Die Palästinensische Autonomiebehörde rudert bei ihrer angekündigten Namensänderung auf Reisedokumenten zurück

Sie befürchtet, dass Israel neue Pässe mit der Bezeichnung „Staat Palästina“ nicht anerkennt. Präsident Mahmud Abbas hatte angeordnet, auch auf offiziellen Dokumenten, wie Pässen, Führerscheinen und Ausweisen, sowie auf Schildern und Siegeln soll der Name geändert werden.

Der palästinensische Chef-Unterhändler Saeb Erekat sprach sich ganz gegen eine Namensänderung auf Ausweisdokumenten aus. Die Führung werde „den Wagen unseres Volkes nicht überladen, indem wir ‚Staat Palästina‘ auf den Pässen vermerken“. Israel würde den Palästinensern dann nicht erlauben, zu reisen. Auch in anderen Ländern könnte eine Einreise verweigert werden.

Bis jetzt hat die israelische Regierung noch nicht erklärt, ob sie Reisedokumente mit dem „Staat Palästina“-Logo anerkennen würde.

Auch aus den USA kam Kritik. „Man kann durch Rhetorik, Logos und Namen keinen Staat schaffen“, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums vor Journalisten.

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