Mit Jesus an der Olympiade

Bryan Clay (USA), der Zehnkämpfer, der bereits 2004 Silber und 2008 die Goldmedaille abräumte sagt: «Ohne meinen Glauben hätte ich wahrscheinlich eine zerrüttete Familie, meine Prioritäten wären durcheinander und ich würde Entscheidungen treffen, die den Weg zum Erfolg verhindern würden.

Aber weil ich eine Grundlage im Glauben habe, kann ich sagen dass Jesus für mich wie ein Kompass ist. Er hilft mir auf dem richtigen Weg zu bleiben. Er hilft mir gute Entscheidungen zu treffen – um dann auch gute Resultate zu erzielen.

Ohne meinen Glauben, wäre ich verloren und ich glaube nicht, dass ich so viel Erfolg hätte, wie jetzt habe. Mein Leben zeigt, dass ich Recht habe.»

Bei Bryan Clay war es die Mutter, die oft für ihren Sohn Bryan am beten war: «Sie war eine Beterin. Und besonders betete sie für mich und meinen Bruder.» Doch trotz der Gebete: «Ich flog aus der Schule, weil ich mehrmals andere Schüler verprügelt hatte, und einmal sogar einen Lehrer.»

«Ich fing ich an, auf mein Leben zu schauen und merkte, dass ich überhaupt nicht glücklich war. Laufen machte mich nicht mehr glücklich, mein Partyleben auch nicht, ich war einfach nur unglücklich. Und ich versuchte, was ich bei meiner Mutter gesehen hatte, ich fing an, in der Bibel zu lesen und in die Kirche zu gehen.»

Eines Tages lief mir eines meiner Mädchen über den Weg und erzählte mir, sie habe eine schlimme sexuell übertragbare Krankheit. Und ich solle mal überprüfen lassen sollte, ob ich das nicht auch habe. Für mich war das ein Schock. Ich sperrte mich in mein Zimmer ein und schrie zu Gott: ‚Gott, was soll das? Ich werde niemals die Chance haben zu heiraten, ich werde nie Kinder haben können, mein restliches Leben wird ein Kampf sein! Ich habe mich doch geändert, und angefangen Bibel zu lesen, zu beten, dich zu suchen…‘

Und ich erinnere mich, wie ich auf dem Fussboden lag und plötzlich Gott zu mir sprach. ‚Bryan, was soll das? Nur weil du plötzlich ein bisschen Bibel liesst, willst du jetzt nicht die Konsequenzen Deiner Entscheidungen übernehmen?‘

Ich fühlte mich elend und zerbrochen, dumm und selbstsüchtig. Und das war der Punkt in meinem Leben, an dem sich vieles änderte. Ich wollte aus ganzem Herzen an Gott glauben und ihm nachfolgen. An diesem Tag, beschloss ich, dass Jesus die Kontrolle in meinem Leben übernehmen sollte. Ich wollte ein echter Jesusnachfolger sein und so leben, wie er es vorgelebt hatte.

Und ich hatte Glück. Wie sich später rausstellte, war ich vollkommen gesund.»

«Gott hat mein Leben komplett verändert. Ich habe eine wunderbare Frau, ich habe Erfolg im Sport und ein Leben voller Freude. Hätte mir das jemand früher gesagt, hätte ich es nie geglaubt! Wirklich nicht. Auch niemand meiner Freunde hätte geglaubt, dass ich einmal so ein Leben haben würde. Es haut mich einfach nur um, ich bin so gesegnet, so reich gesegnet!

Zu gewinnen bedeutet mir so viel mehr, als nur der Erfolg. Denn plötzlich habe ich die Möglichkeit vor vielen Menschen zu sagen: Ja, schaut auf diesen treuen Gott, den ich gefunden habe. Allein wäre ich nie so weit gekommen, ich wäre untergegangen. Aber er hat mein Leben geändert, er hat mir Perspektive gegeben. Schaut auf mein Leben und findet selbst den Gott, der Menschen rettet! Es gibt ihn!

Das ist auch der Grund warum ich nach London gehe und versuche die dritte Olympische Medaille zu gewinnen. Es gibt keine Garantie, dass ich das schaffen werde. Aber ich weiss, dass ich die Chance habe, von diesem Gott zu erzählen und den Leuten vor Augen zu halten, dass Gott real ist, und dass er in meinem Leben ein Wunder bewirkt hat.»

Siehe auch: Mein Trainer ist Gott      http://obristlink.wordpress.com/2012/07/27/mein-trainer-ist-gott/

Mit einem Schlag begriff ich, dass es einen Gott geben musste, der mich unbegreiflich liebt – Sportschütze Ralf Schumann    http://obristlink.wordpress.com/2012/07/30/mit-einem-schlag-begriff-ich-dass-es-einen-gott-geben-musste-der-mich-unbegreiflich-liebt-sportschutze-ralf-schumann/

Bild: Erik van Leeuwen

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