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Sieben Tage beten für verfolgte Christen

Im Jemen herrscht laut den Vereinten Nationen die grösste humanitäre Krise weltweit. 80 % der 30 Millionen Einwohner sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ein grosser Teil hat keinen Zugang zu sauberem Wasser und Gesundheitsversorgung.

Christen leiden zusätzlich unter Verfolgung. Der Islam ist Staatsreligion, die Scharia Rechtsgrundlage. Missionierung durch andere Religionen ist verboten, so auch der Übertritt von Muslimen zu einem anderen Glauben. Es droht die Todesstrafemehr Informationen AVC

Mitten im Chaos aber finden Menschen Hoffnung und Frieden in Jesus Christus. Jemenitische Gläubige stehen unter grossem Druck. Die überwiegende Mehrheit der Einwohner ist muslimisch. Der Druck kommt von Familienmitgliedern, Behörden, radikalen Gruppen und ihrer Stammesgemeinschaft.

Die jahrzehntelange Instabilität im Jemen führt zu grossen Problemen. Durch den Krieg mit Saudi-Arabien sind laut «ARD» rund 30’000 Jemeniten gestorben und zehn Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Durch dieses Chaos haben militante islamische Gruppen an Einfluss gewonnen – was dazu geführt hat, dass Christen entführt und getötet wurden. Das Coronavirus verschärft die Lage noch einmal für alle.

Gottes Geist ist in Bewegung und die winzige jemenitische Kirche wächst. Das Gebet sei ein wichtiger Faktor für das Wachstum der Gemeinde. Die Gemeinde wächst seit 2015, seit dem Anfang des Krieges. Sie hat sich mindestens verdreifacht, wenn nicht verfünffacht. Durch Leiden wächst die Gemeinde.  mehr Informationen

Wir beten für …
> ein Ende des Krieges im Jemen.
> den Schutz der Christen.
> ein funktionierendes Netzwerk zur Vermittlung von Nahrung und Hoffnung.

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Nahost aus der Balance – droht die Eskalation?

Hinter dem Rücktritt von Libanons Premier steckt Saudi-Arabiens Kronprinz. Das könnte eine neue Welle der Gewalt auslösen: Israel gegen die Hisbollah, Saudi-Arabien gegen den Iran.

Noch vor einigen Wochen schien für den libanesischen Premier Saad al-Hariri die Welt in Ordnung zu sein. Nachdem es ihm gelungen war, erstmals seit 2005 ein Staatsbudget zu verabschieden, twitterte er über die „große Errungenschaft für den Libanon, für ein neues Zeitalter und für die Regierung“, die sich „zu anderen Erfolgen, die wir in den letzten Monaten errangen“, geselle. Überhaupt schien dem 47-jährigen Regierungschef das Unmögliche zu gelingen: Im bitter gespaltenen Land, in dem ein Teil der Bevölkerung zur syrischen Opposition hält, während die vom Iran gestützte Hisbollah-Miliz aufseiten von Syriens Präsident Baschar Assad kämpft, herrschte unter Hariri relative Ruhe. Nahost aus der Balance – droht die Eskalation? weiterlesen

Achtjährige stirbt in Jemen in ihrer Hochzeitsnacht

Die kleine Rawan war laut Medienberichten während ihrer Hochzeitsnacht am Samstag in einem Hotel der jemenitischen Stadt Hardh gestorben. Ihre Gebärmutter riss durch den Geschlechtsverkehr mit dem erwachsenen Bräutigam. Bisher ist noch nicht klar, ob der Mann, ein Mittvierziger aus Saudi- Arabien, inzwischen festgenommen wurde oder nicht.

Nach Angaben von Menschenrechtlern hatte Rawans Stiefvater von dem Saudi 10.000 Rial (2.024 Euro) für das Mädchen erhalten. Der leibliche Vater des Kindes ist nach Informationen des jemenitischen Zentrums für Menschenrechte tot.

Die Verheiratung minderjähriger Mädchen ist im Jemen relativ weit verbreitet. 2008 sorgte der Fall der zehnjährigen Nudschud Ali für Aufsehen, die vor einem Gericht in Sanaa ihre Scheidung erstritt.

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