Schlagwort-Archive: Kreuz

Karfreitag

Christen denken an diesem Tag an den Kreuzestod von Jesus. Er starb freiwillig (Johannes 10,18) als „Gottesknecht“ (Jesaja 53) und versöhnte Gott und die Menschen (Kolosser 1,20). Durch Tod und Auferstehung von Jesus wird allen Menschen, die das wollen, Vergebung der Sünden, Errettung aus dem Tod und ewiges Leben zuteil (Johannes 1,12). Der Karfreitag (althochdeutsch kara ‚Klage‘, ‚Kummer‘, ‚Trauer‘) ist der Freitag vor Ostern.

Im jüdischen Talmud heißt es: «Die Sühne erfolgt nur durch das Blut» und in 3. Mose 17,11: «Das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.» Karfreitag weiterlesen

China entfernt Kreuze

Nach Angaben des asiatischen katholischen Pressedienstes UCANews haben die Behörden in China seit April mehr als 500 Kreuze von Kirchengebäuden und öffentlichen Plätzen entfernt. Vor allem in der Provinz Anhui nahe Shanghai werde gegen die Kirchen vorgegangen. So seien in der Stadt Suizhou zum Beispiel alle Kreuze aus der Öffentlichkeit verschwunden bis auf eines, das schon Jahrhunderte alt sei. China entfernt Kreuze weiterlesen

Warum hängt Jesus am Kreuz?

Weihbischof Dominicus Meier aus Paderborn beobachtete einmal ein kleines Mädchen, das die Kirche bewunderte, unter dem Kreuz stehen blieb und seinen Papa fragte: „Warum hängt der da?“ So fragen sich viele auch heute, meinte der Weihbischof im Donaukurier vom 15.9.19. Etwa wegen der vielen Missstände? „Verlangt Gott ein Opfer, damit er die Menschen wieder lieben kann?“ „Nein“, betonte er,

„Gott gab seinen Sohn, weil er die Menschen liebt. Jesus musste nicht sterben, weil Gott ein Problem hatte.“ Das Problem liege bei den Menschen. Jesus komme nicht als Gewaltherrscher, er stellt sich „an die Seite der Gescheiterten und nimmt jeden von uns in seine weit geöffneten Arme“.

„Jesus, der Gekreuzigte, ist auch heute bereit, eine Brücke zu schlagen, er öffnet uns den Weg in unsere Heimat, zurück zu Gott.“ Und er schloss mit der Antwort auf die Frage des Mädchens: „Er hängt da, weil Gott dich liebt.“  mehr Informationen

mega geliebt

Jemand liebt dich: Liebe kann sich nur da manifestieren, wo sie empfangen wird. Johannes, ein Jünger von Jesus, sagte von sich: Ich bin der, der sich von Gott geliebt weiß (Johannes 13,23; 19,26; 20,2; 21,7.20). Weiter schreibt er: So viele ihn (Jesus) aufnahmen, denen gab er das Recht Gottes Kinder zu sein (Johannes 1,12). Woher … mega geliebt weiterlesen

Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt?

Gott liebte die Menschen so sehr, dass er ihnen vor Augen malen wollte, welche Konsequenzen ein Leben ohne Augenkontakt mit ihm hat. Gott möchte uns durch seine Augen leiten (Psalm 32,8). Doch der Mensch vertraut Gott nicht und hat sich von Gott abgewandt. Indem Gott den Menschen den Tod vor Augen führt, will er die … Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt? weiterlesen

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Syrien: Kriegserklärung gegen die Christen: Ikonen wurden verbrannt und Kirchentore mit Maschinenpistolen durchlöchert

Die Einwohner der mehrheitlich christlichen Stadt Maaloula in Syrien fürchten das Schlimmste, nachdem ihr historisch bedeutsamer Heimatort am Samstagabend von der mit al-Qaida verlinkten Rebellengruppe Jabhat al-Nusra (Al-Nusra Front) erobert wurde. Maaloula, eine Bergstadt mit 2.000 Einwohnern, ist einer der wenigen Plätze der Welt, in denen Aramäisch, die Sprache von Jesus und seinen Jüngern, gesprochen wird.

Nach Berichten der US-Agentur AP und des US-Senders ABC marschierten zwei Rebellengruppen am Samstagabend in Maaloula ein. Der Eroberung waren heftige Kämpfe mit der Regierungsarmee vorangegangen. Am Sonntag startete die Regierungsarme eine neue Offensive zur Rückeroberung der Stadt.

Nach Angaben des Militärs befinden sich rund 2.000 Jihadisten der Gruppierungen Jabhat al-Nusra und Liwa-al-Islam in der Stadt. Ihre Scharfschützen haben sich unter anderem im Kloster der Heiligen Thekla verschanzt. Nach Armeeangaben haben die Zivilisten am Samstag die Stadt größtenteils verlassen.

Maaloula ist für seine Kirchen und Höhlenklöster aus den ersten Jahrhunderten des Christentums berühmt. Der Ort ist einer der wichtigsten christlichen Pilgerorte Syriens, und er war vor dem Bürgerkrieg auch ein beliebtes Touristenziel.

Nach Angaben der katholischen Nachrichtenagenturen „Fides“ und „AsiaNews“ rissen Jihadisten nach dem Einmarsch in Maaloula das Kreuz von der Kuppel der Kirche des Sergios-Klosters herunter. Auch die Kirchen St. Leontios und die St. Kosmas und Damian wurden beschädigt. Ikonen wurden verbrannt, Kirchentore mit Maschinenpistolen durchlöchert, auf einem Video seien Jihadisten zu sehen und zu hören, die „Allahu akbar“ (Gott ist groß) rufen.

„AsiaNews“ zitierte einen Priester aus Maaloula: „Mit ihrem Vorgehen haben die Jihadisten eine Kriegserklärung gegen die Christen abgegeben.“

Die Beiruter Tageszeitung „Daily Star“ zitierte eine Erklärung der „Orthodoxen Versammlung des Libanon“, in der darauf verwiesen wird, dass die al-Nusra-Milizionäre bei der Eroberung Maaloulas ein Statement veröffentlichten, wonach es ihnen darum ging, das Städtchen „von den Kreuzfahrern zu befreien“. Man müsse doch den Jihadisten endlich begreiflich machen, dass die arabischen Christen „keine Kreuzfahrer sind, sondern die Nachfahren der ursprünglichen Bewohner des Landes“, regte die Zeitung an.

Großmufti Ahmed B. Hassoun sagte, niemand hätte gedacht, dass es in Syrien so weit kommen würde, „dass Kirchen und Symbole des Christentums geschändet werden“.

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