Archiv der Kategorie: 4 Israel – Naher Osten

Deutschland im falschen Film mit dem Iran

Nach dem Besuch von Heiko Maas im Iran veröffentlicht die ultra-konservative iranische Zeitung „Dschavan“ bildet auf ihrer Titelseite eine Karikatur von Maas ab, der den Hitlergruß zeigt.

Wird in Berlin der iranische Botschafter einbestellt?

Nein, man macht weiter wie bisher und unterläuft die Sanktionen und belohnt den Iran für seinen Hass auf den Westen noch großzügig mit eigenem Zahlungsverkehr zur EU und verdirbt es sich weiter mit den USA.

Außenminister  Mohammed Sarif (59) lobte vor der Presse die „ernsthaften, deutlichen Gespräche“ mit Maas und die „gemeinsamen Ziele“.

Der Bild-Reporter fragte an der Pressekonferenz: „Akzeptieren Sie das Existenz-Recht Israels?“

Sarif antwortet: „Das Problem ist die aggressive Politik Israels und der USA. Deutschland im falschen Film mit dem Iran weiterlesen

Jerusalem-Gedenktag

2019: abends Samstag 1. bis abends Sonntag 2. Juni
Der Jerusalemtag ist ein Gedenktag an die Wiedervereinigung Jerusalems 1967 nach neunzehnjähriger Teilung der Stadt. Er findet nach dem jüdischen Kalender jeweils am 28. Ijjar statt.

Der Ost-Teil Jerusalems war von 1948 bis 1967 von Jordanien besetzt. Im Sechstagekrieg wurde er von Israel erobert. Das führte zur Wiedervereinigung von Jerusalem und zur israelischen Souveränität über die Altstadt mit der Klagemauer. Auf dem Tempelberg hat bis heute die jordanische WAQF-Behörde das Sagen. Jerusalem-Gedenktag weiterlesen

Al-Quds-Tag – Aufruf zur Vertreibung und Vernichtung der Juden

2019: Freitag 31. Mai / Die Demos und Gegendemos sind in Berlin am Samstag.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte, der Al-Quds-Marsch sei eine der „widerlichsten Versammlungen, die es in Berlin gibt“.  Dieses Jahr gelten harte Auflagen. Es sei verboten, Fahnen und Banner zu verbrennen, zu Gewalt aufzurufen und Parolen zu skandieren, die ehrverletzend seien. Es sei auch nicht erlaubt, für die Hisbollah oder ihr nahe stehende Organisationen zu werben.

Lala Süsskind vom Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus sagte: „Der Al Quds-Tag ist ein Tag der antisemitischen Hetze mitten in Berlin. Und das unter den Augen der Berliner Polizei.“

Benjamin Steinitz von der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) sagte: „Jedes Jahr wird ein Poster präsentiert, auf welchem Chamenei, der Anführer der Hisbollah, Hassan Nasrallah, sowie der Kommandant der iranischen Quds-Einheiten Kassim Soleimani abgebildet sind. Die Porträts sind mit dem arabischen Schriftzug „Hisbollah – Das sind die Sieger“ versehen.“

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat die Bundesbürger aufgerufen, ihre Solidarität mit Israel zum Ausdruck zu bringen. Damit setze man ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit Juden und trete ein für die uneingeschränkte Religionsfreiheit und gesellschaftliche Vielfalt: „Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger in Berlin und überall in Deutschland auf, am kommenden Samstag, wenn in Berlin beim „Al-Quds-Tag“ wieder in unerträglicher Weise gegen Israel und gegen Juden gehetzt wird, Kippa zu tragen.“ mehr Informationen

Die Gegen-Demonstration findet am Samstag, 15.00 Uhr, am George-Grosz-Platz in Berlin-Charlottenburg statt.

Der al-Quds-Tag, nach dem arabischen Namen für Jerusalem, al-Quds, ist in der Islamischen Republik Iran ein gesetzlicher Feiertag. Er wird alljährlich zu staatlich organisierten Massendemonstrationen gegen Israel genutzt, bei denen die „Befreiung Jerusalems von den zionistischen Besatzern“ gefordert wird. Auch weitergehende Vernichtungsdrohungen gegen Israel werden regelmäßig ausgesprochen.

Der al-Quds-Tag geht auf den Aufruf Al-Quds-Tag – Aufruf zur Vertreibung und Vernichtung der Juden weiterlesen

Jerusalem im Wandel der Zeit

Jerusalem ist die Hauptstadt Israels. Sie liegt in den judäischen Bergen zwischen dem Mittelmeer und dem Toten Meer, auf einer Höhe zwischen 606 und 826 Metern ü. M. In Jerusalem begegnen sich viele Kulturen der Antike und der Moderne. Die Altstadt, die von einer Mauer umgeben ist, umfasst je ein jüdisches, christliches, armenisches und muslimisches Viertel. Die Altstadt Jerusalems wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Jerusalem wird von Christen, Juden und Muslimen als Heilige Stadt betrachtet. Jerusalem im Wandel der Zeit weiterlesen

Faszination Jerusalem

Jerusalem ist eine besondere Stadt. Juden, Christen und Muslime verbinden Teile ihres Glaubens mit diesem Ort. In Sacharja 12,3 steht: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln. Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker.“  Faszination Jerusalem weiterlesen

Gott hält sich nicht an unseren Endzeitplan

Immer wieder tauchen neue Endzeitspekulationen auf und verunsichern die Christen. Meist verändern sich diese Hypothesen jedoch schon nach kurzer Zeit und passen sich neuen Begebenheiten an. Durch die Jahrhunderte entstanden vier große Endzeittheorien unter den Christen. Wie es dazu kam:

Jesus versprach zu kommen
Jesus versprach seinen Jüngern, dass er auf diese Erde zurück kommt (Johannes 14,3; Apostelgeschichte 1,11; Offenbarung 22,12-13). Die Bibel berichtet von verschiedenen Zeichen und Ereignissen, die der Wiederkunft Jesu vorausgehen werden. Dennoch ist unklar, wie alles genau geschehen wird. Immer wieder wurde versucht, die Gott hält sich nicht an unseren Endzeitplan weiterlesen

Der Nahe Osten – Brennpunkt im 20. Jahrhundert

Das seit dem 2. Jahrhundert bis 1948 als Palästina bezeichnete Gebiet ist seit Jahrhunderten ein Zankapfel verschiedener Mächte. 1917/18 wurde das Land von den Briten in verschiedenen Erklärungen sowohl den Juden als auch der arabischen Bevölkerung versprochen. Am 29. November 1947 beschloss die UN als Resolution 181 (II) die Teilung des ehemaligen britischen Mandatsgebiets in einen jüdischen und einen arabischen Staat, was jedoch von den arabischen Staaten abgelehnt wurde.

Staatsgründung
Die jüdische Gemeinschaft rief am 14. Mai 1948 gemäß Der Nahe Osten – Brennpunkt im 20. Jahrhundert weiterlesen

Die geschichtlichen Wurzeln des Nahost-Konflikts

Das heutige Israel gehörte seit 1517 zum osmanisch-türkischen Reich und war lange Zeit weltpolitisch bedeutungslos. Erst mit der Belagerung von Akko und der kurzen Eroberung von Haifa 1799 durch Napoleon rückte das heutige Israel in das Bewusstsein der damaligen Weltbevölkerung. Plötzlich sah England durch den Feldzug nach Ägypten 1798 durch Napoleon den ungehinderten Zugang über den Nahen Osten zu seinen Stützpunkten in Indien bedroht.

Konflikt der Ideologie
Vor Ort entsetzte den Religionsgelehrten der altehrwürdigen al-Azhar-Universität die Behauptung der Fremden, alle Menschen seien vor Gott gleich. „Wie könnte das sein, da Gott doch manche über andere gestellt hat?“ Er meint damit: Die Muslime über die Ungläubigen. Napoleon Bonaparte selbst sieht sich als oberster Verteidiger des Islams. Seine Reitersoldaten tragen Uniformen in Grün – der Farbe des Propheten. Er schlägt vor, das Freitagsgebet in der großen Moschee der al Azhar möge ab sofort in seinem statt im Namen Allahs gesprochen werden. Kaum ein Jahr nach seinem pompösen Einzug in Kairo, am 22. August 1799, setzt sich Napoleon per Schiff nach Frankreich ab. Seine Soldaten lässt er am Nil zurück. Tausende sterben. In Paris verkauft er die „Expedition“ als großen Erfolg.

1827 versenken Frankreich, Großbritannien und Russland die osmanische Flotte. Der osmanische Sultan in Istanbul wird zu einer Spielfigur der europäischen Großmächte.

Neues religiöses Erwachen
Auch in kirchlichen Kreisen Die geschichtlichen Wurzeln des Nahost-Konflikts weiterlesen

Naqba – Katastrophe

Am 15. Mai ist wieder  die Naqba (arab. Katastrophe). Das Symbol der Naqba ist der Schlüssel geworden, den die Vertriebenen von ihren Häusern in der Hoffnung mitgenommen hatten, um eines Tages wieder in ihre Häuser zurückzukehren.

Als Nakba oder an-Nakba, deutsch Katastrophe oder Unglück, wird im arabischen Sprachgebrauch die Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 arabischen Palästinensern aus dem früheren britischen Mandatsgebiet Palästina bezeichnet. Die Gründe, die zur Flucht von rund der Hälfte der arabischen Bevölkerung des britischen Mandatsgebietes Palästina führten, sind umstritten.  Naqba – Katastrophe weiterlesen

Euer Messias hat mich verändert

Sie wurde zum Hass auf Juden erzogen. «Ich hatte nie vom Holocaust gehört. Jetzt treffe ich Überlebende, höre ihre Geschichten, teile meine mit ihnen und sage: ‚Euer Messias hat mein Herz verändert’», berichtet eine junge Ex-Muslimin in einem Video.

«Ich bin in einem muslimischen Land geboren und aufgewachsen. Das Wort ‚Jude‘ wurde mir als Schimpfwort, als Fluch erklärt. Die Juden würden am besten gar nicht existieren, hörten wir von Kindesbeinen an. Am besten sollte man alle töten…»

Einmal, so berichtet sie im Video, war sie bei ihrem Vater, «als sich eine Menge versammelte und wir nach vorne geschoben wurden. Ich sah eine Frau, die gefesselt war und auf einer Kiste sass. Ein Mann zog ein langes Schwert und enthauptete die Frau. Meine Beine zitterten, mein Herz schlug schnell, und mein Vater sagte: ‚Wenn du nicht auf unsere Lehre hörst, wird dir das eines Tages passieren.‘» Euer Messias hat mich verändert weiterlesen

Jom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag

2019: Mittwoch Abend 8. Mai – Donnerstag 9. Mai. Der 71. Jom HaAtzma’ut.

Jeweils am 5. Ijjar (2019 wegen dem Schabbat um einen Tag vorverschoben) des jüdischen Kalenders feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag, den Jom haAtzma’ut (hebräisch: יום העצמאות, Tag der Unabhängigkeit). Die israelische Unabhängigkeitserklärung erfolgte am 14. Mai 1948 beziehungsweise 5. Ijjar 5708 durch David Ben-Gurion. Jom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag weiterlesen

Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen

2019: Dienstagabend 7. April bis Mittwochabend 8. Mai

Der Gedenktag für die Gefallenen in den Kriegen Israels und durch Terror wird um 20 Uhr Lokalzeit mit einem Sirenenton von einer Minute Dauer eröffnet. Das Leben steht für eine Minute still.

Am Mittwochum 11 Uhr ertönen wieder die Sirenen, dieses Mal zwei Minuten lang. Das Signal markiert den Beginn der offiziellen Gedenkveranstaltungen auf den Friedhöfen.

Am Abend geht der Tag der Trauer über in den freudig gefeierten Unabhängigkeitstag, dem Jom HaAtzama’ut.

Als Vorbereitung für den Gedenktag Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen weiterlesen