Schlagwort-Archive: Nigeria

140 Schüler in Nigeria entführt

Am Montag 5.7.21 überfielen unbekannte Bewaffnete ein christliches Internat in Nigeria und entführten 140 Schüler. Die mit Schusswaffen ausgestatteten Angreifer überwältigten in den frühen Morgenstunden die Sicherheitskräfte der Bethel Baptist High School im Bundesstaat Kaduna und brachten die meisten der 165 Schüler, die in dem Internat wohnten, in ihre Gewalt. „Nur 25 Schüler konnten entkommen. Wir wissen noch nicht, wohin die Schüler verschleppt wurden“, sagte Emmanuel Paul, ein Lehrer des Internats.

„Bislang hat noch niemand die Verantwortung für die Entführung übernommen, aber es wird vermutet, dass kriminelle Banden dahinterstecken“, sagt Jo Newhouse, Sprecherin für den Dienst von Open Doors in Subsahara-Afrika. „Auch wenn keine formellen Verbindungen zwischen solchen Banditen und Gruppen wie Boko Haram bestehen, gehen Analysten zunehmend von einer zumindest informellen Zusammenarbeit mit islamistischen Milizen und Beeinflussung durch dieselben aus.“ 140 Schüler in Nigeria entführt weiterlesen

Nigeria – Massenentführungen eine lukrative Einnahmequelle

Das Verschliessen der Augen erzeuge ein Gefühl der Überlegenheit und Straffreiheit. «Die Unfähigkeit der Sicherheitsbehörden, die sich in der Häufigkeit dieser Massenentführungen zeigt, eskaliert in einem lächerlich alarmierenden Tempo, daher fordern wir ein nationales Regierungshandeln bezüglich dieser und anderer ähnlicher Taten, die Nigeria destabilisieren.» sagt Ayo Adedoyin, Geschäftsführer der internationalen Organisation «Peace & Social Justice».

Er fordert, «dass die britischen Handelsverhandlungen mit Nigeria ausgesetzt werden, bis die nigerianische Regierung nachweisen kann, dass sie tatsächlich vorsätzlich und proaktiv ihre Bürger schützt. Genug ist genug, unsere Kinder sind keine Wegwerffiguren.» Nigeria – Massenentführungen eine lukrative Einnahmequelle weiterlesen

Nigeria: Entführter Priester tot

John Gbakaan, Pfarrer in der Diözese Minna wurde bereits am Tag nach der Entführung in der Nähe aufgefunden. Wie die Agentur Fides berichtet, ist der Verbleib des Bruders des Opfers weiter unklar.

Der Priester und sein Bruder waren am Donnerstag gemeinsam zu einem Besuch bei ihrer Mutter aufgebrochen, auf dem Rückweg am Freitagabend wurden sie im Regierungsbezirk Lapai, im Staat Niger, entlang der Straße von Lambata nach Lapai in der Nähe des Dorfes Tufa entführt.

Am Samstag hatte die Entführer bei der Diözese ein hohes Lösegeld von 30 Millionen Naira (umgerechnet etwa 65.000 Euro) gefordert; die Summe wurde später auf 5 Millionen Naira reduziert. In der Zwischenzeit war jedoch der gemarterte Leichnam des Priesters unweit des Entführungsortes aufgefunden worden. Nigeria: Entführter Priester tot weiterlesen

Das Schweigen zu Nigeria

Der Priester und Menschenrechtsaktivist Obiora Ike kritisiert Scharia-Recht in Nord-Nigeria und das Schweigen der Staatengemeinschaft zur Verfolgung von Christen.

Allein im Jahr 2020 seien mehr als 3.000 Christen (in Nigeria 3500) von fanatischen Muslimen und islamistischen Terrorgruppen ermordet worden, schreibt Obiora Ike in einer Erklärung, die am 10.12.20 beim „Aktionstag für verfolgte Christen“ in Wien verlesen wurde. Das Schweigen zu Nigeria weiterlesen

Fokus Nigeria

Sieben Tage beten für verfolgte Christen (AVC)

Das Christentum ist nach dem Islam die am meisten verbreitete Religion in Nigeria. Laut The World Factbook stellen die Christen 40 bis 45 Prozent der Bevölkerung und die Muslime 50 Prozent. In einer Erklärung räumte ein hoher nigerianischer Beamter ein, dass Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

In einem Interview mit dem Magazin «Christianity Today» sagte Lai Mohammed, Minister für Information und Kultur: «Terroristische Gruppen wie Boko Haram und der Islamische Staat in Westafrika greifen Christen und christliche Dörfer mit einem bestimmten Ziel an: Einen Religionskrieg zu provozieren und die Nation ins Chaos zu stürzen.»

In den letzten drei Jahren sind mehr als 7000 nigerianische Christen wegen ihres Glaubens getötet worden. Entwicklungshelfer wurden  verschleppt. Ihre Ermordung wurde am 23. Juli 2020 von Mitgliedern des Islamischen Staates in der Provinz Westafrika (ISWAP) öffentlich bekannt gegeben. ISWAP ist eine abtrünnige Fraktion von Boko Haram. „Dies ist eine Botschaft an alle, die von Ungläubigen benutzt werden, um Muslime zum Christentum zu bekehren“, sagte einer der Henker in dem Video, das von „Morning Star News“ übersetzt wurde. Laut „Morning Star News“ waren drei der fünf Männer, die in dem Video hingerichtet wurden, bekannte Mitarbeiter christlicher Hilfsorganisationen.
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Völkermord in Nigeria

Bischof Matthew Hassan Kukah aus Sokoto im Nordwesten Nigerias bezeichnete, die Gewalt durch islamistische Milizen und extremistische Fulani-Hirten gegen Christen in Nigeria einen Völkermord.

Im Gespräch mit dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ betonte Kukah, dass auch zahlreiche Muslime der Gewalt zu Opfer fielen.

Der Bischof äußerte sich auch zum Mordanschlag auf fünf Entwicklungshelfer im nordnigerianischen Bundesstaat Borno Ende Juli. Die Terrormiliz „Islamic State West African Province“ (ISWAP), eine Splittergruppe von Boko Haram, hatte ein Video veröffentlicht, dass die Ermordung der Entwicklungshelfer zeigt. Lokale Berichten zufolge seien drei von ihnen Christen gewesen. Der ISWAP hatte erklärt, das Video solle als Warnung gelten „für all jene, die von Ungläubigen benutzt werden, um Muslime zum Christentum zu bekehren“.

Die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) hatte laut „Vatican News“ im Mai dieses Jahres mitgeteilt, dass in Nigeria seit 2015 rund 6000 Christen getötet worden seien, „vor allem durch Boko Haram und militante Fulani-Hirten, die Terroranschläge gegen christliche Bauern verübt haben“.

Bischof Kukah deutete an, dass die nigerianische Regierung am Aufstieg der terroristischen Gruppen Mitverantwortung trage: „Es ist zu befürchten, dass die Regierung diese Gruppen unbeabsichtigt mitfinanziert – vor allem weil sie die Sicherheitsbehörden infiltriert haben. Die Ineffizienz des Militärs hat die Terroristen mutiger gemacht, und es gibt auch Probleme der Komplizenschaft auf verschiedenen Ebenen des Militärs.“

Nigeria lässt seine Leute im Stich. Aber die Ölfirmen machen auch noch Gewinne mit dem, was vom Land übrig ist.  mehr Informationen

Muslime rufen zum Gebet und massakrieren

Islamistische Terroristen hatten, wie erst jetzt bekannt wurde, am letzten Dienstag 9.6.20 die Bevölkerung des Nomadendorfes Faduma Kolomdi im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias zum Gebet zusammengerufen und sie dann erschossen. Mindestens 81 Menschen starben im Feuer der Maschinenpistolen, unter ihnen auch viele Frauen und Kinder. Bei dem Massaker wurden 13 Personen verletzt, sieben Dorfbewohner wurden von den Angreifern verschleppt.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen warf den islamistischen Extremisten vor, die Religion für ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit an der Zivilbevölkerung zu missbrauchen. „Die unschuldige Zivilbevölkerung zum Gebet zusammenzurufen, um sie dann zu massakrieren, ist eine neue Dimension. Das Vorgehen der Islamisten schadet dem Ansehen ihrer Religion“, erklärte  GfbV-Direktor Ulrich Delius. Muslime rufen zum Gebet und massakrieren weiterlesen

Jesus erschien der gesamten Gruppe

Die Hilfsorganisation «Barnabas Fund», die sich weltweit für die verfolgte Kirche einsetzt, berichtet von einer Gruppe von 500 Christen mit muslimischem Hintergrund, die sich in einem Dorf versteckt hielten. Die militanten Islamisten fanden sie dennoch.

Die Mehrheit von ihnen konnte fliehen, aber 76 Männer, Frauen und teils kleine Kinder wurden gefangen und in ein Terroristenlager von Boko Haram gebracht, wo sie gefoltert wurden. Die vier Männer, Leiter der Gruppe, wurden mit vorgehaltener Waffe aufgefordert, ihrem Glauben an Jesus abzusagen und zum Islam zurückzukehren. Als sie sich weigerten, wurden die Männer vor den Augen ihrer Familien und Freunde umgebracht.

In der folgenden Woche wurden die Ehefrauen der vier ermordeten Männer ebenfalls aufgefordert, ihrem Glauben abzusagen – Jesus erschien der gesamten Gruppe weiterlesen

Mord und Todschlag – Warum?

Update 27.3.19

Der Chairman der Moschee von Christchurch beschuldigt den Mossad Drahtzieher des Attentats zu sein: “…ich fürchte mich nicht davor zu sagen, dass ich glaube, dass der Mossad dahinter steckt…”

Nach den Angriffen der neuseeländischen Moschee in Christchurch behauptete der Anführer der Moschee Ahmed Bhamji bei der Kundgebung „Love Aotearoa, Hate Racism“, dass der Mossad (Israels Nationaler Geheimdienst) hinter der Erschießung der neuseeländischen Polizei steckte und lokale jüdische Geschäfte den Terroristen Brenton Tarrant finanzierten.

Sudan Predigt von Scheich Abd Al-Jalil Al-Karouri: Die Juden sind hinter dem Massaker von NZ; Sie sind die Feinde der Christen und Muslime

Sudan Sermon by Sheikh Abd Al-Jalil Al-Karouri: The Jews Are Behind NZ Massacre; They Are the Enemies of Christians and Muslims

Gepostet von Eye On Antisemitism am Montag, 18. März 2019

Der Attentäter im neuseeländischen Christchurch, der in Australien geborene Brenton Tarrant (28), hat offenbar bereits seit zwei Jahren einen Anschlag dieser Art geplant. Dies hat er dem „Bournemouth Echo“ zufolge in einem ersten Verhör ausgesagt. Die Moscheen in Christchurch habe er vor etwa drei Monaten als Ziele auserkoren. Über eine Bodycam streamte der Mann die Tat auch auf Facebook.

In dem 74-seitigen PDF-Dokument mit dem Titel „The Great Replacement“ erklärte Tarrant, sich trotz seiner dortigen Geburt nicht als Australier zu identifizieren, sondern stolzer Europäer zu sein. Nachdem er zuvor Kommunist, Anarchist und Libertärer gewesen wäre, beschrieb sich Tarrant in seinem Manifest als „ethnonationalistischer Ökofaschist“. Er glaube an eine „ethnische Autonomie für alle Völker mit einem Fokus auf den Erhalt der Natur und der natürlichen Ordnung“.

Er sei nicht „islamophob“ in dem Sinne, dass er Angst vor dem Islam als solchem hätte. Allerdings erachtete er seine Gewalt gegen Muslime aus ökologisch bedingten, antinatalistischen Erwägungen für gerechtfertigt, da diese „Invasoren“ mit hoher Geburtenrate wären.

In seinem Manifest heißt es: „Die Umwelt wird durch die Überbevölkerung zerstört. Wir Europäer sind eine der Gruppen, die die Welt nicht überbevölkern. Die Invasoren überbevölkern die Welt. Indem man die Invasoren tötet, die Überbevölkerung tötet, rettet man die Umwelt.“  Mord und Todschlag – Warum? weiterlesen

Genozid an Christen in Nigeria

In dem, was der Christenverein Nigerias einen „reinen Völkermord“ nennt, wurden im Juni 2018 an einem Wochenende in der westafrikanischen Nation 238 weitere Christen getötet und Kirchen geschändet. Damit beträgt die Zahl der Todesopfer seit Anfang 2018 mehr als 6.000.

Laut einer gemeinsamen Erklärung des Christenvereins, einer Dachorganisation verschiedener christlicher Konfessionen, „besteht kein Zweifel, dass der einzige Zweck dieser Angriffe in der ethnischen Säuberung, der Landnahme und der gewaltsamen Vertreibung der christlichen Ureinwohner von ihrem angestammten Land und Erbe besteht“.

Die Erklärung Genozid an Christen in Nigeria weiterlesen

Boko Haram will alle Christen töten

In Nigeria hat die islamistische Terrororganisation Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) damit gedroht, Kirchen bombardieren und alle Christen ermorden zu wollen. Muslime sollten hingegen nicht mehr getötet werden, kündigte der neue Anführer der Terrorgruppe, Abu Musab al-Barnawi, an.

Er wirft westlichen Hilfsorganisationen vor, sich nur vor Ort zu engagieren, um zu missionieren. Also wegen Muslimen sind 2,5 Millionen Menschen in Nigeria auf der Flucht. Wenn ihnen durch Christen geholfen wird, soll man die Christen umbringen.

Al-Barnawis Äußerungen würden einen Strategiewechsel markieren. Denn bislang hatte Boko Haram will alle Christen töten weiterlesen

Nigeria: Rund 1900 Geiseln befreit

In Nigeria haben letzte Woche Soldaten nach Angaben der Regierung Kameruns etwa 850 Menschen aus der Gewalt der Extremistenmiliz Boko Haram befreit. Bei dem Einsatz in einem Dorf an der Grenze zu Kamerun wurden 92 Islamisten getötet, wie die Regierung in Jaunde mitteilte. Die Armeen beider Länder seien gemeinsam gegen die Miliz vorgegangen und hätten auch Waffen sowie Munition beschlagnahmt. Zwei kamerunische Soldaten sollen bei dem Einsatz getötet worden sein.

In den vergangenen Wochen hat die nigerianische Armee eigenen Angaben zufolge insgesamt knapp 1.900 Menschen aus der Gewalt von Boko Haram befreit. Zudem sollen Nigeria: Rund 1900 Geiseln befreit weiterlesen

Kampf gegen „unislamische“ Gewohnheiten im Norden Nigerias

Im Kampf gegen „unislamische“ Gewohnheiten hat die Scharia-Polizei im Norden Nigerias 240’000 Flaschen Bier zerstört. Während die Zuschauer immer wieder „Allahu Akbar“ (Gott ist grösser) riefen, zerstörte eine Planierraupe die Flaschen. Zudem wurden Fässer mit mehr als 8000 Litern lokalen Alkohols und 320’000 Zigaretten Kampf gegen „unislamische“ Gewohnheiten im Norden Nigerias weiterlesen

Die nigerianische Regierung hat die islamistische Sekte Boko Haram als „terroristisch“ eingestuft und sie damit gesetzlich verboten

Auf die Mitgliedschaft in der Gruppe stehen demnach ab sofort bis zu 20 Jahre Gefängnis.

Der Name Boko Haram bedeutet soviel wie „westliche Bildung verboten“. Sie lehnen unter anderem Wahlen, säkulare Bildung oder auch das Tragen von Hosen und T-Shirts ab. In Nord-Nigeria will die Gruppe die strenge Auslegung der Scharia einführen. Die Sekte nennt sich auch „nigerianische Taliban“.

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