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Den Blick weiten, wenig Bekanntes erzählen, sich inspirieren lassen. Hier schreibt Hanspeter Obrist von dem, was ihn bewegt oder erwähnenswert findet. Update über Beitrags-Feed (RSS), facebook, twitterLinkedIn, Telegram, MeWE, zweiwöchentliche E-Mail (Mail an kontakt@obrist-impulse.net, per Post: +41 (0)78 803 38 56, gemeinnütziger Verein – Sponsoring  / Die Beiträge sind obrist-impulse weiterlesen

An alle Lehrer aus Corona-Quarantäne

Eine Menge Eltern sind auf einmal dafür verantwortlich, dass ihre Kinder den Schul-Stoff auch von zu Hause aus büffeln. Gar nicht so einfach. Eine Mutter aus Israel spricht in einem Video jetzt aus, was vielen Eltern vermutlich schon seit Wochen durch den Kopf geht.

Sie habe vier Kinder, die sie nun alle den ganzen Tag zu Hause bespaßen müsse, so die junge Frau. Und ständig würden die Lehrer ihr Nachrichten schicken mit Anweisungen darüber, was ihre Kinder in der freien Zeit lernen sollen.

„Stellt euch vor, wie viele Whatsapps, wie viele Lehrer pro Kind, wie viele Fächer pro Kind“, so die Vierfach-Mutter.

„Ich habe nur zwei Computer im Haus. Sie streiten sich seit dem Morgen um die Computer. Ein Lehrer meiner Tochter lebt in einer Traumwelt und glaubt, dass sie um acht Uhr vor dem Bildschirm sitzt, um ihn zu sehen.“ Sie klärt auf: „Um acht Uhr hat sie es gerade mal geschafft, im Bett auf die Seite zu rollen. Was glaubt ihr denn?!“

Genug Leute, Lehrer, schaltet mal einen Gang zurück.

Ständig würde irgendjemand nachfragen, wie es ihren Kindern gehe. „Wie soll es dem Kind schon gehen? Es ist die ganze Zeit am Handy. Ihm geht’s gut.“ Jedem ihrer Kinder gehe es momentan gut: „Sie schlafen gut, essen gut. Sie hören nicht auf zu essen.“

„Ich zerreiße mich! Ich rotiere von Kind zu Kind. Hier Naturwissenschaften, da Mathe. Woher soll ich das alles wissen?

Wenn wir nicht an Corona sterben, dann an diesem Fernstudium. Das war’s. Ich hab’s gesagt.

Israelische Mutter ist frustriert

Eltern weltweit stehen gerade vor ähnlichen Herausforderungen. Diese israelische Mutter spricht deshalb wohl vielen aus den Herzen. 😅🇮🇱Doch auch wenn es anstregend ist: #BleibtZuhause!

Gepostet von Israel in Deutschland am Mittwoch, 25. März 2020

Das Böse hat Grenzen

Offenbarung 9 und 10

Das Böse kann nur so weit seine Macht entfalten, wie ihm von Gott erlaubt wird. Gott setzt dem Bösen Grenzen.

Wir werden nie in der Lage sein, die merkwürdigen Wesen zu verstehen und zu begreifen, die in Offenbarung 9 und 10 beschrieben sind. Sie sind ein Ausdruck des unfassbaren und unverständlichen Bösen. Doch achten wir auf den Ursprung dieser Mächte und Gewalten, dann stimmen beide Bilder auf merkwürdige Weise überein. Alle beschriebenen Wesen bauen nicht auf, sondern zerstören. Ihr Anführer wird als Verderber beschrieben (Offenbarung 9,11). Während der ganzen Menschheitsgeschichte hat Satan seinen tiefen Hass auf die Menschheit verborgen. Nun wird er offenbar. Das lähmt für fünf Monate das Leben auf der Erde, so dass ein Drittel der Menschheit stirbt. Gott möchte, dass die Menschheit die Wahrheit über Satan erkennt. Doch dieser Weckruf führt zu keiner Umkehr zu Gott. Das Böse hat Grenzen weiterlesen

Coronavirus (Covid-19)- ein Rätsel

29.3.20

Die Stadt Seattle bewilligt im Eiltempo Tiny-House-Siedlungen für Obdachlose. So sollen auch diese im Kampf gegen Corona geschützt werden.

20 Patienten aus Frankreich werden ab Sonntagabend in Schweizer Spitälern gepflegt. Frédéric Journes, der französische Botschafter in der Schweiz, dankte den insgesamt acht Kantonen, die den Kranken aus dem Nachbarland Hilfe leisten. Er nannte Genf, Waadt, Freiburg, Neuenburg und Jura sowie beide Basel und den Kanton Aargau. 

Im Gazastreifen wollen die Palästinenser am diesjährigen „Tag des Bodens“ keine Massenproteste an der Grenze zu Israel abhalten, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Im Gazastreifen ist das Virus Sars-CoV-2 bisher bei neun Menschen nachgewiesen geworden. Eine starke Ausbreitung in dem dicht besiedelten Küstenstreifen gilt als Horrorszenario.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio schlägt angesichts knapp werdender medizinischer Ausrüstung Alarm. Er könnte den reibungslosen Betrieb der Krankenhäuser nur für eine Woche garantieren, sagte er dem TV-Sender CNN. Die Ärzte und Pfleger könnten im jetzigen Tempo nicht über Wochen weiterarbeiten und bräuchten Unterstützung: «Hier fühlt es sich wortwörtlich an wie zu Kriegszeiten

Rund 4000 Krankenpfleger haben sich in Italien bisher mit Covid-19 infiziert. Rund 4000 Krankenpfleger haben sich in Italien bisher mit Covid-19 infiziert. Viele Krankenpfleger und Ärzte hätten selbst Angehörige, die an Covid-19 gestorben seien. Sie arbeiteten trotzdem weiter.

In der russischen Hauptstadt Moskau steigt die Zahl der bestätigten Infektionen rasant. Mehr als 1000 Menschen hätten sich bereits angesteckt, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin mit. «Die Situation im Zusammenhang mit der Ausbreitung hat ein neues Ausmass erreicht.» Die meisten Corona-Fälle in Russland entfallen auf die Millionenmetropole Moskau.

Je länger die Zeit in Schweden voranschreitet – auch Schweden zählt indessen gut 3500 Corona-Infizierte und über 100 Tote – desto mehr wird die freizügige Linie der Regierung in Sachen Covid-19 in Frage gestellt. Mitte Woche forderten mehrere hochrangige schwedische Wissenschaftler die Behörden in einem offenen Brief zum Kurswechsel auf. Die Regierung müsse den Kontakt zwischen den Menschen im Land kräftig einschränken und viel mehr testen, hiess es. Es sei auch eine gute Idee, etwa Schulen und Restaurants zu schliessen, bis man mehr über die Situation wisse. Kindergärten und Grundschulen bis zur neunten Klasse sind weiter offen. Das Gleiche gilt für Restaurants, die ihre Gäste seit kurzem aber nur noch am Tisch bedienen dürfen. Die Skigebiete sind ebenfalls weiter geöffnet, die Staatsgrenzen für Nicht-Europäer dicht, nicht aber für Bürger der EU und der Europäischen Freihandelszone. Und durch Stockholm fahren weiter mit Pendlern ge- oder überfüllte Busse. Man setzt auf die Vernunft der Bevölkerung. 

In der Schweiz sind im Jahr 2015 an einer diagnostizierten Grippe 250 Personen gestorben. Bis jetzt an einer diagnostizierten Corona-Erkrankung 300 Personen und wir stehen erst am Anfang der Auswirkungen. Weitere 300 Erkrankte befinden sich im kritischen Zustand. Die Hälfte der Infizierten in der Schweiz sind jünger als 52 Jahre alt, die andere Hälfte älter als 52. Das zeigt der sogenannte Medianwert. Bei Erwachsenen ab 60 Jahren sind Männer häufiger betroffen als Frauen, bei Erwachsenen unter 50 Jahren Frauen. Politiker und Wirtschaft fordern vom Bundesrat einen raschen Ausstiegsplan aus dem Corona-Lockdown. Die SVP verlangt jetzt, dass die Beschränkungen für die Wirtschaft ab dem 19. April schrittweise gelockert werden. «Ab diesem Tag sollten alle Geschäfte wie Coiffeure, Gärtnereien, Metzgereien, Elektronikartikel-Läden und Do-it-yourself, aber auch Zahnarztpraxen tröpfchenweise wieder geöffnet werden». In einem vertraulichen Lagebulletin vom Dienstag, aus dem der «SonntagsBlick» zitiert, wagte zudem Schutz & Rettung Zürich eine Prognose. Die «wahrscheinlichste Lageentwicklung» ist demnach, dass die Pandemie nicht genügend eingedämmt werden kann. Daher müssten die Massnahmen weiter verschärft und «massiv verlängert» werden – über die Sommerferien hinaus.

China warnt vor einer möglichen zweiten Infektionswelle. 693 Fälle insgesamt seien bisher auf Reisende aus dem Ausland zurückzuführen, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. Das erhöhe das Risiko einer zweiten Infektionswelle. Fast täglich vermelden die chinesischen Behörden neue «eingeschleppte» Corona-Fälle. Das befeuert das Misstrauen gegen Ausländer.

Am Wochenende wies Premierminister Netanyahu die Behörden an, eine weitere, bedeutende Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Israelis vorzubereiten. Sie soll am Sonntag, spätestens am Montag beginnen. Im Zentrum der Massnahmen steht das Bestreben, das Verlassen der Häuser durch die Einwohner noch weiter zu reduzieren und dadurch hoffentlich das Ausbreiten des Coronavirus einzudämmen. Sollte es im Trend der Zahl der Infektionserscheinungen keine drastische Veränderung geben, warnte der Regierungschef davor, dass eine vollkommene Schliessung des Landes unabdingbar sein würde. Am Samstagabend registrierte man 3619 diagnostizierte Corona-Kranke in Israel, 159 mehr als am Morgen des Tages, von denen 42 intubiert werden mussten. Die Zahl der bestätigten Coronafälle in strengreligiös-jüdisch dominierten Städten in Israel ist deutlich schneller angestiegen, als der landesweite Durchschnitt. Das geht aus internen Zahlen des israelischen Gesundheitsministeriums hervor, wie die Tageszeitung „Haaretz“ am Sonntag berichtet. Gründe für die höheren Infektionsraten im strengreligiös-jüdischen Milieu sieht die Zeitung etwa darin, dass viele ultraorthodoxe Juden keine Massenmedien konsumieren und nicht über internetfähige Mobiltelefone verfügen. Einzelne radikale jüdische Gruppierungen weigern sich laut Medienberichten, sich an die geltenden Einschränkungen zu halten. Unter anderem die für ihre extremen Positionen bekannte sogenannte „Jerusalem-Fraktion“ hielt trotz der strikten Regelungen Synagogen offen und ließ Hunderte Anhänger an religiösen Feiern wie einer Hochzeit sowie einer Rabbinerbeerdigung teilnehmen.

Die wichtigen religiösen Praktiken im Islam, das Glaubensbekenntnis, die Gebete, das Fasten, die Wallfahrt müssen in der Gemeinschaft vollzogen werden, sonst gelten sie eigentlich als nicht vollzogen. Auf ein Angebot von Online-Gebeten, die aus leeren Moscheen übertragen werden, wird bislang noch verzichtet. Die muslimischen Theologen sich uneins angesichts der Frage, ob die rituellen Gebete in dieser Online-Variante gültig sind. In Saudi Arabien, das im Allgemeinen sehr streng den Pilgerstrom auch auf gesundheitliche Gefahren hin kontrolliert, sind die Umrah-Wallfahrten nicht abgesagt, sondern nur reduziert. Saudi-Arabien hatte zuvor alle Pilgerfahrten aus dem Ausland in die Wallfahrtsorte Mekka und Medina gestoppt und die Grenzen geschlossen. Es gibt auch keine Visa mehr für die Umrah, die sogenannte kleine Pilgerfahrt. Der oberste islamische Rat in Kuwait, der sogar den Gebetsruf anpassen ließ. Die Muezzine rufen jetzt nicht mehr fünfmal am Tag: „Kommt zum Gebet“, sondern: „Betet in euren Häusern.“ mehr Informationen

Wenn die Epidemie vorüber ist – das dürfte noch zwei bis drei Monate dauern – wie wird Corona die Welt verändert haben? Gar nicht? Total? Wird jene Normalität, wie wir sie kennen, jemals zurückkehren? Der renommierte deutsche Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx: „Niemals. Die Welt, wie wir sie kennen, löst sich gerade auf.“ Humanität wird im Vordergrund stehen. Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen. Menschen, auch junge, die vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, machen plötzlich ausgiebige Spaziergänge.

Hier die Anweisungen von 1918 bei der spanischen Grippe. Nach wie vor aktuell.

Aktuelle Zahlen findet man unter www.worldometers.info/coronavirus   und  https://wuflu.live    (Achtung es ist völlig unklar was wie gezählt wird.)

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Die Verkündigung des Herrn

lateinisch Annuntiatio Domini, auch Mariä Verkündigung, ist ein Fest im Kirchenjahr und zugleich die Bezeichnung für das im Lukasevangelium geschilderte Ereignis der Verkündigung durch den Engel Gabriel, dass die Jungfrau Maria den Sohn Gottes vom Heiligen Geist empfangen und ihn gebären wird.
Das Fest am 25. März wird in vielen Konfessionen gefeiert.

Die Ankündigung wird zugleich als Moment der Empfängnis verstanden, nach dem biblischen Grundsatz: Wenn Gott spricht, geschieht, was er sagt.

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Beten mit Römer 8

Dienstag, 24. März 2020, Radio Maria Schweiz mit Corinne Rellstab und Hanspeter Obrist
Römer 8 ist ein Kernabschnitt für den christlichen Glauben. Paulus bringt unsere Hoffnung auf den Punkt. Durch Jesus empfangen alle dies wollen göttlichen Segen und nichts kann uns von Jesus trennen. Das ist uns auch in dieser herausfordernden Zeit Trost und Hoffnung.

Ablass angesichts der Corona-Krise

Der Aufruf des Papstes an Italiens Priester in Zeiten der Corona-Krise war unmissverständlich: „Mögen Sie den Mut haben, hinauszugehen zu den Erkrankten, um ihnen die Kraft des Wortes Gottes und die Eucharistie zu bringen“, sagte er zu Monatsbeginn.

Mehr als 50 Priester sind in Italien bereits an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. Viele von ihnen waren dem Appell von Franziskus gefolgt und wollten den Gläubigen in schwerer Zeit beistehen. Nicht nur Ältere sind unter den Opfern; im Bistum Parma starb jüngst ein Seelsorger mit 55 Jahren. Angesteckt hatte er sich wahrscheinlich bei einer infizierten Seniorin, die er betreute.

Inmitten all dieser Not versucht die Kirche – trotz Ausgangssperren und Ansteckungsgefahr – eng an der Seite der Menschen zu bleiben. Einer, der diesem Engagement ein Gesicht gibt, ist der 84-jährige Aquilino Apassiti. Er ist Krankenhausseelsorger in Bergamos Hospital Giovanni XXIII. In mehreren Telefoninterviews schilderte er dieser Tage die dramatische Lage: „Die Menschen sterben allein, ohne dass jemand kommen kann, um Abschied zu nehmen.“

Er habe den Zweiten Weltkrieg miterlebt; bei einem Einsatz im Amazonasgebiet habe er sich mit Lepra und Malaria auseinandersetzen müssen – „aber ich habe noch nie solch schockierende Szenen erlebt wie jetzt“, so der Kapuziner. Ablass angesichts der Corona-Krise weiterlesen

Israel im Ausnahmezustand

Israel hat das Parkhaus des Mamilla-Einkaufszentrums in Jerusalem in ein Krankenhaus umgebaut. Leicht-Corona-Kranke werden derzeit in Hotels eingeliefert.  Die restliche Bevölkerung Israels wurde zu „Hausarrest“ aufgefordert, nur das Notwendige darf in Supermärkten, wie auch bei der Post und Apotheken, noch besorgt werden. Ab 20 Uhr abends keinen öffentlichen Verkehr und am Freitag und Schabbat ganz eingestellt.

Treffen über 10 Personen sind verboten. „Überwachungstechnik“, die normalerweise von Beth Shin Geheimdienst für den Kampf gegen den Terror benutzt wird, soll nun für Zivilisten eingesetzt werden. War man zu nah an einem Infizierten, erhält man eine Meldung: „Wir bitten Sie, sich sofort zu melden und in Heim-Quarantäne zu gehen“.

Verantwortliche in Israel befürchten, dass die Lage bald ausser Kontrolle geraten könnte, da die Ultra-Orthodoxen den Ernst der Lage nicht einsehen. Es hat sich gezeigt, dass sich das Virus besonders schnell in den Stadtteilen und Gemeinden von Ultra-Orthodoxen verbreitet. Im Vorort in Telz-Stone (neben den Fernsehstudios) wurde beispielsweise fast jeder vierte Einwohner isoliert, und die Regierung hat über eine vollständige Sperrung der Gemeinde nachgedacht. Israel im Ausnahmezustand weiterlesen

Warum spricht Jesus in Gleichnissen?

Das Gleichnis vom Sämann, wie Menschen mit Gottes Wort umgehen (Matthäus 13,1-23)

Radio-Sendung vom Dienstag, 25. Februar, Leben mit der Bibel – auf Schweizerdeutsch – Schriftsprache unten.

Warum spricht Jesus in Gleichnissen? Der Zweck der Gleichnisse Jesu ist, dass der Suchende findet. 

Weshalb spricht Jesus in Gleichnissen? (ergänzte Ausführungen)

Der Zweck der Gleichnisse Jesu ist, dass der Suchende findet. Wir Menschen können uns eine Geschichte oder ein Bild besser merken. Deshalb erzählen wir uns auch Märchen und Fabeln. Sie haben den Zweck, eine Grundwahrheit zu vermitteln.

In der hebräischen Sprache denkt und spricht man in Bildern. So sollen auch die Gleichnisse ein Bild vor unseren inneren Augen entfalten. Wer sucht, der wird in diesen Bildern Antworten finden.

Spannend ist, dass ein Bild gleichzeitig auch verhüllend ist. Nicht alles sieht man klar. Im Alten Testament lesen wir, dass sich Gott verhüllt. Die Gleichnisse Jesu sind wie die Feuer- und Wolkensäule beim Auszug der Kinder Israels aus Ägypten. Den Israeliten erleuchtete sie den Weg, die Ägypter dagegen wurden durch die Wolkensäule verwirrt.

Die Verhüllung Gottes gibt uns die Freiheit, uns auf ihn einzulassen oder ihn abzulehnen. Wenn etwas verborgen ist, können wir darüber diskutieren.  Warum spricht Jesus in Gleichnissen? weiterlesen

Die Antwort auf die Gebete der Heiligen

Offenbarung 8

Das Endgericht wird immer wieder durch einen neuen Siebener-Schritt aufgeschoben. Es gibt je sieben Siegel-, Posaunen- und Zornschalengerichte. Oder sollte man besser Weckrufe sagen? Diese aufeinanderfolgenden Zyklen wollen uns aufzeigen, dass sich das Endgeschehen nicht in einer einzigen geradlinigen Entwicklung vollzieht, in dem wir nachrechnen oder etwas im Voraus bestimmen können. Es sind einzelne Etappen, Ereignisketten, die jede in ihrer Art endzeitlichen Charakter trägt und doch die Möglichkeit einer weiteren und neuen Entwicklung nicht ausschließt. Vieles bleibt offen, so wie auch die Reaktion der Bewohner von Ninive auf die Botschaft von Jona eine Verzögerung des Gerichtes auslöste.

Was die Menschheit erlebt, ist die Antwort auf die Gebete der Heiligen: Wie lange zögerst du noch, Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, Gericht zu halten und unser Blut an den Bewohnern der Erde zu rächen?“ (Offenbarung 6,10). Der Vollzug wird durch das Lamm ausgelöst. Hinter den Ereignissen steht Gottes Rettungswille. Hier erlebt Johannes, was er sich in jungen Jahren wünschte: dass Gott mit Macht eingreift und Feuer vom Himmel fällt (Lukas 9,54).

Vom Ton der Posaune reden die Propheten, wenn sie vom kommenden Tag des Herrn verkünden. Mit der Posaune wird ein neuer Abschnitt angekündigt. Das Blasen von Posaunen wird in der Bibel zum ersten Mal bei der Gesetzgebung erwähnt (2.Mose 19,16). Die Antwort auf die Gebete der Heiligen weiterlesen

Die Nacht der Himmelfahrt Mohammeds

27. Tag vom Monat Radschab: 2020: 22. März (Beginnt am Vorabend)

In der vorangehenden Nacht erinnern sich Muslime an die nächtliche Himmelfahrt Mohammeds. In Sure 17,1 steht: „Gepriesen sei der, der mit seinem Diener bei Nacht von der heiligen Kultstätte nach der fernen Kultstätte, deren Umgebung wir gesegnet haben, reiste, um ihn etwas von unseren Zeichen sehen zu lassen!“

Die Nachtreise des Propheten
Die islamischen Gelehrten sind sich darüber einig, dass die Nachtreise des Propheten Die Nacht der Himmelfahrt Mohammeds weiterlesen

Visionärer Glaube in Katastrophen

Im Römischen Reich wütete 165-180 n.Chr. die «Antoninische Pest». Vermutlich handelte es sich bei der Seuche nicht um die Pest im medizinischen Sinne, sondern um einen besonders virulenten Stamm entweder der Pocken oder der Masern. Pocken waren damals in Europa neu und in 15 Jahren starb ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung. Der Historiker Cassius Dio berichtet von 2000 Toten täglich in Rom, jeder vierte Erkrankte sei verstorben. Siebzig Jahre später, 251 n.Chr., machte eine neue Seuche die Runde, möglicherweise die Masern. Wie reagierte die winzige Kirche auf diese Katastrophen? Rodney Stark ist überzeugt, diese Epidemien haben zur Ausbreitung des Christentums beigetragen.

Die Philosophien boten weder Sinn noch Trost; das Christentum konnte viel besser erklären, warum diese schrecklichen Zeiten über die Menschheit hereingebrochen waren, und es gab Hoffnung für die Zukunft. Der Glaube der Christen gab dem Leben einen Sinn, auch mitten in Todesgefahr. Die Christen kümmert sich umeinander und sie waren eng miteinander verbunden. Deshalb kamen sie in Katastrophen besser zurecht. Visionärer Glaube in Katastrophen weiterlesen

Beten mit der Bibel, Psalm 25

Wir alle sind betroffen über die neue Krankheit. Unser Alltag und die ganze Welt haben sich einschneidend verändert.

Was können wir jetzt tun? 

David schreibt in Psalm 25,15: „Meine Augen schauen stets auf den HERRN; denn er befreit meine Füße aus dem Netz.“

Gebet hilft uns, vernünftige Entscheide zu fällen. Wir legen unser Schicksal in Gottes Hände. Wir wissen, dass Gott auch heute noch Wunder tut. Durch Gottes Geist empfangen wir einen inneren Frieden, auch in stürmischen Zeiten.

Wir beten für Kranke, medizinisches Personal, sowie Verantwortliche in Politik und Gesellschaft.  Beten mit der Bibel, Psalm 25 weiterlesen

Das Passahfest verkündet Gottes Heil

Sendung Spiritualität mit Hanspeter Obrist und Anatoli Uschomirski Radio Maria Schweiz, Montag 16. März

Das Passahfest hat mit unserem Karfreitag und Ostern zu tun. Der Zusammenhang dieser Feste ist sehr spannend. Pessach ist das Fest der Befreiung aus der Sklaverei. Passah / Pessach bedeutet, dass das Gericht Gottes an den Israeliten in Ägypten vorüberzog. Anatoli Uschomirski, messianischer Jude, erklärt die interessanten Zusammenhänge von Pessach und Ostern.
Andere Sendungen:

Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen

Beginn mit Sonnenuntergang am 9. März und Ende mit Anbruch der Nacht am 10.  März 2020

Im Zuge der aufblühenden neuen Formen des Antisemitismus fragen wir uns immer wieder: Wird das irgendwann einmal ein Ende haben?

Die Bibel spricht von einer Zeit, in der die Verfolgung vom jüdischen Volk ein Ende haben wird und jeder in Ruhe wohnen wird (Hosea 2,20: Ich will einen Bund schließen und will Bogen, Schwert und Rüstung im Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen).

Seit über 3500 Jahren steht Israel immer wieder unter Druck. Bis heute hat es noch keine Zeit gegeben, in der die Schwerter zu Pflugscharen wurden, wie es in Micha 4,3 verheißen ist: „Sie werden Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen weiterlesen

Der andere Fokus

Matthäus 5,1-16 

In der Bergpredigt bringt Jesus zum Ausdruck, was er unter dem Reich Gottes versteht, welches er in ganz Galiläa predigt (Matthäus 4,18). Er fordert die Zuhörer zu einem umgekehrten Denken auf.

Nach jüdischem Brauch eröffnet Jesus seine Rede mit einem Segensspruch: „Gesegnet sind, die arm sind vor Gott, die Trauernden, die Sanftmütigen, die nach Gerechtigkeit hungern, die Barmherzigen, die rein sind im Herzen, die Friedensstifter und Verfolgten.

Erfolgreich in dieser Welt scheinen aber eher die Besserwisser, die Glückskinder, die Dominanten, die Egoisten, die am Prinzip orientierten Menschen, die Listigen, die Kämpfer und die Tyrannen zu sein – also eher die Menschen, die das Gegenteil von dem sind, was Jesus beschreibt.

Jesus preist die Menschen glücklich, die wissen, dass sie Gott brauchen und es aushalten, Gott zu vertrauen, auch wenn die unmittelbare Erfüllung ihrer Gebete noch aussteht. Die Menschen, die auf Hilfe warten, sollen im Reich Gottes im Fokus stehen. Der andere Fokus weiterlesen

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