Schnee im Nahen Osten 2022

„Schnee in Jerusalem“ ist ein Feiertag. Der Schulunterricht wurde für heute abgesagt. Die Kinder sollen sich im Schnee vergnügen.

Schneefall im Nahen Osten am 26. Januar 2022.

Schneefälle trafen eine Reihe von Ländern im Nahen Osten, darunter Israel, Jordanien, Libanon und Syrien. Das kalte Wetter ist eine Fortsetzung des Sturms Elpis, der Anfang der Woche Schnee nach Griechenland und in die Türkei brachte. In einigen Gebieten wurde zum ersten Mal seit 30 Jahren Schnee gemeldet, als die Temperaturen sanken. Schnee im Nahen Osten 2022 weiterlesen

Internationaler Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Am 1. November 2005 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 60/7 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Die Greuel des Zweiten Weltkriegs haben die Gründung der Vereinten Nationen ausgelöst.

Die Achtung der Menschenrechte für alle – ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion – ist einer der fundamentalen Aufträge ihrer Charta.

Bei der Einweihung des Internationaler Holocaust-Gedenktag weiterlesen

Der Messias – ein Königpriester wie Melchisedek

David schreibt in Psalm 110,1 und 4 über den Messias: „1 Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße! … Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!»

Melchisedek bedeutet: „Mein König der Gerechtigkeit von Frieden“. Er ist ein Bild für den versöhnenden Dienst von Jesus, der zur Rechten Gottes ist (Markus 16,19 / Lukas 22,69).  Der Messias – ein Königpriester wie Melchisedek weiterlesen

Heiße Luft um Ratzinger-Papst

Historiker, Bestseller-Autor und Vatikan-Kommentator Michael Heseman schreibt:

In der ganzen Kardinal Ratzinger betreffenden Passage des Münchner Berichtes, auf 72 Seiten, geht es, zumindest was sein Bistum und seine Amtszeit betrifft, um keinen einzigen Fall eines sexuellen Missbrauchs. Es gab kein einziges Opfer eines solchen, weder Junge noch Mädchen, Mann oder Frau, weder minderjährig noch volljährig. Ihm daher mangelnden Opferschutz vorzuwerfen ist geradezu absurd. Heiße Luft um Ratzinger-Papst weiterlesen

Die Zukunft der Kirche

Zwei wichtige Neuerscheinungen auf dem französischen Buchmarkt widmen sich dem Phänomen einer möglichen Zukunftsträchtigkeit der katholischen Kirche in den kommenden Jahrzehnten. Während Guillaume Cuchet bang die Frage stellt „Hat der Katholizismus noch eine Zukunft in Frankreich?“ („Le Catholicisme a-t-il encore de l’avenir en France?“, E´ ditions du Seuil, 2021), verkündet Chantal Delsol schon lakonisch „Das Ende der Christenheit“ („La fin de la Chre´ tiente´ “, E´ ditions du Cerf, 2021). Die Zukunft der Kirche weiterlesen

Botschaft der Toleranz

Das Réseau évangélique suisse (RES), der französischsprachige Zweig der Schweizerischen Evangelischen Allianz, bestätigt in einer Pressemitteilung, dass das im Februar 2019 im Kanton Genf verabschiedete Gesetz über die Laizität des Staates vom Bundesgericht als «teilweise gegen die Religionsfreiheit verstossend» beurteilt wurde.

Das Verfassungsgericht des Kantons Genf hatte bereits im November 2019 das Verbot für gewählte Vertreter des Grossen Rates und der Gemeinderäte, religiöse Zeichen zu tragen, aufgehoben. Botschaft der Toleranz weiterlesen

Corona 2022

Aktuelle Zahlen findet man unter www.worldometers.info/coronavirus   und Fallzahlen in der Schweiz , weltweite Vergleich

27.2.22

Nach einem Gerichtsurteil lockert Baden-Württemberg die Maßnahmen. Nun reicht wieder ein negativer Test auf das Coronavirus. Bis vor Kurzem galt in Geschäften, die nicht den täglichen Bedarf decken, die 2G-Regel. Weiterhin gilt eine Maskenpflicht. Dabei muss ein Mund-Nasen-Schutz des Standards FFP2, KN95 oder N95 getragen werden, Stoff- oder OP-Masken reichen nicht. Die Landesregierung argumentiert, dass diese Maskentypen einen besseren Schutz bieten. Baden-Württemberg ist vom Verwaltungsgericht in Mannheim zu den Lockerungen gezwungen worden. Vorschriften, die unabhängig von den Hospitalisierungen sind, stünde nicht im Einklang mit dem Bundesgesetz und seien deshalb voraussichtlich rechtswidrig. Die Regierung kehrt wegen des Urteils wieder zum Stufenplan zurück. Sollten die Hospitalisierungen aber wieder zunehmen, könnte eine Rückkehr zu 2G und 2G+ stattfinden. In der Gastronomie von Baden-Württemberg wurde ebenfalls gelockert: von 2G+ zu 2G. Geimpfte und Genesene brauchen nun keinen Test mehr, Personen, die nur getestet sind, dürfen nur im Freien bedient werden.

Im Dezember 2020 infizierte sich eine junge Britin mit dem Coronavirus. Auch 13 Monate nach der Infektion leidet die Elfjährige an den schwerwiegenden Folgen. Die Elfjährige hat zusammen mit ihren Eltern beschlossen, ihre Geschichte laufend auf den sozialen Medien zu teilen. «Mein Leben hat sich drastisch verändert, also begleiten Sie mich auf meiner Reise», so Tillie auf Instagram. Nach 6 Monaten mit den Langzeitfolgen des Coronavirus postet die Britin ein Bild, worauf sie ihre Symptome aufzählt. Sie leidet an Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Geschwüren, trockenen Lippen, Gewichtsverlust, Augenschmerzen, ständiger Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall und einem schlechten Kreislauf. Zudem benötigt sie einen Schlauch, welcher ihr die nötige Nahrung in den Magen pumpt. Noch heute muss sie diesen tragen, um genügend Ernährung aufzunehmen – jedoch verliert Tillie nach wie vor Gewicht.

Offizielle Statistiken belegen: Covid-19 tötet. Inzwischen sind mindestens 5,5 Millionen an den Folgen ihrer Coronainfektion gestorben, heißt es. Und sogar das dürfte eine erhebliche Unterschätzung sein. Einer der bekanntesten Versuche, eine globale Schätzung zu modellieren, stammt vom Londoner Magazin The Economist: Dieses geht davon aus, dass Covid-19 zwischen 12 und 22 Millionen zusätzliche Todesfälle verursacht hat – das ist das Zwei- bis Vierfache der bisherigen offiziellen Angaben.

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Hindu-Mönch Aufruf zum Völkermord

Yati Narsinghanand Giri und andere religiöse Führer forderten laut einer Polizeibeschwerde die Hindus auf, sich für einen „Völkermord“ an Muslimen zu bewaffnen.

Hinduistische Mönche und andere Unterstützer, einschließlich Giri, legten einen Eid ab, in dem sie zur Tötung derjenigen aufriefen, die als Feinde der hinduistischen Religion angesehen werden. Hindu-Mönch Aufruf zum Völkermord weiterlesen

In Europa geborene Muslime sind selbstbewusster

In Dänemark aufgewachsene Muslime haben einen größeren Wunsch nach religiösen Sonderregelungen für Muslime, wie neue Forschungsergebnisse zeigen.

„Es ist entmutigend“, schreibt Pia Kjærsgaard in Kristeligt Dagblad über die neue Staatsbürgerschaftsumfrage des Ministeriums für Einwanderung und Integration, die die Einstellung von Einwanderern „und Nachkommen“ zu religiösen Sonderregelungen untersucht hat.

„Mir läuft es ganz kalt den Rücken herunter, wenn ich zum Beispiel lese, dass 79 Prozent der muslimischen Frauen bzw. 69 Prozent der Männer, die in Dänemark aufgewachsen sind, glauben, dass öffentliche Institutionen religiöse Essregeln respektieren müssen“, schreibt Pia Kjærsgaard.

„Die westliche Sichtweise von Religion und Kultur basiert auf einer naiven Vorstellung, dass Religion, weil sie uns nicht mehr viel bedeutet, auch anderen nicht viel bedeutet“, schreibt sie weiter. In Europa geborene Muslime sind selbstbewusster weiterlesen

Rabbi Kolumnist in saudischer Zeitung

Die saudische Zeitung Arab News hat Rabbiner Mark Schneier zum regelmäßigen Kolumnisten ernannt. „Das ist ein weiterer Ausdruck des Wandels, den der Nahe Osten in Bezug auf die Juden und Israel durchmacht.“
Arab News ist die führende englischsprachige Zeitung, die in Saudi-Arabien und am Persischen Golf erscheint.
Rabbi Mark Schneier ist ein bekannter amerikanischer Rabbiner, der die Foundation for Jewish-Muslim Interfaith gegründet hat und leitet. Er ist Rabbiner der Hampton-Synagoge in New York. Er dient als Berater des Königs von Bahrain und besucht häufig die Golfstaaten.  mehr Informationen

Die iranische Propaganda hetzt erneut gegen das saudische Königshaus

Ein hochrangiger iranischer General erklärte vergangene Woche, das saudische Königshaus bestehe in Wahrheit aus jenen Juden, die einst Widerstand gegen den Propheten Mohammed geleistet hätten. Die iranische Propaganda hetzt erneut gegen das saudische Königshaus weiterlesen

Fiasko Afghanistan

22.1.22

Mindestens sieben Menschen sind bei einer Explosion in der westafghanischen Provinz Herat ums Leben gekommen. Weitere neun Menschen seien bei dem Vorfall in der gleichnamigen Stadt verletzt worden, sagte der Leiter eines regionalen Krankenhauses am Samstag (22. 1.) der Deutschen Presse-Agentur. Bei den meisten Verletzten handele es sich um Frauen. Ein Sprecher der Provinzpolizei teilte mit, die Explosion sei durch eine an einem Kleinbus angebrachte Bombe ausgelöst worden. Ein Team sei für weitere Untersuchungen vor Ort. Bislang hat sich keine Gruppierung zu dem Vorfall bekannt.

Die Religionspolizei der Taliban hat damit gedroht, Mitarbeiterinnen von Nichtregierungsorganisationen in einer ländlichen Provinz Afghanistans zu erschießen, wenn diese keine Burka tragen. Die Taliban kündigten demnach unangemeldete Kontrollbesuche in den Büros an und verlangte zudem, dass die Frauen von einem männlichen Vormund zur Arbeit begleitet werden. In einer schriftlichen Mitteilung an die NGOs wurden die Frauen ebenfalls aufgefordert, vollverschleiert zur Arbeit zu kommen; mit dem Tod wurde ihnen aber darin nicht gedroht.

In ihrem verzweifelten Bestreben nach internationaler Anerkennung, um eingefrorene Vermögenswerte freizusetzen, haben die Taliban weitgehend darauf verzichtet, ihre Innenpolitik zu veröffentlichen, die im Ausland Empörung hervorrufen würde.

Am Freitag organisierten die Taliban in der Hauptstadt eine Demonstration mit rund 300 Männern, die „Wir wollen die Scharia“ skandierten.

Anfang dieses Monats wurden in Cafés und Geschäften in Kabul Plakate angebracht, auf denen afghanische Frauen aufgefordert wurden, sich zu bedecken, mit einem Bild der Burka.

Mehrere Aktivisten sagten der AFP, sie seien diese Woche in der Hauptstadt untergetaucht, nachdem eine Reihe von Razzien zur Festnahme von drei Frauen geführt hatte.

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Beten für die buddhistische Welt

Vom 2. bis zum 17. Februar beten Christen in aller Welt für Menschen im Buddhismus. Für die Aktion gibt es auch dieses Jahr einen Gebetsleitfaden.

Auf der Welt leben schätzungsweise 360 Millionen Buddhisten – ein Großteil von ihnen in Süd- und Ostasien. Anlass ist das buddhistische Neujahr in Tibet Anfang Februar.

Interessierte können den ausführlichen Gebetsleitfaden mit Informationen über den Buddhismus und Gebetsanliegen bei der DMG online abrufen.

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In Marokko wachsen die christlichen Kirchen

Im muslimisch geprägten Marokko füllen sich die christlichen Kirchen. Wie ein Beitrag des Deutschlandfunk zeigt, sind dafür die Christen aus den übrigen Teilen Afrikas verantwortlich.

„Eine Sonntagsmesse mit bis zu 500 Gläubigen ist nicht mehr außergewöhnlich. In Casablanca waren es vor der Pandemie sogar bis zu 800 Gottesdienstbesucher“, sagt Cristóbal Kardinal López Romero. In Marokko wachsen die christlichen Kirchen weiterlesen

Weltverfolgungsindex 2022

Der Weltverfolgungsindex, der das Ausmass der Verfolgung und Diskriminierung von Christen weltweit auflistet, enthüllt, dass mehr als 360 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens unter schwerer Verfolgung leiden, was einem Anstieg von 20 Millionen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Zahl entspricht einem von sieben Christen auf der Welt.
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