Alle Beiträge von obrist-impulse

Die Frau und der Drache

Johannes sagt, dass die Bilder in Offenbarung 12  Zeichen sind (Offenbarung 12,1 und 3). Es sind nicht wirkliche Gestalten, sondern Bilder, die etwas aufzeigen sollen.

Wer ist diese Frau, die einen Sohn bekommt und in die Wüste flüchten und dann von der Erde vor dem Untergang gerettet werden muss? Sonne, Mond und Sterne kamen auch im Traum von Josef, dem Sohn Jakobs, vor. Sein Vater deutete diese als Vater, Mutter und die Brüder (1.Mose 37,9-10). Der Engel Michael, der hier kämpft (Offenbarung 12,7), ist der Engel für das jüdische Volk (Daniel 12,1). Die Frau hat auch nicht nur einen Sohn, sondern viele Nachkommen (Offenbarung 12,17).

Der Sohn, der mit eisernem Zepter regiert, ist ein Bild für den Messias (Psalm 2,9). Die Auffahrt zum Thron Gottes geschah bei der Himmelfahrt von Jesus. Stephanus bezeugt: „Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7,56).

Die Frau repräsentiert hier also mehr als nur Maria, die Mutter von Jesus. Sie steht für das jüdische Volk, von dem der Erlöser – der Messias – kommt.

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Gemeinsam Beten

Das Coronavirus bedroht die Gesundheit vieler Menschen, beeinträchtigt unser Zusammenleben und hat noch nicht absehbare wirtschaftliche Konsequenzen. In dieser Situation hat das Gebet eine grosse Bedeutung. Deshalb rufen Christen zum gemeinsamen Beten auf.

Deutschland betet gemeinsam: Mittwoch 8. April 2020 ab 17 – 18.30 Uhr

Ministerpräsident Söder hat aufgerufen, für unser Land zu beten: das wollen wir tun. Johannes Hartl lädt alle dazu ein, an diesem Tag von 17:00 bis 18:30 Uhr gemeinsam zu beten: für Kranke und Gesunde, für alle, die jetzt wichtige Dienste leisten. Für unser Land! Wir beten gemeinsam! Online! Aus unseren Häusern und Wohnungen! Verbundenheit statt Isolation – Hoffnung statt Angst. Unser Land braucht Gottes Hilfe und wir wollen ein deutlich sichtbares Zeichen setzen.   deutschlandbetetgemeinsam.de

In der Schweiz betet man am Gründonnerstag, 9. April 2020, 20 bis 21 Uhr

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA, VFG – Freikirchen Schweiz, Réseau évangélique suisse, Gebet für die Schweiz, 24-7CH Prayer, Campus für Christus, Livenet und Federazione delle Chiese Evangeliche Libere del Ticino zum gemeinsamen Beten auf.

Zur Webseite: www.gemeinsambeten.ch

PDF von Seite gemeinsam beten.

Beten mit Psalm 77 und 46

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Pessach Haggada

Liturgie zu einer messianischen Sederfeier (2020:  Mittwoch-Abend 8. April)

Das Passahfest wird eröffnet durch die Sederfeier am 14. Nissan. Die Liturgie der Sederfeier wird Haggada genannt und bedeutet «Nacherzählung». Die Geschichte vom Auszug aus Ägypten soll nacherzählt werden, so dass in der Sederfeier Gottes Taten nochmals «gesehen», «gehört», «gerochen», «geschmeckt» und «gefühlt» werden. Es gibt heute unzählige Versionen der Haggada. Nahezu jede Familie entwickelte ihre eigene Tradition. Diese Haggada orientiert sich an einer Haggada, die Pessach Haggada weiterlesen

Josef – gesandt, unterwegs, verworfen, verleumdet, verkauft (2)

In der rabbinischen Literatur entwickelten sich zwei Messias-Modelle: Ein Messias wie Josef und ein Messias wie David. Wir folgen der Josefsgeschichte in 1.Mose 37,12-36. 

Josef wird von seinem Vater zu seinen Brüdern gesandt. Doch er wird verworfen, verleumdet und verkauft. Darin zeichnet sich der Weg von Jesus ab.

Montag, 6. April, 13.30 Uhr Radio Maria Schweiz

oder alle Sendungen können unter dem folgenden Link auf Radio Maria gehört werden: Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Bild: Josef wird von seinen Brüdern verworfen / Künstler: Rick Weinicke / Ort: Beit Avinu, Ein Karem, Israel

Hosanna dem Sohn Davids – Palmsonntag

Der Palmsonntag (5.4.2020) ist der Sonntag vor Ostern. Mit ihm beginnt die Karwoche, in der man sich an die Leiden von Jesus, Abendmahl (Pessachfeier), den Kreuzestod und die Auferstehung von Jesus von den Toten erinnert.

Am Palmsonntag erinnert man sich an den Einzug von Jesus Christus (Christus = hebräisch Messias) auf einem Esel in Jerusalem. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm „Hosanna dem Sohn Davids!“ zu und streuten Zweige von den Bäumen und Kleidungstücke auf den Weg (Matthäus 21,8-9).

In Israel waren Palmzweige ein Symbol für Hosanna dem Sohn Davids – Palmsonntag weiterlesen

Gott sucht Anbeter

Gott sucht Anbeter und befähigt seine Zeugen, standhaft zu bleiben, weil sie um die Auferstehung und Königsherrschaft Jesu wissen.

Johannes bekommt in Offenbarung 11 den Auftrag, zu zählen, wer im Tempel Gottes anbetet. Den Hof außerhalb des Tempels, soll er nicht messen. Könnte das ein Bild für die Menschen sein, die von der Gegenwart Gottes leben und denen, die Mitläufer sind und die nicht die Sehnsucht nach der Gemeinschaft mit Gott in sich tragen? Da sie die Stadt zertreten, werden sie durch die Zeugen aufgefordert, einzutreten. Sie profitieren zwar von der Frömmigkeit, doch sie sind noch nicht zur Anbetung Gottes (Offenbarung 11,1) durchgedrungen.

Durch die zwei Zeugen erfolgt ein letzter klarer Ruf zur Umkehr und zur Anbetung Gottes. Wer diese Zeugen genau sind, hat zu vielen Spekulationen geführt. Einige denken, es werden Gott sucht Anbeter weiterlesen

Leben in einer Ausnahmesituation

Wir müssen heute die Ängste der Menschen ernst nehmen und die Coronakrise nicht schönreden. Wer einen persönlichen Halt hat, soll von diesem reden – doch nicht als Besserwisser, sondern als Mitleidender.

„Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.“ Arthur Schopenhauer (1788-1860)

Albert Camus beschreibt in seinem 1947 veröffentlichten Roman „Die Pest“, wie unterschiedlich Menschen auf Epidemien und den dadurch hervorgerufenen Ausnahmezustand reagieren. Trotz unmissverständlicher Warnungen wollen die örtlichen Behörden in der Erzählung die Seuche nicht beim Namen nennen und lehnen Vorsichtsmaßnahmen ab. Als sich die rasante Ausbreitung nicht mehr leugnen lässt, wird für die Kranken eine Quarantäne angeordnet und schließlich die komplette Stadt abgeriegelt.

„Wenn ein Krieg ausbricht, sagen die Leute ‚Das wird nicht lange dauern, das ist doch zu dumm‘. Und zweifellos ist ein Krieg mit Sicherheit dumm und doch dauert er lange. … Sie glaubten nicht an Plagen. Eine Plage … ist wie ein böser Traum, der vorübergehen wird. Aber Leben in einer Ausnahmesituation weiterlesen

Beten mit Psalm 77 und 46

Beten mit der Bibel, Mittwoch, 1. April 2020, Radio Maria Schweiz mit Corinne Rellstab und Hanspeter Obrist

Beten mit der Bibel, Psalm 77 und 46

Gott sagt zum König Salomo in 2.Chronik 7,13-14: „Wenn ich den Himmel verschließe und kein Regen fällt oder wenn ich der Heuschrecke gebiete, das Land kahl zu fressen, wenn ich die Pest in mein Volk sende und mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.“

Gebet: Himmlischer Vater, du hast drei Dinge angekündigt, die passieren werden, wenn die Menschen dich ignorieren. Du ziehst deine lebenserhaltende Hand zurück. So fehlt uns die Lebensgrundlage. Das Wasser steht für alles, was es braucht, damit etwas wachsen kann. Dann zerfällt das, was wir uns aufgebaut haben. Die Heuschrecke frisst die Ernte ab. Und indem uns neue Krankheiten erreichen, zeigst du uns, dass bisher jeder Tag ein Geschenk von dir war. Angesichts von Krankheiten merken wir, dass wir nichts wirklich in der Hand haben. Genau das passiert jetzt mit dem Virus, der durch unsere Länder zieht.

Doch du sprichst auch davon, dass du wieder Heilung schenkst, wenn die Menschen sich an dich wenden. Du sprichst von einem Volk. Es geht also nicht darum, das Einzelne beten, sondern dass viele dich suchen.

Demütigen heißt: Wir bekennen, dass wir es selbst nicht schaffen. Davon sind wir noch weit entfernt. Unsere Parolen lauten: „Wir schaffen das.“ Vergib uns unseren Stolz.

Wir bitten dich, dass unser Volk das Gebet wiederentdeckt. Gebet heißt, unser Herz vor dir auszuschütten, wie es David in Psalm 62,9 sagt: „Vertraut ihm, Volk, zu jeder Zeit! Schüttet euer Herz vor ihm aus! Denn Gott ist unsere Zuflucht.“

Suchen heißt, dranzubleiben. Nicht einfach ein schnelles Gebet zu sprechen, wenn Not am Mann ist, sondern sich immer wieder Zeit für dich zu nehmen.

Umkehren bedeutet, sich neu wieder auf Gott auszurichten, so wie es David in Psalm 25,15 sagt: „Meine Augen schauen stets auf den HERRN; denn er befreit meine Füße aus dem Netz.“

Du versprichst Heilung. Entweder Heilung von der Krankheit oder Heilung der Beziehung zu dir, damit wir eine Krankheit mit deiner Kraft und im Frieden mit dir ertragen können. Denn in deine Hände geben wir unser Leben. Danke, dass du jetzt bei jedem Einzelnen bist.

 

Aber was sollen wir tun, wenn Gott uns weit weg scheint? Da kann uns Psalm 77 helfen. Beten mit Psalm 77 und 46 weiterlesen

Coronavirus (Covid-19)- ein Rätsel

7.4.20

Ministerpräsident Stefan Löfven sagte der Zeitung Dagens Nyheter (DN), die Schweden müssten sich darauf vorbereiten, dass die Zahl der Toten bald „in die Tausende“ gehe. Mit ihrer neuen Linie gebe die Regierung zu erkennen, schrieb das Blatt, dass das bisherige schwedische Modell „nicht voll funktioniert“. Das geplante Notstandsgesetz soll schon in der kommenden Woche im Parlament verhandelt werden. Es würde der Regierung erlauben, Einkaufszentren, Nachtclubs, Fitnessstudios oder Flughäfen zu schließen, was ihr nach schwedischem Recht bisher nicht gestattet ist. Für Aufregung sorgte am Wochenende die Meldung der Nachrichtenagentur TT, wonach die schwedischen Todeszahlen in Wirklichkeit viel höher seien, weil viele Opfer erst im Nachhinein gemeldet würden. So seien am 26. März zum Beispiel 66 Verstorbene gemeldet worden, später aber habe das Gesundheitsamt die Zahl auf 124 korrigiert, fast das Doppelte also. 

Fieber, Husten, Halsweh – sie gelten als die wichtigsten Symptome von Covid-19. Nun bestätigt das BAG: Auch der Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn tritt bei vielen Erkrankten auf.

In Südkorea sind 51 geheilte Patienten erneut positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Forscher in Südkorea gehen vielmehr davon aus, dass sich das Virus auf einem nicht nachweisbaren Niveau in den Zellen versteckt hielt und später reaktiviert wurde. Paul Hunter, Professor für Infektionskrankheiten an der britischen Universität East Anglia meint: Viel wahrscheinlicher sei, dass die Tests nach der Genesung falsche Resultate ergeben haben. Corona-Patienten müssen in der Regel zweimal negativ getestet werden, bevor sie die Quarantäne verlassen dürfen. Die aktuell verfügbaren Tests führen gemäss «The Sun» jedes fünfte Mal zu falschen Ergebnissen.

In einer Studie berichten chinesische Ärzte, dass sie fünf Covid-19-Patienten im kritischen Zustand Blutplasma von Geheilten zuführten, woraufhin diese sich zusehends erholten.  Bei Covid-19 wird gegenwärtig  untersucht, ob die Abwehrstoffe von geheilten Corona-Patienten  schützen. Bisher gibt es erst Einzelfallberichte, überwiegend aus China, aus denen sich keine generellen Aussagen ableiten lassen.

Der britische Premier Boris Johnson befindet sich seit Montagabend auf der Intensivstation. Die Amtsgeschäfte hat Aussenminister Dominic Raab übernommen.

In London sind fünf Busfahrer am Coronavirus gestorben. Auch Schweizer Verkehrsunternehmen melden beim Fahrpersonal Infektionsfälle. Bei der PostAuto AG heisst es, dass es zurzeit drei bestätigte Corona-Infektionen gebe. Tobias Wälti, Mediensprecher der VBZ, sagt gegenüber 20 Minuten, dass «eine Handvoll Tramfahrer eine bestätigte Coronavirus-Erkrankung» aufweisen. 

Israel: Von Dienstag 16 Uhr bis Freitagmorgen sieben Uhr wird eine volle Ausgangssperre über das ganze israelische Volk verhängt. Und am Mittwoch von 18 Uhr abends bis Donnerstagmorgen, um sieben Uhr muss jeder Bürger und jede Bürgerin buchstäblich in seinen vier Wänden zubringen. Für die restliche Zeit der Ausgangssperre gilt der schon zur Routine gewordene Radius von 100 Meter rund um die Wohnung. Einkäufe dürfen in dieser Zeit nur noch in dem am nächsten zur Wohnung gelegenen Laden getätigt werden. Während der ganzen Ausgangssperre sind interurbane Fahrten von einer Stadt zur anderen verboten. Und zum traditionellen Sederabend am Mittwoch darf niemand eingeladen werden, ausser die Mitglieder der Kernfamilie, mit der man ohnehin zusammenlebt.

Sonntagnachmittag schritt die New Yorker Polizei ein, um eine Beisetzungsfeier in Borough Park aufzulösen. Handy-Videos zeigen viele Dutzend und womöglich Hunderte von Chassidim, die zusammengekommen waren, um ihrem Rabbiner Yosef Kalish die letzte Ehre zu beweisen. Der 63-Jährige war am Samstag Covid-19 erlegen. Kalish gehörte den Amshinover Chassidim an. Die Trauernden verstiessen gegen das strikte Versammlungsverbot in New York City. Das Video zeigt einige der Männer, Frauen und Kinder mit Gesichtsmasken. Die Mehrheit der Beteiligten trug jedoch keinen Schutz.

Der Ökonom Reiner Eichenberger spricht in «NZZ Standpunkte» über eine kontrollierte Durchseuchung. Je mehr Leute das Virus gehabt hätten, desto weniger könne es sich unkontrolliert ausbreiten und Alte und Schwache gefährden, argumentierte er. Die Reaktionen auf seine Idee reichten von «lebensgefährlich» über «irre» bis «genial». Die Verzögerungsstrategie der Schweiz – und fast ganz Europas – drohe zu scheitern. Die Staaten setzten den Fokus falsch. «Wir reagieren panisch und starren bloss auf die Toten», sagt er. Besser wäre es, sagt Eichenberger, rational zu handeln und auf gewonnene Lebensjahre zu blicken. «Was wir einsetzen, um ein Lebensjahr zu retten, beläuft sich auf bis zu 50 Millionen Franken. Würde ein Medikament, mit dem jemand noch ein Jahr länger leben kann, so viel kosten, würde die Gesellschaft doch sagen: Spinnt ihr?» Die Menschen würden künftig nur noch Handel betreiben und sich frei bewegen können, wenn sie ein Corona-Zertifikat vorweisen könnten. Doch wie viele Menschen würden sich freiwillig für dieses Experiment zur Verfügung stellen, in dem nicht klar ist, ob sie dabei sterben oder lebenslange Schäden zuziehen? Es ist nicht klar, ob eine Durchseuchung funktioniert. Gegen andere Viren wurde bis heute keine Herdenimunität entwickelt und nur Impfungen und Medikamente verdrängen die Krankheit (Dengue, Zika, Tollwut, Ebola, Gelbfieber, Masern, Rotavirus, Grippe, Pocken, Aids). Es ist unklar, was passiert, wenn man nichts unternimmt. Bis jetzt haben alle Staaten in einer Form reagiert. Das werden wir erst sehen, wenn der Coronavirus Entwicklungsländer erfasst, in denen eine Isolation der Menschen nicht möglich ist. Die grösste Herausforderung bei der Lungenkrankheit sind: Man wird nicht unmittelbar krank und kann den Virus verbreiten ohne zu wissen, das man ihn hat. Unklar ist auch, was passiert, wenn man nichts dagegen unternimmt. Es gibt auch keine Impfung oder ein Medikament gegen die Lugenkrankheit. 

6.4.20

In Madrid, dem spanischen Corona-Epizentrum, werden mittlerweile Drive-in-Beerdigungen abgehalten: Alle 15 Minuten fährt laut CNN ein mit einem Sarg beladener Leichenwagen beim Krematorium des Friedhofs La Almudena vor. Dann kommt Vater Edduar heraus und begrüsst Angehörige, die maximal zu fünft erscheinen dürfen. Der Fahrer des Leichenwagens öffnet dann den Kofferraum und der katholische Priester betet und segnet den Sarg mit Weihwasser und dem gebotenen Abstand. Nach fünf Minuten ist die Zeremonie beendet, die Angehörigen, viele davon tragen Masken und Handschuhe, können sich nur aus der Distanz verabschieden.

China hat das Coronavirus „besiegt“. Doch das Virus trifft China in einer zweiten Welle. Die zweite Welle fordert Opfer, auch die Propagandaerzählungen der Partei. Eine davon ist, dass Xi Jinping mit dem Mandat des Himmels verpflichtet ist, das internationale System zu dominieren. Doch chinesische Beamte ergreifen Maßnahmen, die praktisch nicht mit den offiziellen Berichten über Neuinfektionen vereinbar sind. Zum Beispiel schloss Peking am 27. März alle Theater im ganzen Land, nachdem es erst in der vergangenen Woche wiedereröffnet worden war. In Shanghai wurden Touristenattraktionen, die gerade ihren Betrieb wieder aufgenommen hatten, wieder geschlossen. Schließlich erlauben die Behörden in der Provinz Jiangxi nicht, dass Menschen aus Hubei welches nebenan liegt, einzureisen, was darauf hinweist, dass sie nicht glauben, dass die Epidemie in dieser von Krankheiten heimgesuchten Provinz vorbei ist. Die Menschen in China infizieren sich gegenseitig neu. Im industriellen Dongguan in der südlichen Provinz Guangdong beispielsweise haben Arbeiter, die zu ihren Arbeitsplätzen zurückkehren, das Coronavirus mitgeführt, was die Gesundheitsbeamten gezwungen hat, andere Arbeiter unter Quarantäne zu stellen. Chinas Führer kann die Wirtschaft ankurbeln oder das Coronavirus drosseln, aber er kann nicht beides gleichzeitig tun.

Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Coronainfektion hospitalisiert.

In diversen Schweizer Spitälern kommt es zu Lieferengpässen bei Narkose- und Schmerzmitteln. Medikamente, die für die Beatmung von Patienten benötigt werden. Wenn kein Nachschub kommt, werden diese knapp, was für die Patienten fatale Folgen haben könnte.

Google-Suchanfragen könnten also zeigen, in welchen Ländern und Regionen viele Coronavirus-Fälle zu verzeichnen sind. In den USA beispielsweise sind die meisten Suchanfragen  «I can’t smell» (übersetzt: «Ich kann nichts riechen») aus New York, New Jersey, Louisiana und Michigan gekommen. Das sind alles US-Bundesstaaten, welche besonders vom Virus betroffen sind. Gemäss den Daten von Google könnte  auch Ecuador vor einem grossen Coronavirus-Problem stehen. Denn die Wörter «no puedo oler» (übersetzt «ich kann nichts riechen») seien dort zehnmal mehr bei Google eingegeben worden als zum Beispiel in Spanien.

Österreich will seine drastischen Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus direkt nach Ostern langsam lockern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab am Montag die Öffnung von kleinen Geschäften sowie Bau- und Gartenmärkten unter strengen Auflagen ab dem 14. April als Ziel aus.  Am 14. April öffnen Geschäfte bis 400 Quadratmeter und Bau- und Gartenmärkte. Am 1. Mai alle weiteren Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure. Restliche Dienstleistungen, Gastronomie und Hotels frühestens Mitte Mai. Die Schulen bleiben geschlossen bis Mitte Mai. Es gibt keine Veranstaltungen bis Ende Juni.

Die Türkei schränkt wegen der Verbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 die Bewegungen ihrer Soldaten im benachbarten Bürgerkriegsland Syrien ein.

In Japan soll in sieben Präfekturen für einen Monat der Ausnahmezustand verhängt werden. Ein entsprechendes Dekret kündigt Ministerpräsident Shinzo Abe für Dienstag an.

In der Millionenmetropole Abidjan in der Elfenbeinküste haben Einwohner ein Zentrum für Coronavirus-Tests zerstört. Dies geschah, weil sie ihre Ansteckung durch Besucher der Einrichtung fürchteten.

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner angesichts der verheerenden Corona-Epidemie aufgefordert, für Krankenschwestern und Ärzte zu beten. «Ich würde darum bitten, dass alle Amerikaner beten für die heldenhaften Ärzte und Krankenschwestern, für die Lastwagenfahrer, für die Angestellten im Supermarkt und für alle, die in dieser Schlacht kämpfen.»

5.4.20

Touristik-Professor Christian Laesser von der Universität St. Gallen rechnet damit, dass die Krise in der Tourismusbranche noch lange anhält. Mit Reisen durch mehrere Kontinente rechnet Laesser im besten Fall und begrenzt erst 2021 wieder.

Der Aufruf der Polizei zum Verzicht auf Ausflugsfahrten ist nicht überall befolgt worden. So hat allein die Schwyzer Kantonspolizei am Samstag auf ihrem Gebiet mehrere Motorradunfälle mit insgesamt drei Verletzten registriert.

Das Coronavirus wütet nach wie vor in Italien. Besonders betroffen ist das Sanitätspersonal. Mittlerweile sind bereits 69 Ärzte verstorben. Über 10.000 Mitarbeiter haben sich Medienberichten zufolge in italienischen Sanitätsbetrieben infiziert.

4.4.20

Ein Foto sorgt in Brasilien in den Zeiten der Corona-Krise für Besorgnis und Unruhe. Denn das Bild von Dutzenden von offenen Gräbern führt in den Medien für Spekulationen, dass die Zahl der Opfer des Coronavirus höher sein könnte als die Zahlen der öffentlichen Statistik belegen. Seit dem Beginn der Corona-Krise stieg die Zahl der Beerdigungen auf dem Friedhof, einem der grössten Lateinamerikas, nach einem Bericht des Portals «UOL» vom Samstag um 30 Prozent. Alleine in São Paulo weden bis zu 40 Tote am Tag begraben, bei denen ein Verdacht auf Covid-19 bestand, das Testergebnis aber nicht mehr rechtzeitig vorlag.

In England ist ein 5-jähriges Kind am Coronavirus gestorben.

In Österreich ist die Zahl der von Covid-19 genesenen Menschen innerhalb von 24 Stunden erstmals schneller gestiegen als die Zahl der neuen bestätigten Coronavirus-Infektionen.

Die diesjährige Weltausstellung in Dubai soll nach dem Willen der Veranstalter wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden. Die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) habe einen formalen Antrag auf Verschiebung eingereicht, teilte das zuständige Internationale Büro der Weltausstellung (BIE) am Samstag mit. Die Expo soll demnach von Oktober 2021 bis März 2022 dauern, seinen Namen «Expo 2020» aber beibehalten.

Zur Eindämmung der Corona-Krise will die spanische Regierung den Notstand und die strikte Ausgangssperre im ganzen Land um weitere zwei Wochen bis zum 26. April verlängern.

Australien will wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und der zu erwartenden Arbeitslosigkeit Ausländer mit befristeten Visa nach Hause schicken. «Die Inhaber befristeter Visa, die sich unter diesen Umständen die kommenden sechs Monate nicht selbst durchbringen können, werden dringend gebeten, nach Hause zurückzukehren.» Die gut 200 000 Touristen müssten so schnell wie möglich in ihre Heimatländer ausreisen, vor allem jene ohne finanzielle Unterstützung der Familien.

Ab heute dürfen alle unter 20-Jährigen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, sagte Präsident Erdogan in einer TV-Rede. Für über 65-Jährige und chronisch Kranke hatte das bereits gegolten.

Nach den laufend aktualisierten Berechnungen des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle, auf die auch das Weisse Haus Bezug genommen hat, wird der Höhepunkt der Pandemie in den USA am 16. April erwartet – mit dann mehr als 2600 Toten an diesem Tag. IHME prognostiziert, dass zum Höhepunkt der Krise Mitte des Monats mehr als 87’000 Krankenhausbetten in den USA fehlen werden, darunter fast 20’000 auf Intensivstationen. Die US-Regierung will die Behandlungskosten für Bürger ohne Krankenversicherung übernehmen, die sich mit dem Coronavirus infizieren.

 

Aktuelle Zahlen findet man unter www.worldometers.info/coronavirus   und  https://wuflu.live    (Achtung es ist völlig unklar was wie gezählt wird.)

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Prophetischer Ruf zur Umkehr

Auszüge aus dem Aufruf von Pater Winfried Abel.

Die Kirche hat den Auftrag, den Menschen zu deuten, was Gott uns mit dieser Heimsuchung sagen will. Ich halte es nicht für hilfreich, sondern im Gegenteil für schädlich, wenn die offiziöse Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz feststellt, dass Gebete nichts gegen den Corona-Virus ausrichten, oder ein Bischof betont, in dieser Krisensituation von Strafe Gottes zu reden sei Zynismus!

Wie in allen großen Krisen wird wieder die Frage nach dem Handeln Gottes und Seiner Vorsehung gestellt.

Hier geht es nicht um himmlische Rache oder göttlichen Zorn, der sich an den Menschen austobt, sondern um einen Aufruf zur Umkehr, um einen Akt der Liebe und Barmherzigkeit.

Gott „leidet“, indem er straft! Daher ist das Kreuz die „Strafe“. Der einzige Schlüssel zum Kreuzesgeheimnis ist die Liebe.

Bei Hosea (6,1) findet sich der Aufruf: „Kommt, wir kehren zum Herrn zurück! Denn er hat Wunden gerissen, er wird uns auch heilen; er hat verwundet, er wird auch verbinden.“ Hier wird Gott im Bild eines hilfreichen Arztes oder Operateurs gesehen, der Wunden öffnen muss, um heilen zu können. Prophetischer Ruf zur Umkehr weiterlesen

Corona, Gott und die Kirche

Die beiden großen Kirchen in Deutschland wenden sich übereinstimmend gegen die These, das Coronavirus als Strafe Gottes zu sehen.

„Jesus steht für das Leben, und Gott ist ein Gott des Lebens“, so der Vorsitzende des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, in einem Video auf bild.de. Bedford-Strohm betonte, Christen glaubten, dass sich Gott in Jesus gezeigt habe. Es könne nicht sein, dass Gott ein Virus schicke, um Menschen zu töten, denn Jesus habe geheilt.

Der Hildesheimer katholische Bischof Heiner Wilmer betonte im Kölner Stadt-Anzeiger vom Montag 30.3.20, der Gedanke eines strafenden Gottes, der der Menschheit eine Quittung für Fehlverhalten präsentiere, sei „fürchterlich und auch vollkommen unchristlich. Die Corona-Krise ist keine Strafe Gottes.“ Er rief dazu auf, „ohne Verharmlosung, ohne Vertröstung“ mit Leid umzugehen.

Die Direktorin des Katholischen Bibelwerks, Katrin Brockmöller, sagte in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): „Gott straft nicht, sondern Gott rettet.“  mehr Informationen

Andere behaupten, dass bei diesem Virus unreine Geister des Teufels aktiv sind. Das sehen sie daraus, dass man Corona mit viel Phantasie zur Zahl 666 umformen kann.

Beim Studieren der Offenbarung ist mir auch aufgefallen, dass eine Parallele zwischen dem Auszug aus Ägypten und dem Buch der Offenbarung besteht.

Spannend ist auch, was Gott zu Salomo in 2.Chronik 7,13-14 sagte: „Wenn ich den Himmel verschließe und kein Regen fällt oder wenn ich der Heuschrecke gebiete, das Land kahl zu fressen, wenn ich die Pest in mein Volk sende und mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.“

Pest meint in diesem Text, jede Art von schnell ausbreitender Seuche.

Nur wenige Regierungen haben zum Gebet aufgerufen. Die meisten Staaten haben die Haltung: Wir schaffen das selbst. Demut würde heißen, wir gestehen ein, wir brauchen Gottes Hilfe. Gottes Hilfe für die Politiker, Ärzte, Pflegende, Kranke und alle weiteren Betroffenen.

Gott möchte, dass die Menschen umdenken. und bei ihm Halt, Trost und das Heil suchen.

Ist nun Gott verantwortlich? So wie ich es verstehe, macht Gott nur, was wir als Gesellschaft von ihm erwarten. Nämlich, dass er sich zurückzieht. Wenn Gott nicht mehr aktiv, lebenserhaltend auf die Erde und uns einwirkt, dann nimmt das Zerstörerische seinen Lauf.

Gott wartet jedoch darauf, dass wir ihm wieder erlauben unter uns zu wirken. Jedoch nicht als Diener unserer Wünsche, sondern indem wir anerkennen, dass er Gott ist und wir seine Hilfe brauchen. Corona, Gott und die Kirche weiterlesen

An alle Lehrer aus Corona-Quarantäne

Eine Menge Eltern sind auf einmal dafür verantwortlich, dass ihre Kinder den Schul-Stoff auch von zu Hause aus büffeln. Gar nicht so einfach. Eine Mutter aus Israel spricht in einem Video jetzt aus, was vielen Eltern vermutlich schon seit Wochen durch den Kopf geht.

Sie habe vier Kinder, die sie nun alle den ganzen Tag zu Hause bespaßen müsse, so die junge Frau. Und ständig würden die Lehrer ihr Nachrichten schicken mit Anweisungen darüber, was ihre Kinder in der freien Zeit lernen sollen.

„Stellt euch vor, wie viele Whatsapps, wie viele Lehrer pro Kind, wie viele Fächer pro Kind“, so die Vierfach-Mutter.

„Ich habe nur zwei Computer im Haus. Sie streiten sich seit dem Morgen um die Computer. Ein Lehrer meiner Tochter lebt in einer Traumwelt und glaubt, dass sie um acht Uhr vor dem Bildschirm sitzt, um ihn zu sehen.“ Sie klärt auf: „Um acht Uhr hat sie es gerade mal geschafft, im Bett auf die Seite zu rollen. Was glaubt ihr denn?!“

Genug Leute, Lehrer, schaltet mal einen Gang zurück.

Ständig würde irgendjemand nachfragen, wie es ihren Kindern gehe. „Wie soll es dem Kind schon gehen? Es ist die ganze Zeit am Handy. Ihm geht’s gut.“ Jedem ihrer Kinder gehe es momentan gut: „Sie schlafen gut, essen gut. Sie hören nicht auf zu essen.“

„Ich zerreiße mich! Ich rotiere von Kind zu Kind. Hier Naturwissenschaften, da Mathe. Woher soll ich das alles wissen?

Wenn wir nicht an Corona sterben, dann an diesem Fernstudium. Das war’s. Ich hab’s gesagt.

Israelische Mutter ist frustriert

Eltern weltweit stehen gerade vor ähnlichen Herausforderungen. Diese israelische Mutter spricht deshalb wohl vielen aus den Herzen. 😅🇮🇱Doch auch wenn es anstregend ist: #BleibtZuhause!

Gepostet von Israel in Deutschland am Mittwoch, 25. März 2020

Das Böse hat Grenzen

Offenbarung 9 und 10

Das Böse kann nur so weit seine Macht entfalten, wie ihm von Gott erlaubt wird. Gott setzt dem Bösen Grenzen.

Wir werden nie in der Lage sein, die merkwürdigen Wesen zu verstehen und zu begreifen, die in Offenbarung 9 und 10 beschrieben sind. Sie sind ein Ausdruck des unfassbaren und unverständlichen Bösen. Doch achten wir auf den Ursprung dieser Mächte und Gewalten, dann stimmen beide Bilder auf merkwürdige Weise überein. Alle beschriebenen Wesen bauen nicht auf, sondern zerstören. Ihr Anführer wird als Verderber beschrieben (Offenbarung 9,11). Während der ganzen Menschheitsgeschichte hat Satan seinen tiefen Hass auf die Menschheit verborgen. Nun wird er offenbar. Das lähmt für fünf Monate das Leben auf der Erde, so dass ein Drittel der Menschheit stirbt. Gott möchte, dass die Menschheit die Wahrheit über Satan erkennt. Doch dieser Weckruf führt zu keiner Umkehr zu Gott. Das Böse hat Grenzen weiterlesen

Die Verkündigung des Herrn

lateinisch Annuntiatio Domini, auch Mariä Verkündigung, ist ein Fest im Kirchenjahr und zugleich die Bezeichnung für das im Lukasevangelium geschilderte Ereignis der Verkündigung durch den Engel Gabriel, dass die Jungfrau Maria den Sohn Gottes vom Heiligen Geist empfangen und ihn gebären wird.
Das Fest am 25. März wird in vielen Konfessionen gefeiert.

Die Ankündigung wird zugleich als Moment der Empfängnis verstanden, nach dem biblischen Grundsatz: Wenn Gott spricht, geschieht, was er sagt.

Die Verkündigung des Herrn weiterlesen

Beten mit Römer 8

Dienstag, 24. März 2020, Radio Maria Schweiz mit Corinne Rellstab und Hanspeter Obrist
Römer 8 ist ein Kernabschnitt für den christlichen Glauben. Paulus bringt unsere Hoffnung auf den Punkt. Durch Jesus empfangen alle dies wollen göttlichen Segen und nichts kann uns von Jesus trennen. Das ist uns auch in dieser herausfordernden Zeit Trost und Hoffnung.