Archiv der Kategorie: 6 Inspiration

Mose – Gott führt außergewöhnliche Wege

Der biblische Glaube lebt von Wundern. Doch Gott handelt nicht nimmer, wie wir es erwarten, aber so dass unser Vertrauen in Gott stärker wird. Eine solche Geschichte ist der Auszug aus Ägypten. Der Auszug aus Ägypten ist das grundlegende Heilsereignis für die Israeliten.

Mose das rote Meer, 2.Mose, 13,17-15,21, Montag, 4. Juli, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

Die biblische Beschreibung passt eher auf die rote Route.

Einige Stunden nach der Sendung erscheint hier ein Player und eine Zusammenfassung.  Mose – Gott führt außergewöhnliche Wege weiterlesen

Mariä Heimsuchung

Das Fest Mariä Heimsuchung (Visitatio Mariæ) ist am 2. Juli (evangelisch, orthodox, altkatholisch, zum Teil römisch katholisch in Deutschland). Die weltweite Katholische Kirche feiert das Fest am 31. Mai.

Am Fest der Mariä Heimsuchung erinnert man sich daran, dass Maria ihre Tante Elisabeth besuchte. Es kommt zu einer Begegnung zweier Frauen, die in ihrem tiefen Glauben an Gott persönlich die Erfahrung machten, dass sich Gottes Macht in ihrem Leben gezeigt hat. Beide Mariä Heimsuchung weiterlesen

Gedenktag Peter und Paul – Allein in Gottes Hand

Peter und Paul wird am 29. Juni gefeiert.  Nicht der Todestag der beiden Apostel wird an diesem Hochfest Peter und Paul gefeiert, sondern die vermutliche Übertragung ihrer Reliquien in die Katakombe an der Via Appia, nahe bei der heutigen Kirche San Sebastiano. Das Fest wird zum ersten Mal im römischen Staatskalender von 354 erwähnt. Der Papst versteht sich sowohl als Nachfolger Petri wie als Nachfolger des Paulus; er zelebriert eine Messe zum Fest der römischen Stadtpatrone. Der 29. Juni ist sowohl im Vatikan als auch in der Stadt Rom ein Feiertag. Das Fest hat seinen Ursprung in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts und wird als katholisches Hochfest, sowie auch in den orthodoxen und protestantischen Kirchen begangen.

Peter und Paul ist ein gesetzlicher Feiertag in der Gemeinde Roms und dem Schweizer Kanton Tessin sowie in Teilen von Graubünden und Luzern. In vielen christlichen Gemeinden finden zu Peter und Paul Priesterweihen und Gemeindefeste statt. Auch in Deutschland werden Volksfeste zum Wochenende nach Peter und Paul organisiert. In Österreich und Bayern wird traditionell das Peterlfeuer entzündet.

Weshalb eine Strohpuppe verbrannt wird, darüber Gedenktag Peter und Paul – Allein in Gottes Hand weiterlesen

Christ und Jude

Was macht einen Menschen zu einem Juden?

Livesendung: Dienstag, 21. Juni, 20.15 Uhr, Radio Maria Schweiz

Abendsendung Juden und Christen im Gespräch über die Bibel

Der christliche Glauben hat die gleichen Grundlagen wie das Judentum. Jesus und seine Jünger waren alles anerkannte Juden. Was bedeutet das heute im Umgang miteinander? Darüber wollen wir sprechen.

In dieser Sendung dabei ist Dr. Richard Breslauer, jüdischer Dozent an der Jüdisch – Christlichen Akademie in Basel, und Hanspeter Obrist, Erwachsenenbilder aus Schmerikon

Einige Stunden nach der Sendung erscheint hier ein Player mit der Sendung.

Beitrag zum Thema von Hanspeter Obrist

Wie betrifft das Thema „Jude sein“ den Glauben an Jesus?

Jesus und die anfängliche Jesusbewegung waren alle anerkannte Juden. Der christliche Glaube hat seine Grundlagen in der jüdischen Bibel.

Als die ersten Nichtjuden an Jesus glaubten, kam sehr schnell die Forderung auf, dass sie zum Judentum konvertieren müssen. Christ und Jude weiterlesen

Die Reise eines Wissenschaftsprofessors vom Atheismus zum Glauben an Gott

Wenn deine Frau einen Kuchen für dich backt, dann kommt ein Chemiker und findet heraus, welche chemischen Substanzen im Kuchen sind. Dann kommt ein Physiker, vermisst den Kuchen, wiegt ihn und findet all die wissenschaftlichen Beweise – aber keiner der beiden kann dir sagen, warum deine Frau dir den Kuchen gebacken hat.

Professor Josef Chaloupka liebte die Wissenschaft. Hier erzählt er seine Geschichte.

Praktisch alles in unserer Welt basiert auf Beweisen. Wenn es exakte wissenschaftliche Beweise gibt, um etwas zu beweisen, dann beweist du es. Doch in unserem Leben gibt es gewisse Dinge, die wir nicht beweisen können und wo die Wissenschaft fehlschlägt, wie ihm erwähnten Beispiel des Kuchens. Die Reise eines Wissenschaftsprofessors vom Atheismus zum Glauben an Gott weiterlesen

Das Neue Testament sieht keine Priester vor

Die katholische Kirche ist heute nicht ohne Priester zu denken. Doch das war nicht immer so, betont der emeritierte katholische Neutestamentler Martin Ebner. Das Besondere des Christentums sei eigentlich, gerade keine Priester zu brauchen.

„Für christliche Gemeinden sind Priester nicht vorgesehen. Und zwar nicht deshalb, weil es keine gegeben hätte“, so der Theologe. Zwar seien nach Apostelgeschichte 6,7 auch Tempelpriester christusgläubig geworden, sie erhielten jedoch keine besonderen Funktionen in den Gemeinden. In den neutestamentlichen Gemeinden habe es keine Priester und auch keine Opfer gegeben. Das Neue Testament sieht keine Priester vor weiterlesen

Auffahrt – Ausfahrt – Himmelfahrtsfest

2022: Donnerstag 26. Mai

Die Bezeichnung „Auffahrt“ steht in der Schweiz und Lichtenstein für das christliche Himmelfahrtsfest. An anderen Orten meint das Wort „Auffahrt“ eine Anschlussstelle einer Autobahn oder Schnellstraße (in der Schweiz: Einfahrt) oder eine steile Fahrstraße. Für viele steht dieser Tag für eine Ausfahrt oder einen Ausflug. Einige landen im Stau, andere machen Feldumgänge oder feiern eine Bittprozession.

Doch was ist der Ursprung dieses Feiertages?
Nachdem Jesus am Karfreitag am Kreuz gestorben und am Ostersonntag auferstanden war, begegnete er über 500 Personen (1.Korinther 15,5). Dazu gehörten die Frauen am Grab (Johannes 20), die zwei Wanderer nach Emmaus (Lukas 24) und die Jünger von Jesus. Diese Begegnungen hatten zwar ermutigenden Charakter, jedoch geschah dabei nichts Weltbewegendes.
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Glück und Dankbarkeit

Von der schwierigen Kunst der Lebensbalance

Donnerstag, 19. Mai, 19.30 Uhr

Josefsheim, Giessenbrücke 12, 8752 Näfels

Die Lebensbalance hat man nicht einfach, man muss sie täglich finden.

Glück hängt nicht von den Umständen ab, sondern von einer inneren Entscheidung.

Glück hat etwas mit mir selbst zu tun. Strategien, die uns helfen können, darin zu wachsen.

Referent: Hanspeter Obrist, Erwachsenenbildner aus Schmerikon.

Alle sind ganz herzlich zu diesem öffentlichen Vortrag eingeladen.

Mose – Rettung vor dem Gericht

Montag, 2. Mai, Radio Maria Schweiz

Die zehnte Plage von Ägypten mündet in das Passahfest, das erste Fest im biblischen Kalender. Israel feiert mit Passah oder Pessach, den Anfang eines freien Lebens mit der Möglichkeit ihren Glauben an Gott zu gestalten. Der Schlüssel zu dieser Geschichte liegt im ersten und im vollkommenen Opfer.

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Die Nacht des Schicksals

2022:  Mi 27. auf Do 28. April Sunniten / Do 28.  auf Fr 29. April Schiiten und Jordanien  (26./27. Ramadan)

Nach palästinensischen Schätzungen befinden sich am Mittwoch mehr als 250.000 Muslime auf dem Tempelberg, um die „Laylat al-Qadr“ (die Nacht des Schicksals) zu feiern.

Die „Nacht der Bestimmung“ oder „Nacht des Schicksal“, zuweilen auch „Nacht der Macht“ genannt, ist die bedeutendste Nacht im islamischen Kalender und markiert die Nacht, in der das Schicksal des einzelnen Menschen verändert werden kann.

Lailat al Qadr, die „Nacht der Bestimmung“ gehört zu den Höhepunkten des Fastenmonats Ramadan und ist gleichzeitig die heiligste Nacht im islamischen Kalender. Die Nacht des Schicksals weiterlesen

Sünde im Judentum und Christentum

Juden und Christen im Gespräch über die Bibel

Was verstehen wir unter Sünde?

Dienstag, 19. April, Radio Maria Schweiz

In dieser Sendung dabei ist Dr. Richard Breslauer, Dozent an der Jüdisch – Christlichen Akademie in Basel, und Hanspeter Obrist, Erwachsenenbilder aus Schmerikon.

Wie ist das jüdische und christliche Verständnis von Sünde?

Später folgt hier eine Zusammenfassung und ein Player mit der MP 3 Sendung.

 

Impuls von Hanspeter Obrist zum Thema

Sünde von der wörtlichen Bedeutung

Die eigentliche Bedeutung des Wortes „Sünde“ in der Bibel ist Zielverfehlung ( חֵטְא chet). Es bezeichnet die Situation, wenn ein Bogenschütze sein Ziel verfehlt. Sünde im Judentum und Christentum weiterlesen

Was spricht für die Auferstehung von Jesus?

Eine ganze Reihe von Fakten sprechen dafür, dass die Auferstehung von Jesus wirklich stattgefunden hat.

  1. Das leere Grab: Der jüdische Hohe Rat und die Römer konnten den Leichnam Jesu nicht vorweisen, obwohl sie das gern getan hätten.
  2. Paulus verweist auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Korinther 15,6). Viele lebten zum Zeitpunkt der Aussage noch.
  3. Die „Absurdität“ der Botschaft. Die Jünger selbst glaubten Was spricht für die Auferstehung von Jesus? weiterlesen

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern

An Ostern erinnern sich die Christen daran, dass Jesus den Tod überwunden hat.

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“ (Ostergruß nach Lukas 24,34)

Nach Auskunft aller Evangelien ist Jesu Auferweckung exklusive Tat Gottes. Nach dem wohl frühesten christlichen Glaubensbekenntnis wurde Jesus am „dritten Tag gemäß der Schrift“ von den Toten erweckt (1. Korinther 15,3–6): „Christus ist gestorben für unsre Sünden nach der Schrift; er wurde begraben und ist am dritten Tage nach der Schrift auferstanden. Er wurde gesehen von Kephas (Petrus), danach von den Zwölfen, dann von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal.“

Das leere Grab wurde am „ersten Tag der Woche“ (=Sonntag) von Maria Magdalena entdeckt Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern weiterlesen

Karfreitag

Christen denken an diesem Tag (15. April 2022) an den Kreuzestod von Jesus. Er starb freiwillig (Johannes 10,18) als „Gottesknecht“ (Jesaja 53) und versöhnte Gott und die Menschen (Kolosser 1,20). Durch Tod und Auferstehung von Jesus wird allen Menschen, die das wollen, Vergebung der Sünden, Errettung aus dem Tod und ewiges Leben zuteil (Johannes 1,12). Der Karfreitag (althochdeutsch kara ‚Klage‘, ‚Kummer‘, ‚Trauer‘) ist der Freitag vor Ostern.

Im jüdischen Talmud heißt es: «Die Sühne erfolgt nur durch das Blut» und in 3. Mose 17,11: «Das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.» Karfreitag weiterlesen

Pessach / Passah – Die Befreiung

Passah (vorübergehen) ist das erste von Gott verordnete Fest im ersten Monat des biblischen Kalenders (14. Nissan). Gott selbst bestimmte diesen Monat als den ersten im biblischen Jahr (2.Mose 12,2). Der Engel des Herrn ging in Ägypten an den Häusern der Israeliten vorüber und verschonte ihre Erstgeburt. Nur wer Gottes Wort vertraute, ein Lamm schlachtete und das Blut an den Türpfosten strich, wurde verschont. Nach neuen Darstellungen bedeutet das hebräische Wort Pessach „dazwischenstellen“. Gott stellt sich dazwischen. Beim Passah wird an den Auszug der Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens, aus dem Tod in die Freiheit und in das Leben mit Gott gedacht. Juden feiern das Passahfest so, als wären sie selbst in der ersten Passahnacht dabei gewesen. Das Passahfest ist der Geburtstag von Israel als Nation. Gott selbst bezeichnet sich über 100 Mal in der Bibel als Pessach / Passah – Die Befreiung weiterlesen