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Allianzgebetswoche 2022

«Sabbat – Leben nach Gottes Rhythmus» 9. bis 16. Januar 2022

Die Themen sind: Identität, Versorgung, Ruhe, Barmherzigkeit, Erinnerung, Freude, Grosszügigkeit und Hoffnung.

Dän Zeltner hat passend zum Thema «Sabbat – Leben nach Gottes Rhythmus» einen Sabbat-Song geschrieben.

Die Allianzgebetswoche wird seit Bestehen der Evangelischen Allianz, also seit 1846, durchgeführt. Ziel des Anlasses ist es, das Miteinander evangelischer Christen am Ort zu stärken und das Bewusstsein der weltweiten Verbundenheit zu fördern.  Zum Gebetsheft (PDF).

Mose – seine außergewöhnliche Geburt

Mose ist eine zentrale Person in der Bibel. Er ist der Prototyp des Erlösers und Vermittlers zwischen Gott und den Menschen. In 5. Mose 18,18-19 steht: „Einen Propheten wie dich (Mose) will ich ihnen mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen. Ich will ihm Worte in den Mund legen und er wird ihnen alles sagen, was ich ihm gebiete. Den aber, der nicht auf meine Worte hört, die der Prophet in meinem Namen verkünden wird, ziehe ich selbst zur Rechenschaft.

Ganz wichtig ist, dass der Prophet wie Mose Gottes Wort verkünden wird. Wie wir uns gegenüber seinen Worten verhalten, wird unser eigenes Leben beurteilen.

Ist Jesus der Prophet wie Mose? Gibt es Parallelen zwischen den beiden Männern?

Muslime glauben, der Prophet wie Mose sei Mohammed. Doch gibt es nicht viel mehr Parallelen zwischen Jesus und Mose?

In diesem Jahr betrachten wir immer am ersten Montag im Monat einen Abschnitt von Mose, vergleichen ihn mit Jesus und wir lassen uns für unser Leben inspirieren. Mose – seine außergewöhnliche Geburt weiterlesen

Neujahr – Was feiern wir eigentlich?

Die Sonnenwende haben wir bereits hinter uns (21. / 22. Dezember).

Wir zählen unsere Jahre nach Christi Geburt. Diese feiern wir in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember.

Was feiern wir an Neujahr?

Die Bibel erzählt folgendes: Nach acht Tagen wurde Neujahr – Was feiern wir eigentlich? weiterlesen

Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer

DreiKoenige56Erstens waren sie keine „Heiligen“, sondern ganz normale Menschen. Zweitens weiß niemand, ob sie zu dritt kamen. Es könnten ebenso gut zwei oder beliebig viele gewesen sein. Nur die Anzahl der Geschenke ist bekannt. Und drittens waren es keine Könige, sondern Gelehrte und Sterndeuter.

Dennoch kommen in der Weihnachtsgeschichte drei Könige vor. Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer weiterlesen

Weihnachten

Engel

Der Engel Gabriel wird nach Nazareth gesandt. Dort überrascht er Maria mit den Worten: „Der Herr ist mit dir, Maria.“ Da Maria sehr erschrocken ist, fährt er fort: „Fürchte dich nicht. Gott freut sich über dich. Du wirst einen Sohn bekommen. Ihm sollst du den Namen Jesus geben(Das bedeutet: „Retter“).
Maria sagt zu dem Engel: „Wie soll das geschehen? Ich habe noch nie mit einem Mann geschlafen.“  Engel weiterlesen

Krippe

Doch nun folgt schon die nächste Katastrophe. Gajus Julius Cäsar Octavianus (31 v. Chr. – 14 n. Chr.) mit dem Zunamen Augustus will seine Steuerlisten neu erfassen. Um diese Volkszählung zu organisieren, sollen alle Menschen in den Ort reisen, aus dem sie ursprünglich stammen. So müssen Maria und Josef von Nazareth nach Bethlehem reisen, wo sich ihre Familiengrundstücke befinden. Die Juden durften ihr Familiengrundstück (bis auf ein Stadthaus) nach dem Gesetz nicht verkaufen, sondern höchstens eine Zeit lang verpachten (3. Mose 25,23.28). Krippe weiterlesen

Hirten

Die Hirten, die auf den Feldern die Schafe hüten, erschrecken zutiefst, als ein Engel am Himmel erscheint und ihnen sagt: „Heute ist der Retter in Bethlehem geboren. Und das soll das Zeichen sein, dass ihr das richtige Kind gefunden habt: Ihr werdet das Kind in einer Futterkrippe finden. Dieser Retter wird Frieden auf Erden bringen.“ Das alles tönt recht sonderbar, doch die Hirten wollen wissen, ob es stimmt und gehen los, um das Kind zu suchen. Hirten weiterlesen

Weise aus dem Osten

Weit weg im Osten sehen weise Männer einen Stern, der ankündigt, dass im jüdischen Volk ein wichtiger König geboren sei. Da ein König, dessen Kommen vom ganzen Universum angekündigt wird, sehr wichtig sein muss, wollen die Männer ihn sehen. So machen sie sich auf den Weg. Doch wo genau ist dieser König geboren worden? Das Natürlichste ist, im Königshaus nach ihm zu suchen. Als die Männer zu Herodes kommen und nach einem neugeborenen König fragen, wird er sofort misstrauisch. Klug wie er ist, fragt er die Schriftgelehrten, ob sie etwas von einem König wüssten, der geboren werden soll. Diese haben die Antwort schnell gefunden: In Bethlehem soll der verheißene König geboren werden. So schickt Herodes die Männer dorthin und bittet sie, ihm auf dem Rückweg zu berichten, wo genau dieser zukünftige König zu Hause sei. Weise aus dem Osten weiterlesen

Das Geheimnis von Maria

Eine Geschichte in der Bibel sorgt immer wieder für Verwunderung. Jesus und seine Leute werden von Marta in ihr Haus eingeladen. Doch bald ärgert sie sich, dass ihre Schwester Maria ihr nicht bei der Bewirtung der Gäste hilft und stattdessen Jesus zu Füßen sitzt. Deshalb fordert Marta Jesus auf, Maria zurechtzuweisen. Da kommt die große Überraschung: Jesus tadelt nicht Maria, sondern Marta. Das wirft offene Fragen auf (Lukas 10,38-42). Das Geheimnis von Maria weiterlesen

Jesus, eine göttliche Inkarnation

Im Neuen Testament steht, Jesus sei eine Verkörperung Gottes auf dieser Erde. Stammt dieser Gedanke aus der griechischen Mythologie? Ist es hellenistisches Gedankengut?

Jesus wurde als Jude geboren und ist als Jude gestorben. Er hatte keine philosophische Ausbildung. Er zitierte vor allem die hebräische Bibel (Tanach / Erstes Testament). Kennt also die jüdische Bibel eine Inkarnation Gottes?

Jesus, eine göttliche Inkarnation weiterlesen

Das geheimnisvolle Aleph-Tav

William H. Sanford und Chuck Missler verbreiten die Ansicht, dass hinter dem hebräischen Aleph-Tav-Zeichen ein Hinweis auf Jesus steht. Die Kombination Aleph-Tav beinhalte Y’shua haMashiach (Jesus der Messias). Zu diesem Schluss kommen sie, weil Jesus in Offenbarung 1,8 sagt, er sei das Alpha und das Omega (der erste und der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet). In Offenbarung 21,6 wird das auch noch mit der Aussage kombiniert, dass Jesus der Anfang und das Ende sei. Im hebräischen Alphabet sind das Aleph und das Tav die ersten und letzten Buchstaben.

Hinter dieser Interpretation steht eine kabbalistische Auslegung der Bibel. In der Kabbala sucht man hinter dem eigentlichen Text geheime Botschaften. Es ist ein Suchen nach etwas, was der Text so nicht sagt. Der Fokus unseres Bibellesens sollte aber der Inhalt des Textes sein.

Ein Beispiel
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Mariä Empfängnis

Am 8. Dezember ist „Mariä Empfängnis“, ein Hochfest der katholischen Kirche. Dabei handelt es sich nicht um den Tag, an dem Maria Jesus empfangen hat, sondern der Gedenktag bezieht sich auf die Zeugung von Maria, der Mutter von Jesus. Sie ist auf natürliche Weise von ihren Eltern „Anna“ und „Joachim“ gezeugt, empfangen und geboren worden. Die Eltern waren der Legende nach, alt und kinderlos, als sie Maria empfingen. Laut der Lehre der katholischen Kirche kam Maria ohne Erbsünde auf die Welt. Mariä Empfängnis weiterlesen

Der Lobgesang von Zacharias

Eigentlich beginnt Weihnachten mit einem besonderen Ereignis. Der jüdische Priester Zacharias ist an der Reihe, im Tempel in Jerusalem den Leuchter zu reinigen, Öl nachzufüllen und das Rauchopfer darzubringen. Plötzlich steht ein Engel neben dem Räucheraltar und verheißt ihm einen Sohn. Da Zacharias dem Engel nicht glauben will, verschlägt es ihm für neun Monate die Sprache. Erst als sein Sohn Johannes beschnitten wird, kann Zacharias wieder sprechen und verkündet prophetisch, was gerade geschieht. Maria hat die Geburt und die Beschneidung von Johannes wahrscheinlich miterlebt. So wird Maria bestätigt, dass sich Gottes Plan erfüllt.

Erfüllt vom Heiligen Geist ermutigt Zacharias sein Umfeld. Er weist darauf hin, dass Gott uns besucht (Vers 68). Wie bei Abraham kann Gott gleichzeitig im Himmel und auf der Erde sein (1. Mose 18). Weihnachten bedeutet: Gott besucht uns Menschen in Jesus, dem Retter. Der Lobgesang von Zacharias weiterlesen

Das Paradox des Leidens

Leiden bringt uns an die Grenze des Verstehens und führt in die Welt des Vertrauens.

Im Internet sah ich ein Bild. Ein Mann fragt Jesus: „Warum lässt du all diese schrecklichen Dinge wie Hungersnot, Krieg, Leid, Kriminalität, Obdachlosigkeit, Hass, Verzweiflung usw. in unserer Welt zu?“ Jesus antwortet: „Wow! Das Gleiche wollte ich dich soeben fragen …“

Da wird es schon zentral. Wer muss sich vor wem rechtfertigen? Muss sich Gott vor uns rechtfertigen oder wir vor ihm? Richten wir über Gott und sehen wir uns so an der Stelle Gottes?

Viel Leid in der Welt ist hausgemacht, weil wir uns nicht an die Anweisungen Gottes halten.

Ein anderer Internetfund: „Es ist komisch, dass wir Gott bitten, unsere Situation zu ändern, nichtwissend, dass er uns in diese Situation brachte, damit wir uns ändern.“

Leiden scheint nicht schwarz-weiß zu sein. Leiden kann der Katalysator für persönliches Wachstum sein.

Dann gibt es auch noch das Bild vom Lamm Gottes. In Offenbarung 5,6 steht: „Und ich sah: Zwischen dem Thron und den vier Lebewesen und mitten unter den Ältesten stand ein Lamm; es sah aus wie geschlachtet“.
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