Schlagwort-Archive: USA

Statements und Update zum US-Umzug nach Jerusalem

Das Problem, mit der Anerkennung Jerusalems von Trump ist, dass darin sich nach seinen Angaben die Klagemauer, die Via Dolorosa und die Al-Aqsa-Moschee befinden. Russland hat diese Orte (Ost-Jerusalem) als palästinensische Hauptstadt anerkannt. Trump spricht aber auch davon, dass er keine Stellung zu irgendwelchen endgültigen Statusfragen nimmt und dies Sache der beteiligten Parteien sein.

Michael Wolffsohn: Die weltweite Empörung ignoriert, dass Trump die Zwei-Staaten-Lösung nicht ausschließt. Er lässt bewusst offen, ob er Ost-, West- oder Ganz-Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen will.

Vor Trumps Vorstoß erkannte schon Russland am 6.4.2017 Westjerusalem als israelische Hauptstadt an. Im Mai 2017 anerkannt das Parlament der Tschechischen Republik Westjerusalem als die Hauptstadt Israels an.

Es gibt neun Generalkonsulaten in Jerusalem (Die Generalkonsulate der USA, Frankreichs, Italiens und Griechenlands befinden sich in Westjerusalem. Die des Vereinigten Königreichs, der Türkei, Belgiens, Spaniens und Schwedens befinden sich in Ostjerusalem).

Welt.de schreibt (gekürzt): Der US-Präsident hat recht mit seinem Plan, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Zwanzig Jahre der Realitätsverweigerung haben den Frieden im Nahen Osten nicht nähergebracht. Es ist Zeit, die Realität anzuerkennen.

Nur diplomatisch wird die Fiktion aufrechterhalten, der Status der Stadt sei noch unklar. Nun hat US-Präsident Donald Trump diese Schizophrenie beendet und will die Botschaft der USA nach Jerusalem verlegen.

Wie Trump in seiner Botschaft aus dem Weißen Haus betonte, hat die bisherige Weigerung aller US-Regierungen, den 1995 gefassten Beschluss des Kongresses umzusetzen und Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, den Frieden keinen Zentimeter nähergebracht.

Wenn daher Statements und Update zum US-Umzug nach Jerusalem weiterlesen

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Diplomatisches Erdbeben

Warum gibt die arabische Welt Amerika solch einen Stellenwert? Wurden die „Friedensverhandlungen“ mit Amerika oder mit Israel geschlossen? Nun soll das Anerkennen der Wirklichkeit ein Riesenfehler sein?

(Update: Nachdem die Rede war ist klar geworden, dass das Problem, mit der Anerkennung Jerusalems von Trump ist, dass darin sich nach seinen Angaben die Klagemauer, die Via Dolorosa und die Al-Aqsa-Moschee befinden. Russland hat diese Orte (Ost-Jerusalem) als palästinensische Hauptstadt anerkannt. Trump spricht aber auch davon, dass er keine Stellung zu irgendwelchen endgültigen Statusfragen nimmt und dies Sache der beteiligten Parteien sein.)

Am Dienstag hatte Trump Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und dem jordanischen König Abdullah II gegenüber telefonisch seine Absicht bekräftigt, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen zu wollen. Wobei bis jetzt noch unklar ist, was genau verkündet werden soll. Möglich wäre auch, eine Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt durch den Präsidenten, doch die Verlegung der Botschaft aus Sicherheitsgründen zunächst, vielleicht sogar auf Jahre hinaus, zu suspendieren. 1995 hatte der amerikanische Kongress die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels beschlossen, Präsidenten dabei aber die Möglichkeit eines Aufschubs von einem halben Jahr gewährt, der endlos weiter verlängert werden kann, was alle Präsidenten bis jetzt getan haben.

Die palästinensischen Fraktionen in der Westbank erklärten am Dienstag, angesichts der zu erwartenden Entscheidung von US-Präsident Donald Trump bezüglich der amerikanischen Jerusalem-Politik «drei Tage der Wut und des Protestes» abhalten zu wollen.

Nach Angaben der Palästinenser werden die Proteste heute Mittwoch beginnen und mindestens bis Freitag anhalten.

Die Mehrheit der Aktivitäten wird Diplomatisches Erdbeben weiterlesen

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Keine klaren Fronten mehr

In Kirkuk Nordirak sind amerikanische Abrams-Panzer eingefahren mit Hisbollah-Fahnen obendrauf, von schiitischen Milizionären gesteuert, die von Qassem Soleimani kommandiert werden. Ein Teil des gesamten Militärequipments, das die USA dem Irak im Kampf gegen den Islamischen Staat zur Verfügung gestellt haben, ist in die Hände von Milizen gefallen, die unter der Kontrolle des Iran stehen.

Realpolitisch gibt es keine klaren Fronten mehr. Ebenso wenig Verbündete mit denen man sich im Nahen Osten gegen den iranischen Einfluss stellen könnte. Was im Nahen Osten am Boden passiert, ist ein dauerndes Zurückweichen vor dem Iran; es sind Keine klaren Fronten mehr weiterlesen

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Das Gütesiegel Unesco ist unappetitlich geworden

Aus der Kolumne von Andreas Kunz in der Sonntagszeitung

Das Aufsehen war groß, als die USA und Israel am letzten Donnerstag 12.10.17 aus der Unesco ihren Austritt bekannt gaben.

Die Zahl der Resolutionen, die der Unesco-Vorstand von 2009 bis 2014 verabschiedete, ist aufschlussreich: 46 Mal verurteilte die Organisation Israel eine einzige Resolution richtete sich gegen das Bürgerkrieg führende Syrien. Und ein Total von 0 Resolutionen verabschiedete die Unesco in der gleichen Zeit gegen Nordkorea, den Iran, Sudan oder irgendein anderes Land.

Die Unesco beschränkte sich bei ihren Beschlüssen längst nicht Das Gütesiegel Unesco ist unappetitlich geworden weiterlesen

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Iran verhängt Sanktionen gegen 15 US-Unternehmen

Iran hat wegen Geschäften mit Israel Sanktionen gegen 15 US-Unternehmen verhängt. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am Sonntag 26.03.17 unter Berufung auf das iranische Außenministerium berichtete, wurden Vermögens- und Einreisesperren gegen die betroffenen Firmen und deren Mitarbeiter verhängt.

Die Sanktionen gelten aber als weitgehend symbolischer Natur, da die betroffenen Unternehmen Iran verhängt Sanktionen gegen 15 US-Unternehmen weiterlesen

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Bombendrohungen und Friedhofsschändungen in den USA

Die jüdischen Gemeinden der Vereinigten Staaten leben derzeit in Angst: Über 100 Bombendrohungen haben Unbekannte in den letzten Wochen gegen jüdische Gemeindezentren und Schulen ausgesprochen.

„Zum ersten Mal in den über 60 Jahren unserer Organisation haben wir eine Bombendrohung erhalten“, sagte der Betreiber eines jüdischen Gemeindezentrums dem Nachrichtensender CNN. „Und dieses Jahr waren es schon drei.“

Schon zum fünften Mal in diesem Jahr gingen Bombendrohungen und Friedhofsschändungen in den USA weiterlesen

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Trump-Tochter Ivanka wirbelt in Israel Staub auf

Ultraorthodoxe sehen den Übertritt Präsidententochter zum Judentum skeptisch an. Für Israel symbolisiert sie ein Problem, das seine Existenz gefährdet, berichtet Welt.de.

Es geht um den immer tiefer werdenden Riss zwischen Israels religiösem Establishment und dem Judentum in den USA. Israels Rabbinat wird immer fundamentalistischer und verprellt so die Glaubensbrüder in den USA, nicht zuletzt einen von Trumps engsten Beratern, seinen orthodoxen jüdischen Schwiegersohn Jared Kushner. Denn manchen israelischen Rabbinern ist Trumps Tochter nicht koscher genug.

Der Angriff auf Ivanka befremdet auch die US-Gemeinde. Trump-Tochter Ivanka wirbelt in Israel Staub auf weiterlesen

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Mehrheit steht hinter Trump

Weltweit schlugen die Wellen hoch, als der neue US-Präsident Donald Trump ein Einreiseverbot für Staatsbürger einiger muslimischer Länder anordnete. Eine aktuelle Umfrage zeigt jetzt: Die Mehrheit der Amerikaner befürworten das Dekret.

Das geht aus einer Studie des renommieren Umfrageinstituts „Rasmussen Reports“ hervor.

57 Prozent der US-amerikanischen Wahlberechtigten befürworten ein temporäres Einreiseverbot für Flüchtlinge Mehrheit steht hinter Trump weiterlesen

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Wenn Trump doch Erfolg hat

Eine Hoffnung geht um: Donald Trump könnte bald scheitern. Doch das Gegenteil ist wahrscheinlich, wie Zeit.de schreibt.

Trumps Gegner hoffen insgeheim, irgendein Skandal, eine weitere Enthüllung, ein Tweet zu viel und es folgt ein Impeachment-Verfahren. Doch die Weigerung Trump ernst zu nehmen, hat ihn immer nur noch stärker gemacht.

Die Experten hatten es ganz genau gewusst: Wenn Trump doch Erfolg hat weiterlesen

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Palästinenser drohen Trump

Der gewählte US- Präsidenten Donald Trump will, die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.

Der Religionsminister von Präsident Mahmoud Abbas, Muhammad al Abasch, bezeichnete die Absicht Trumps als „Kriegserklärung gegen die Palästinenser“.

Präsident Abbas wertete die Absicht als “Aggression“, als ein “Überschreiten aller roten Linien”, eine Krise für die ganze Region und den Weltfrieden.

Nach der Gründung Palästinenser drohen Trump weiterlesen

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Weshalb wählten die Amerikaner Trump?

Es geht um die Freiheit, anderer Meinung sein zu können als eine Elite in Politik, Medien, Universitäten und zunehmend auch Großunternehmen, die parteiübergreifend eine Politik betreibt, die sie als alternativlos hinstellt, moralisch überhöht und gegen jede Kritik immunisiert.

Wer die Kontrahenten Hillary Clinton und Donald Trump auf Twitter verfolgte, der gewann den Eindruck, dass beide in verschiedenen Ländern kandidierten. Während Weshalb wählten die Amerikaner Trump? weiterlesen

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Die Außenpolitik von Hillary Clinton

Ob und zu welchen Bedingungen es Frieden in Syrien geben wird, das hängt ganz entscheidend auch vom Ausgang der US-Wahlen in drei Wochen ab. Glaubt man den Umfragen, steht Hillary Clinton als Siegerin ja schon so gut wie fest. Deshalb erstaunt es, dass nur relativ wenig über die außenpolitische Agenda der Hillary Clinton berichtet wird.

Daniel L. Davis, Militäranalyst: „Wenn Hillary Clinton ins Weiße Haus einzieht, werden wir eine wesentlich Die Außenpolitik von Hillary Clinton weiterlesen

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Erweckung in Schulen West Virginias USA

Aus West Virginia im Osten der USA hört man von einer Erweckung, die in Schulen begann und jetzt ganze Städte erfasst. Hunderte Schüler haben ihr Herz Jesus gegeben. Laut Pastor Mitch Bias von der „Church of God“ in Delbarton haben Gebet und Flehen zu Gott den Weg gebahnt für diesen geistlichen Durchbruch unter der Jugend. Erweckung in Schulen West Virginias USA weiterlesen

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Es gibt kein Maximum an Konsens

Während ein Land wie die USA eine starke Koexistenz von durchaus unvereinbaren Religionen und Konfessionen ermögliche und erlaube, suche Deutschland vergeblich ein „Maximum an Konsens“ zwischen den Religionen, sagte Prof. Dr. Hermann Lübbe, Philosoph  der Universität Zürich, in einem Vortrag in Münster.

„Das religionspolitische System der USA hat Es gibt kein Maximum an Konsens weiterlesen

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