Alle Beiträge von obrist-impulse

Welche Bestimmung haben die Juden?

Sendung Spiritualität Radio Maria mit Hanspeter Obrist und Anatoli Uschomirski, Montag 17. Februar

Papst Franziskus fordert Christen auf, sich mit ihren Wurzeln zu befassen. Für Christen heisst das mit der Geschichte des Volkes Israel. Hanspeter Obrist, Israelkenner und Erwachsenenbildern aus Schmerikon ist heute im Gespräch mit Anatoli Uschomirski, messianischer Jude aus Stuttgart.

Alle Sendungen unter:

Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Power Women

Was passiert in einer Beziehung, wenn die Frau ungewollt schwanger wird? Wie reagieren Angehörige, Freunde und Experten? Wird Druck ausgeübt, gibt es Tabus und Klischees, besteht echte Wahlfreiheit in solch einer Situation? 

Der Film lässt Betroffene aus der Schweiz, Ruanda, Brasilien, Russland, China und Israel zu Wort kommen.

Jede Geschichte ist für sich eindrücklich und man kriegt einen Eindruck, wie das Thema «Ungewollte Schwangerschaft» in den einzelnen Ländern tabuisiert wird. Oft fehlt auch das Wissen über andere Alternativen und Unterstützungsangebote.

Power Women weiterlesen

Valentinstag – Herkunft und Traditionen

Die Tradition des Valentinstags am 14. Februar wird heute zumeist auf die Überlieferung von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Er war im dritten Jahrhundert der Bischof der italienischen Stadt Terni. Einer Überlieferung zufolge traute er heimlich mehrere Brautpaare, darunter Soldaten. Nach dem damaligem kaiserlichem Befehl von Claudius II. waren Valentinstag – Herkunft und Traditionen weiterlesen

Coronavirus (Covid-19)- ein Rätsel

Radikale Maßnahmen schlimmer als bei Ebola und Pest, Bilder wie aus einem Science-Fiction-Film und beruhigende Worte alles sei nur „eine Grippe“. Neu heisst der Virus: Covid-19.

Jemand tweetete: Aktionen lügen nie. Beobachten Sie, was sie tun und nicht, was sie sagen. 

CoViD-19 gehört zur Familie von Mers und Sars.

Eine MERS-CoV-Infektion wurde erstmals im September 2012 in Saudi-Arabien berichtet, aber ein Ausbruch in Jordanien im April 2012 wurde rückwirkend bestätigt. Ab 2018 wurden weltweit 2144 Fälle von MERS-CoV-Infektionen (mit mindestens 720 Todesfällen) in 27 Ländern gemeldet. Alle Fälle von MERS waren durch Reisen in oder Aufenthalt in Ländern in und in der Nähe der Arabischen Halbinsel mit > 80% in Saudi Arabien verbunden.

Die chinesische Zentralbank zerstört riesige Geldsummen – aus Angst vor dem Coronavirus. Zudem werden Millionen Scheine aus dem Verkehr gezogen.

Mit einem Fahrverbot für privaten Autoverkehr waren in der ohnehin weitgehend von der Aussenwelt abgeschotteten Krisenregion am Vortag neue radikale Beschränkungen der Bewegungsfreiheit erlassen worden. In Städten der Provinz dürfen nur noch Dienst- und Notfallfahrzeuge sowie Transporte mit Waren des täglichen Bedarfs auf die Strassen.

15.2.20  Seit ihrer Rückkehr in dieser Woche zur Arbeit haben vier Unternehmen in China Gruppeninfektionsfälle von COVID-19 gemeldet. Eine in Chongqing, eine in Suzhou, eine in Hunan und eine in Shanxi.

Sie hat seit Beginn des Ausbruchs vor weniger als zwei Monaten mutmasslich weit mehr als 67’000 Menschen befallen, darunter mehr als 1716 Ärzte und Pfleger, 6 davon sind gestorben.

Chinas Gesundheits Komission sagt, dass fast eine halbe Million chinesische Bürger engen Kontakt zu Personen mit bestätigten Diagnosen des neuartigen Coronavirus hatten.

Der Direktor der Weltgesundheitsorganisation WHO Tedros Adhanom Ghebreyesus bezeichnete den Erreger aus der Familie der Coronaviren als «Feind Nummer eins» der Menschheit. «Ein Virus kann grösseren politischen, ökonomischen und sozialen Schaden anrichten als ein terroristischer Angriff».

Der britische Infektionsexperte Neil Ferguson vom Imperial College in London sagte dem Sender BBC: «Ich glaube, wir sind in einer frühen Phase einer globalen Pandemie.»

In Malaysia ist der Erreger längst angekommen. Touristen wurden nach einem Aufenthalt in Indonesien positiv auf das Virus getestet – ein Hinweis, dass der Erreger bereits umgeht in dem Inselstaat.

Fest steht, dass all die offiziellen Zahlen von Erkrankten und Toten nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs markieren.

China hat in der vergangenen Woche mindestens ein Mal jene Definition geändert, nach der neue Infektionen in die Covid-19-Statistik aufgenommen werden. Am Freitag dann wurden die Zahlen vom Vortag teils wieder zurückgenommen. Deshalb haben nun auch zuversichtliche Forscher den Glauben daran verloren, dass die täglichen Meldungen aus der Volksrepublik die Realität abbilden. Die Zahlen zeigen wahrscheinlich die begrenzte Kapazität des Meldesystems und nicht die wirklichen Fälle. Es gibt auch die Befürchtung, dass die aktuell gemeldeten Fallzahlen nur bis zu fünf Prozent des wirklichen Geschehens abbilden. 

Auch RKI-Präsident Lothar Wieler mahnt, es müsse alles dafür getan werden, um eine Pandemie zumindest hinauszuzögern. Denn während einer normalen Grippesaison arbeiten bereits viele Krankenhäuser an den Grenzen ihrer Kapazität. mehr Informationen

—-

14.2.20  am 13. Februar wurde die zweithöchste Zahl (4108) der neu registrierten Fälle gemeldet.

Eine Person auf dem Kreuzfahrtschriff „Diamond Princess“ wurde negativ getestet und später als positiv bestätigt. Das wirft Fragen auf, wie zuverlässig die Tests sind. Die bestätigen Fälle auf dem Schiff sind nun 218.

Covid-19 hat eine hohe Komplikationsrate (15%). Es sterben zwischen 10-20 mal mehr Personen als bei einer Grippe. Die Ansteckungszeit ist bis zu 24 Tage, auch ohne Symptome. Die Schwierigkeit von Massen-Quarantänen ist, wie lange es geht bis das Versorgungssystem kollaboriert.

Covid-19 ist nun in Afrika angekommen. Der erste Fall wurde in Ägypten gemeldet.

13.2.20   Sơn Lôi, ein Dorf im Norden von Vietnam, wurde gesperrt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Obwohl es sich um ein kleines Dorf im Vergleich zu den Sperren in China handelt, ist dies das erste in einem anderen Land. Der Sperrung dauert 20 Tage.

Am Mittwoch 12.2.20 stieg die Anzahl der offiziell positiv an Covid-19 getesteten Personen an einem Tag um 15’075 (ein Viertel der bekannten Fälle). Der sprunghafte Anstieg der Neuerkrankungen sei auf ein neues Verfahren bei der Diagnose des Corona-Virus zurückzuführen. Demnach würden seit Donnerstag auch Fälle «klinischer Diagnosen» in die Zahl der bestätigten Diagnosen aufgenommen. Was das genau bedeutet ist unklar. Die Zahl neu nachgewiesener Todesopfer durch das Corona-Virus hat sich in China in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Vergleich zum Vortag mehr als verdoppelt. Die täglich berichteten Zahlen repräsentieren laut Experten somit eher die Fähigkeiten, Fälle zu identifizieren und zu melden, als das wirkliche Ausmass der Epidemie.

Nur 5% der Firmen in den stark betroffenen Gebieten haben wieder mit der Arbeit begonnen.

Er gibt Berichte, dass die Leute gewaltsam in Sammelzentren untergebracht werden, wenn ein Verdacht auf Covid-19 besteht.

Weltweit werden Events abgesagt und niemand will die Kreuzfahrtschiffe an Land lassen.   Coronavirus (Covid-19)- ein Rätsel weiterlesen

Querida Amazonia als Inkulturation

Der Papst greift im Dokument „Querida Amazonia“ (Geliebtes Amazonien) die Notwendigkeit der Evangelisierung auf.

Der Direktor der vatikanischen Pressestelle, Matteo Bruni, erklärte, dass das nachsynodale apostolische Schreiben „Querida Amazonia“ lehramtlich sei – das Schlussdokument der Amazonassynode vom Oktober 2019 hingegen nicht. Alles im Schlussdokument muss unter der Lupe des apostolischen Schreibens gelesen werden.

Genau genommen hat sich der Papst nicht zur Möglichkeit geäußert, verheiratete Männer zu Priestern zu weihen. Er spricht einfach von geweihten Männern.

Kardinal Michael Czerny stellt an der Pressekonferenz Vatikan am 12. Februar 2020 fest: „Wenn es Dinge gibt, von denen Sie glauben, dass sie offen sind, oder die Kirche glaubt, dass sie offen sind, dann werden sie weiter debattiert, untersucht, man wird darüber beten und wenn sie reif sind, wird man sie der zuständigen Authorität präsentieren, um eine Entscheidung zu treffen.“ „Wenn sie einen Abschluss für ihren Artikel suchen, einen Paukenschlag, dann fürchte ich, diese Art von Abschluss gibt es nicht“. mehr Informationen

Hier einige Schwerpunkte aus dem offiziellen Apostolischen Schreiben von Papst Franziskus:

51.    Um für Amazonien zu sorgen, ist es gut, die Weisheit der Vorfahren mit den heutigen technischen Kenntnissen zu verbinden, wobei immer ein nachhaltiger Umgang mit dem Gebiet zu gewährleisten ist, der zugleich den Lebensstil und die Wertesysteme der Bewohner bewahrtQuerida Amazonia als Inkulturation weiterlesen

Professorin fordert Aussterben der Menschheit wegen Klimawandel

Eine Philosophieprofessorin an der britischen Anglia Ruskin Universität Cambridge hat im Kampf gegen den Klimawandel das Aussterben der Menschheit gefordert. Um dies zu erreichen, sollen Menschen schrittweise auf Reproduktion verzichten, schreibt Patricia MacCormack in ihrem Buch „The Ahuman Manifesto“, das das Nachrichtenportal CambridgeshireLive als „positiven Ausblick auf die Zukunft der Erde ohne Menschen“ feiert.

Selbst radikale Bewegungen wie „Extinction Rebellion“ gehen MacCormack nicht weit genug. Diese würden sich nur auf den Effekt konzentrieren, den der Klimawandel auf die Menschheit habe, „wo doch der Klimawandel etwas ist, was jedes Lebewesen auf dem Planeten angeht“.

Es brauche „radikales Mitgefühl“, um die „hierarchische Welt“ zu überwinden, wo „weiße, heterosexuelle und nichtbehinderte Männer erfolgreich sind und Menschen anderer Ethnien, Geschlechter und jene mit Behinderungen kämpfen“, ihren Teil abzubekommen. Diese weißen Männer seien auch verantwortlich für den Kapitalismus, der die Menschen in ein „Zombietum“ getrieben habe, das die Erde zerstöre. Professorin fordert Aussterben der Menschheit wegen Klimawandel weiterlesen

Holocaust Gedenkstätte Schweiz

Eine Holocaust-Gedenkstätte in der Schweiz. Ein Plädoyer. Das Wort zum Sonntag spricht der evangelisch-reformierte Pfarrer Simon Gebs. Samstag 8. Februar 2020

Während des Zweiten Welkriegs bot die Schweiz vorübergehend insgesamt knapp 300’000 Schutzsuchenden Zuflucht. Von den rund 60’000 sog. Zivilpersonen, die in der Schweiz aufgenommen wurden, waren etwas weniger als die Hälfte Juden. Ihnen als der zahlenmässig grössten Gruppe innerhalb aller Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik setzt die Gedenkstätte für jüdische Flüchtlinge in Basel-Riehen einen Stein des Nichtvergessens. Die Gedenkstätte widmet sich denjenigen jüdischen Flüchtlingen, die das Glück hatten, in der Schweiz Aufnahme zu finden. Besonders erinnert wird  aber auch an alle jüdischen Flüchtlinge, denen die Schweiz den Einlass verweigerte.  mehr Informationen

Ehemalige Lesbe sagt, es gehe nicht um „schwul zu hetero“, sondern um „verloren zu gerettet“

Sie behauptet immer noch, dass sie „auf diese Weise“ geboren wurde. Aber eine Begegnung in einem Frauenbibelstudium veränderte ihren lesbischen Lebensstil.

Eine junge Frau namens Emily Thomes berichtete über ihre Geschichte in einem Video, das von Anchored North, einem christlichen Medienministerium für Millennials, produziert wurde. Ihr Video „Love is Love“ hatte zwei Millionen Aufrufe. Ehemalige Lesbe sagt, es gehe nicht um „schwul zu hetero“, sondern um „verloren zu gerettet“ weiterlesen

Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Montag 10.2.2020

Wenn man die Beziehung zwischen Mensch und Baum in der Torah näher betrachtet, erkennt man eine faszinierende Ambivalenz. Dies äussert sich auch in den Worten Gottes an den Menschen, gleich nach dessen Erschaffung, die Früchte der Bäume zu geniessen. Im weiteren Verlauf dreht sich die Ab­­handlung um den «Baum des Lebens» und den «Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen».

Rabbiner Jakov Duschinsky, langjähriger Oberrabbiner Süd­afrikas, entnimmt dem Vergleich zwischen Baum und Mensch eine geistige Erkenntnis: «Der Unterschied zwischen einem lebenden und einem vertrockneten Baum liegt darin, dass solange die Wurzeln des Baumes mit dessen Blättern durch die Feuchtigkeitsströmung im Baum verbunden sind, der Baum wächst und blüht. Sobald jedoch der Wasserzufuhr ein Ende gesetzt wird, trocknet der Baum aus und verwelkt. Ge­­nau so ist es beim Menschen: Solange er seine Beziehung mit Gott aufrechterhält, ist er wie ein lebender Baum – «denn der Mensch ist der Baum des Feldes». Wenn sich aber der Mensch nicht um eine Verbindung mit der Quelle des ewigen Lichts bemüht, bleibt er trocken und ohne Lebenswasser in seiner Seele» (Beikvey Paraschijot, S. 322).

Nach der wundersamen Rückkehr der Juden in ihre Heimat wird im modernen Staat Israel auch der Neujahrstag der Bäume auf eine – neben dem Obstessen – besondere Art gefeiert: mit dem Pflanzen von Bäumen. Familien und Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume weiterlesen

Liebe ist …

Ihr könnt nichts Grösseres bringen als die Einprägung der Gottesliebe in eure eigene Persönlichkeit (Henry Drummond in „Das Grösste in der Welt“, Seite 6).

Religion ist nicht etwas Fremdes oder Angehängtes, sondern die Erleuchtung des irdischen Lebens, der Hauch eines ewigen Geistes durch diese zeitliche Welt (Seite 7).

„Liebe sucht nicht das Ihre“. Merkt auf: Sie sucht nicht einmal das, was ihr gehört…. Grösse ist einzig in selbstloser Liebe. Sogar Selbstverleugnung ist an sich nichts, ist eher ein Fehler… Die eindringlichste Lehre bei Christus ist, dass kein Glück darin besteht, etwas zu haben und zu bekommen, Glück besteht nur im Geben … Es ist mehr Segen, mehr Glück darin, wenn wir geben, als wenn wir empfangen (Seite 9-10).

Liebe ist … weiterlesen

Evangelikale – auch Katholiken fühlen sich angezogen

Eine persönliche, enge Jesusbeziehung, verbunden mit intensivem Glaubensleben und einem Verständnis der Bibel als absolute Autorität — das sind einige Merkmale, die die Spiritualität von Evangelikalen prägen, schreibt katholisch.de.

In Lateinamerika ist die Bewegung seit Jahrzehnten erfolgreich: „Fast tagtäglich kann man dort sehen, wie der katholischen Kirche Mitglieder davonlaufen, um sich dann den Evangelikalen oder Pentekostalen anzuschließen„, sagt Gunda Werner, Professorin für Dogmatik an der Universität Graz. In Argentinien, dem Heimatland von Papst Franziskus, ist beispielsweise der Anteil der Katholiken seit 2008 von 75,5 Prozent auf 62,9 Prozent gesunken, während in der gleichen Zeit der Anteil der Mitglieder von evangelikalen Kirchen von 9 auf 15,3 Prozent stieg.

Dagegen haben sie in Europa bisher einen vergleichsweise geringen Einfluss. Die Spiritualität der Evangelikalen zielt auf ein eher frommes Glaubensleben ab. In moralisch-ethischen Fragen vertreten Evangelikale ähnlich wie die katholische Kirche eher konservative Positionen. Aus ihrem christlichen Selbstverständnis heraus engagieren sich Evangelikale aber für sozial benachteiligte Menschen.

Viele Gläubige erleben die Gottesdienste in evangelikalen Gemeinden deutlich freier und lebendiger als etwa die durchritualisierte römisch-katholischen Liturgie.

Auch unter deutschen Katholiken gibt es charismatische Bewegungen, die freikirchliche Elemente aufnehmen und die durchaus stärker werden. Evangelikale – auch Katholiken fühlen sich angezogen weiterlesen

Synodaler Weg in Deutschland

7. Februar 2020

„Viele Menschen machen die Erfahrung, sie müssen ihren Glauben in der Kirche eigentlich gegen die Kirche leben.“ sagt Daniel Bogner, im schweizerischen Fribourg tätige Professor für Moraltheologie. „Die Kirche redet gerne von Synodalität, wenn sie verbindliche Mitbestimmung eigentlich ausschalten will.“

Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), sieht im „Synodalen Weg“ eine „große Chance“. „Wir haben Mehrheiten, die riesengroß sind. Und das ist neu. Die Bischöfe haben gemerkt, was im Zentrum des Glaubens los ist. Und das wird zu Veränderungen führen.“ Deutliches Unverständnis äußerte Sternberg gegenüber der Kritik des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki an der Versammlung: „Wenn er sagt, dass beim Einzug zum Gottesdienst der Eindruck erweckt worden sei, dass Bischöfe und Laien gleich seien, kann ich zur selben Szene nur sagen: Was für ein schönes Bild von Kirche.“  mehr Informationen

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat heftige Kritik an der ersten Synodalversammlung in Frankfurt (30.1-1.2.2020) geübt. Die hierarchische Ordnung der Kirche werde infrage gestellt. Der Kölner Erzbischof sagte, er habe schon im Vorfeld die große Sorge gehabt, „dass hier quasi ein protestantisches Kirchenparlament durch die Art der Verfasstheit und der Konstituierung dieser Veranstaltung implementiert wird“.

Sowohl in vielen Redebeiträgen als auch etwa beim Einzug zum Gottesdienst in den Frankfurter Dom sei der Eindruck erweckt worden, so Woelki, dass Bischöfe und Laien gleich seien; „und das hat eigentlich nichts mit dem zu tun, was katholische Kirche ist und meint“. Die hierarchische Verfasstheit der Kirche sei infrage gestellt worden. „Auch das organische Zueinander von Geweihten und Nichtgeweihten und die Unterschiedlichkeit der Aufgaben, die darin zum Ausdruck kommt, ist in der Tat auch durch die Sitzordnung und durch viele andere kleine Zeichen infrage gestellt und relativiert.“ Er halte das für „äußerst bedenklich“. Woelki kritisierte zudem, dass bei der Versammlung Macht ausgeübt worden sei, „indem nicht alle Rederecht erhalten haben, die sich gemeldet haben“.  mehr Informationen

Synodaler Weg in Deutschland weiterlesen

Ist Glaube Selbstaufgabe?

Es scheint so, als verlange Gott meine Selbstaufgabe. Dabei geht es um etwas anderes: Er will dass ich mich für ihn entscheide. Also nicht willenslos zu leben, sondern eine willentliche Entscheidung zu fällen. Das hat auch etwas mit der Liebe zu tun. Gott erwartet von uns Kreativität und Verantwortung.

Montag, 3. Februar, 13.30 Uhr, Radio Maria Schweiz, mit Hanspeter Obrist und Corinne Rellstab

 oder  unter:  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist 

Darstellung des Herren – Mariä Lichtmess

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn, volkstümlich auch unter dem Namen  Mariä Lichtmess.

Die Propheten Simeon und Hanna erkennen Jesus als den verheißenen Messias, als er von seinen Eltern in den Tempel gebracht worden war. Sie preisen ihn als Retter und als das „Licht der Welt“.

Traditionell werden Darstellung des Herren – Mariä Lichtmess weiterlesen