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Muslime auf Pilgerreise – Der Haddsch

Der Haddsch 2021 beginnt am Samstagabend, 17. Juli und endet am Abend vom Donnerstag, 22. Juli

Saudi-Arabien beschränkt dieses Jahr zum zweiten Mal die jährliche Haddsch-Pilgerreise auf die eigenen Bürger und Einwohner des Wüsten-Königreiches. Wie die staatliche saudische Presseagentur SPA schreibt, ist das eine Antwort auf die Covid-19-Pandemie.
Im Königreich Saudi-Arabien sind nur Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren geimpft oder gegen den Virus immunisiert worden. Sie sind entsprechend frei von chronischen Krankheiten und können am Haddsch teilhaben. Das erklärt das Ministerium, das die muslimischen Pilgerreisen nach Mekka verwaltet. Das Maximum der Teilnehmer wurde auf 60’000 beschränkt. «Die Entscheidung wurde getroffen, um die Sicherheit des Haddsch trotz des Risikos wegen des Coronavirus zu garantieren», sagte der saudische Gesundheitsminister Tawfiq al-Rabiah an einer TV-Pressekonferenz. Trotz des Vorhandenseins von Impfstoffen, sagte der Minister, bestehe Unsicherheit bezüglich des Virus, und einige Länder würden immer noch hohe Zahlen an Covid-Fällen melden. Wie der Minister präzisierte, würden nur Impfstoffe von Pfizer, Astraseneca, Moderna und Jonnson & Johnson für Haddsch-Reisende genehmigt. Muslime auf Pilgerreise – Der Haddsch weiterlesen

Die Pilgerfahrt von Millionen Muslimen nach Mekka droht in diesem Jahr wegen des Coronavirus zu einer gefährlichen Reise zu werden

Die WHO schätzt das Virus als „Gefahr für die ganze Welt“ ein. Saudi-Arabiens Gesundheitsministerium rief vor allem alte Menschen, schwangere Frauen und Kinder dazu auf, die Hadsch im Oktober auf ein anderes Jahr zu verschieben.

An dem seit Sommer 2012 bekannten neuartigen Coronavirus starben nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang 45 Menschen. Registriert wurden insgesamt 81 Krankheitsfällle, die meisten davon in Saudi-Arabien, wo es im Juni 2012 auch zum ersten Todesfall kam. Weitere Infektionen meldeten Behörden vor allem aus Jordanien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Über Patienten aus der Region wurde die Infektion auch in andere Staaten weitergetragen. In Deutschland gab es nach Angaben des Robert Koch Instituts bislang zwei Fälle – einer davon endete tödlich.

Der mit dem SARS-Virus verwandte Erreger MERS-CoV (Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus) löst grippeähnliche Symptome aus und kann zu Nierenversagen und schweren Lungenentzündungen führen. Wie es übertragen wird, ist noch ebenso wenig geklärt wie die ursprüngliche Infektionsquelle.

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