Wir leben in einer postchristlichen Gesellschaft

und „ich denke, dies ist eine Zeit für freudiges, un-verschämtes und feuriges Zeugnis für Jesus“, vertritt Johannes Hartl, Leiter des Gebethauses Augsburg im Interview mit kath.net.

kath.net: Papst Franziskus sprach von einer „Erosion des Glaubens“ in Deutschland. Wo müssen die Christen nach Lösungen suchen?

Johannes Hartl:
Wir haben uns daran gewöhnt, dass Menschen zu uns kommen, die gläubig sind. Ich denke das Erste wäre ein Umdenken: wir leben in einer postchristlichen Gesellschaft und selbst Menschen, die noch nominell katholisch sind, sind hinsichtlich dessen, was sie glauben, nicht wirklich gläubige Christen.

Das Gebetsleben der meisten Christen ist so schwach, weil niemand ihnen eine Vision dafür gibt. … Wo aber nur der Kopf erreicht wird, geschieht auch nichts Tiefgreifendes: Theologie ohne Gebet verändert das Leben nicht. Die Verbindung von beidem dagegen ist unschlagbar.

Wir glauben, dass Europa dringend viele leidenschaftliche Jünger Jesu braucht.

Es gab sie nie, die Zeiten, in denen es einfach war, Jünger Jesu zu sein. Widerstand gegen das Evangelium ist ganz normaler Bestandteil der Nachfolge Jesu. … Unsere Botschaft sollte jedoch mehr FÜR etwas als GEGEN etwas sein. Dann wird sie die Menschen auch immer anziehen.

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