Raketen-Angriff auf Israel aus Gaza

(Updates werden folgen)  Nördlich von Tel Aviv hat eine Rakete ein Wohnhaus getroffen. Trotz des großen Ausmaßes des Schadens spricht man in Israel von einem Wunder, das durch den Raketeneinschlag sieben Menschen “nur” leicht bis mittelschwer verletzt wurden. Hamas behauptet, dass die Rakete, die heute morgen in Richtung Sharon Tal abgeschosßen wurde, ein „menschlicher Fehler“ war.

Eine mittelschwer verletzte Person und sechs Leichtverletzte sowie einige Schock-Geschädigte. So lautet die erste Bilanz des Niedergangs einer Fajr-Rakete aus dem Gazastreifen am frühen Montagmorgen 25.3.19 kurz nach 5 Uhr Lokalzeit in der Ortschaft Mishmeret unweit von Kfar Saba. Raketen-Angriff auf Israel aus Gaza weiterlesen

Durch Leiden verbreitet sich die gute Nachricht

Nicht durch Planung und Strategie, sondern aufgrund einer Verfolgung breitet sich die Gemeinde aus (Apostelgeschichte 8,1-25).

Philippus ist einer der sieben Diakone (Apostelgeschichte 6,5), die aus Jerusalem vertrieben werden. Statt zu resignieren und an Gottes Liebe zu zweifeln, nehmen die Vertriebenen ihre Verfolgung als Chance zur Verkündigung wahr. Dort, wo sie gerade sind, leben und verkünden sie ihren Glauben. Durch Leiden verbreitet sich die gute Nachricht weiterlesen

Demonstrationen gegen Hamas

Viele sehen in den palästinensischen Protesten gegen die Hamas bereits Vorboten eines „Arabischen Frühlings“ im Gaza-Streifen. Doch dieser Frühling könnte auch in einen tiefen Winter umschlagen.

Wir wollen leben (arabisch bidna naish) nennt sich die Jugendbewegung, die hinter den Demonstrationen in Gaza steht und von weiten Teilen der Bevölkerung und Fraktionen der PLO unterstützt wird. Was für ein kraftvolles Motto, was für ein fundamentaler Gegensatz zum „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod“ der Jihadisten.  Demonstrationen gegen Hamas weiterlesen

Expertenantwort auf die UN-Untersuchung zu Gaza

Oberst Richard Kemp über die Untersuchung der UN-Gaza-Proteste

„Ich war dreißig Jahre lang in der britischen Armee. In dieser Zeit habe ich oft und an verschiedenen Orten britische Truppen in Einsätzen gegen gewalttätige Demonstranten und Randalierer kommandiert. In jedem einzelnen Fall befanden sich unter den Randalierern auch bewaffnete Terroristen, die die Gewalt organisiert und dazu verwendet haben, um Sicherheitskräfte anzugreifen. (…)

In all den Beobachtungen, die ich über die Vorgangsweise der IDF gemacht habe, habe ich mich an meiner persönlichen Erfahrung und meinem Wissen über derartige Situationen orientiert, um herauszufinden, was die IDF hätten anders machen können. Um ganz ehrlich zu sein: Obwohl ich so etwas sehr oft erlebt habe, kann ich nicht einen einzigen Punkt vorbringen, wie die IDF hätten anders vorgehen und trotzdem ihre Ziele erreichen können.

Trotzdem erzählen andere Leute – britische Armeeoffiziere, amerikanische Offiziere, Offiziere verschiedener anderer Länder ebenso wie Politiker, Medien, Menschen, die sogenannte Menschenrechtsgruppen vertreten, NGOs usw. –, mir persönlich und auch der Welt, dass Israel sich anderes hätte verhalten sollen. Aber keiner von ihnen, nicht ein einziger von ihnen, hat mir sagen können, wie Israel mit der Situation effektiv, aber anders umgehen hätte sollen. Ich warte immer noch darauf. (…)
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Briefe aus dem Himmel

Jesus schickt durch Johannes Briefe an die sieben Gemeinden in Kleinasien. Es ist interessant, dass Jesus nicht einfach die „Gemeinden von Kleinasien“ anspricht, sondern für die unterschiedlichen Orte andere Schwerpunkte erwähnt, die aber gleichzeitig für alle – und damit auch für uns – gelten.

Neben lobenden Worten legt Jesus auch den Finger auf die wunden Punkte. In den ersten Jahrzenten gibt es keine Zugehörigkeit zu Christus, die nicht zu folgeschweren Konsequenzen im Leben der einzelnen Gläubigen geführt hätte. Sie waren für die Gesellschaft um sie herum wie Menschen von einem anderen Planeten mit einem den allgemeinen Denk- und Verhaltensweisen ganz und gar entgegengesetzten Lebenskonzept. Jesus gibt seinen Nachfolgern immer Zusagen und Verheißungen mit auf den Weg. Der Brief geht jeweils an den Engel der Gemeinden (Offenbarung 2,1; 2,8; 2,12; 2,18). Das Wort „Engel“ bedeutet „Bote“. Hier ist damit die Person gemeint, die Gottes Botschaft an die Gemeinde weitergibt. Briefe aus dem Himmel weiterlesen

Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen

Beginn mit Sonnenuntergang am Mittwoch 20. März und Ende mit Anbruch der Nacht am Donnerstag 21.  März 2019

Purim Obrist-impulse Im Zuge der aufblühenden neuen Formen des Antisemitismus fragen wir uns immer wieder: Wird das irgendwann einmal ein Ende haben?

Die Bibel spricht von einer Zeit, in der die Verfolgung vom jüdischen Volk ein Ende haben wird und jeder in Ruhe wohnen wird (Hosea 2,20: Ich will einen Bund schließen und will Bogen, Schwert und Rüstung im Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen).

Seit über 3500 Jahren steht Israel immer wieder unter Druck. Bis heute hat es noch keine Zeit gegeben, in der die Schwerter zu Pflugscharen wurden, wie es in Micha 4,3 verheißen ist: „Sie werden Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen weiterlesen

Änderung des Status Quo vom Tempelberg

Das Amtsgericht von Jerusalem hat den Staat angewiesen, den Bab el-Rahma-Komplex (Goldenes Tor) unverzüglich zu schließen. Vor einem Monat hatte der Waqf, die islamische Behörde, die den Tempelberg beaufsichtigt, beschlossen, den Komplex wieder zu öffnen und in eine weitere Moschee zu verwandeln, die fünfte auf der heiligsten Stätte des Judentums.

Bis 1967 gab es nur eine aktive Moschee, Al-Aqsa, auf dem Tempelberg. In den 70er Jahren begannen die regelmäßigen Freitagsgebete im Felsendom, bis dahin nur ein heiliger Schrein. 1996 wurden die unterirdischen Ställe Salomos an der südwestlichen Ecke des Tempelbergs in eine dritte Moschee umgewandelt, Al Marwani. Die vierte wurde auch in den späten 1990ern direkt unter der Al-Aqsa-Moschee erbaut, wo sich das Huldah-Tor befindet. Und jetzt die fünfte, Bab el Rahma, die in einem vor 16 Jahren durch Gerichtsbeschluss geschlossenen Gebäude errichtet werdem soll, nachdem es zu einem Zentrum der Hamas geworden war.

Dieser jüngste Versuch, eine weitere Moschee zu errichten, ist eine Antwort der Jordanier und Palästinenser auf die Behauptungen, Israel würde versuchen, den Status Quo auf dem Tempelberg zu ändern, der seit 1994 Bestandteil des Friedensvertrages zwischen Israel und Jordanien ist. Änderung des Status Quo vom Tempelberg weiterlesen

Terror im Gebiet um Ariel

Ein Terrorist tötet einen Israeli und verletzt weitere Menschen am Sonntag 17.3.19.

Zunächst stach er auf einen israelischen Soldaten mit einem Messer ein, entriss ihm seine Waffe und schoss damit auf sich am Ort befindliche Zivilisten. Danach fuhr er weiter bis zur nächsten Kreuzung, wo er das Feuer auf eine Haltestelle eröffnete.

Der Leiter der Jeshiva „Oz ve Emuna“ in Süden Tel Avivs, Rabbiner Achiad Ettinger, ist am Montag früh seinen schweren Verletzungen erlegen. Er ist 47 Jahre alt geworden und hinterlässt seine Frau und 12 Kinder. Terror im Gebiet um Ariel weiterlesen

Mord und Todschlag – Warum?

Der Attentäter im neuseeländischen Christchurch, der in Australien geborene Brenton Tarrant (28), hat offenbar bereits seit zwei Jahren einen Anschlag dieser Art geplant. Dies hat er dem „Bournemouth Echo“ zufolge in einem ersten Verhör ausgesagt. Die Moscheen in Christchurch habe er vor etwa drei Monaten als Ziele auserkoren. Über eine Bodycam streamte der Mann die Tat auch auf Facebook.

In dem 74-seitigen PDF-Dokument mit dem Titel „The Great Replacement“ erklärte Tarrant, sich trotz seiner dortigen Geburt nicht als Australier zu identifizieren, sondern stolzer Europäer zu sein. Nachdem er zuvor Kommunist, Anarchist und Libertärer gewesen wäre, beschrieb sich Tarrant in seinem Manifest als „ethnonationalistischer Ökofaschist“. Er glaube an eine „ethnische Autonomie für alle Völker mit einem Fokus auf den Erhalt der Natur und der natürlichen Ordnung“.

Er sei nicht „islamophob“ in dem Sinne, dass er Angst vor dem Islam als solchem hätte. Allerdings erachtete er seine Gewalt gegen Muslime aus ökologisch bedingten, antinatalistischen Erwägungen für gerechtfertigt, da diese „Invasoren“ mit hoher Geburtenrate wären.

In seinem Manifest heißt es: „Die Umwelt wird durch die Überbevölkerung zerstört. Wir Europäer sind eine der Gruppen, die die Welt nicht überbevölkern. Die Invasoren überbevölkern die Welt. Indem man die Invasoren tötet, die Überbevölkerung tötet, rettet man die Umwelt.“  Mord und Todschlag – Warum? weiterlesen

Harmonie in Unterschiedlichkeit

Jesus ist sechs Tage vor seinem Tod bei Marta, Maria und Lazarus zum Essen eingeladen. Auf einmal steht Maria auf, holt ein exklusives Duftöl und salbt damit die Füße von Jesus (Johannes 12,1-11).

In der Bibel werden Könige, Priester und Propheten gesalbt. Jesus vereint alle drei Funktionen in sich: Kurze Zeit, nachdem er gesalbt wurde, Harmonie in Unterschiedlichkeit weiterlesen

Tag des Judentums

17. März 2019 (Zweiter Fastensonntag)

Die katholische Kirche in der Schweiz führte 2011 den Tag des Judentums ein, der alle Christen und Christinnen zur Begegnung mit der jüdischen Mutterreligion einlädt.

Die Konzilserklärung Nostra Aetate brachte 1965 die Wende im Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum.

Es war die Entdeckung der jüdischen Wurzeln des Christentums und des gemeinsamen geistlichen Erbes. Die Kirche bekannte sich zur jüdischen Abstammung von Jesus, Maria, den Jüngern und ersten Aposteln. Sie verurteilte Rassismus und Antisemitismus und rief zum brüderlichen Gespräch auf.

Nach Jahrhunderten der Entfremdung und der Feindschaft entfaltete sich ein Klima des Vertrauens und des gegenseitigen Respekts.
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Verschärfte Reisehinweise für die Türkei

Die deutsche Bundesregierung reagiert auf den Entzug von Akkreditierungen deutscher Journalisten in der Türkei mit einer Verschärfung der Reisehinweise. Bereits das „Liken“ von kritischen Beiträgen in den Sozialen Medien könnte Folgen haben.

Das Auswärtige Amt hat am Samstag 9.3.19 die Reisehinweise für die Türkei verschärft und vor Verhaftungen gewarnt. „Äußerungen, die nach deutschem Rechtsverständnis von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, können in der Türkei zu berufsbeschränkenden Maßnahmen und Strafverfahren führen“, wird gewarnt.

Es wird aber auch weiterhin betont, dass die Türkei ein beliebtes Reiseziel sei, „das Touristen grundsätzlich herzlich und offen empfängt“.

In den letzten beiden Jahren seien vermehrt auch deutsche Staatsangehörige willkürlich inhaftiert worden. Hintergrund sei teilweise der Verdacht auf Kontakte Verschärfte Reisehinweise für die Türkei weiterlesen

Juden, Christen und Muslime

Juden, Christen und Muslime – drei Wege und ihr Ziel              

Donnerstag, 14. März, 9.00 – 10.30 Uhr

Kirchgemeindehaus Im Berg 2, 8332 Russikon

Ökumenische Frauengruppe                           Ufbruch-Durchbruch

Hanspeter Obrist hat durch die Arbeit und Reisen im Nahen Osten einen intensiven Einblick in das Denken der drei Religionen erhalten und dabei spannende Entdeckungen gemacht.

Nach einer handwerklichen, theologischen und didaktischen Ausbildung arbeitete er während 10 Jahren in einem Hilfswerk für den Nahen Osten. Heute ist er Erwachsenenbildner in transkultureller Kommunikation.

Bekannt wurden er und seine Frau durch ihre Reise zu Fuss von Basel nach Jerusalem.

Während dem Referat werden Ihre Kinder liebevoll betreut.

Das Team von der ökumenischen Frauengruppe lädt alle herzlich zu dieser öffentlichen Veranstaltung ein.

Asia Bibi

Update 13.3.19: dailymail.co.uk schreibt am 10. März 2019:  Die Familie befürchtet, dass das Risiko, dass Asia Bibi angegriffen wird, steigt, je länger sie sich in Pakistan aufhält. „Im Moment hat sie Sicherheit, aber sie könnte jederzeit und jederzeit mit Problemen konfrontiert werden, und dies kann sehr schnell geschehen“, sagte ihre jüngste Tochter Eisham Ashiq (18).

Als sie am Sonntag aus einem geheimen Ort in Kanada exklusiv mit The Mail sprach, sagte sie: „Ich vermisse sie so sehr, ich denke ständig an sie und ich spreche mit ihr am Telefon. Ich sage zu ihr: „Glaube an Gott, denn wenn Gott dich aus dem Gefängnis befreien kann, kann Gott dich von dort, wo du jetzt bist, befreien. Er wird dich rausbringen.“  Asia Bibi weiterlesen

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