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USA streicht Support für Israel

Update 24.9.21  Nach der grossen Aufregung um die Streichung der amerikanischen Unterstützung für den Iron Dome für Israel, hat das US-Repräsentantenhaus am Donnerstagabend, 23.9.21, die Finanzierung der Bestückung vom Iron Dome-Batterien für Israel genehmigt. 

Die für das Luftverteidigungssystem bereitgestellten Mittel in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar waren ursprünglich in das Must-Pass-Gesetz aufgenommen worden. Nun ist es eigenständig. Der Gesetzentwurf geht nun an den Senat, wo unklar ist, wann er zur Abstimmung kommt

Der Minderheitenführer des Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, sagte am Mittwoch: „Am selben Tag, an dem Präsident Biden versprach, unseren Verbündeten beizustehen, stimmten die Demokraten  dafür, Israel ausschließlich Verteidigungsausrüstung zum Schutz zu verweigern.

Die demokratische Abgeordnete Rashida Tlaib twitterte ihre Ablehnung der Finanzierung vor der Abstimmung und erklärte am Mittwoch: „Ich plane, ein Nein abzugeben. Wir müssen aufhören, Israels Menschenrechtsverletzungen und die Apartheid-Regierung zu ermöglichen.“

Der demokratische Abgeordnete Ted Deutch aus Florida, der Jude ist, hat seine vorbereitete Rede aufgegeben, um Tlaib zu antworten. „Ich kann nicht zulassen, dass einer meiner Kollegen im Repräsentantenhaus steht und den jüdisch-demokratischen Staat Israel als Apartheidstaat bezeichnet. Ich lehne das ab“.

Der Iron Dome wurde ursprünglich vom israelischen Verteidigungstechnologieunternehmen Rafael entwickelt, aber das System wird seitdem stark von den Vereinigten Staaten gesponsert. Bis November 2020 hatten die Vereinigten Staaten Israel 1,6 Milliarden US-Dollar für Iron Dome-Batterien, Abfangjäger, Koproduktionskosten und allgemeine Wartung bereitgestellt.

23.9.21 Progressiven Demokraten ist es gelungen, die Finanzierung vom Iron Dome in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar vom Budget zu streichen.

Einige hoffen, dass in der Praxis Israel die Unterstützung nun über die Verteidigungszuwendungen 2022 gegeben werden. Doch das ist noch unsicher. Israel ist zum Spielball amerikanischer Politik geworden. Es geht um das US-Budget welches bis zum 30. September bewilligt werden sollte. Ist die Regierung Biden noch ein zuverlässiger Partner?
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Fiasko Afghanistan

21.9.21

Die in Afghanistan regierenden Taliban haben Mädchen und Frauen von weiterführenden Schulen ausgeschlossen. In einer Erklärung zum anstehenden Schulstart werden betont nur männliche Lehrer und Schüler aufgefordert, wieder am Unterricht der Sekundarschulen (13-18 Jahre) teilzunehmen, berichtet der britische Sender BBC. Sollten die Mädchen weiter ausgeschlossen werden, bedeute dies für die weibliche Bevölkerung „eine bedeutende Verletzung des Grundrechts auf Bildung“, sagte Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay. Am Freitag 17.9.21 hatten die Taliban Berichten zufolge das Frauenministerium geschlossen. Es ist durch eine Behörde ersetzt worden, die die Einhaltung der religiösen Sitten stärker überwachen solle. Ein derartiges Tugendministerium war während der ersten Taliban-Herrschaft zwischen 1996 und 2001 unter anderem für Auspeitschungen von Frauen verantwortlich. Fiasko Afghanistan weiterlesen

Sukkot – Das Laubhüttenfest

Als letztes der drei Wallfahrtsfeste (2. Mose 23,14-17) feiert Israel Sukkot, das Fest der Laubhütten (Beginn 2021: Montag-Abend 20.September bis Montag 27.September). Nach 3. Mose 23,33 ff. wird es acht Tage lang gefeiert. Sukkot beginnt am 15.Tag des siebten Monats Tischri, nur fünf Tage nach dem Jom Kippur, und endet mit dem Schlussfest am achten Tag, dem Schemini Azeret. Sukkot ist ein Erinnerungsfest an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, an die erste Wohnung in Freiheit und die Versorgung durch Gott während der Wüstenwanderung. Wie Passah und Schawuot ist es auch ein Erntedankfest. Die Wein- und Olivenernte ist eingebracht. Die Arbeit auf der Tenne und in der Kelter ist beendet. Die Bußtage sind vorbei. Was jetzt bleibt, ist die große Freude des Dankes gegenüber GottSukkot – Das Laubhüttenfest weiterlesen

Divoc

Auf Facebook verbreitet sich seit August 21 die falsche Behauptung einer angeblichen Verbindung zwischen Corona und dem Judentum, nach der „Covid“ vom angeblich hebräischen Wort Divoc abgeleitet sei.

Dieser Begriff wiederum bedeute angeblich „Spaltung“ und bezeichne in der jüdischen Mythologie: „Besessenheit durch einen bösen Geist“.

Viele Userinnen und User leiten von dieser Behauptung das bekannte antisemitische Narrativ ab, die Pandemie stehe im Zusammenhang mit einer jüdischen Weltverschwörung.

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Europa wird nicht mehr ernst genommen

Das zeigt der Deal über Atom-U-Boote für Australien.

Es war eine schon fast brutale Lehrstunde in Geopolitik, die in erster Linie Frankreich, aber in der Folge auch der Europäischen Union gerade verpasst worden ist. In einem geheimen Deal zwischen Australien, den Vereinigten Staaten und Großbritannien wurde eine geplante französische Lieferung konventionell angetriebener U-Boote an Canberra gestrichen und durch ein ähnliches Geschäft ersetzt, nun allerdings mit atomar getriebenen U-Booten aus der Waffentechnologie der USA und Britanniens. Europa wird nicht mehr ernst genommen weiterlesen

Nigeria – Entführungen eine lukrative Einnahmequelle

20.09.2021 Unbekannte sind am letzten Sonntag, 19.9.21, im nigerianischen Bundesstaat Kogi in eine Kirche eingedrungen und haben einen 45-jährigen Mann getötet und zwei weitere verletzt. Zwei Personen wurden verschleppt.

Der Vorfall ereignete sich während des Gottesdienstes der ECWA-Church, einer evangelikalen Kirche in der Stadt Kabba, wie nigerianische Tageszeitungen in ihren Montagsausgaben berichten. Die Polizei bestätigte den Vorfall.

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Corona 2021

23.9.21

Der Aufschrei war gross, als Präsident Emmanuel Macron die Impfpflicht für das Spital- und Pflegepersonal verkündete. Laut dem Sender RTL seien von den rund 6000 Beschäftigten in Mulhouse über 170 noch ungeimpft. Diese hätten nun suspendiert werden müssen. Der Spitalverband der Grenzstadt Mulhouse muss in den Notbetrieb umstellen. Laut «Franceinfo» werden ein Drittel der nicht notfallmässigen Operationen verschoben. Zudem fordere das Spital personelle Verstärkung an.

Moderna-Chef: «In einem Jahr ist die Pandemie vorbei». Bancel rechnet damit, dass Mitte 2022 entweder alle Menschen geimpft sind oder sich infiziert haben. Es gebe keinen anderen Weg: «Wer sich nicht impfen lässt, wird sich anstecken.» Das Virus werde nie wieder verschwinden und es werde immer wieder Impfbooster brauchen.

Von 53 Personen, die seit Januar trotz doppelter Impfung an Corona starben, hatte laut «Aargauer Zeitung» nur eine Person keine Vorerkrankungen. Bei den anderen, die bis gestern laut BAG an Corona starben, seien oft mehr als eine der folgenden verzeichnet worden: Herz-Kreislauf-Erkrankung (36), Bluthochdruck (36), Nierenerkrankung (19), Krebs (13), Immunsuppression (11), Atemwegserkrankung (11), Diabetes (9), Adipositas (4), Demenz (6), Parkinson (2). Bei den Geimpften wie bei den Ungeimpften trifft es vor allem ältere Menschen. Die Corona-Impfstoffe von Pfizer und Moderna schützen laut BAG zu 95 Prozent vor schweren Verläufen. Bei Seniorinnen und Senioren liegt der Schutz allerdings etwas tiefer. Da ihr Immunsystem weniger gut arbeitet. Je älter eine Person, desto weniger hoch die Immunitätsantwort bei der Impfung. Eine Drittimpfung könnte das Problem lösen: «Eine wirksame Immunität sollte nach einer weitern Booster-Impfung bei älteren Personen erreicht sein», sagt Andreas Radbruch, Immunologe von der Berliner Charité, zur Aargauer Zeitung. 

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spitex gehen nach wie vor ungeimpft zu ihren Patienten. In einer Umfrage des «Tages-Anzeigers» geben Spitex-Organisationen die Impfquote mit 50 bis 70 Prozent an. Im Unterschied zum Personal von Restaurants oder Sporteinrichtungen müssen Pflegende kein Covid-Zertifikat vorweisen. Auch obligatorische Tests gibt es vielerorts nicht. Nur die Kantone Genf, Wallis, Uri und Graubünden haben eine Testpflicht für Spitex-Mitarbeitende eingeführt. In Zürich gilt die Testpflicht zwar für Spitäler und Heime, nicht aber für die Spitex. Seniorenorganisationen reagieren jetzt. «Das Covid-Zertifikat sollte auch für Heime und Spitex gelten», fordert Bea Heim, Co-Präsidentin des Seniorenrates. 

Aktuelle Zahlen findet man unter www.worldometers.info/coronavirus   und Fallzahlen in der Schweiz , weltweite Vergleiche (Achtung es ist völlig unklar was wie gezählt wird.)  Link zu Behauptungen und Gegenüberstellungen    Anordnungen Bund,   Einreisebestimmungen für Schweizer ,  Link zu den Abwasserproben, 

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Wie Isaak und Jakob Gott erlebten

Gott offenbart sich als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.

Jesus sagt in Matthäus 22,31-32: „Habt ihr nicht gelesen, was Gott euch über die Auferstehung der Toten mit den Worten gesagt hat: 32 Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Er ist nicht der Gott von Toten, sondern von Lebenden.“

In der Bibel werden Abraham, Isaak und Jakob oft in einem Atemzug genannt.

In dieser Sendung geht es um die jüdische Gotteswahrnehmung.

Montag, 20. September 2021, mit Hanspeter Obrist und Anatoli Uschomirski, Radio Maria Schweiz

Die Sendung kann auch auf dem Podcast von Radio Maria Schweiz gehört werden: Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

 

Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs

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Der schweizerische Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist in doppelter Hinsicht ein ungewöhnlicher Anlass

2021: Sonntag 19. September / immer 3. Sonntag im September

„Kann ein Staat ohne ethische Grundlage überhaupt existieren und seinen Einwohnern ein sicheres und in die Zukunft weisendes Dasein ermöglichen?“ fragte 2019 Jon Domenic Parolini Regierungspräsident des Kantons Graubündens.

Der eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist – obwohl dem Gebet gewidmet – kein kirchlicher, sondern ein staatlicher Feiertag. Zweitens ist er – obwohl als «eidgenössisch» deklariert – seit je von den Kantonen verantwortet.

Hervorgegangen sind die Buss- und Bettage aus dem Judentum. In der Schweiz reicht ihre Tradition bis ins Spätmittelalter zurück. Anfangs riefen die Obrigkeiten die Bevölkerung je nach Bedarf zum Gebet auf – etwa bei Seuchen, Erdbeben oder Kriegsgefahr.

Die Tradition des „Grossen Gebets der Eidgenossen“ ist erstmals 1517 schriftlich überliefert. Im Juli 1796 beschloss die Tagsatzung auf Antrag Berns und angesichts der drohenden Revolution, den Bettag am 8.9.1796 erstmals als allgemeine eidgenösische Festfeier durchzuführen. 1832 wurde der Bettag definitiv auf den dritten Sonntag im September festgelegt. Seit dem 2. Vatikan. Konzil (1962 bis 1965) wird der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag als ökumenischer Festtag begangen. Ein Abschaffungsversuch im Jahr 2000 scheiterte.

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China – Politik des allgemeinen Wohlstands

15.9.21  Die Förderung eines »zivilisierten« Internets müsse verstärkt werden, hieß es in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag 14.9.21 unter Berufung auf Richtlinien des Staatsrates. Dazu solle die Aufsicht über Nachrichtenseiten und Onlineplattformen verstärkt werden. Diese Anbieter sollen dazu angehalten werden, sozialistische Grundwerte zu fördern. Um diese Vorgaben durchzusetzen, wollen die Behörden etwa das Livestreaming stärker überwachen. Die Nationale Radio- und Fernsehbehörde (NRTA) etwa wies die Sender an, Künstler mit »inkorrekten politischen Positionen« von Programmen auszuschließen und eine »patriotische Atmosphäre« zu kultivieren. Die »Financial Times« berichtet unterdessen von einer Strategie, chinesische Bürger vom Abrufen ausländischer Websites abzuhalten. So nutzten staatliche Stellen eine App, die eigentlich Betrug und die Installation von Malware verhindern soll, um die Informationsströme der Anwender zu kontrollieren. mehr Informationen

11.9.21 In China gilt eine neue Devise: Die Politik des „allgemeinen Wohlstands“.

Seit Februar wurde eine Billion Dollar an Marktwert vernichtet – und ausländische Anleger unsanft daran erinnert, wie unberechenbar der chinesische Markt ist. Peking nimmt einen Tech-Giganten nach dem anderen gewaltig an die Kandare, die größten Konzerne des Landes gerieten ins Visier und wurden streng gemaßregelt. China – Politik des allgemeinen Wohlstands weiterlesen

Der gute Hirte

Das Bild, dass Gott ein Hirte ist, kommt zum ersten Mal bei Jakob vor. In 1.Mose 48,15 steht: Er (Jakob) segnete Josef und sprach: Gott, vor dem meine Väter Abraham und Isaak ihren Weg gegangen sind, Gott, der mein Hirt war mein Lebtag bis heute.

Als David berufen wurde, wird er als Hirte für das Volk eingesetzt. In 2. Samuel 5,1-2 steht: Alle Stämme Israels kamen zu David nach Hebron und sagten: … Der HERR hat zu dir gesagt: Du sollst der Hirt meines Volkes Israel sein, du sollst Israels Fürst werden (2.Samuel 5,1-2).

David zeichnet uns in Psalm 23 das Bild von Gott als meinem Hirten. Gott sorgt für mich. Nichts Der gute Hirte weiterlesen

Jom Kippur – Der Versöhnungstag

Wie alle Tage im jüdischen Kalender beginnt der Versöhnungstag am Vorabend des eigentlichen Feiertages, des 10. Tischri (2021: 16.September). Er bezieht sich nicht auf historische Ereignisse oder Gegebenheiten wie Saat und Ernte, sondern allein auf das Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer, vor dem er sein Leben und auch das seiner Mitmenschen zu verantworten hat.  Jom Kippur – Der Versöhnungstag weiterlesen