Kein zivilisiertes Gespräch über Trans-Themen

Das musste Angelos Sofocleous in England erfahren. Er wurde als «transphobisch» bezeichnet, weil er im September 2018 auf seinem eigenen Twitter-Kanal einen Artikel von James Kirkup (Spectator Kolumnist) teilte , mit dem Title: «Is it a crime to say women don’t have penises» («Ist es ein Verbrechen zu sagen, dass Frauen keine Penisse haben?»).

Anscheinend schon, den der lang stellvertretende Redakteur der Philosophiezeitschrift «Critique» der Durham Universität, hat seinen Job als Redakteur nach drei Tagen verloren. Bislang galt diese Aussage als wissenschaftlich erwiesen.

In der Folge wurde er auch dazu gedrängt, als Präsident der «Humanist Students» zurückzutreten. Von seinem Posten als Chefredakteur des Online-Magazins «The Bubble» an der Schule wurde er gefeuert.

In seiner Rücktrittserklärung hielt Sofocleous fest, dass die LGBT-Humanisten «keine Kritik dulden können, weder an ihrer Bewegung noch an ihren Ideen, und nicht in der Lage sind, ein zivilisiertes Gespräch über Themen zu führen, über die sie anderer Meinung sind.» «Das sind Personen, die der Meinung sind, dass sie das absolute Recht haben, zu bestimmen, welche Ideen diskutiert werden können und welche Sprache in einem öffentlichen Forum verwendet werden darf», fügte er hinzu.

Deshalb hält Sofocleous fest: «Ich war überrascht von der mangelnden Bereitschaft, eine Diskussion über das Thema von derzeitigen und ehemaligen Mitgliedern der Organisation zu führen – Mitglieder, die ansonsten die Meinungsfreiheit und ein Umfeld fördern, in dem Ideen und Meinungen diskutiert und angefochten werden können.»  mehr Informationen

Am 24. September twitterte Sofocleous: „Das Konzept der Frau (oder des Mannes) ist nicht etwas, mit dem man sich einfach identifizieren kann – es ist keine Ideologie, es ist kein Lebensstil, es ist keine Wahl, es ist kein Gefühl. Ein Mann oder eine Frau zu sein, ist etwas, das von Natur aus mit der Biologie und dem Erwachsenwerden als Mann oder Frau verbunden ist.“

Am 17. September twitterte Sofocleous:Seit wann ist Genderkritik eine Gedankenkritik? Genderkritik sollte nicht persönlich von solchen aufgegriffen werden, die behaupten, dass dies „ihre Existenz bedroht“ oder „ihre Erfahrungen herabsetzt“. Es hat nichts mit deiner Existenz zu tun – hör auf, Leute zum Schweigen zu bringen, weil du ‚beleidigt‘ bist.“

Hugo Rifkind schreibt in the Time:  „Wenn Philosophiestudenten die Diskussion über das, was eine Frau ausmacht, verbieten können, dann sind wir alle potentielle Täter.“

Im Artikel von James Kirkup steht unter anderem: Der Punkt ist, dass einige Leute glauben (Polizei und Bürgermeister), dass wenn Sie einen Penis haben, Sie keine Frau sind . Andere Leute glauben, dass manche Frauen Penisse haben. Es ist durchaus möglich, dass sie als Transfrau gesetzlich anerkannt werden, während sie voll funktionsfähige männliche Genitalien behalten, und einige Schätzungen deuten darauf hin, dass die Mehrheit der Befragten sich selbst als Transfrauen bezeichnet, deren männliche Anatomie noch intakt ist. Dies ist das Fundament des Streits zwischen Trans-Befürwortern und Feministinnen. Für letztere steht die Biologie über der Sprache: Es ist egal, was Sie sich selbst nennen oder was Sie für Sie halten. Wenn Sie einen Penis haben, sind Sie eine potenzielle Bedrohung für Frauen.

Angelos Sofocleous ist ein skeptischer und agnostischer Atheist, der Philosophie und Psychologie an der Universität von Durham, Großbritannien, studiert. Er war der Präsident der Durham Atheist, Secularist und Humanist Society, an der er 2015-2018 beteiligt war. Er ist Schriftsteller und Journalist. Er setzt sich dafür ein,  Vernunft und Rationalität als den Weg zu betrachten, auf dem man die Wahrheit erreicht.

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