Durch Machtverzicht zur Auferstehungsgewissheit

Paulus verkündete in Thessalonich an drei Schabbaten die Eckpunkte christlichen Glaubens. In den jüdischen Schriften wird bezeugt, dass der Messias leiden und auferstehen wird, um seine Königsherrschaft anzutreten (Apg. 17).

Der Glaube an ein Leben nach dem Leben, zerstört die Macht der Todesdrohung. Der freiwillige Machtverzicht, macht religiöse Drucksysteme wirkungslos. Die religiösen Führer sehen ihre Macht durch den neuen Glauben schwinden und entfachen einen Aufruhr aus Eifersucht. Interessanterweise werden Paulus und Silas genau mit dem beschuldigt, was ihre Gegner selbst machen. Sie stacheln zu keinem Aufstand an, sondern halfen von Abhängigkeiten frei zu werden und selbst die Schriften zu studieren.

Spannend ist auch, dass es ausdrücklich heisst, dass auch Frauen aktiv durch das Schriftstudium diesen neuen Weg zu Glauben annahmen. Um Paulus öffentlich angreifen zu können, wurde die Königsherrschaft von Jesus von den Gegnern verdreht. Paulus zieht um der Sache willen weiter und befiehlt die Arbeit seinen Mitarbeitern und dem Heiligen Geist an. Durch Leiden freut man sich auf die die Auferstehung und die Königsherrschaft von Jesus.

Spannend ist auch, wie Gott seine Boten beschützt, indem sie im entscheidenden Moment abwesend waren.

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In einer ergebnisoffenen Bibelstudiengruppe lesen wir die Apostelgeschichte. Das ist ein kleines Resümee aus unseren Entdeckungen. Jeder Beitrag bereichert. Wir sind auch offen für neue Teilnehmer im Linthgebiet oder das Halten von Bibeltagen an anderen Orten.

 

Verkündigung und Verfolgung in Thessalonich    Apg. 17,1-15

1 Nachdem sie (Paulus, Silas, Thimotheus, ohne Lukas) aber durch Amphipolis und Apollonia gereist waren, kamen sie nach Thessalonich, wo eine Synagoge der Juden war.  2  Nach seiner Gewohnheit aber ging Paulus zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbaten mit ihnen aus den Schriften,  3 indem er eröffnete und darlegte, dass der Christus leiden (Kreuz) und aus den Toten auferstehen musste, und dass dieser der Christus ist; der Jesus, den ich euch verkündige.

4 Und einige von ihnen ließen sich überzeugen und gesellten sich zu Paulus und Silas und eine große Menge von den anbetenden Griechen und nicht wenige der vornehmsten Frauen. 5 Die Juden aber wurden eifersüchtig und nahmen einige böse Männer vom Gassenpöbel zu sich, machten einen Volksauflauf und brachten die Stadt in Aufruhr; und sie traten vor das Haus Jasons und suchten sie unter das Volk zu führen. 6 Als sie sie aber nicht fanden, schleppten sie Jason und einige Brüder vor die Obersten der Stadt2 und riefen: Diese, die den Erdkreis aufgewiegelt haben, sind auch hierher gekommen, 7 die hat Jason beherbergt; und diese alle handeln gegen die Verordnungen des Kaisers, da sie sagen, dass ein anderer König sei: Jesus. 8 Sie beunruhigten aber die Volksmenge und die Obersten der Stadt, die dies hörten. 9 Und nachdem sie von Jason und den Übrigen Bürgschaft genommen hatten, ließen sie sie frei.

Verkündigung und Verfolgung in Beröa

10 Die Brüder aber sandten sogleich in der Nacht sowohl Paulus als auch Silas nach Beröa; die gingen, als sie angekommen waren, in die Synagoge der Juden. 11 Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte. 12 Viele nun von ihnen glaubten, und von den griechischen vornehmen Frauen und Männern nicht wenige. 13 Als aber die Juden von Thessalonich erfuhren, dass auch in Beröa das Wort Gottes von Paulus verkündigt wurde, kamen sie auch dorthin und beunruhigten und erregten die Volksmengen. 14 Da sandten aber die Brüder sogleich den Paulus fort, dass er nach dem Meer hin gehe. Aber sowohl Silas als auch Timotheus blieben dort. 15 Die aber den Paulus geleiteten, brachten ihn bis nach Athen; und als sie für Silas und Timotheus Befehl empfangen hatten, dass sie sobald wie möglich zu ihm kommen sollten, reisten sie ab.

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