Der Palmsonntag (10.4.22) ist der Sonntag vor Ostern. Mit ihm beginnt die Karwoche, in der man sich an die Leiden von Jesus, Abendmahl (Pessachfeier), den Kreuzestod und die Auferstehung von Jesus von den Toten erinnert.

Am Palmsonntag erinnert man sich an den Einzug von Jesus Christus (Christus = hebräisch Messias) auf einem Esel in Jerusalem. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm „Hosanna dem Sohn Davids!“ zu und streuten Zweige von den Bäumen und Kleidungstücke auf den Weg (Matthäus 21,8-9).

In Israel waren Palmzweige ein Symbol für Hosanna dem Sohn Davids – Palmsonntag weiterlesen

Seid Botschafter des Friedens

Corona und der Ukrainekonflikt haben unsere Welt auf den Kopf gestellt. Das Kartenhaus «wir haben alles im Griff» fällt in sich zusammen. Unsere Hilfslosigkeit wird offenbar. Wohin sollen wir gehen? Petrus sagt: «Du, Jesus, hast Worte des ewigen Lebens.» Jesus kam in diese Welt, um Licht in die Finsternis zu bringen und uns auf den Weg des Friedens zu führen (Lk. 1,79).

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Darstellung des Herren – Mariä Lichtmess

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn, volkstümlich auch unter dem Namen Mariä Lichtmess.

Die Propheten Simeon und Hanna erkennen Jesus als den verheißenen Messias, als er von seinen Eltern in den Tempel gebracht worden war. Sie preisen ihn als Retter und als das „Licht der Welt“.

Traditionell werden Darstellung des Herren – Mariä Lichtmess weiterlesen

Ein Leben in der Liebe

Epheser 5,1 Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder 2 und führt euer Leben in Liebe, wie auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und Opfer, das Gott gefällt!

Die Sünde hat uns unfähig gemacht, etwas oder jemanden zu lieben, ohne unseren Vorteil zu suchen. Doch Gott gibt nicht auf. „Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus“ (Jesaja 42,3). Seine Liebe ist eine Liebe, die leidet, weil sie die Selbstbezogenheit, die Erbärmlichkeit und all das Ungereimte in uns erträgt und aushält, bis wir umkehren und Gottes Gegenwart in unseren Herzen wiederhergestellt werden kann. Ein Leben in der Liebe weiterlesen

Der Messias – ein Königpriester wie Melchisedek

David schreibt in Psalm 110,1 und 4 über den Messias: „1 Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße! … Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!»

Melchisedek bedeutet: „Mein König der Gerechtigkeit von Frieden“. Er ist ein Bild für den versöhnenden Dienst von Jesus, der zur Rechten Gottes ist (Markus 16,19 / Lukas 22,69).  Der Messias – ein Königpriester wie Melchisedek weiterlesen

Allianzgebetswoche 2022

«Sabbat – Leben nach Gottes Rhythmus» 9. bis 16. Januar 2022

Die Themen sind: Identität, Versorgung, Ruhe, Barmherzigkeit, Erinnerung, Freude, Grosszügigkeit und Hoffnung.

Dän Zeltner hat passend zum Thema «Sabbat – Leben nach Gottes Rhythmus» einen Sabbat-Song geschrieben.

Die Allianzgebetswoche wird seit Bestehen der Evangelischen Allianz, also seit 1846, durchgeführt. Ziel des Anlasses ist es, das Miteinander evangelischer Christen am Ort zu stärken und das Bewusstsein der weltweiten Verbundenheit zu fördern.  Zum Gebetsheft (PDF).

Mose – seine außergewöhnliche Geburt

Mose ist eine zentrale Person in der Bibel. Er ist der Prototyp des Erlösers und Vermittlers zwischen Gott und den Menschen. In 5. Mose 18,18-19 steht: „Einen Propheten wie dich (Mose) will ich ihnen mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen. Ich will ihm Worte in den Mund legen und er wird ihnen alles sagen, was ich ihm gebiete. Den aber, der nicht auf meine Worte hört, die der Prophet in meinem Namen verkünden wird, ziehe ich selbst zur Rechenschaft.

Ganz wichtig ist, dass der Prophet wie Mose Gottes Wort verkünden wird. Wie wir uns gegenüber seinen Worten verhalten, wird unser eigenes Leben beurteilen.

Ist Jesus der Prophet wie Mose? Gibt es Parallelen zwischen den beiden Männern?

Muslime glauben, der Prophet wie Mose sei Mohammed. Doch gibt es nicht viel mehr Parallelen zwischen Jesus und Mose?

In diesem Jahr betrachten wir immer am ersten Montag im Monat einen Abschnitt von Mose, vergleichen ihn mit Jesus und wir lassen uns für unser Leben inspirieren. Mose – seine außergewöhnliche Geburt weiterlesen

Neujahr – Was feiern wir eigentlich?

Die Sonnenwende haben wir bereits hinter uns (21. / 22. Dezember).

Wir zählen unsere Jahre nach Christi Geburt. Diese feiern wir in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember.

Was feiern wir an Neujahr?

Die Bibel erzählt folgendes: Nach acht Tagen wurde Neujahr – Was feiern wir eigentlich? weiterlesen