Schlagwort-Archive: Krieg

Der Iran toleriert keine syrischen Terroristen an seiner Nordgrenze

Ein leitender Berater des iranischen Obersten Führers Ali Khamenei, Ali Akbar Velayati, hat davor gewarnt, dass der Iran „Takfiri-Terroristen“ in der Nähe seiner Nordgrenze nicht zulassen werde.  Mit „Takfiri-Terroristen“ sind sunnitische Kämpfer gemeint, die sich insbesondere aus Syrien mit türkischer Unterstützung dem Konflikt zur Unterstützung Aserbaidschans angeschlossen haben. Der Iran toleriert keine syrischen Terroristen an seiner Nordgrenze weiterlesen

Türkei und Griechenland auf Konfrontationskurs

13.8.20  Mittelmeeranrainer Israel unterstützte die griechische Position. «Israel drückt seine volle Unterstützung und Solidarität mit Griechenland aus – in seinem Recht, Seezonen und seine AWZ abzugrenzen», erklärte das israelische Aussenministerium am Mittwochmorgen. Nachdem das türkische Forschungsschiff den östlichsten Zipfel des Gebietes erreichte, das Ankara für Forschungen freigegeben hatte, änderte es seinen Kurs um 180 Grad und fuhr am Mittwochmorgen in nordöstlicher Richtung; parallel aber entgegengesetzt zum Kurs, den es am Vortag hatte. Die griechische Marine ging davon aus, dass die «Oruc Reis» die Region systematisch absuche und mit Ultraschallwellen den Boden des Mittelmeeres erforsche. Die Suche der Türkei ist aus Sicht Athens illegal, weil die Region zur sogenannten Ausschliesslichen Wirtschaftszone des EU-Landes gehöre. Auch die EU hat die türkischen Aktionen verurteilt und Ankara aufgefordert, sie einzustellen. Nach türkischer Lesart haben Inseln wie Kreta zwar Hoheitsgewässer, aber keine Ausschliessliche Wirtschaftszone. Türkei und Griechenland auf Konfrontationskurs weiterlesen

IS-Kommandant gesteht 900 Morde und Sex-Verbrechen

Ein IS-Schlächter hat einer BBC-Reporterin ein schockierendes Interview gegeben. Stacey Dooley besuchte dafür den Irak, wo sie mit der ehemaligen Sex-Sklavin Shireen (23) auf den verhafteten Massenmörder traf. Dabei zeigt der Ex-IS-Kommandant Amar (21) keine Reue. In trockenem Ton berichtet er, dass er 900 Menschen, darunter auch Kinder, abgeschlachtet und 250 Frauen vergewaltigt habe. „Sex kann niemand kontrollieren. Das ist ein starkes Verlangen“, rechtfertigt er sich im Interview.

Ausgerechnet zwei Frauen gehen auf Spurensuche, um die Gräuel des IS aufzudecken. Eine davon ist die jesidische junge Frau Shireen. Sie wurde drei Jahre lang von der Terrormiliz in Mossul gefangen gehalten und als Sex-Sklavin missbraucht. Vier Mal IS-Kommandant gesteht 900 Morde und Sex-Verbrechen weiterlesen

Syrien das Pulverfass im Nahen Osten

Die neusten Entwicklungen in Syrien lassen aufhorchen. Der Krieg ist nicht beendet und könnte jederzeit weiter eskalieren.

Allein in der ersten Februarwoche sind mehr als 1000 Zivilisten durch Luftangriffe getötet worden.

Die Nachrichten, um die iranische Drohne und den Abschuss der israelischen F16 sind oft verwirrend. Die Drohne wurde am Schabbat 10.2.18 von der zentral-syrischen Luftwaffenbasis Tiyas (T4) in der Provinz Homs gestartet und von dort aus gesteuert. Dort sind auch Einheiten der Quds-Brigaden, einer Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, stationiert. Als die Drohne am Morgen die Grenze zwischen Jordanien und Israel überquert, hat ein israelischer Apache-Kampfhubschrauber das angeblich mit Tarnkappentechnologie ausgerüstete Fluggerät über Beth Schean, südlich vom See Genezareth, nach 90 Sekunden abgeschossen. Dazu musste sie schon seit ihrem Start beobachtet gewesen sein. Es ist aus israelischer Sicht unwahrscheinlich, dass es sich bei dem Drohnenflug um ein Versehen handelte. Es handelte sich  um eine iranische Drohne, die der amerikanischen RQ-170 nachempfunden ist, die dem Iran 2011 in die Hände gefallen ist.

Als Vergeltung stiegen in einer ersten Angriffswelle acht israelische Kampfflugzeuge Richtung Syrien auf und legten nach israelischen Angaben das als „T4“ bekannte Flugfeld nahe Palmyra mitsamt der Kaserne und Drohnenleitzentrale in Schutt und Asche. Es war nicht der erste israelische Angriff auf Palmyra, aber der erste offen gelegte.

Die syrische Armee feuerte im Gegenzug mehr als zwanzig Luftabwehrraketen auf die zurückkehrenden israelischen Flugzeuge. Eines davon Syrien das Pulverfass im Nahen Osten weiterlesen

Größte Gefahr innerisraelische Polarisierung

Der ehemalige Geheimdienstchefs Tamir Pardo bezeichnete nicht den Iran oder die Hizbollah als die akutesten Gefahren für den Staat Israel, sondern eher die zunehmende Polarisierung innerhalb der israelischen Gesellschaft.

«Es gibt keine existentielle äußere Gefahr für Israel; die einzige wirkliche Bedrohung ist die wachsende Polarisierung innerhalb der israelischen Gesellschaft».

Die interne Spaltung könne Größte Gefahr innerisraelische Polarisierung weiterlesen

Flüchtlinge sind ein Symptom unserer Ignoranz

Als Gesellschaft und als Individuen werden wir unbewusst von unseren Prägungen bestimmt. Wie bei einem Eisberg wird von uns nur das wahrgenommen, das im Bewussten passiert, doch das Entscheidende läuft im Verborgenen ab. So erscheinen manche Handlungen oder Aussagen als irrational, haben aber ihre Ursachen. Wer das begreift, konzentriert sich nicht mehr auf die Symptome, sondern sucht nach den unbewussten Ursachen einer Reaktion.

Innerseelische Unausgeglichenheit führt dazu, dass man diese kompensieren will. Um unsere Flüchtlinge sind ein Symptom unserer Ignoranz weiterlesen

Muslimische Welt: Krieg statt Frieden

Jetzt hat der islamistische Terror auch den Ausgangspunkt der extremistischen Re-Islamisierung erreicht. In den muslimischen Ländern gibt es mittlerweile in fast jedem Land Krieg oder Terror. Islam ist zu einem Synonym von Gefahr und Terror geworden.

Nachdem das wahabitisch geprägte Königshaus in Saudi-Arabien seit Muslimische Welt: Krieg statt Frieden weiterlesen

Iran soll weniger als acht Minuten benötigen, um Israel auszuradieren

Ahmad Karimpour, ein hochrangiger Berater der Quds-Eliteeinheit der Iranischen Revolutionsgarde, brüstete sich damit, das «zionistische Regime» könne innert weniger als acht Minuten ausradiert werden, wenn der oberste Führer Ali Khamenei den entsprechenden Befehl erteilen würde. Iran soll weniger als acht Minuten benötigen, um Israel auszuradieren weiterlesen

Iranische Raketentests

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars stand auf zweien der von den Revolutionsgarden getesteten Mittelstreckenraketen auf hebräisch „Israel muss ausradiert werden“. Es ist das erste Mal seit Beginn der Präsidentschaft von Hassan Ruhani 2013, dass dieser Satz im Iran wieder benutzt wurde.  mehr Informationen

Der iranische Brigadegeneral Amir Ali Hajizadeh hatte erklärt, dass die Mittelstreckenraketen Qadr-Raketen eigens dazu konstruiert worden seien, um das «Zionistische Regime in Israel» aus sicherer Distanz zu treffen.  Die Distanz zwischen Tel Aviv oder Jerusalem und Iran beträgt ungefähr 1000 Kilometer. Iranische Raketentests weiterlesen

11 % der Syrer getötet oder verletzt

In den bisher fast fünf Jahren des in Syrien wütenden Bürgerkriegs sind bei den Kämpfen nach Angaben der britischen Zeitung «Guardian» schon beinahe 400’000 Menschen getötet worden. Hinzukommen etwa 70’000 Tote, die am Mangel an elementaren Gütern wie sauberem Wasser, Unterkunft oder einem funktionierenden Gesundheitswesen gestorben sind.

Zusammen mit den im Konflikt Verwundeten, wahrscheinlich 1,9 Millionen, sind damit 11 % der Syrer getötet oder verletzt weiterlesen

Immer mehr Palästinenser für einen bewaffneten Aufstand gegen Israel

Eine wachsende Mehrheit von Palästinensern in der Westbank und im Gazastreifen befürwortet einen bewaffneten Aufstand gegen Israel, sind gegen die Zweistaatenlösung und verlangen den Rücktritt von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas.

Laut einer Umfrage des Palestinian Center for Policy and Survey Research unterstützen zwei Drittel der Palästinenser Gewalt gegen Israel, einschließlich den gegenwärtigen Trend der Messerattacken und wollen Immer mehr Palästinenser für einen bewaffneten Aufstand gegen Israel weiterlesen

Ver(w)irrung im Krieg gegen den Terror

Das Ziel des Einsatzes der Bundeswehr in Syrien ist eindeutig definiert. Es lautet: Krieg gegen den Terror. Zugleich stellt die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz fest: „Dass Krieg im völkerrechtlichen Sinne natürlich eine Auseinandersetzung zwischen zwei Staaten ist„. Die Bundesregierung aber hält den Islamischen Staat (IS) gerade nicht für einen Staat.

Frankreichs Präsident Francois Hollande hat seine Worte sehr bedacht gewählt. Denn Ver(w)irrung im Krieg gegen den Terror weiterlesen

Um Flüchtlinge aufzuhalten, will man die Grenze zur Türkei mit einem EU-Beitritt öffnen

Damit folgen EU Politiker dem Plan der Freimauerer, die fordern, dass alle Grenzen aufgelöst werden sollen.

Wer offen ist nach allen Seiten, der ist nicht ganz dicht. Wer seine Grenzen nicht respektiert, brennt aus.

Auf Terror reagiert man mit Gewalt, statt mit Schutz. Wer glaubt, dass Böse könne ausgerottet werden, lebt in der Illusion. Das einzige was wir tun können, uns vom Bösen abzuwenden und uns zu schützen. Die Kosten für den neuen Krieg würden besser in die eigene Gesellschaft investiert.

Was passiert mit dem Islamischen Staat, wenn er unter Druck gerät? Er weicht in andere Gebiete aus wie Libyen oder Jemen oder er zieht sich zurück in den ersten islamischen Staat Pakistan. Die Ideologie der IS lässt sich nicht mit Bomben verändern. Es braucht dazu eine innere Veränderung der Menschen zu einer friedlichen Theologie und Ideologie. So wie die Europäer und Amerikaner sich rächen wollen, werden die aus ihrer Sicht unschuldig bombardierten, sich rächen wollen. Die Spirale der Gewalt zieht nach unten.

Der Islamwissenschaftler Michale Lüders sagt „Die IS-Spitze will den Westen in einen Bodenkrieg ziehen – und freut sich sicher, dass der Westen auf Paris reagiert wie erhofft: Statt auch mal nach heimischen Gründen für die Radikalisierung in den Banlieues zu fragen, wird militärisch eskaliert. So läuft die Abwärtsspirale: sukzessive immer mehr militärisches Engagement, sukzessive mehr Anschläge in Europa…“ (Interview „Alles wirkt kopflos“ Frankfurter Rundschau 28.11.2015)

Jesus hat da einen Gegenpool gesetzt, indem er statt Rache Menschlichkeit forderte.

Wie wäre es, wenn man die terroristischen Organisationen vom Nachschub abschneidet. Der IS ist ein Binnenland, wenn alle ihre Grenzen dicht machen würden, ausser für Lebensnotwendiges (Menschlichkeit), würde der IS ohne die Möglichkeit der Gewaltanwendung und Unterdrückung kollaborieren. Statt Bomben sollte man Lebensmittel abwerfen, damit die Bevölkerung nicht mehr abhängig ist vom IS. Vielleicht kommt dann statt Rache Wohlwollen auf. Statt der Waffenindustrie könnte ja auch die Landwirtschaft gestützt werden – das wäre wahrscheinlich noch günstiger.

Was wäre, wenn Israel verschwinden würde?

Auszüge aus verschiedenen Statements:

Der jordanische Palästinenser, Mudar Zahran, der in England lebt schreibt: Wir Araber haben sieben Jahrzehnte unseres Bestehens mit dem Warten auf Israels Niedergang vertan. Es ist Zeit an die Zukunft zu denken. Seit 1948 wurden wir Araber gelehrt, dass wir nur den jüdischen Staat vernichten müssten und dass dann alles gut sein würde.
Wir Araber unseren Diktatoren grünes Licht gaben um uns zu Bettlern zu machen, uns zu terrorisieren, zu unterdrücken und zu zerstören, alles im Namen „des grossen arabischen Kampfes gegen das zionistische Gebilde“.

Was würde geschehen, wenn eines Tages Israel verschwinden würde? Was wäre, wenn Israel verschwinden würde? weiterlesen