Archiv der Kategorie: 2 Feiertage

Internationaler Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Am 1. November 2005 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 60/7 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Die Greuel des Zweiten Weltkriegs haben die Gründung der Vereinten Nationen ausgelöst.

Die Achtung der Menschenrechte für alle – ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion – ist einer der fundamentalen Aufträge ihrer Charta.

Bei der Einweihung des Internationaler Holocaust-Gedenktag weiterlesen

Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Donnerstag 17.1.2022

Wenn man die Beziehung zwischen Mensch und Baum in der Torah näher betrachtet, erkennt man eine faszinierende Ambivalenz. Dies äussert sich auch in den Worten Gottes an den Menschen, gleich nach dessen Erschaffung, die Früchte der Bäume zu geniessen. Im weiteren Verlauf dreht sich die Ab­­handlung um den «Baum des Lebens» und den «Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen».

Rabbiner Jakov Duschinsky, langjähriger Oberrabbiner Süd­afrikas, entnimmt dem Vergleich zwischen Baum und Mensch eine geistige Erkenntnis: «Der Unterschied zwischen einem lebenden und einem vertrockneten Baum liegt darin, dass solange die Wurzeln des Baumes mit dessen Blättern durch die Feuchtigkeitsströmung im Baum verbunden sind, der Baum wächst und blüht. Sobald jedoch der Wasserzufuhr ein Ende gesetzt wird, trocknet der Baum aus und verwelkt. Ge­­nau so ist es beim Menschen: Solange er seine Beziehung mit Gott aufrechterhält, ist er wie ein lebender Baum – «denn der Mensch ist der Baum des Feldes». Wenn sich aber der Mensch nicht um eine Verbindung mit der Quelle des ewigen Lichts bemüht, bleibt er trocken und ohne Lebenswasser in seiner Seele» (Beikvey Paraschijot, S. 322).

Nach der wundersamen Rückkehr der Juden in ihre Heimat wird im modernen Staat Israel auch der Neujahrstag der Bäume auf eine – neben dem Obstessen – besondere Art gefeiert: mit dem Pflanzen von Bäumen. Familien und Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume weiterlesen

Dreikönigstag – Epiphanias

Epiphanias bzw. Epiphanie kommt vom altgriechischen „Erscheinung“ und meint die Erscheinung des Herrschers. Im Volksmund ist dieser Tag auch als Dreikönigsfest oder Dreikönigstag bekannt und wird am 6. Januar gefeiert.

In den Westkirchen wird an die Weisen aus dem Morgenland erinnert. Bei manchen Krippen werden die Figuren am Dreikönigstag um die drei Weisen aus dem Morgenland ergänzt, die Jesus als König und Herrscher verehren.

In manchen Gegenden gehen Dreikönigstag – Epiphanias weiterlesen

Neujahr – Was feiern wir eigentlich?

Die Sonnenwende haben wir bereits hinter uns (21. / 22. Dezember).

Wir zählen unsere Jahre nach Christi Geburt. Diese feiern wir in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember.

Was feiern wir an Neujahr?

Die Bibel erzählt folgendes: Nach acht Tagen wurde Neujahr – Was feiern wir eigentlich? weiterlesen

Tag der unschuldigen Kinder

Tag der unschuldigen Kinder, in Erinnerung an den Kindermord in Bethlehem

  • römisch-katholische und evangelische Kirche: 28. Dezember
  • syrische und chaldäische Kirchen: 27. Dezember
  • orthodoxe Kirchen: 29. Dezember
  • anglikanische Kirche: 1. Dezember/28. Dezember

In Spanien und Teilen Lateinamerikas ist der Día de los Santos Inocentes der Anlass, seine Mitmenschen zu veräppeln, wie man es in Deutschland, Frankreich, Italien und in den angelsächsischen Ländern am 1. April zu tun pflegt.

Am Fest der Unschuldigen Kinder wurde bis ins Mittelalter hinein in Klosterschulen der Jüngste für einen Tag auf den Stuhl des Abtes gesetzt, ein Brauch, der sich im Mittelalter (etwa seit dem 13. Jahrhundert) dann allerdings auf den Nikolaustag verschob.

Heute ist es in vielen Gemeinden der römisch-katholischen Kirche Brauch, am oder um den Gedenktag der unschuldigen Kinder die Kinder zu segnen.

Als Kindermord in Bethlehem bezeichnet Tag der unschuldigen Kinder weiterlesen

Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer

DreiKoenige56Erstens waren sie keine „Heiligen“, sondern ganz normale Menschen. Zweitens weiß niemand, ob sie zu dritt kamen. Es könnten ebenso gut zwei oder beliebig viele gewesen sein. Nur die Anzahl der Geschenke ist bekannt. Und drittens waren es keine Könige, sondern Gelehrte und Sterndeuter.

Dennoch kommen in der Weihnachtsgeschichte drei Könige vor. Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer weiterlesen

Gute Nachrichten

Die Engel verkündeten in Lukas 2,10-11 den Hirten: «Ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren.»

Was ist die gute Nachricht?

Gott liebt (Hosea 14,5), sucht (1.Mose 3,9 / Hesekiel 34,12) und besucht uns (Lukas 1,68).

Er drängt sich uns nicht auf, sondern er wartet, bis wir ihm die Tür öffnen (Offenbarung 3,20) oder wir uns ihm zuwenden (Jesaja 1,4).

Jesus ist für unsere Verfehlungen gegenüber seinen lebensfördernden Anweisungen am Kreuz gestorben und wieder auferstanden (Johannes 3,16).

Der himmlische Vater und Jesus kommen durch den Heiligen Geist zu uns persönlich (Johannes 13,20). Wir werden verändert zu dem Menschen, zu dem uns Gott geschaffen hat.

Die Kernfrage ist, ob wir uns Gott öffnen und er uns kennt (Matthäus 7,23). Er kennt uns, wenn wir uns ihm offenbaren.

Freue dich Tochter Zion

„Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!Zefanja 3,14 

Der Prophet Zefanja fordert Jerusalem wie ganz Israel auf, sich an der Gegenwart des Herrn zu erfreuen: Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt“ (Zef 3,17). Rettung ist auf Hebräische: Jeschuah / Jesus ist Jeschua und bedeutet Retter. Freue dich Tochter Zion weiterlesen

10. Teweth

Der 10. Teweth ist in der historischen Reihenfolge der erste von vier Fastentagen, der mit der Zerstörung des Tempels in Zusammenhang steht.

Am zehnten Tewet des Jahres 3336 (entspricht dem Jahr 425 vor der allg. Zeitrechnung) nahm der babylonische König Nebukadnezar mit seiner Streitmacht die Belagerung der Stadt Jerusalem auf: „Und es geschah im neunten Jahr seiner Regentschaft (Königs Zidkijahus), im zehnten Monat, am zehnten des Monats, kam Nebukadnezar, König von Babel, er mit seinem ganzen Heer vor Jerusalem und lagerte davor, und sie bauten um selbiges Wälle ringsum“ (2.  Könige 25,1). 10. Teweth weiterlesen

Mariä Empfängnis

Am 8. Dezember ist „Mariä Empfängnis“, ein Hochfest der katholischen Kirche. Dabei handelt es sich nicht um den Tag, an dem Maria Jesus empfangen hat, sondern der Gedenktag bezieht sich auf die Zeugung von Maria, der Mutter von Jesus. Sie ist auf natürliche Weise von ihren Eltern „Anna“ und „Joachim“ gezeugt, empfangen und geboren worden. Die Eltern waren der Legende nach, alt und kinderlos, als sie Maria empfingen. Laut der Lehre der katholischen Kirche kam Maria ohne Erbsünde auf die Welt. Mariä Empfängnis weiterlesen

Nikolaustag – Samichlaus

Der Nikolaustag oder Samichlaustag (Schweiz) ist am 6. Dezember.

Willst du ein Nikolaus sein? Dafür musst du nicht von Tür zu Tür ziehen und Stiefel füllen. Überlege einmal, wer gerade in dieser herausfordernden Zeit Unterstützung nötig hat. Du kannst seelisch, praktisch oder finanziell helfen. Das erfordert viel Mut und Fingerspitzengefühl. Lass dich von der Tradition inspirieren.

Seit dem 4. bzw. 7. Jahrhundert gibt es Legenden über zwei Bischöfe, welche ihr Amt in Myra bzw. Pinora (jeweils in Kleinasien) bekleideten und beide den Namen Nikolaus trugen.

Nikolaus war Bischof in Myra im damaligen griechischen Südwesten Kleinasiens (heute Demre in der Türkei) und wurde um 280 n. Chr. geboren.  Er wurde um 300 zum Oberbischof der kleinasiatischen Hafenstadt Myra geweiht und geriet im Zuge der Christenverfolgungen in Gefangenschaft. Belegt ist außerdem Nikolaustag – Samichlaus weiterlesen

Chanukka – Das jüdische Lichterfest

Chanukka 2021, beginnt am Abend vom Sonntag, 28. November und endet am Abend vom Montag, 6. Dezember

Der Ursprung des Chanukkafestes liegt in der Geschichte Israels im 2. Jahrhundert vor Christus. 198 v.Chr. kam Israel unter die Herrschaft der Seleukiden, nachdem es zuvor zum Ptolemäerreich (Hauptstadt Alexandria, Ägypten) gehört hatte. Im griechisch-seleukidischen Reich herrschte die Idee vor, dass alle Menschen durch eine einzige Religion verbunden sein sollten. Dem widersetzte sich ein Teil der Juden.

Verfolgung
Unter Androhung der Todesstrafe wurde Chanukka – Das jüdische Lichterfest weiterlesen

Advent – Freudige Erwartung auf die Ankunft des Erlösers

Advent kommt von „advenire“, was auf Lateinisch Erwartung oder Ankunft bedeutet. Die Adventszeit beginnt am Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember und dauert bis zur Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, in der laut Papst Liberius (354 festgelegt) Jesus geboren wurde.

Die ersten Belege Advent – Freudige Erwartung auf die Ankunft des Erlösers weiterlesen