Iran, Hisbollah und Russland in Venezuela

Venezuelas Opposition ist besorgt über Präsenz von Iran und Hisbollah. Das regierende sozialistische Regime unterhält enge Beziehungen zum Iran und hat der Hisbollah die Errichtung operativer Zentren im Land ermöglicht. Darüber hinaus pflegt das Maduro-Regime enge Beziehungen zur Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde und unterützt sie mit Geld – auch wenn die Venezolaner aufgrund von zunehmender Nahrungsmittel- und Medikamentenknappheit dringend selbst humanitärer Hilfe bedürften. Mehrere Golfstaaten und die Türkei haben kürzlich größere Goldmengen vom Maduro-Regime gekauft.  mehr Informationen 

Nach Oppositionsangaben hat die venezolanische Regierung im vergangenen Jahr fast 24 Tonnen Gold in die Türkei verschifft. Maduro will mit dem Verkauf des Goldes den Ausfall anderer Einnahmequellen ausgleichen. Neben Gold aus den Tresoren der Zentralbank geht auch Roh-Gold zur Veredelung ins Ausland. Im vergangenen Jahr wurde nach offiziellen Statistiken Roh-Gold im Wert von mindestens 900 Millionen Dollar zur Veredelung in die Türkei geliefert – doch über eine Rückkehr fertiger Goldbarren nach Venezuela gibt es keine Aufzeichnungen. Medienberichten zufolge lautet eine Vermutung der US-Regierung, das Gold aus Venezuela könne aus der Türkei an den Iran gelangen, um so die Sanktionen gegen das Mullah-Regime zu umgehen. mehr Informationen

Russland und der Iran verkünden beide, militärische Einheiten nach Venezuela zu senden, um dem sozialistischen Land in Lateinamerika Unterstützung zu gewähren, dessen schwächelnde Wirtschaft durch die US-Sanktionen unter weiterem Druck steht. Das russische Verteidigungsministerium erklärte vergangenen Montag, dass zwei Tupolev Tu-160 Bomber, eine Antonov An-124 Transportmaschine und ein Ilyushin Il-62 Langstreckenflugzeug auf dem ‚Internationalen Flughafen Simon Bolivar‘ in Caracas eingetroffen seien.

Der stellvertretende Kommandant der iranischen Marine, Konteradmiral Touraj Hassani Moqaddam, kündigte an, dass der neue iranische Zerstörer ‚Sahand‘ bald nach Venezuela verlegt werden könnte. ‚Zu unseren Plänen in der nahen Zukunft gehört es, zwei oder drei Schiffe mit Spezialhelikoptern nach Venezuela zu schicken: auf eine Mission, die bis zu fünf Monate dauern könnte‘, wie Moqaddam – laut Reuters – der halbamtlichen Nachrichtenagentur Mehrs mitteilte.“ mehr Informationen

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