Zweifel an Mohammeds Nachtreise von Jerusalem

Im Februar 22 wurde in Ägypten gegen den bekannten Journalisten, Ibrahim Issa, ermittelt, weil er die Nachtreise des Propheten Mohammed nach Jerusalem auf einem beflügelten Pferd, welche die Grundlage der Heiligkeit der Stadt im Islam ist, in Frage gestellt hatte.

In einer Talkshow hat Ibrahim Issa im ägyptischen Fernsehen öffentlich die Nachtreise/Himmelfahrt „Isra und Miraj“ als eine „völlig wahnhafte Geschichte“ bezeichnete. Für diese Äußerungen wurde er von islamischen Theologen in Ägypten und auch in den sozialen Medien stark kritisiert und anschließend von staatlichen Behörden kurzzeitig verhaftet.

Issa hatte in einem Fernsehbeitrag im Zusammenhang mit der Nachtreise des Propheten auch gesagt, dass Prediger, die nur Bücher zitieren, die ein Ereignis bestätigen, „salafistische Ansichten“ vertreten. Solche Ansichten böten kein breiteres Verständnis des Islam, behauptete er laut der nahöstlichen Nachrichten-Website „The New Arab“.

Kurz darauf wurden seine Ansichten von Ägyptens höchster theologischer Autorität, der „Dar Al-Ifta“, verurteilt, die in einer sieben Punkte umfassenden Antwort bekräftigte, dass die Isra- und Miraj-Reise des Propheten Mohammed „definitiv körperlich, seelisch und im wachen Zustand stattgefunden hat und in keiner Weise geleugnet werden kann“.

Die Nachtreise Mohammeds beruht auf der Sure 17, 1 des Korans, wo es heißt: „Preis sei dem, der seinen Knecht des Nachts von dem heiligen Gebetsplatz zu dem entfernten Gebetsplatz … reisen ließ, um ihm etwas von unseren Wundern zu zeigen … .“

Die Nachtreise bezeichnet die Reise Mohammeds von Mekka aus zu einem als „entfernte Kultstätte“ (Al Aqsa) beschriebenen Ort und wieder zurück. Während einige Gelehrte die Isra und Miraj wörtlich interpretieren (und sie somit als „echte“ physische Reise betrachten), interpretieren andere Gelehrte sie als spirituelle Erfahrung Mohammeds.

Erst in einem islamischen Hadith (Mündliche Überlieferung), der Al Buhari zugesprochen wird, wird die Nachtreise mit dem konkreten Ort Jerusalem in Verbindung gebracht, nämlich der Al Aqsa Moschee. Die mündliche Überlieferung, die auf den Prophet Mohammed zurückgehen soll, wurde allerdings erst einige Jahrhunderte nach dessen Tod mit zusammengestellt.

Danach soll Mohammed, auf einem Fabelwesen, dem beflügelten Schimmel al-Buraq mit einem Frauenkopf, in einer Nacht von Mekka nach Jerusalem, von dort in den Himmel und danach wieder zurückgeflogen sein.

Der Islam begründet seine Verehrung für Al Quds (Die Heilige / Jerusalem) mit der Heiligkeit dieser Stadt für die beiden Vorgängerreligionen. So lässt der Islam die Bekehrung des Abraham und die Geburt Jesus (Sure 19,22-25) in Jerusalem stattfinden. mehr Informationen

http://www.harekrsna.de/artikel/islam-al-buraq.htmMit dem Entscheid vom Dar Al-Ifta, muss jeder Muslim bestätigen, dass es das Wesen al-Buraq gibt. Wo Al Aqsa ist, wurde nach meinem Informationen nicht geklärt.

Die Nacht der Himmelfahrt Mohammeds

Die Himmelfahrt ist im Koran nicht eindeutig erwähnt. Interessant ist auch, dass zur Zeit Mohammeds auf dem Tempelplatz nur die Ruine der Marienkirche war. https://www.obrist-impulse.net/die-nacht-der-himmelfahrt-muhammads

Al-Aksa Moschee in Saudi-Arabien

Nach MoroccoWorldNews behauptet der saudische Oussama Yemani, die echte Al-Aqsa-Moschee befände sich in al Ji’ranah in der Nähe von Mekka in Saudi-Arabien. https://www.obrist-impulse.net/al-aksa-moschee-in-saudi-arabien

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