Schlagwort-Archive: Verfolgung

Bibelverbot

In mehreren Ländern der Welt darf das «Buch der Bücher» weder gedruckt noch erworben werden. In anderen Ländern gelten für biblische Schriften besondere Einschränkungen. Die diesjährige Sonderausgabe der Zeitschrift «Bibelreport» berichtet darüber.

Es gibt einige Länder, in denen es  verboten ist, den christlichen Glauben zu leben und eine Bibel zu besitzen – bei Androhung von Haft oder Todesstrafe. Dazu zählen Nordkorea, Bhutan, Burnei, die Malediven, Afghanistan, Turkmenistan, Iran, Saudia-Arabien, Jemen, Somalia, Libyen, Westsahara und Mauretanien.

Andere Länder haben starke Beschränkungen, weil die Bibel als «gefährdetes Buch» eingestuft wird, wie China, die Türkei, Indien usw. 

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Angriff auf eine katholische Prozession

Angriff auf eine katholische Prozession in Paris am 29. Mai 2021. 

Der Erzbischof von Paris hat den brutalen Anschlag von Mitgliedern der „Antifa“ und anderen Linksextremisten auf Katholiken in Paris scharf verurteilt.  Michel Aupetit sagte am 30. Mai, er bedaure  die „Wut, Verachtung und Gewalt“, die sich gegen die Gruppe von rund 300 Katholiken, darunter Kinder und ältere Menschen, richtete, die am „Marsch der Märtyrer“ teilnahmen.  „Wir sind beunruhigt, dass das, was wir predigen – ein Gott der Liebe – so viel Hass, so viel Wut hervorrufen kann„, sagte er. „Letzte Nacht gab es hier eine Demonstration von Wut, Verachtung und Gewalt.“  Angriff auf eine katholische Prozession weiterlesen

Religiöse Fanatiker in Asien im Aufwind

In großen Teilen Süd- und Südostasiens wird die Corona-Krise von religiösen Fanatikern ausgenutzt, um gegen Minderheiten zu hetzen.

Das betrifft vor allem die mehrheitlich islamischen Staaten der Region, aber auch das hinduistische Indien. Opfer sind überwiegend Christen. Dazu kommen Hindus und Muslime dort, wo sie in der Minderheit sind. Religiöse Fanatiker in Asien im Aufwind weiterlesen

Nigeria: Entführter Priester tot

John Gbakaan, Pfarrer in der Diözese Minna wurde bereits am Tag nach der Entführung in der Nähe aufgefunden. Wie die Agentur Fides berichtet, ist der Verbleib des Bruders des Opfers weiter unklar.

Der Priester und sein Bruder waren am Donnerstag gemeinsam zu einem Besuch bei ihrer Mutter aufgebrochen, auf dem Rückweg am Freitagabend wurden sie im Regierungsbezirk Lapai, im Staat Niger, entlang der Straße von Lambata nach Lapai in der Nähe des Dorfes Tufa entführt.

Am Samstag hatte die Entführer bei der Diözese ein hohes Lösegeld von 30 Millionen Naira (umgerechnet etwa 65.000 Euro) gefordert; die Summe wurde später auf 5 Millionen Naira reduziert. In der Zwischenzeit war jedoch der gemarterte Leichnam des Priesters unweit des Entführungsortes aufgefunden worden. Nigeria: Entführter Priester tot weiterlesen

Das Schweigen zu Nigeria

Der Priester und Menschenrechtsaktivist Obiora Ike kritisiert Scharia-Recht in Nord-Nigeria und das Schweigen der Staatengemeinschaft zur Verfolgung von Christen.

Allein im Jahr 2020 seien mehr als 3.000 Christen (in Nigeria 3500) von fanatischen Muslimen und islamistischen Terrorgruppen ermordet worden, schreibt Obiora Ike in einer Erklärung, die am 10.12.20 beim „Aktionstag für verfolgte Christen“ in Wien verlesen wurde. Das Schweigen zu Nigeria weiterlesen

Die Jesus-Bewegung verbreitet sich durch Verfolgung

Nicht durch Planung und Strategie, sondern aufgrund von Verfolgung breitet sich die Jesus-Bewegung in der Apostelgeschichte 8 aus.

Viele denken, dass Verfolgung die Kirche zerstört, aber sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart nutzt Gott Verfolgung und Katastrophen, um durch die Kirche Hoffnung und Rettung zu verbreiten. Viele Andersgläubige kommen zum christlichen Glauben, weil sie Liebe, Vergebung und Erbarmen erfahren.

Viele Christen, insbesondere im Nahen Osten, müssen aufgrund ihres Glaubens unter schlimmsten Umständen leben und Schreckliches erleiden. Eine Christin aus dem Nahen Osten sprach eine ungewöhnliche Bitte aus: „Betet nicht dafür, dass die Verfolgung aufhört … Betet vielmehr für die Christen, für Mut, Ermutigung, für ihren Glauben und dafür, dass sie Zeugen für Gott sein können.Die Jesus-Bewegung verbreitet sich durch Verfolgung weiterlesen

Fokus Nigeria

Sieben Tage beten für verfolgte Christen (AVC)

Das Christentum ist nach dem Islam die am meisten verbreitete Religion in Nigeria. Laut The World Factbook stellen die Christen 40 bis 45 Prozent der Bevölkerung und die Muslime 50 Prozent. In einer Erklärung räumte ein hoher nigerianischer Beamter ein, dass Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

In einem Interview mit dem Magazin «Christianity Today» sagte Lai Mohammed, Minister für Information und Kultur: «Terroristische Gruppen wie Boko Haram und der Islamische Staat in Westafrika greifen Christen und christliche Dörfer mit einem bestimmten Ziel an: Einen Religionskrieg zu provozieren und die Nation ins Chaos zu stürzen.»

In den letzten drei Jahren sind mehr als 7000 nigerianische Christen wegen ihres Glaubens getötet worden. Entwicklungshelfer wurden  verschleppt. Ihre Ermordung wurde am 23. Juli 2020 von Mitgliedern des Islamischen Staates in der Provinz Westafrika (ISWAP) öffentlich bekannt gegeben. ISWAP ist eine abtrünnige Fraktion von Boko Haram. „Dies ist eine Botschaft an alle, die von Ungläubigen benutzt werden, um Muslime zum Christentum zu bekehren“, sagte einer der Henker in dem Video, das von „Morning Star News“ übersetzt wurde. Laut „Morning Star News“ waren drei der fünf Männer, die in dem Video hingerichtet wurden, bekannte Mitarbeiter christlicher Hilfsorganisationen.
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Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen

Der weltweite Gebetstag für verfolgte Christen ist am 8. November 2020. In der Schweiz ist der «Sonntag der verfolgten Kirche» jeweils am 2. und 3. Sonntag des Monats November:  So. 8. und 15. Nov. 2020

Auf ihrer Tournee durch die USA sprach eine Christin aus dem Nahen Osten eine Bitte aus, die eher ungewöhnlich klingt: Statt für ein Ende der Verfolgung zu beten, sollten Christen im Westen lieber für einen starken Glauben ihrer Geschwister beten.

AVC hat zu einer Woche des Gebets aufgerufen. Die wohl stärkste »Interventionsmöglichkeit«, verfolgten Christen beizustehen, ist für sie zu beten. Für jeden Tag einer Woche findet sich in einem Heft exemplarisch ein Beispiel aus einem Land, in dem Christen besonders stark verfolgt werden. Wir können kaum etwas von dem Druck und der Angst erahnen, mit denen Christen in Verfolgungsländern ständig leben. Betroffen sind mehr als 100 Millionen Christen in aller Welt, vor allem in islamischen und kommunistischen Staaten.

Die Schwerpunktländer der jährlich im Rahmen der weltweiten Evangelischen Allianz durchgeführten Gebetsaktion sind in diesem Jahr Algerien, Kuba und Pakistan. Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen weiterlesen

Alarmierende Christenverfolgung in Europa

Ein neuer Bericht des Gatestone Institute zeigt nun, dass die Zahl der antichristlichen Angriffe in Europa im Jahr 2019 alarmierende Rekordwerte erreicht hat. Antichristliche Hassverbrechen, die bisher meist nur in Ländern des Nahen Ostens und der Kommunisten begangen wurden, nehmen in europäischen Ländern zunehmend zu.

Im Jahr 2019 wurden in Europa rund 3’000 christliche Kirchen, Schulen, Friedhöfe und Denkmäler zerstört, geplündert oder entstellt. Viele Angriffe fanden in Frankreich statt, berichtet Times of Sweden .  Alarmierende Christenverfolgung in Europa weiterlesen

Boko Haram schlägt wieder zu

Terroranschläge in Burkina Faso am 24. Dezember – über 120 Tote

Bei Angriffen von Terroristen im Norden von Burkina Faso sind mindestens sieben Sicherheitskräfte und 35 Zivilisten getötet worden. Dies teilte der Kommunikationsminister des westafrikanischen Landes, Remis Fulgance Dandjinou, am Dienstag im staatlichen Fernsehen mit. Zudem seien 80 Angreifer «neutralisiert» worden, teilten die Streitkräfte mit, also wohl getötet. Rund 20 Personen seien verletzt worden. Der Präsident von Burkina Faso, Roch Marc Kaboré, rief zum Gedenken an die Opfer ab Mittwoch zwei nationale Trauertage aus.  mehr Informationen

In Nigeria sind an Weihnachten sieben Menschen durch die Terrorgruppe Boko Haram getötet worden. Die Dschihadisten griffen das mehrheitlich von Christen bewohnte Dorf Kwarangulum im Bundesstaat Borno im Nordosten des Landes an. Boko Haram schlägt wieder zu weiterlesen

Anschlag auf Pro-Life-Beratungsangebot

Eingeschlagene Fenster, beschmierte Wände, Türen, Teppiche bei Pro Femina  in Berlin am 7. Oktober 2019 .

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, haben die Urheber in Großbuchstaben ihre Unterschrift hinterlassen: „Pro Choice“. Auf „indymedia“ findet sich ein dazugehöriges „Bekennerschreiben“. Angewendet wird pure Gewalt gegen Andersdenkende.  Anschlag auf Pro-Life-Beratungsangebot weiterlesen

China bläst zum Bildersturm

In China bleibt kein Stein auf dem anderen, berichtet Open Doors. Buddhistische Statuen werden niedergerissen, Tempel und christliche Gemeinden geschlossen, Kreuze niedergerissen und Pastoren verhaftet.

Im Eiltempo wurden in den letzten Jahren religiöse Symbole der Dao, Buddhisten, Muslime wie auch der Christen niedergerissen. Religiöse Aktivitäten werden elektronisch in nie dagewesener Weise überwacht. Im Februar 2018 wurde ein neues Religionsgesetz eingeführt.

Vor fünf bis zehn Jahren war die Glaubensfreiheit am größten. Erste Kampagnen, in deren Zuge Kreuze von den Kirchendächern geholt wurden, erfolgten bereits in den Jahren 2014 und 2015. China bläst zum Bildersturm weiterlesen

Trump setzt den Fokus auf Verfolgung

Jeden Tag würden nach Schätzungen elf Christen wegen ihres Glaubens getötet, sagte Trump: „Denken Sie einfach mal darüber nach: Elf Christen pro Tag, weil sie den Lehren Christi folgen. Wer hätte gedacht, dass das in der heutigen Zeit möglich ist?

Der Schutz der Religionsfreiheit sei für ihn eine Priorität, betonte Trump.  Trump setzt den Fokus auf Verfolgung weiterlesen

Vom Heroin- zum Bibelschmuggler

Viktor * hat einst illegale Drogen in Zentralasien geschmuggelt.

„Er hat die natürlichen Fähigkeiten, sich mit unterschiedlichen Menschen zu vernetzen“, so ein Bericht von Open Doors. Er war so gut, dass ihm die Gelegenheit geboten wurde, Drogen über die Grenze zu schmuggeln. Aber im Jahr 1996 wurde Viktor mit neun Pfund Heroin erwischt und ins Gefängnis geschickt.

Nach seiner Inhaftierung wurde er depressiv und wollte sich selbst umbringen. „Ich fühlte mich innerlich leer und wollte nicht mehr leben. Ich wusste nicht, wie lange ich im Gefängnis sein würde “, sagte er zu Open Doors.

Eines Tages erhielt Viktors Zellengenosse ein Paket von seiner Mutter, das das Johannesevangelium enthielt. Der Zellengenosse bot Viktor an, es zu lesen. Viktor wollte zunächst nicht. Aber nach 10 Nächten mit schlechtem Schlaf hob er das Buch auf und begann es zu lesen.

Für ihn ergab das keinen Sinn. Worte wie „Das Wort war zuerst und das Wort war Gott“ ergaben für mich keinen Sinn“, erzählte er. „Was sollte das heißen? Ich habe es weggelegt und aufgehört zu lesen.“

Aber dann passierte etwas Ungewöhnliches. Vom Heroin- zum Bibelschmuggler weiterlesen

Anschläge verändern Sri Lanka

Dass die Christen mit Vergebung und Liebe auf die Angriffe reagierten, war und ist für viele Menschen unverständlich. «Buddhistische und muslimische Leiter kamen zu ihnen und sagten: ‚Wäre das in unserer Gemeinschaft passiert, würden wir zurückschlagen. Wir würden Rache ausüben wollen an den Menschen, die uns das angetan haben.‘ Sie staunten enorm über die Vergebung, die von den christlichen Gemeinschaften ausgesprochen wurde», berichtet Wendy Nagle der christlichen Organisation «Global Disciples. Anschläge verändern Sri Lanka weiterlesen