Schlagwort-Archive: Israel

Israel hat wieder Wasser

29.2.20 Der Stand vom See Genezareth ist 209.72 Meter unter Meer.  Die maximale Füllung wurde auf -208, 80 festgelegt. Also noch 92 cm.

See Genezareth in Tiberias

The Sea of Galilee Overflows

AMAZING! The Sea of Galilee overflows for the first time in a long time. 🌊

Gepostet von Hananya Naftali am Montag, 17. Februar 2020

Nach den starken Regenfällen in diesem Winter liegt der Tiberias-See bei -209,80 Metern, berichtet die Kinneret Authority, ein Anstieg von mehr als 2 Metern seit Beginn der Regenzeit. Die obere rote Linie (maximale Füllung) wurde auf -208, 80 festgelegt.

Das letzte Mal war der Stand 1992 so hoch. Der Regen seit Anfang Januar war so reichlich, dass der Wasserspiegel bald um etwa 1 Meter ansteigen könnte, wenn die für den Rest dieser Woche vorhergesagten Regenfälle eintreten würden. An diesem Punkt würde besteht Hochwassergefahr. Wenn Überschwemmungen möglich sind, werden die Behörden eingreifen. Wenn sich das Wasser der „oberen roten Linie“ von 208,8 Metern unter dem Meeresspiegel nähert, werden sie im Kibbuz Degania einen Damm öffnen, damit das Wasser wie 2013 in den Jordan fließen kann. Uri Schor, Sprecher der israelischen Wasserbehörde, sagte, dass die Wahrscheinlichkeit einer Dammöffnung 50% beträgt.

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Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Montag 10.2.2020

Wenn man die Beziehung zwischen Mensch und Baum in der Torah näher betrachtet, erkennt man eine faszinierende Ambivalenz. Dies äussert sich auch in den Worten Gottes an den Menschen, gleich nach dessen Erschaffung, die Früchte der Bäume zu geniessen. Im weiteren Verlauf dreht sich die Ab­­handlung um den «Baum des Lebens» und den «Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen».

Rabbiner Jakov Duschinsky, langjähriger Oberrabbiner Süd­afrikas, entnimmt dem Vergleich zwischen Baum und Mensch eine geistige Erkenntnis: «Der Unterschied zwischen einem lebenden und einem vertrockneten Baum liegt darin, dass solange die Wurzeln des Baumes mit dessen Blättern durch die Feuchtigkeitsströmung im Baum verbunden sind, der Baum wächst und blüht. Sobald jedoch der Wasserzufuhr ein Ende gesetzt wird, trocknet der Baum aus und verwelkt. Ge­­nau so ist es beim Menschen: Solange er seine Beziehung mit Gott aufrechterhält, ist er wie ein lebender Baum – «denn der Mensch ist der Baum des Feldes». Wenn sich aber der Mensch nicht um eine Verbindung mit der Quelle des ewigen Lichts bemüht, bleibt er trocken und ohne Lebenswasser in seiner Seele» (Beikvey Paraschijot, S. 322).

Nach der wundersamen Rückkehr der Juden in ihre Heimat wird im modernen Staat Israel auch der Neujahrstag der Bäume auf eine – neben dem Obstessen – besondere Art gefeiert: mit dem Pflanzen von Bäumen. Familien und Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume weiterlesen

Friedensplan 2020

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat den „Abbruch aller Beziehungen“ zu Israel und den USA angekündigt. Das gab Abbas am Samstag 1.2.2020 in Kairo bekannt.

Auf einem Treffen der Arabischen Liga verurteilte er in einer langen Rede den Plan des Weißen Hauses zur Beendigung des Konflikts zwischen den Palästinensern und Israel. Er habe Israel und den USA gesagt, es werde „keine Beziehungen mit ihnen geben, inklusive der Sicherheitsverbindungen“. Ähnliche Drohungen des Palästinenserpräsidenten sind allerdings in der Vergangenheit nicht umgesetzt worden. Vor allem die Sicherheitszusammenarbeit mit Israel ging de facto weiter.  mehr Informationen

US-Präsident Donald Trump sieht in seinem Nahost-Plan nach eigenen Angaben eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und die Palästinenser vor. Der Plan solle zu einer »realistischen Zwei-Staaten-Lösung« für Israel und die Palästinenser führen, sagte Trump am Dienstag 28.1.2020 bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Washington.

Jerusalem solle die »ungeteilte Hauptstadt« Israels bleiben. Es sei ein »langer und schwieriger Prozess« gewesen, den Plan auszuarbeiten, sagte Trump. Israel erkläre sich darin erstmals zu konkreten territorialen Kompromissen bereit.

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Israel Wasser und Schnee

Die Überflutungen im ganzen Land machen Israel seit Wochen zu schaffen.

Der meteorologische Wetterdienst in Israel meldete, in der ersten Januarhälfte haben Niederschläge im Norden einen 50 Jahre alten Rekord übertroffen. Im Süden gab es so viel Regen wie seit 76 Jahren nicht. Der See Genezareth stieg am Montag um 7 cm.

Über Nacht von Montag zu Dienstag fielen 15 cm Schnee auf den Mount Hermon, berichtete das Skigebiet. Die Temperaturen am Berg waren  -2C .

Wasserstand im See Genezareth steigt um zweieinhalb Meter
Seit Beginn der Regenzeit im Oktober ist der Pegel des Sees Genezareth um 2,51 Meter gestiegen. Das teilte die israelische Wasserbehörde am Donnerstag mit. Nach fünf niederschlagsarmen Wintern in Folge bedeutet dies eine positive Entwicklung für den israelischen Wasserhaushalt. Allerdings fehlen noch 3,36 Meter, bis der See Genezareth voll würde.

10. Teweth

Der 10. Teweth ist in der historischen Reihenfolge der erste von vier Fastentagen, der mit der Zerstörung des Tempels in Zusammenhang steht.

Am zehnten Tewet des Jahres 3336 (entspricht dem Jahr 425 vor der allg. Zeitrechnung) nahm der babylonische König Nebukadnezar mit seiner Streitmacht die Belagerung der Stadt Jerusalem auf: „Und es geschah im neunten Jahr seiner Regentschaft (Königs Zidkijahus), im zehnten Monat, am zehnten des Monats, kam Nebukadnezar, König von Babel, er mit seinem ganzen Heer vor Jerusalem und lagerte davor, und sie bauten um selbiges Wälle ringsum“ (2.  Könige 25,1). 10. Teweth weiterlesen

Sintflut in Israel

Bild Jaffa Israel

Bild Bat Yam

Ein israelischer Mann und eine Frau wurden im Süden von Tel Aviv getötet, nachdem sie während schwerer Stürme in einem überfluteten Aufzug gefangen waren. Beide Opfer waren in den Dreißigern. Israel verzeichnete an diesem Wochenende Rekordniederschläge. Starker Regen in Tel Aviv hat zu starken Überschwemmungen geführt.
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Mega-Pipeline wird zum Politikum

Israel, Griechenland und Zypern haben sich auf den Bau einer Pipeline geeinigt. Über diese will Israel Erdgas nach Europa liefern. Die Energieminister der drei Staaten unterzeichneten am Donnerstag 2. Januar 2020 in Athen ein entsprechendes Abkommen. Die Türkei will den Seeweg nach Zypern und griechische Seerechte annektieren. Mega-Pipeline wird zum Politikum weiterlesen

Chanukka – Das jüdische Lichterfest

2019: Beginn mit Sonnenuntergang 22. Dezember  bis 30. Dezember mit Anbruch der Nacht

Der Ursprung des Chanukkafestes liegt in der Geschichte Israels im 2. Jahrhundert vor Christus. 198 v.Chr. kam Israel unter die Herrschaft der Seleukiden, nachdem es zuvor zum Ptolemäerreich (Hauptstadt Alexandria, Ägypten) gehört hatte. Im griechisch-seleukidischen Reich herrschte die Idee vor, dass alle Menschen durch eine einzige Religion verbunden sein sollten. Dem widersetzte sich ein Teil der Juden.

Verfolgung
Unter Androhung der Todesstrafe wurde Chanukka – Das jüdische Lichterfest weiterlesen

Die Sehnsucht nach einem Messias

Die Sehnsucht nach besonders begnadeten Persönlichkeiten, die uns von den Übeln dieser Welt erlösen und in ein „verheißenes Land“ oder ein „goldenes Zeitalter“ führen, ist ein uraltes Bedürfnis des Menschen. Die Hoffnung auf einen göttlichen Messias (Gesalbten, Christus) hat religionsgeschichtlich seinen Ausgangspunkt im Judentum, wo es unzählige unterschiedliche Messiasgestalten gibt.

Was ist ein Messias?
Der Ursprung des messianischen Begriffs stammt aus Die Sehnsucht nach einem Messias weiterlesen

Sigd-Fest der äthiopische Juden

2019: 26. November abends bis 27. November  Sonnenuntergang

Sigd ist ein Feiertag der äthiopischen jüdischen Gemeinde, bekannt als „Beta Israel“. Der Name des Feiertages leitet sich aus dem hebräischen Wort für Niederwerfung „sgida“ ab.

Das Fest wird am 29. des jüdischen Monats Cheschwan gefeiert. Das ist 50 Tage nach Jom Kippur (ähnlich dem Feiertag von Shavuot, der 50 Tage nach Pessach gefeiert wird). Sigd markiert die Erneuerung des Bundes  zwischen dem jüdischen Volk, Gott und seiner Thora.  An Sigd beten die äthiopischen Juden zu Gott und bitten darum, sie nach Zion zurückzubringen.

Die äthiopische Gemeinschaft macht – zusätzlich zur individuellen Selbstuntersuchung während Jom Kippurs – eine gemeinschaftliche Prüfung, um würdig zu sein, aus dem Exil nach Jerusalem zurückzukehren.

Sünden der Gemeindemitglieder werden während Jom Kippurs und den folgenden 50 Tagen vergeben. Sigd-Fest der äthiopische Juden weiterlesen

Feindselig wie eh und je?

In den Salzburger Nachrichten schreibt Helmut L. Müller in seinem Kommentar über die Lage von Israel: „Die arabische Umgebung ist feindselig wie eh und je.“ Stimmt das?

Florian Markl von Mena Watch sammelte einige Fakten:

Im Februar forderte der Außenminister des Oman, dass die arabische Welt dazu beitragen müsse, Israels Unsicherheitsgefühl zu überwinden. Im Rahmen einer internationalen Konferenz hatte der Oman die Länder des Nahen Ostens zuvor schon dazu aufgerufen, Israel anzuerkennen und wie alle anderen Länder zu behandeln.  Feindselig wie eh und je? weiterlesen

Netanjahu im Kreuzfeuer

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist der erste amtierende Ministerpräsident, der sich vor Gericht verantworten muss. Er wird in drei Korruptionsfällen angeklagt.

Im sogenannten Fall 4000 soll der Ministerpräsident einem Telekommunikationsunternehmen im Austausch für eine positive Presseberichterstattung auf der beliebten Nachrichtenseite des Unternehmens Walla! einen Vorteil verschafft haben.
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Israels Suche nach einer Regierung

Benny Gantz gibt Mandat vorzeitig zurück. Nachdem Liberman schon am Mittwoch Mittag 20.11.19 erklärte, weder eine Minderheits- noch eine enge Regierung unterstützen zu wollen, erliess Premier Netanyahu später einen «letzten Appell» an den Blauweiss-Chef, mit ihm doch noch eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden, doch Gantz winkte ab.

Nun haben die Knessetabgeordneten 21 Tage Zeit, eine Regierung mit einer Mehrheit von mindestens 61 der 120 Mandate auf die Beine zu stellen, aber daran glaubt kaum jemand ernsthaft. Viel wahrscheinlicher sind Neuwahlen, wahrscheinlich für die erste Märzwoche 2020. Israels Suche nach einer Regierung weiterlesen

Unruhe im Norden Israels

Von Syrien sind am Dienstag 19.11.19 vier Raketen auf Nordisrael abgeschossen worden. Alle sind vom Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ vernichtet worden.

Die syrische Nachrichtenagentur SANA meldet Explosionen am Flughafen in Damaskus.

Die israelische Luftwaffe führt in der Nähe von Damaskus Luftangriffe gegen iranisch unterstützte Milizen durch, bei denen mindestens 23 Menschen starben.

In den vergangenen Monaten hatte die israelische Luftwaffe mehrfach Stellungen und Waffenlager des Iran in Syrien angegriffen. Am Montag hatte die israelische Armee überraschend mit einem zweitägigen Großmanöver in Nordisrael begonnen.