Archiv der Kategorie: 1 mega geliebt

Jesus besucht überzeugten Muslim

Haithman Besmar war ein überzeugter Muslim. Eines Tages erkrankte er an einem seltenen Virus. Die Ärzte sagten, dass er statistisch gesehen  sterben wird.

«Ich begann zu beten, dass Allah mich zu sich nimmt, weil ich nicht vor mich hin vegetieren wollte», sagte der in Damaskus geborene Wirtschaftswissenschaftler. «Ich wollte von niemandem abhängig sein und meiner jungen Familie nicht zur Last fallen.» Jesus besucht überzeugten Muslim weiterlesen

Saudi konvertierte Amerikaner zum Islam, bis er Jesus sah

Nasser al’Qahtan wurde an der Ostküste von Saudi-Arabien geboren. Durch die Verherrlichung des Dschihads in seinem Land sehnte er sich danach, für Allah zu sterben. Nassers Eltern waren gegen die Idee, dass ihr 12-Jähriger zum Training nach Pakistan geht und dann nach Afghanistan geschmuggelt wird, um gegen die Russen zu kämpfen. Viele seiner älteren Freunde schlossen sich jedoch dem Dschihad an. Saudi konvertierte Amerikaner zum Islam, bis er Jesus sah weiterlesen

Im Leid erleben wir Gottes Gegenwart

Hiob sagt: „Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich gesehen (Hiob 42,5).

Wie hat Hiob Gott gesehen? Gott zeigt ihm anhand der Natur, dass er alles vermag und nicht mit menschlichen Maßstäben beurteilt werden kann. Hiob hat keine göttliche Gestalt gesehen (vergleiche 2. Mose 33,20). Äußerlich hat sich für Hiob nichts geändert. Doch innerlich ist er ein anderer geworden.

Der Schlüssel zu dieser Veränderung liegt nicht im Verstehen, sondern in der Gotteserfahrung. Gott gibt Hiob keine Antwort, er ist die Antwort. Das Gottes-Bild von Hiob ist wieder hergestellt.

Der Unterschied zwischen Hiob und seinen Beratern besteht darin, dass diese ihr Weltbild ordnen wollen. Sie wollen Gott einordnen. Hiob dagegen will nicht über Gott, sondern mit Gott reden und sehen, wie Gott ist (Hiob 19,25).
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Die Sehnsucht nach einem Messias

Die Sehnsucht nach besonders begnadeten Persönlichkeiten, die uns von den Übeln dieser Welt erlösen und in ein „verheißenes Land“ oder ein „goldenes Zeitalter“ führen, ist ein uraltes Bedürfnis des Menschen. Die Hoffnung auf einen göttlichen Messias (Gesalbten, Christus) hat religionsgeschichtlich seinen Ausgangspunkt im Judentum, wo es unzählige unterschiedliche Messiasgestalten gibt.

Was ist ein Messias?
Der Ursprung des messianischen Begriffs stammt aus Die Sehnsucht nach einem Messias weiterlesen

Leid ist eine Konsequenz der Liebe Gottes

Leid zwingt uns, grundlegende Fragen zu stellen. Der Jünger Johannes schreibt: „Gott ist Liebe“ (1.Johannes 4,8; 4,16). Weil Gott die Liebe in Person ist, will er seine Liebe nicht mit Gewalt durchsetzen. Liebe ist eine freiwillige Zuwendung an jemanden. Wenn eine Gegenleistung verlangt wird, dann ist es eine Handelsbeziehung und keine Liebesbeziehung.

Diese Freiheit, sich für oder gegen ihn zu entscheiden, gibt Gott allen Lebewesen. So berichtet uns die Bibel von abgefallenen Engeln. Im Garten Eden symbolisieren zwei Bäume die Möglichkeit der Entscheidung. Der Mensch zweifelte an der Güte Gottes und wollte selbst bestimmen was gut und böse für ihn ist. Damit stellte sich der Mensch gegen Gottes Ordnungen. Mit der Folge, dass das selbstbestimmte Leben im Tod und Elend endet. Viel Leid verursacht der Mensch selbst, indem er die Anweisung Gottes nicht umsetzt. Leid ist eine Konsequenz der Liebe Gottes weiterlesen

Jesus – Lehrer oder Gott

Eine neue Umfrage zeigt, dass 52 Prozent der amerikanischen Erwachsenen glauben, dass Jesus ein großartiger Lehrer war und nicht mehr.

Es mag keine große Überraschung sein, dass die Mehrheit der allgemeinen US-Bevölkerung die Gottheit Christi ablehnt, aber jetzt stimmt fast ein Drittel der Evangelikalen (30 Prozent) zu, dass Jesus nur ein großartiger Lehrer war.

Dr. Stephen Nichols, akademischer Leiter der Ligonier Ministries und Präsident des Reformation Bible College, sagte: „Statistiken wie diese aus der Umfrage zum Stand der Theologie können uns einen ziemlichen Schock versetzen, aber sie werfen auch ein Licht auf die Bedenken, die viele amerikanische Christen und Kirchen seit Jahrzehnten geäußert haben. Während die Kultur um uns herum ihren moralischen Kompass zunehmend aufgibt, weichen bekennende Evangelikale leider von Gottes absolutem Standard in der Schrift ab.“

Die Bibel und die historischen Glaubensbekenntnisse der christlichen Kirche erklären deutlich, dass Jesus Christus wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch ist. Im Laufe der Geschichte haben Kritiker diese Behauptung bestritten und geglaubt, dass Jesus nur ein großartiger Lehrer war. Jesus – Lehrer oder Gott weiterlesen

Auf der Suche

„Meine Mutter war drogenabhängig. Ich hatte keine große Beziehung zu ihr. Bis heute weiß ich nicht einmal, wer mein leiblicher Vater ist.”

Nach einer Razzia der Polizei wurde eine unterernährte und missbrauchte Sana zusammen mit ihrem Zwilling in Pflegefamilien untergebracht und schließlich von Christen adoptiert.

„Mir wurde immer etwas über Gott beigebracht. Mir wurde gesagt, dass wir in die Kirche gehen müssen. Mir wurde gesagt, dass es eine Höhere Macht gibt. Aber ich hatte nie wirklich eine Beziehung zu Jesus.

Mit 18 Jahren verlobte sie sich mit einem älteren Mann, weil er Zuneigung zeigte. Sie wurde schwanger.

Ich habe immer noch versucht herauszufinden, wer ich bin, und ich habe immer noch versucht, jemanden zu finden, der mich lieben würde. Ich versuchte immer noch zu heilen und einen Weg zu finden, um die Liebe von einem Mann zu bekommen, die mir von meiner leiblichen Mutter und meinem leiblichen Vater fehlte.”

Nach zwei Jahren trennte sich das Paar. Irgendwann geriet Sana in einen Streit mit ihrem Ex und verlor die Kontrolle. „Er hat eine junge Frau mitgebracht”, sagt Sana. „Obwohl wir nicht mehr zusammen waren, reget ich mich auf. Ich erinnere mich, als die Auseinandersetzung vorbei war, befand ich mich im Badezimmer, sah mich im Spiegel an, Tränen liefen mir über das Gesicht und ich erinnere mich, dass ich dachte: „Es muss mehr geben als das.” Auf der Suche weiterlesen

Warum Christ?

Wenn Menschen den christlichen Glauben in Frage stellen, steht dahinter sehr oft die Überlegung: Wer ist das Mass der Dinge? Ist es der Mensch oder ist es Gott? Soll sich Gott vor mir für sein Handeln verantworten oder ich vor Gott? Will ich Gottes Ordnungen respektieren oder will ich selbst bestimmen, was gut für mich ist?

Der christliche Glaube ist einzigartig: Ein Kreuz ist der Wendepunkt. Im Geschehen am Kreuz spiegelt sich unser menschliches Herz. Das Kreuz zeigt uns die Grausamkeit und Konsequenz eines Lebens ohne Gott, was wir auch am Zustand unserer Welt erkennen. Zugleich zeigt uns das Kreuz aber auch die Liebe Gottes, da Jesus dort freiwillig an unserer Stelle starb. Das Kreuz und die Auferstehung lassen uns wissen, dass der Weg zur Herrlichkeit stets durch einen freiwilligen Machtverzicht hindurchführt. Leben und Leiden werden zur Schmiede für eine reife Persönlichkeit. Das Ziel ist ewiges Leben. In der Ewigkeit lebt man nicht von der Vergangenheit oder träumt von der Zukunft, sondern lebt im Jetzt, in einer ewigen Gegenwart. Das Kreuz als historisches Ereignis war in der Vergangenheit Grund zur Hoffnung, ausgedrückt durch den Opferdienst, und kann heute im dankbaren Gebet (Sprechen mit Gott) in Anspruch genommen werden.

Der christliche Glaube beginnt mit der Einsicht, dass wir ohne Gott den eigentlichen Sinn des Lebens verfehlen, zu dem wir geschaffen und begabt worden sind. Gott liebt uns, weil wir sind und möchte uns durch den Heiligen Geist wieder auf den Weg zu einem erfüllten Leben bringen. Wenn wir unser Ziel verfehlen, gebraucht die Bibel dafür das Wort Sünde (= Zielverfehlung). Wenn wir zu der Einsicht kommen, dass wir uns wieder Gott zuwenden müssen, heisst das in der Bibel Busse (= Umdenken). Die Tür dazu ist die Gnade (= Geschenk) Gottes. Wir öffnen sie, indem wir den stellvertretenden Tod von Jesus am Kreuz annehmen. Der Schlüssel ist die freiwillige Liebe zu Gott, so wie er ist und wie er sich in der Bibel offenbart, denn er hat uns zuerst geliebt.

Warum muss es Gott geben? Warum Christ? weiterlesen

Jesus in der jüdischen Bibel

Das Kleid der Gerechtigkeit

Gott möchte uns durch das „Alte Testament“ (den jüdischen Tanach) das Geschehen am Kreuz begreiflich machen.

Gott, der Herr, machte für die beiden Kleider aus Fell. (1.Mose 3,21)

Was muss es für Adam und Eva für ein Schock gewesen sein, als Gott ein Tier tötete und damit ein Schöpfungswerk von sich zerstörte, um daraus für sie Kleider zu machen.

Wie kam es dazu? Gott sah alles, was er gemacht hatte und siehe, es war sehr gut (1.Mose 1,31). Alles hatte seine Ordnung, doch der Mensch rebellierte. Er wollte mehr haben und sein. Da plötzlich erlischt aller Glanz. Er sieht sich in einem anderen Licht. Er vergleicht. Vor Gott steht der Mensch mit leeren Händen da. Er erschrickt vor sich selber. Die Bibel sagt: „Er merkte, dass er nackt ist“ (1.Mose 3,7). Sofort versucht er sich zu bedecken und versteckt sich. Doch Gott sucht ihn: „Adam wo bist du?“ (1.Mose 3,9)

Was für Gedanken gingen wohl Adam durch den Kopf, als er sah, wie ein Tier nur wegen ihm sterben musste. Unbegreiflich! Doch es musste sein, denn nur Jesus in der jüdischen Bibel weiterlesen

Ich bin der Beschenkteste aller Menschen

Herr, ich habe Dich um Kraft gebeten,
um Erfolg zu haben;
Du hast mich schwach werden lassen,
damit ich gehorchen lerne.

Ich habe Dich um Gesundheit gebeten,
um große Dinge zu tun;
ich habe die Krankheit erhalten,
um Besseres zu lernen.

Ich habe Dich um Reichtum gebeten,
um glücklich zu sein;
ich habe die Armut erhalten,
um weise zu werden.

Ich habe Dich um Macht gebeten,
um von den Menschen geschätzt zu werden;
ich habe die Ohnmacht erhalten,
um Verlangen nach Dir zu verspüren.

Ich habe Dich um Freundschaft gebeten,
um nicht allein leben zu müssen;
Du hast mir ein Herz gegeben,
um alle meine Brüder und Schwestern zu lieben.

Ich habe nichts gehabt von dem,
was ich erbeten hatte;
dennoch habe ich alles gehabt,
was ich erhofft hatte.

Fast gegen meinen Willen sind meine ungesagten Gebete erhört worden. Ich bin der Beschenkteste aller Menschen. Dank Dir, Herr!

Inschrift in einem Spital in England und in einem Wartesaal in New York. (Bild: Sieger Köder)

Die Vision von Jesus

Jesus legt in der Bergpredigt einen neuen Fokus. Er will sein Reich nicht mit den Starken bauen, sondern das Augenmerk auf die Schwachen legen. Er hebt die Not nicht auf, sondern gibt darin Hoffnung. Er unterwirft nicht mit Macht, sondern wirbt in Liebe.

Die Seligpreisung von Jesus erscheint ein Paradox zu sein. Nicht die Not hört auf, aber man ist in ihr gesegnet. Es geht nicht um gesellschaftliche Stellungen, sondern um Einstellungen. Jesus fordert seine Zuhörer auf, den Blick nicht auf die Starken, sondern auf die Schwachen zu richten.

Das Leben auf der Erde ist nicht das Ziel, sondern eine Vorbereitung für die Ewigkeit. Das Reich von Jesus gibt jedem wieder Hoffnung und eine Zukunft, auch wenn eine unmittelbare Veränderung noch ausbleibt. Die Vision von Jesus weiterlesen

Ohne Ende

Wenn Du ein spannendes Buch bekommst, wo beginnst Du dann mit Lesen? Liest Du zuerst den Buchdeckel, das Inhaltsverzeichnis oder beginnst Du auf der ersten Seite? Einige Leute haben die Eigenart, immer zuerst den Schluss eines Buches zu lesen. Erst wenn sie wissen, wie die ganze Geschichte ausgeht, lesen sie, wie es zu diesem Ausgang gekommen ist. Wenn wir die Geschichte vom barmherzigen Vater und seinen beiden Söhnen betrachten, stellen wir fest, dass bei dieser Geschichte ein eigentlicher Schluss fehlt. Wir lesen nichts von einem Happy-End. Wie denkst Du, dass diese Geschichte ausgehen müsste?

Das offene Ende der Geschichte
Warum hat Jesus diese Geschichte nicht zu Ende erzählt? Was bedeutet der fehlende Schluss? Ohne Ende weiterlesen