Schlagwort-Archive: Iran

Netanjahu im Kreuzfeuer

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist der erste amtierende Ministerpräsident, der sich vor Gericht verantworten muss. Er wird in drei Korruptionsfällen angeklagt.

Im sogenannten Fall 4000 soll der Ministerpräsident einem Telekommunikationsunternehmen im Austausch für eine positive Presseberichterstattung auf der beliebten Nachrichtenseite des Unternehmens Walla! einen Vorteil verschafft haben.
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Tumulte im Iran

Wahrscheinlich Hunderte von Toten. Durch die Begrenzung der Subventionen für Benzin haben die Behörden eine massive Mobilisierung ausgelöst, die anscheinend alle sozialen Schichten und Regionen seit diesem Wochenende zusammenbringt.

Die Iraner verloren am Samstagabend den Zugang zum Internet und zu mobilen Daten. Der Zugriff auf beliebte Apps und Nachrichten wie WhatsApp und Instagram wurde gesperrt. Die iranische Regierung sagte am Dienstag, dass der Staat sein Internet Schnitt nur enden würde, wenn es sicher ist, dass das Netz nicht ‚missbraucht‘ werde.   mehr Informationen

Die Iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben die Anführer der Unruhen der vergangenen Tage verhaftet. Ein Sprecher sagte, in 100 Städten sei es zu „kleineren und größeren Zwischenfällen“ gekommen. Mit den Verhaftungen seien die Unruhen aber beendet.

Nach Schätzungen von „Amnesty International“ sollen bei den Protesten mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen sein. Wegen der Internetsperre im Iran können weder diese noch iranische Angaben verifiziert werden.  mehr Informationen

Der Internet-Shutdown im Iran läuft seit Samstag, dem 17. November. Laut netblocks.org, das die Internet-Blockaden auf der Welt beobachtet, ist der Datenfluss zwischen dem Iran und dem globalen Netz auf aktuell fünf Prozent des normalen Niveaus gesunken.

In einem sicheren Telefongespräch sagte jemand aus dem Iran: „Seit zehn Jahren bin ich bei allen Protesten dabei. Was heute passiert, habe ich noch nie erlebt. Ich kenne persönlich zwei Personen, deren Bekannte getötet worden sind.“ „Die Intensität der Gewalt ist ohnegleichen. Die Polizei schießt direkt auf die Bevölkerung. Ich habe das persönlich miterlebt. Und Leute wehren sich härter, wie auch immer sie können.“

Alle Fraktionen innerhalb des Gottesstaates verteidigen die Benzinpreiserhöhung.

Der Benzinpreis hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das alltägliche Leben der Menschen – vor allem auch in den ärmeren Schichten. „Da es keinen für alle zugänglichen öffentlichen Verkehr gibt, ist ein großer Teil der Unterschicht mit eigenem Auto oder mit Sammeltaxis unterwegs. Wird das Benzin teurer, kostet jede Fahrt mehr.“   mehr Informationen

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Unruhe im Norden Israels

Von Syrien sind am Dienstag 19.11.19 vier Raketen auf Nordisrael abgeschossen worden. Alle sind vom Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ vernichtet worden.

Die syrische Nachrichtenagentur SANA meldet Explosionen am Flughafen in Damaskus.

Die israelische Luftwaffe führt in der Nähe von Damaskus Luftangriffe gegen iranisch unterstützte Milizen durch, bei denen mindestens 23 Menschen starben.

In den vergangenen Monaten hatte die israelische Luftwaffe mehrfach Stellungen und Waffenlager des Iran in Syrien angegriffen. Am Montag hatte die israelische Armee überraschend mit einem zweitägigen Großmanöver in Nordisrael begonnen.

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Iranisches Gericht verurteilt Buchhändler wegen Bibelverkaufs

Der iranische Wächterrat hat einen kurdischen Buchhändler zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Er hat in seinem Geschäft Bibeln verkauft. Die Meldung der Jerusalem Post basiert auf Angaben der Hengaw-Organisation für Menschenrechte.

Im vergangenen Monat wurden drei Frauen zu Haftstrafen von jeweils mindestens 16 Jahren verurteilt. Sie hatten die islamische Kleiderordnung des Landes missachtet. Insgesamt wurden 2018 39 Frauen verhaftet, weil sie keinen Hijab trugen.

Auch der Teheraner Politikprofessor Iranisches Gericht verurteilt Buchhändler wegen Bibelverkaufs weiterlesen

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Doppelte Verlegenheit für den Iran

Seit einiger Zeit zerstört Israel iranische Waffendepots. Das Ziel ist, die Waffenlieferung an die Hisbollah zu unterbinden und zu verhindern, dass es dem Iran gelingt um Israel herum Abschussrampen für Raketen einzurichten.

In Beirut wurde ein Kommunikationszentrum von einer im Iran hergestellten Drohne beschädigt. Israel hat eine Anti-Drohnen-Technologie entwickelt, welche feindliche Drohnen übernehmen kann und sie überall hinsteuern kann. So beschädigte die iranische Drohne eine Stellung der Hisbollah.

Durch israelische Flugzeuge wurde auf einer Militärbasis in Bagdad ein Waffendepot zerstört. Ein weiterer Luftangriff gab es auf den Luftwaffenstützpunkt Balad im Irak. Bei dem Angriff wurden irakische Hisbollah-Milizen getötet.

Weitere Luftschläge gab es in Syrien Doppelte Verlegenheit für den Iran weiterlesen

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Wenn die Apokalypse Wunsch ist

In der Ideologie der iranischen Diktatur sollen Krieg und Verderben nicht verhindert werden, sondern sind eine entscheidende Voraussetzung für die erhoffte Wiederkehr des verborgenen Imams (Mahdi), der Erlösergestalt schiitischer Theologie.

In einem am 31. Juli 2019 ausgestrahlten Interview, gab Ayatollah Mirbagheri Einblick in seine Weltsicht. Ayatollah Mohammad Mehdi Mirbagheri ist Mitglied des Expertenrates. Mitglied des Expertenrates kann nur werden, wer über jeden Zweifel an der Linientreue gegenüber der Islamischen Republik erhaben ist.

Er sagte: „Wir werden nie das Zeitalter der Wiederkehr (des verborgenen Imams) erreichen, wenn wir uns nicht in einen ausgedehnten Kampf begeben – einen umfassenden Konflikt, der zum Kampf eskalieren wird. (Der Koran sagt:) ‚Kämpfe gegen sie, damit es keinen Streit gibt, und die Religion in ihrer Gesamtheit für Allah ist.‘“ Wenn die Apokalypse Wunsch ist weiterlesen

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Schnellstwachsende Gemeinde

Vierzig Jahre nach der islamischen Revolution im Iran sei eine weitere spirituelle Revolution im Gange: «In den vergangenen vierzig Jahren haben mehr Menschen im Iran zum Glauben an Jesus Christus gefunden als in den vorangegangenen 1400 Jahren zusammen

Ein iranischer Gemeindeleiter, spricht von einem zweigeteilten Iran: «Das eine ist das, das du in den Nachrichten siehst, und das andere jenes, das vor der Welt verborgen ist.» Dabei mache das öffentliche Bild des Iran eher nur zehn Prozent der Einwohner aus. Die anderen 90 Prozent hätten das Regime grösstenteils satt. Viele von ihnen hätten auch zum Glauben an Christus gefunden.

«Frontiers Alliance International» (FAI) produziert eine Dokumentation namens «Schafe unter Wölfen». Dazu FAI-Gründer und -Direkter Dalton Thomas: «Was im Moment im Iran passiert, ist spektakulär. Es ist die am schnellsten wachsende Gemeinde der Welt. Sie besitzt keine Gebäude, keine NGO’s, kein Eigentum, keine Bankkonten, keine zentralisierte Führung, keine konfessionelle Orientierung und dennoch wächst sie wie verrückt … Was der Herr da tut, ist gewaltig!»

Die Evangelisation führt zu intensiver Verfolgung. Laut Dalton Thomas würden die Christen aber nicht für ein Ende der Verfolgung beten. Dafür sollen Christen nicht beten, sagen sie: «Nein, nein, nein, tut das nicht. In der Verfolgung wächst die Gemeinde. Wenn die Verfolgung aufhört, hört das Wachstum auf. Was wir wollen, ist, dass sich das Evangelium im Iran weit und breit und tief verbreitet.» Schnellstwachsende Gemeinde weiterlesen

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Vom Iran vorgeführt

Die Art von Erpressung, die der Iran im Allgemeinen einsetzt: Gehe einen Deal ein, oder du wirst angegriffen.

Teheran versteht, wie man einen langfristigen Kampf, ohne einen echten konventionellen Krieg führen kann. Das Regime beherrscht diese Form des Krieges meisterhaft. Es profitiert davon, indem es die Wahrnehmung des Westens nährt:  ‚Deal oder der Krieg‘. Die andere  Option jedoch ist: ‚Kein Deal und kein Krieg‘.

Dabei sieht sich der Iran bereits im Krieg mit den USA. Die USA und ihre Verbündeten stehen daher in einem Konflikt mit dem Iran. Dieser Konflikt hat viele Formen.

Die Annäherung an die iranischen Spannungen mit einer iranischeren Sicht auf die Region und die Welt wäre besser, um den Konflikt zu verstehen. Frieden ist kein Frieden und Krieg ist kein Krieg in dieser Diskussion. Wenn der Iran mit Krieg droht, will er keinen Krieg. Wenn es um das Bedürfnis nach Frieden geht, bedeutet es Frieden zu seinen Bedingungen, in dem er weiterhin eine aggressive Rolle spielt. Vom Iran vorgeführt weiterlesen

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Im Iran glauben immer mehr Menschen an Jesus

Laut CBN und iranwire.com gab Mahmoud Alavi (Minister für Nachrichtenwesen und Staatssicherheit) anfangs Mai 2019, erstmals öffentlich zu, dass sich das Christentum «in Teilen» des Irans ausbreitet.

Alavi erklärte weiter: «Diese Bekehrten sind gewöhnliche Menschen, deren Job es ist, Sandwiches oder ähnliche Dinge zu verkaufen.» Weiter betonte Alavi, «dass wir keine andere Wahl haben, als sie zu fragen, warum sie ihren Glauben gewechselt haben».

Zumindest einen Teil der Antwort scheint Alavi bereits zu kennen: «Einige von ihnen sagten, dass sie nach einer Religion suchen, die ihnen Frieden gibt. Im Iran glauben immer mehr Menschen an Jesus weiterlesen

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Wiedererstehung vom Traum des islamischen Kalifats

Im letzten Monat veröffentlichte der Oberste Führer der Islamischen Republik, Ali Khamenei, sein Manifest zum „Aufbau der neuen islamischen Zivilisation in den nächsten vier Jahrzehnten“.

Khameneis Argumentation spiegelt die Analyse wider, die der verstorbene sudanesische Islamist Hassan al-Turabi auf seinem ersten „Popular Arab and Islamic Congress“ (PAIC) vornahm, den er im April 1991 in Khartoum präsidierte, schreibt Amir Taheri auf aawsat.com.

Das Manifest basiert auf der Annahme, dass die ursprüngliche islamische Zivilisation, die während des Kalifats von Ali ibn Abi Talib in Medina und später in Kufa in voller Pracht glänzte, fast vollständig von inneren und äußeren Feinden zerstört wurde und daher vollständig neu aufgebaut werden muss.

Es mag ein Zufall sein, dass das Manifest von Khamenei fast genau 28 Jahre nach dem Treffen von Khartoum veröffentlicht wurde, an dem über 500 führende islamistische Theoretiker und Aktivisten aus der ganzen Welt teilnahmen. Die Männer, die sich bei PAIC versammelten, hatten eine Frist von 30 Jahren festgelegt, damit ihr Traum verwirklicht werden sollte, die Welt gemäß ihrer Vision vom Islam neu zu gestalten.

Das PAIC-Programm enthielt ehrgeizige Ziele, darunter die Eliminierung Israels, den Zusammenbruch der Vereinigten Staaten nach dem Zerfall des Sowjetimperiums und die Einrichtung „wahrhaft islamischer“ Regime in allen 57 Ländern, in denen damals der Islam eine Mehrheitsreligion war. Wiedererstehung vom Traum des islamischen Kalifats weiterlesen

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Jesus begegnet einem Iraner

Ein Iraner träumte von einem Mann in strahlendem Weiß, der von sich selbst sagte, dass sein Name Jesus Christus sei. Bald darauf zappte er durch die TV-Kanäle und stieß auf einen christlichen Sender, der Programme in persischer Sprache sendete.

Als er im Beitrag des christlichen Senders Sat-7 den Namen Jesu hörte, erkannte er sofort, dass gerade über dieselbe Person gesprochen wurde, die ihm in seinem Traum begegnet war.

Mit wachsender Faszination begann er, sich regelmäßig die Programme anzusehen, um mehr über diesen Jesus zu erfahren. Nach und nach merkte er, welche Kraft das Wort Gottes hat.

Zunächst verbarg er seinen neu gefundenen Glauben vor seiner Frau. Denn die Familie lebte in einer ländlichen, abgelegenen Gegend und in Hanis Umfeld gibt es viele, die dem Christentum feindlich gegenüberstehen.

Doch die Beziehung zu Gott veränderte seine ganze Lebenseinstellung und sein Verhalten – und das entging seiner Frau in keiner Weise. «Hani, was ist mit dir passiert?», wollte sie von ihm wissen. «Du bist anders gewordenJesus begegnet einem Iraner weiterlesen

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Immer mehr iranische Christen werden verfolgt

Die Verfolgung von Christen im Iran hat 2018 ein neues Ausmaß erreicht wie aus einem ausführlichen Bericht hervorgeht, der gemeinsam von Open Doors, Middle East Concern, Article 18 und Christian Solidarity Worldwide veröffentlicht wurde.

von Majid Rafizadeh, iranisch-amerikanischer Politikwissenschaftler, auf audiatur, hier gekürzte Version

„Ende 2018 kam es zu einer beispiellosen Welle von Razzien auf private Hausgemeindenversammlungen, was zu einer grossen Zahl von Verhaftungen führte. Viele Christen wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt oder erhielten vom Berufungsgericht bestätigte Urteile“, heißt es im Bericht.

Trotz solcher ungeheuren Schikanen und Angriffen auf Christen, die in Immer mehr iranische Christen werden verfolgt weiterlesen

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Iran, Hisbollah und Russland in Venezuela

Venezuelas Opposition ist besorgt über Präsenz von Iran und Hisbollah. Das regierende sozialistische Regime unterhält enge Beziehungen zum Iran und hat der Hisbollah die Errichtung operativer Zentren im Land ermöglicht. Darüber hinaus pflegt das Maduro-Regime enge Beziehungen zur Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde und unterützt sie mit Geld – auch wenn die Venezolaner aufgrund von zunehmender Nahrungsmittel- und Medikamentenknappheit dringend selbst humanitärer Hilfe bedürften. Mehrere Golfstaaten und die Türkei haben kürzlich größere Goldmengen Iran, Hisbollah und Russland in Venezuela weiterlesen

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Syrien Kampf um die Beute

Die Funkmitschnitte vom Abend des 19. Januar 2019, die dem SPIEGEL vorliegen, dokumentieren eine neue Stufe der Eskalation im Syrienkrieg. Denn am vergangenen Samstag gingen syrische Verbände der beiden großen Assad-Verbündeten – Russland und Iranmit Panzern, Granatwerfern und schweren Maschinengewehren aufeinander los. Nachdem die Aufständischen weitgehend besiegt sind, verschärft sich nun der Kampf um die Beute: Wer kontrolliert Syrien? Syrien Kampf um die Beute weiterlesen

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