Schlagwort-Archive: Schweiz

Film Shalom Allah

Der Film «Shalom Allah» (siehe unten) geht von der persönlichen Frage des Regisseurs David Vogel aus, was Menschen bewegt, die zum Islam konvertieren.

Über hundert Schweizer konvertieren jährlich zum Islam. Wie viele Menschen in der Schweiz zum Islam konvertieren, darüber gibt es keine offiziellen Statistiken. Die Konversion zum Islam geschieht nämlich informell: Es genügt, das Glaubensbekenntnis zu sprechen und eine Ganzkörperwaschung vorzunehmen. Es leben schätzungsweise 10’000 Islam-Konvertiten in der Schweiz, das sind 2 bis 4 Prozent der muslimischen Bevölkerung. David Vogel erforscht in seinem Film die Beweggründe. Dass er selbst jüdisch ist, wird für ihn dabei zum Thema.

Am Anfang der Konversion steht meist eine Krise. Da bietet der Übertritt von einer Konfession zu einer anderen eine Veränderung und neue Zugehörigkeit. So das Narrativ im Dokumentarfilm «Shalom Allah» des jüdisch-schweizerischen Regisseurs und Journalisten David Vogel. «Shalom Allah» ist ein Lehrstück über Vorurteile. Film Shalom Allah weiterlesen

Uns drohen weitere Attacken

Saïda Keller-Messahli, Präsidentin vom «Forum für einen fortschrittlichen Islam», richtet nach der Attacke von Lugano klare Worte an die Schweizer Politik.

Die Politik muss sich überlegen, wie vorzugehen ist, um künftig zu verhindern, dass undemokratische Länderim Namen der Religionsfreiheit, die sie bekämpfen – uns ihren politischen Islam, der nur Hass und Intoleranz verbreitet, aufzwingen. Uns drohen weitere Attacken weiterlesen

Die etwas andere Reformation in der Schweiz

Zwingli wollte die Kirche nicht reformieren, sondern vom Diktat befreien.  Beitrag zum Reformationssonntag in der Schweiz (1. Sonntag im November)

Das enge Verhältnis Zürichs zu Rom  begründete sich vor allem durch das Bedürfnis der Päpste nach eidgenössischen Söldnern.

Deshalb liess sich der päpstliche Legat Matthäus Schiner vorübergehend in Zürich nieder, womit die Stadt vorübergehend zum Zentrum der päpstlichen Politik nördlich der Alpen wurde. Noch 1514 sicherte der in der Stadt lebende päpstliche Gesandte denjenigen, die alle sieben Kirchen Zürichs besuchten, den gleichen Ablass zu wie den Besuchern der sieben Hauptkirchen Roms. Die etwas andere Reformation in der Schweiz weiterlesen

Holocaust Gedenkstätte Schweiz

Eine Holocaust-Gedenkstätte in der Schweiz. Ein Plädoyer. Das Wort zum Sonntag spricht der evangelisch-reformierte Pfarrer Simon Gebs. Samstag 8. Februar 2020

Während des Zweiten Welkriegs bot die Schweiz vorübergehend insgesamt knapp 300’000 Schutzsuchenden Zuflucht. Von den rund 60’000 sog. Zivilpersonen, die in der Schweiz aufgenommen wurden, waren etwas weniger als die Hälfte Juden. Ihnen als der zahlenmässig grössten Gruppe innerhalb aller Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik setzt die Gedenkstätte für jüdische Flüchtlinge in Basel-Riehen einen Stein des Nichtvergessens. Die Gedenkstätte widmet sich denjenigen jüdischen Flüchtlingen, die das Glück hatten, in der Schweiz Aufnahme zu finden. Besonders erinnert wird  aber auch an alle jüdischen Flüchtlinge, denen die Schweiz den Einlass verweigerte.  mehr Informationen

Volkskirche ein Auslaufmodell

In Deutschland schrumpften im Jahr 2018 die evangelischen Landeskirchen um 216’000 Menschen. Bei den Katholischen waren es 220’000 weniger.

So gibt es zurzeit 23 Millionen katholische und 21 Millionen protestantische Kirchenmitglieder in Deutschland. Insgesamt gehört damit also noch etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung zu einer der beiden grossen Kirchen.

In der Schweiz gehören 37 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung zur katholischen Kirche und nicht ganz 25 Prozent gehören zur Reformierten Kirche. mehr Informationen

Die evangelische Kirche schrumpft schneller als die römisch-katholische Kirche. Das geht aus den am 19. Juli veröffentlichten Statistiken der EKD (Hannover) und der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz (Bonn) hervor. Volkskirche ein Auslaufmodell weiterlesen

Kirchensteuern dürfen gegen die Interessen der Kirchen eingesetzt werden

In der Schweiz müssen katholische Kirchensteuerzahler „in Zukunft damit rechnen, dass ihre Finanzmittel im Einklang mit staatlichem Recht für kirchenferne oder kirchenfeindliche Aktivitäten eingesetzt werden“, heißt es in einer Erklärung des Bistums Chur. Sie nimmt Bezug auf eine Entscheidung des Schweizer Bundesgerichts. Dort haben die obersten Richter jetzt entschieden, dass es zulässig ist, wenn eine vom Staat geschaffene „Landeskirche“ Organisationen unterstützt, deren Handeln nicht mit den Grundsätzen der Glaubenslehre der katholischen Kirche vereinbar ist.

Neben der üblichen Struktur von Pfarrei und Bistum gibt es eine zweite Struktur. Kirchensteuern dürfen gegen die Interessen der Kirchen eingesetzt werden weiterlesen

Schweizer Berichterstattung über Jerusalem

„Israel feiert morgen den 70. Jahrestag seiner Staatsgründung“, behaupten die Sprecherin Katja Stauber und Nah-Ost-Korrespondent Pascal Weber in der Schweizer Tagesschau vom 13.5.2018 (ab Minute 3,32 und 5,36)

Wer sachkundig ist, weiß, dass Israel seinen 70. Jahrestag nach dem jüdischen Kalender bereits am Mittwoch 18. April bis Donnerstag 19. April  am 5. Ijjar gefeiert hat. Der Staat Israel wurde  am 14. Mai 1948 ausgerufen, aber Israel feiert dieses Ereignis immer nach dem jüdischen Kalender.

Also am 14. Mai gibt es nur die Einweihung der provisorischen amerikanischen Botschaft in der neutralen Zone zwischen West- und Ostjerusalem. Am 15. Mai ist dann der Naqba Tag der Palästinenser.

Richtig wäre: „Nach dem westlichen Kalender ist (nicht feiert) am 14. Mai der 70. Jahrestag der Staatsgründung von Israel“.

Moschee für alle

Die progressiven Muslime um den 30-jährigen Ostschweizer IT-Ingenieur Kerem Adigüzel haben am Sonntag 22.10.17 einen Verein in Olten gegründet. Ihr Ziel: Eine eigene Moschee für Frauen und Männer, in der es auch Platz hat für Schwule und Lesben. Der Name ist „Al Rahman – mit Vernunft und Hingabe“, wie aus online publizierten Statuten ersichtlich ist.

Ein solcher muslimischer Gebetsraum wäre in der Schweiz ein Novum, da es ein solches Angebot erst als Wandermoschee gibt: Moschee für alle weiterlesen

Quer durch die Schweiz

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Live-Multimedia-Präsentation Quer durch die Schweiz

Das Ehepaar Annemarie und Hanspeter Obrist, damals beide 50 Jahre alt, startete im Sommer 2015 in Schaffhausen und wanderte in sieben Etappen nach Genf. Sie erreichten im Frühling 2016 nach insgesamt 16 Wandertagen ihr Ziel.

In der Live-Multimedia-Präsentation berichten sie von überraschenden Begegnungen und speziellen Entdeckungen auf den Schweizer Wanderwegen.

Freitag, 21. Oktober 2016, 14 Uhr, Senioren-Nachmittag, Kirchgemeindehaus, Kratz 99, 5057 Reitnau AG

Willkommen zu Hause – Allianzgebetswoche 2016

So 10. bis So 17. Januar 2016

Die Allianzgebetswoche wird seit 1846 durchgeführt. Ziel ist es, das Miteinander der Christen vor Ort zu stärken und das Bewusstsein der weltweiten Verbundenheit zu fördern. Die Allianzgebetswoche 2016 widmet sich dem Gleichnis vom barmherzigen Vater und seinen zwei Söhnen.

In den kommenden Tagen werden hier zehn Impulse zu dieser Geschichte veröffentlicht. Der Text ist ein wenig anders aufgeteilt als von der Allianz vorgegeben.

Der barmherzige Vater

 

In der Allianzwoche 2016 ist der Text wie folgt aufgeteilt: Willkommen zu Hause – Allianzgebetswoche 2016 weiterlesen

Der Islamische Zentralrat Schweiz provoziert mit einer Lobeshymne auf den heiligen Krieg

Abdel Azziz Qaasim Illi, der Sprecher des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS) schreibt in seinem neusten Blog-Eintrag er über die Hamas und Israel. Es wird zu einem Loblied auf den «islamischen Widerstandskämpfer», dessen Einsatz «mit dem Sieg oder seinem Martyrium» ende.

Er schreibt: «Sein Kampf dient Der Islamische Zentralrat Schweiz provoziert mit einer Lobeshymne auf den heiligen Krieg weiterlesen

Muslime verteilen in Basel Hetzschriften mit expliziten Aufrufen, Juden und Christen zu töten und ihnen ihr Geld wegzunehmen

Die deutschsprachigen Schriftstücke, die in Basel verteilt werden zeichnen ein Bild des friedlichen Islams. Was der «Islamische Zentralrat Schweiz» (IZRS) am Claraplatz in arabischer Sprache verteilt, zeigt ein anderes Gesicht.

Die Basler Zeitung hat sich die Schriften, die am 2. November am Claraplatz an die Bevölkerung abgegeben wurden, besorgt und sie von Experten übersetzen lassen. Aufgefallen ist vor allem «Das Buch der vereinfachten Rechtswissenschaft». Ein paar Kostproben aus der modernen Auslegung und Interpretation des Korans und der Scharia: Auf Seite 365 steht, dass unverheiratete Personen, die Sex miteinander haben, mit 100 Peitschenhieben bestraft werden sollen und für ein Jahr aus ihrem aktuellen Lebensumfeld verbannt werden müssen. Stiehlt eine Person, gehört die Hand abgehackt in Übereinstimmung mit der Sure 5 Vers 38 aus dem Koran. Für bewaffnete Raubüberfalle sind die Strafen etwas härter. Abgestuft nach Schweregrad ist «Tod» bis «Tod durch Kreuzigung» vorgesehen. Seite 373 handelt dann von der Bestrafung von Personen, die Alkohol trinken. Sie müssen mindestens 40 Peitschenhiebe erdulden. Je nach Entscheid des Imams sind aber bis zu 80 Schläge vorgesehen.

Möglicherweise kennen die Basler Muslime, die Muslime verteilen in Basel Hetzschriften mit expliziten Aufrufen, Juden und Christen zu töten und ihnen ihr Geld wegzunehmen weiterlesen