Archiv der Kategorie: Diverses

Juden und Christen im Gespräch über die Bibel

Das jüdische Schriftverständnis

Dienstag, 18. Januar, 20.15 Uhr, Radio Maria Schweiz

Mit Dr. Richard Breslauer und Hanspeter Obrist

Zusammenfassung der Sendung:

Die jüdischen Schriften

Die Basis im Judentum ist die Bibel. Das wichtigste Buch sind die fünf Bücher von Mose (die Tora). Dazu kommen noch die Bücher, die zum jüdischen Bibelkanon gehören (Tanach). Zusätzlich dazu kommen auch die Schriften vom Talmud, von Maimondes und der Schulchan Aruch (gedeckter Tisch). Juden und Christen im Gespräch über die Bibel weiterlesen

Corona 2021

Aktuelle Zahlen findet man unter www.worldometers.info/coronavirus   und Fallzahlen in der Schweiz , weltweite Vergleiche

Berichte gehen hier weiter: Corona 2022

29.12.21

Super-Immunität haben Personen, die sowohl gegen Corona geimpft als auch davon genesen sind. Geimpfte und Genesene konnten die Omikron-Variante des Coronavirus deutlich besser neutralisieren als andere Personen. Bei nur Genesenen war die Neutralisation klar am geringsten. Laut der Studie schützen auch zwei Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca oder Moderna kaum. Das Vakzin von Pfizer bietet einen leicht besseren Schutz. Den besten Schutz ohne Infektion wird mit einer Kreuzimpfung von Moderna und Pfizer erreicht. Trotz der Erkenntnisse raten die Forscher vor einer freiwilligen Infektion ab. Stattdessen plädieren sie für die schnelle Entwicklung von an Omikron angepassten Impfstoffen.

China hält Corona mit strengen Maßnahmen und Einreiseregeln in Schach. Doch die verwendeten Impfstoffe schützen kaum vor Omikron. Das Resultat der Maßnahmen: viel weniger Fälle als die meisten anderen Länder und bislang noch keine Ansteckungen mit Omikron. Über 80 Prozent der Chinesen sind mit einem Totimpfstoff geimpft. Doch dieser schützt laut Studie kaum vor der Omikron-Variante. Virologen zeigen sich besorgt – auch wegen der Olympischen Spiele im Februar in Peking. Unzählige Sportler, Betreuer und Medienschaffende aus aller Welt reisen zu den Olympischen Winterspielen in Peking. «Omikron wird auf diesem Weg nach China kommen und sich ausbreiten», prognostiziert Virologe Martin Stürmer gegenüber dem «Spiegel». Omikron ist laut Drosten in China «eine echte Gefahr, auf für die Weltwirtschaft».

«Die Daten aus dem Vereinigten Königreich zeigen, dass der Pfizer-Boosterschutz gegen symptomatische Omikron-Infektionen ab der zehnten Woche auf unter 50 Prozent fällt», warnt der Epidemiologe Dominique de Quervain auf Twitter.

In Dänemark wurden binnen 24 Stunden 16.164 Coronafälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 1621, das ist der weltweit höchste Wert. Wegen des Anstiegs der Coronazahlen im Zuge der Omikron-Welle hatte Dänemark Mitte Dezember Kultureinrichtungen geschlossen und die Öffnungszeiten von Bars und Restaurants eingeschränkt.

Israel hat ein Reiseverbot nach Deutschland und in andere Länder wieder aufgehoben. Zahlreiche afrikanische Länder sowie Italien, Irland, Belgien, Norwegen und Schweden wurden wieder von der Roten Liste genommen. Für andere Länder, darunter auch die Schweiz und die USA, bleibt das Verbot jedoch vorerst in Kraft. Inzwischen sind die Reisebeschränkungen jedoch nach Expertenansicht nicht mehr hilfreich, weil sich Omikron inzwischen bereits auch innerhalb Israels stark ausbreitet. Corona 2021 weiterlesen

Synodalität

An vielen Orten in der römisch-katholischen Kirche spricht man über Synodalität. Doch meinen Katholiken damit jeweils höchst unterschiedliche Dinge.

Julia Knop, Professorin für Dogmatik in Erfurt, ist es eine Frage der katholischen Identitätsfindung. Während die einen von der Etablierung demokratischer Strukturen und Prozesse träumen, macht Rom seit Jahren gebetsmühlenartig und unmissverständlich klar, was katholische Synodalität bedeutet. Synodalität weiterlesen

Gerechtere Mathematik

Nach der neuen Sprache kommt die neue Mathematik.

Die Bildungsinitiative „The Education Trust“ in Oakland (Kalifornien) hat eine Unterrichtsempfehlung für Lehrer herausgegeben. Das Ziel: eine „gerechtere Mathematik“ für „Schwarze“, „Latinx“ (Latinos) und „mehrsprachige Schüler“.

Der Vorwurf der Bildungsinitiative: Mathematik stärke eine „weiße Vorherrschaft“!

Die Lehrer werden deshalb aufgefordert, im Mathe-Unterricht Schüler bei Rechenaufgaben nicht nach der richtigen Lösung zu fragen. Da Mathe vor allem von Weißen dominiert werde, könnten sich Schwarze und Latinos diskriminiert fühlen, wenn sie die Lösung von Aufgaben nicht wüssten, so die Begründung. Gerechtere Mathematik weiterlesen

Biden Zwischenbilanz

Biden nahm in den ersten 100 Tagen zahlreiche gesellschaftspolitische Weichenstellungen vor, die eine progressive Wende einläuten werden.

Elf Gesetze hat Biden in den ersten 100 Tagen im Amt unterschrieben und 42 präsidiale Erlasse, 62 Anordnungen seines Vorgängers hat er revidiert.

So bekräftigte er sein Ziel, ein Recht auf straffreien Zugang zu Abtreibungen in der Verfassung verankern zu wollen, schaffte die „Mexico-City-Policy“ ab und hob Einschränkungen für die medizinische Forschung an Geweben abgetriebener Föten auf.
Biden Zwischenbilanz weiterlesen

Christen in Algerien zeigen Resilienz

Seit 2019 wurden in Algerien Dutzende von Kirchen geschlossen, was zu massiven internationalen Protesten führte.

«Das Jahr 2020 war ein schwieriges Jahr für uns, weil wir uns nicht in unseren Kirchen treffen konnten», erklärt Pastor Salah Chalah, Präsident der «Eglise Protestante d’Algérie» (EPA), in einem Interview mit «Evangelical Focus». Chalah ist Pastor der evangelischen Gemeinde in Tizi-Ouzou, der grössten protestantischen Kirche von Algerien.

«Es ist gut zu sehen, dass Christen sich in dieser Situation selbst in kleinen Gruppen in Häusern treffen und zur Gemeinschaft organisieren», erklärt Chalah weiter. «Es ermutigt uns auch, dass wir neue Bekehrungen erleben; wir sehen Taufen in Flüssen, im Meer und in Häusern. Wir können den Geist Gottes nicht stoppen, Gott berührt weiterhin die Herzen.» Christen in Algerien zeigen Resilienz weiterlesen

Maßnahmenkatalog zum politischen Islamismus

Das Thema Politischer Islamismus liegt seit Jahren in der Luft – in ganz Europa. In Österreich steht es nach dem Anschlag in Wien ganz oben auf der Agenda von Sebastian Kurz und auch Emmanuel Macron hat das Thema nach dem Attentat auf den Lehrer Samuel Paty zur Chefsache gemacht.

Nach dem islamistisch motivierten Mord an einem Lehrer in Frankreich wollen 74 Prozent der Deutschen wollen, dass die Politik in Deutschland entschlossener durchgreift, wie eine aktuelle Tagespost-Umfrage ergab. Maßnahmenkatalog zum politischen Islamismus weiterlesen

Jahreslos 2021

Jesus Christus spricht:

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Lukas 6,36

Lukas erzählt in seinem Evangelium die meisten Heilungsgeschichten. Er richtet seinen Blick nicht auf die Mächtigen, sondern auf die kleinen Leute, die Schwachen und Beladenen: auf Kranke, Hirten, Prostituierte, Witwen, Waisen, auf die „Zöllner und Sünder“.

Ihr Leid geht Jesus ans Herz und treibt ihn an Orte, die alle anderen meiden. Er ist da, wo die Starken den von Gott gesandten Messias niemals suchen würden. Er sucht Verlorene und feiert Freudenfeste für Gefundene.

Gnade und Barmherzigkeit ist Gottes Ur-Reaktion auf verirrte Menschen, die sich nach Heil sehnen. Die Menschen die täglich von Jesus lernen, sind eine Bewegung der Barmherzigkeit in einer kalten Welt. Barmherzig sein heisst, das Böse durch Gutes zu überwinden und ihm so den Boden zu entziehen.  Barmherzigkeit ist keine Schwäche, sondern Stärke. Die Kraft dazu kommt aus der erfahrenen Barmherzigkeit Gottes durch Jesus, der am Kreuz Liebe und Vergebung gelebt hat.

Chanukka und Jesus

Die Tage von Chanukka fallen in die Adventstage der Christen. Einige sehen in der Tradition des Lichteranzündens eine Verbindung zu Chanukka.

Montag 21. Dezember, Radio Maria Schweiz

Sendung Spiritualität mit Hanspeter Obrist und Anatoli Uschomirski

Die Sendung kann auch auf dem Podcast von Radio Maria Schweiz gehört werden: Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Beten mit Zacharias

Zacharias begegnet im Tempel dem Engel Gabriel. Dieser kündigt ihm einen Sohn an. Zacharias verschlägt es gleich für 9 Monate die Sprache. Er geht in sich und als er wieder sprechen kann offenbart er erstaunliche Dinge. Wir beten mit seinem Lobpreis.

Dienstag, 24. November, Beten mit dem Lobgesang von Zacharias, Lukas 1,67-79, Radio Maria Schweiz

Die Sendung kann auch auf dem Podcast von Radio Maria Schweiz gehört werden: Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Beten mit dem Lobgesang von Zacharias, Lukas 1,67-79

Wir wollen uns einstimmen auf die Adventszeit. Eigentlich beginnt Weihnachten mit einem besonderen Ereignis. Der jüdische Priester Zacharias ist an der Reihe, im Tempel in Jerusalem den Leuchter zu reinigen, Öl nachzufüllen und das Rauchopfer darzubringen. Plötzlich wird es hell. Ein Engel steht neben dem Räucheraltar. Zacharias erschrickt zutiefst.
Der Engel sagt zu ihm: „Fürchte dich nicht. Du und deine Frau Elisabeth, ihr werdet einen Sohn bekommen. Dem sollt ihr den Namen Johannes geben. (Das bedeutet: „Gott ist gnädig“.) Er wird als der verheißene Elia das Volk auf den erwarteten Messias vorbereiten.“

Zacharias ist verwirrt und sagt: „Wie soll das geschehen? Meine Frau und ich sind schon alt und können keine Kinder mehr bekommen.“ Der Engel sagt: „Ich bin der Engel Gabriel, welcher vor Gott steht. Diese Nachricht habe ich von Gott selber erhalten. Doch weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, wirst du stumm werden. Das ist für dich ein Zeichen, dass Gott sein Wort erfüllt.“

Zacharias verschlägt es daraufhin für neun Monate die Sprache.

Nachdem der Engel Gabriel sechs Monate später auch Maria erschienen ist, macht sie sich schnell auf den Weg, um ihre Verwandte Elisabeth zu besuchen. Der Engel hat ja gesagt, dass auch sie ein Kind erwartet. Als sie bei ihr ankommt, sagt Elisabeth: „Maria, das Kind in mir ist vor Freude gehüpft, als ich deine Stimme hörte. Du bist besonders gesegnet, dass du die Mutter des Retters sein wirst.“

Maria bleibt drei Monate bei Zacharias und Elisabeth. Wahrscheinlich hat sie miterlebt, wie Elisabeths und Zacharias‘ Sohn Johannes auf die Welt kommt und beschnitten wird.

Als der stumme Zacharias bei der Beschneidung mit Hilfe einer Schreibtafel verkündet, dass sein Sohn Johannes heißen soll, kann er auf einmal wieder sprechen. So wird Maria bestätigt, dass Gottes Plan sich erfüllt. Ist es nicht spannend, wie Gott eins nach dem anderen fügt? So macht er es auch heute noch.

Zacharias konnte neun Monate lang nicht sprechen. Auf einmal konnte er nicht mehr mit Gott argumentieren und konnte mehr in sich gehen. Als er wieder sprechen kann, offenbart er erstaunliche Dinge. Diesen wollen wir in dieser Sendung nachgehen.

Wir lesen aus Lukas 1,67-79 nach der Einheitsübersetzung von 2016:

Lukas 1,67-68: Zacharias wurde vom Heiligen Geist erfüllt und begann prophetisch zu reden: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht.

Gebet: Himmlischer Vater, fülle uns mit deinem Heiligen Geist. Schenke uns den Durchblick. Lass uns dein Wort verstehen. Sei uns nahe. Lass uns die Zeichen der Zeit erkennen und schenke uns prophetische Worte, die in unsere Zeit hinein sprechen und Menschen ermutigen, aufbauen und auf dich hinweisen.

Himmlischer Vater, du bist der Gott Israels. Durch die Geschichte des jüdischen Volkes hast du dich offenbart. Aufgezeigt, was dir auf dem Herzen liegt. Wir sehen deine Geduld, aber auch deine klaren Anweisungen, um einen Weg des Segens gehen zu können.

Du hast uns besucht. Das sehen wir immer wieder in der Geschichte Israels. Du kannst gleichzeitig im Himmel sein und Abraham besuchen. Dein Geist leitet die Menschen. Du bist überall und hast für jeden Einzelnen immer Zeit und ein offenes Ohr.

So ist es dir auch möglich, in Jesus uns Menschen zu begegnen und uns zu besuchen. Oder wie es in Johannes 1,14 steht: „Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.“

Danke, dass wir Weihnachten feiern können. Weihnachten bedeutet: Gott besucht uns Menschen in Jesus, dem Retter.

Lukas 1,68-69: … und ihm Erlösung geschaffen; er hat uns einen starken Retter erweckt im Hause seines Knechtes David.

Gebet: Danke, himmlischer Vater, dass Jesus unser Erlöser ist. Er bezahlt für uns, damit wir herausgelöst werden aus der Gefangenschaft der Sünde. Wir dürfen wieder zurückfinden zu unserer eigentlichen Bestimmung. Zur eigentlichen Absicht, für die du uns geschaffen hast.

Hier heißt es: Jesus ist ein starker Retter. Das bedeutet, dass du, Jesus, uns an der Hand nimmst und uns aus dem Sumpf ziehst, in dem wir uns verfangen haben. Du stehst neben uns und begleitest und beschützt uns auf dem Weg zurück in unsere Bestimmung.

Manchmal nimmst du, Jesus, Lasten einfach weg. Ein anderes Mal gibst du uns die Kraft und Hilfe, dass wir uns zurück zum himmlischen Vater bewegen können. Es ist hart, Konsequenzen unseres Handelns aufzuarbeiten. Aber wir haben dich als starken Retter, der uns hilft. Der uns stützt.

Der Name Jesus bedeutet nichts anderes als Retter. Darum können wir dich jederzeit um Hilfe anrufen und du hilfst uns gern, so, wie es der Apostel Petrus in der Pfingstpredigt gesagt hat: „Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden“ (Apostelgeschichte 2,21).

Lukas 1,70: So hat er verheißen von alters her durch den Mund seiner heiligen Propheten.

Gebet: Himmlischer Vater, du hast die Geburt von Jesus durch die Propheten angekündigt:

In Jesaja 7,14 steht: „Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen, sie gebiert einen Sohn und wird ihm den Namen Immanuel geben.“

In Jesaja 9,5 heißt es: „Denn ein Kind wurde uns geboren, ein Sohn wurde uns geschenkt. Die Herrschaft wurde auf seine Schulter gelegt. Man rief seinen Namen aus: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.“

Ein Kind, das „starker Gott“, „Vater in Ewigkeit“, „Fürst des Friedens“ und „wunderbarer Ratgeber“ genannt wird, ist außergewöhnlich. Ebenso, dass es von einer Jungfrau geboren wird.

Diese Voraussagen und noch viele andere haben sich in Jesus erfüllt.

In der Bibel gibt es einen roten Faden, der sich durchzieht. Durch Jesus werden wir wieder in die Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater geführt. Du, Jesus, möchtest, dass wir uns an dich wenden und dir sagen, was wir brauchen, was wir denken und fühlen. Alles soll in die Anbetung und die Dankbarkeit dir gegenüber münden.

So haben es auch die Propheten gesagt: Immanuel, Gott mit uns. Du bist nicht mehr ein ferner, unerreichbarer Gott, sondern ein Gott, der bei uns ist. Jesus hat das in Johannes 14,23 so gesagt: „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.“

Lukas 1,71: Er hat uns errettet vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen;

Gebet: Himmlischer Vater, manchmal scheint es so, als würdest du uns nicht aus der Hand der Feinde retten. Ich denke da an all die verfolgten Christen. Oder an die Menschen, die als Märtyrer starben. Gleichzeitig sagt Jesus aber auch in Matthäus 10,28: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch eher vor dem, der Seele und Leib in der Hölle verderben kann!“

Der wahre Feind sind die, welche unsere Seele, unsere Persönlichkeit, zerstören. Und auf einmal merken wir, dass dies auch uns geschehen kann, auch wenn wir äußerlich nicht verfolgt werden. Der wahre Feind steht dort, wo unser Vertrauen in Gott zerstört wird.

Dafür gibt es wiederum die Zusage von Jesus in Johannes 10,29: „Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen.“

Jesus, du rettest uns von all den Menschen, die uns hassen und vernichten wollen. Und kommen wir in die Lage, dass Menschen uns bedrängen und verfolgen, dann bist du da und hilfst uns, wenn wir auf dich vertrauen. So haben es die Märtyrer erlebt. So erleben es unzählige Christen, die heute Verfolgung erleiden. Du gibst in solchen Situationen auch immer wieder die Kraft, die Menschen zu lieben, die von Hass angetrieben werden, dass wir ihnen vergeben können, weil sie nicht wissen was sie tun.

Um diese Kraft von dir wollen wir dich bitten, damit wir sagen können: „Er hat uns errettet vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen.“

Lukas 1,72-73: er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet und an seinen heiligen Bund gedacht, an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

Gebet: Himmlischer Vater, was du versprichst, das hältst du. Du hast Abraham in 1.Mose 12,3 verheißen: Durch dich sollen alle Sippen der Erde Segen erlangen.“

In Jesus, einem Nachkommen von Abraham, erfüllt sich diese Verheißung. Paulus schreibt in Epheser 1,3: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.“

Danke, dass du zu deinem Wort stehst. So können wir unser Leben auf deine Zusagen hin bauen. Du hast versprochen: Wer Jesus in sein Leben einlädt und sich durch den Heiligen Geist verändern lässt, dessen Leben wirst du vollenden, wie es Paulus in Philipper 1,6 sagt: „Ich vertraue darauf, dass er, der bei euch das gute Werk begonnen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Christi Jesu.“

Danke für dein Erbarmen über unser Leben. Wir leben von deiner Barmherzigkeit und dafür danken wir dir von Herzen.

Lukas 1,74-75: er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinem Angesicht all unsre Tage.

Gebet: Himmlischer Vater, es ist etwas Besonderes, dass wir dich lieben und keine Angst vor dir haben müssen. Weil du uns zuerst geliebt hast, können wir dir vertrauen.

Es heißt hier, dass du uns aus Feindeshand befreit hast. Du hast uns aus der Hand des Feindes, des Teufels, entrissen. Doch wir stehen immer noch in einer Welt, in der uns manches Angst macht. Doch du hast uns deinen Frieden inmitten von Unfrieden verheißen. Die Engel lobten dich vor den Hirten mit den Worten: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lukas 2,14).

Und Jesus hat gesagt: „Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt“ (Johannes 16,33).

Darum wollen wir dir furchtlos dienen, weil du unser Frieden bist, inmitten von allem Unfrieden auf dieser Welt.

Lukas 1,76: Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg bereiten.

Gebet: Himmlischer Vater, Johannes hat Jesus den Weg vorbereitet. Lass uns selbst auch Wegbereiter sein. Hilf uns, dass wir nicht Menschen hindern, deine Liebe zu erkennen. Wir sind in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt. Hilf uns, dass wir dein Reich in unserer Umgebung erfahrbar machen. Wir möchten dir unsere Hände, Füße und unseren Mund zur Verfügung stellen. Leite uns durch deinen Heiligen Geist, deine Wahrheit immer tiefer zu erkennen. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Denn dein ist das Reich und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Lukas 1,77: Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken in der Vergebung seiner Sünden. 

Gebet: Himmlischer Vater, David schreibt in Psalm 34,9: „Kostet und seht, wie gut der HERR ist! Selig der Mensch, der zu ihm sich flüchtet!“ Danke, dass deine Heilszusage uns verändert. Wir erhalten eine neue Identität als Kinder von dir. Du liebst uns. Du tröstest uns. Du heilst alte Wunden. Du gibst uns deinen Frieden. Durch Jesus erhalten wir auch Vergebung unserer Sünden, wo wir den Weg verlassen haben, zu dem du uns bestimmt hast. Du bringst uns zurück in die eigentliche Bestimmung. Du vergibst uns, wenn wir deine Hilfe annehmen und dir danken können, dass Jesus für uns am Kreuz bezahlt hat. Es ist ein Geschenk aus Liebe. So wollen wir dich auch lieben und dir von Herzen danken für die Erfahrung des Heils und die Vergebung unserer Zielverfehlungen. Wir danken dir für deine Barmherzigkeit.

Lukas 1,78-79: Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Gebet: Himmlischer Vater, ein wunderbares Bild. In deiner Liebe besuchst du uns als Licht der Welt, um uns den Weg aus der Finsternis zu zeigen und uns auf dem Weg des Friedens zu leiten.

Jesaja sagte in Kapitel 9,1: „Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht; über denen, die im Land des Todesschattens wohnten, strahlte ein Licht auf“ (Jesaja 9,1).

Das ist Weihnachten. Göttliches Licht kommt in unsere Welt. Jesus sagt in Johannes 8,12: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Danke, Jesus, dass du die Herrlichkeit verlassen hast, um uns den Weg zum himmlischen Vater zu zeigen. Danke, dass wir Weihnachten feiern können, den großen Anfang deiner Suche nach den Menschen, die den Kontakt zu dir verloren haben. Wir wollen dein rettendes Angebot annehmen und dich bitten, dass du in unser Leben kommst und es Licht in uns wird. Amen.

Palästinensische Kehrtwende

Die Palästinensische Autonomiebehörde kündigt die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Israel an.

Nachdem die Palästinensische Autonomiebehörde im Mai 2020 die Zusammenarbeit mit Israel im Bereich Sicherheit und zivile Belange aufgekündigt hatte, wurde nun verkündet, dass man ebendiese wieder aufnehmen werde. Die Palästinenser hatten die Koordination beendet, nachdem Israel erklärt hatte, es werde zum 1. Juli Gebiete im Westjordanland annektieren – wozu es allerdings nie kam. Gleichzeitig hatte sich die PA geweigert, die von Israel für sie regelmässig eingenommenen Steuern in jenen Gebieten, die der jüdische Staat kontrolliert, anzunehmen

Die PA kam durch Covid-19 in immer grössere finanzielle Nöte, hatte kaum noch einen Cash-Flow und konnte ihren Angestellten nur noch die Hälfte derer Gehälter ausbezahlen. Premierminister Mohamad Shtayyeh erklärte: «Wir leben so eng miteinander, wir können die Pandemie nicht allein bewältigen». Palästinensische Kehrtwende weiterlesen

Jesus und das jüdische Volk

Jesus war Jude. Er verkündete eine ursprüngliche Interpretation des Gesetzes. Damit stand er im Konflikt mit dem rabbinischen und liberalen Judentum seiner Zeit. Wie wirkt sich das bis heute aus?

Montag 16. November, Sendung Spiritualität mit Hanspeter Obrist und Anatoli Uschomirski

Die Sendung kann auch auf dem Podcast von Radio Maria Schweiz gehört werden: Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Kirchen kritisieren Religionsbeleidigung

„Wir verurteilen alle Versuche, die Religionen herabzusetzen“, heißt es in einer am Dienstagabend 27.10.20 veröffentlichten Erklärung des Rates der Kirchenführer in Jordanien. Sie unterstreichen darin eine gemeinsame Forderung aller Religionen nach „Toleranz, Liebe, Harmonie, Respekt für andere und dem Verzicht auf die Beleidigung des religiösen Glaubens anderer„.  Für eine Kultur des Dialogs gelte es sich für den Aufbau von Vertrauen und die Betonung gemeinsamer Werte einzusetzen.
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