Archiv der Kategorie: 6 Inspiration

Welche Bestimmung haben die Juden?

Sendung Spiritualität Radio Maria mit Hanspeter Obrist und Anatoli Uschomirski, Montag 17. Februar

Papst Franziskus fordert Christen auf, sich mit ihren Wurzeln zu befassen. Für Christen heisst das mit der Geschichte des Volkes Israel. Hanspeter Obrist, Israelkenner und Erwachsenenbildern aus Schmerikon ist heute im Gespräch mit Anatoli Uschomirski, messianischer Jude aus Stuttgart.

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Valentinstag – Herkunft und Traditionen

Die Tradition des Valentinstags am 14. Februar wird heute zumeist auf die Überlieferung von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Er war im dritten Jahrhundert der Bischof der italienischen Stadt Terni. Einer Überlieferung zufolge traute er heimlich mehrere Brautpaare, darunter Soldaten. Nach dem damaligem kaiserlichem Befehl von Claudius II. waren Valentinstag – Herkunft und Traditionen weiterlesen

Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Montag 10.2.2020

Wenn man die Beziehung zwischen Mensch und Baum in der Torah näher betrachtet, erkennt man eine faszinierende Ambivalenz. Dies äussert sich auch in den Worten Gottes an den Menschen, gleich nach dessen Erschaffung, die Früchte der Bäume zu geniessen. Im weiteren Verlauf dreht sich die Ab­­handlung um den «Baum des Lebens» und den «Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen».

Rabbiner Jakov Duschinsky, langjähriger Oberrabbiner Süd­afrikas, entnimmt dem Vergleich zwischen Baum und Mensch eine geistige Erkenntnis: «Der Unterschied zwischen einem lebenden und einem vertrockneten Baum liegt darin, dass solange die Wurzeln des Baumes mit dessen Blättern durch die Feuchtigkeitsströmung im Baum verbunden sind, der Baum wächst und blüht. Sobald jedoch der Wasserzufuhr ein Ende gesetzt wird, trocknet der Baum aus und verwelkt. Ge­­nau so ist es beim Menschen: Solange er seine Beziehung mit Gott aufrechterhält, ist er wie ein lebender Baum – «denn der Mensch ist der Baum des Feldes». Wenn sich aber der Mensch nicht um eine Verbindung mit der Quelle des ewigen Lichts bemüht, bleibt er trocken und ohne Lebenswasser in seiner Seele» (Beikvey Paraschijot, S. 322).

Nach der wundersamen Rückkehr der Juden in ihre Heimat wird im modernen Staat Israel auch der Neujahrstag der Bäume auf eine – neben dem Obstessen – besondere Art gefeiert: mit dem Pflanzen von Bäumen. Familien und Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume weiterlesen

Liebe ist …

Ihr könnt nichts Grösseres bringen als die Einprägung der Gottesliebe in eure eigene Persönlichkeit (Henry Drummond in „Das Grösste in der Welt“, Seite 6).

Religion ist nicht etwas Fremdes oder Angehängtes, sondern die Erleuchtung des irdischen Lebens, der Hauch eines ewigen Geistes durch diese zeitliche Welt (Seite 7).

„Liebe sucht nicht das Ihre“. Merkt auf: Sie sucht nicht einmal das, was ihr gehört…. Grösse ist einzig in selbstloser Liebe. Sogar Selbstverleugnung ist an sich nichts, ist eher ein Fehler… Die eindringlichste Lehre bei Christus ist, dass kein Glück darin besteht, etwas zu haben und zu bekommen, Glück besteht nur im Geben … Es ist mehr Segen, mehr Glück darin, wenn wir geben, als wenn wir empfangen (Seite 9-10).

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Ist Glaube Selbstaufgabe?

Es scheint so, als verlange Gott meine Selbstaufgabe. Dabei geht es um etwas anderes: Er will dass ich mich für ihn entscheide. Also nicht willenslos zu leben, sondern eine willentliche Entscheidung zu fällen. Das hat auch etwas mit der Liebe zu tun. Gott erwartet von uns Kreativität und Verantwortung.

Montag, 3. Februar, 13.30 Uhr, Radio Maria Schweiz, mit Hanspeter Obrist und Corinne Rellstab

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Beten mit Hiob

Dienstag, 28. Januar, 20.15 Uhr, Radio Maria Schweiz, mit Hanspeter Obrist und Corinne Rellstab in der Reihe „Beten mit der Bibel“

Die Geschichte von Hiob birgt viele Rätsel.

Wer Gott begegnet, der sieht auf einmal mit anderen Augen. Der sieht, wie durch die Vertikale Verbinndung ein Minus zu einem Plus wird. Durch Gott wird mein Minus zum Plus. Mein Verlust wird zum Gewinn. So wie es auch Paulus sagte: Röm 8,28 «Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht»

„Der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen; gelobt sei der Name des HERRN.“ Hiob 1,21

„Ich weiß: Mein Erlöser lebt“ Hiob 19,25

Steh still, um die Wunder Gottes zu betrachten!“ Hiob 37,14

„Vom Hörensagen nur hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich geschaut.“ Hiob 42,5

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Katholischer Bibelsonntag

Papst Franziskus schlug am katholischen Bibelsonntag 26. Januar 2020 seinen Zuhörern vor, ganz konkret jeden Tag ein paar Sätze aus der Bibel zu lesen.

„Beginnen wir beim Evangelium: Lassen wir es offen auf dem Nachttisch liegen, tragen wir es in der Tasche mit uns, öffnen wir es auf dem Handy, lassen wir zu, dass es uns jeden Tag inspiriert. So werden wir entdecken, dass Gott uns nahe ist…“  Katholischer Bibelsonntag weiterlesen

Gotteslästerung, die unvergebbare Sünde

Das Verbot der Gotteslästerung ist das einzige Gebot, auf das der Satz folgt: „denn der HERR lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht“ (2.Mose 20,7).

Die Juden zogen daraus den Schluss, dass Gotteslästerung die unvergebbare Sünde sei. Alle Gebote können übertreten werden, nur nicht die Abkehr vom Gott Israels.

Jesus hat dieses Gebot nicht abgeschafft, er hat es auf überraschende Weise erweitert. Gotteslästerung, die unvergebbare Sünde weiterlesen

Nach christlicher Theologie ist Jesus Jude

Die Jerusalem Post veröffentlichte am 5. Januar 2020 einen Artikel von Faydra Shapiro. Darin schreibt er: „Jesus war nicht nur Jude, sondern nach christlicher Theologie ist Jesus immer noch Jude.“

Shapiro weist darauf hin, dass der 1. Januar acht Tage nach dem 25. Dezember liegt. Seit der Zeit Abrahams werden jüdische Knaben gemäß 1. Mose 17:12 am achten Tag beschnitten. Das Feiern des neuen Jahres ist also gleichbedeutend mit dem Tag der Beschneidung von Jesus. Das Fest der Beschneidung Jesu wird seit Jahrhunderten von Christen gefeiert. Es steht immer noch auf dem liturgischen Kalender vieler Konfessionen und Kirchen. Nach christlicher Theologie ist Jesus Jude weiterlesen

Warum sich Gott uns nicht beweisen muss

Verdrehung statt Vertrauen, Montag, 6. Januar, 13.30 Uhr Radio Maria Schweiz

Viele stellen sich die Frage: Warum greift Gott nicht ein? Hier liegt ein Geheimnis verborgen. Die Verborgenheit Gottes ist Gnade. Nur wenn er verborgen ist, habe ich die Freiheit mich für oder gegen ihn zu entscheiden. Ist er offenbar, gibt es keine Freiheit mehr zur Entscheidung, sondern nur noch Scheidung. Freiheit ist auch die Grundvoraussetzung für Liebe.

Dreikönigstag – Epiphanias

Epiphanias bzw. Epiphanie kommt vom altgriechischen „Erscheinung“ und meint die Erscheinung des Herrschers. Im Volksmund ist dieser Tag auch als Dreikönigsfest oder Dreikönigstag bekannt und wird am 6. Januar gefeiert.

In den Westkirchen wird an die Weisen aus dem Morgenland erinnert. Bei manchen Krippen werden die Figuren am Dreikönigstag um die drei Weisen aus dem Morgenland ergänzt, die Jesus als König und Herrscher verehren.

In manchen Gegenden gehen Dreikönigstag – Epiphanias weiterlesen

Jesus war Jude

In der jüdischen Onlineplattform HaOlam und in der jüdischen Rundschau erschien ein Artikel aus der NZZ mit dem Titel: Jesus war Jude – eine gern vergessene Tatsache. Es geht darin um die Beschneidung von Jesus, die von der Katholischen Kirche nach dem alten Festkalender als Fest „die Beschneidung des Herrn“ gefeiert wurde (1. Januar). Durch das II. Vatikanischen Konzil wurde dieses Fest abgeschafft. Nach dem Autor Jan-Heiner Tück,  Professor am Institut für Systematische Theologie der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien, hat dieses Fest gerade für das Verhältnis zum Judentum eine zentrale Bedeutung.

Jesus von Nazareth war nicht Christ, sondern Jude. Er ist als Sohn einer jüdischen Mutter geboren und nach den Vorschriften des Gesetzes am achten Tag beschnitten worden. Jesus war Jude weiterlesen

Neujahr – Was feiern wir eigentlich?

Die Sonnenwende haben wir bereits hinter uns (2019 22. Dezember).

Wir zählen unsere Jahre nach Christi Geburt. Diese feiern wir in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember.

Was feiern wir an Neujahr?

Die Bibel erzählt folgendes: Nach acht Tagen wurde Neujahr – Was feiern wir eigentlich? weiterlesen