Schlagwort-Archive: Glaube

Glaube in der Pandemie

Lorena Maida (32) – «Ich bete für den Bundesrat»

«Für mich war der Glaube im letzten Jahr mein einziger Halt. In der ersten Phase der Pandemie wollte ich das Ausmass der Krise nicht wahrhaben, habe weitergelebt wie zuvor, war teilweise gar fahrlässig. Nach einiger Zeit wurde mir dies aber bewusst – das Virus nahm dann aber plötzlich so viel Raum in meinen Gedanken ein, dass mir dies meine ganze Lebensfreude raubte. In diesem Moment wandte ich mich an Gott. Er nahm mir meine Angst, meinen Frust. Er zeigte mir, in der Bibel, im Gebet und beim Singen von Psalmen, dass er gute Pläne mit uns hat. Zwar war ich bereits vorher gläubig, aber erst durch meinen Tiefpunkt bin ich wieder bewusster und intensiver in Kontakt mit Gott – nirgendwo anders finde ich zur Zeit meine Ruhe und Hoffnung. Ich bete deshalb auch regelmässig, wenn sich beispielsweise der Bundesrat trifft. Auch wenn ich vielleicht mal nicht mit allem einverstanden bin, bete ich für die physische und psychische Gesundheit unserer Landesregierung, die so eine grosse Verantwortung tragen muss und das Beste für unser Land gibt.»

Jonas Greuter (27) – «Mein Verhalten musste ich nach Gott ausrichten»

«Jesus ist durch die Pandemie für mich zu einer Konstante geworden. In meiner kleinen Firma ging einiges schief im Coronajahr, ich bin grössere Risiken eingegangen als zuvor und habe falsche Entscheidungen getroffen – Gott hat mich aufgefangen. Ich konnte meine Sorgen in seine Hände legen. Doch das erfordert auch, dass ich mein Verhalten danach ausrichte, im Kleinen wie im Grossen. Wenn ich mich nicht richtig verhalte, lässt er mich dies fühlen. Früher war ich der Meinung, ich bin Christ, gläubig und deshalb soll mir Gott alle meine Bedürfnisse erfüllen. Doch nun wurde mir bewusst: Er selbst ist das einzige, was ich wirklich brauche. Durch ihn erlebe ich innere Freude – und damit die Befriedigung aller meiner Bedürfnisse.»

T.Z.* (25) – «Ich habe meine erste Bibel gekauft»

«Ich habe mich während der Pandemie von meinem Partner getrennt und fühlte mich daraufhin sehr einsam – noch nie war ich längere Zeit Single und durch Corona fielen nun diverse Ablenkungsmöglichkeiten weg. An diesem Tiefpunkt kam ich per Zufall in Kontakt mit einer christlichen Glaubens-Gruppe. Ihre Ansätze und ihr Glaube boten mir eine neue Perspektive. Seitdem nehme ich regelmässig an diesen Meetings teil, lese Bücher zum Thema und höre Predigten. Ich bin katholisch, lebte bislang völlig ohne Bezug zur Religion – mittlerweile habe ich aber sogar meine erste Bibel gekauft! Der Glaube hat mir enorm geholfen: Auch wenn ich jetzt auf einer einsamen Insel wäre – ich weiss, ich bin nicht alleine.»

Gerdina B.* (66) – «Die Pandemie ist erst der Anfang einer grossen Endzeit»«Ich habe heute keine Angst mehr vor Corona oder dem Tod: Denn wenn ich sterbe, weiss ich, wo ich hinkomme», sagt Gerdina B.*

«Seit Corona bin ich näher zu Gott gekommen. Vor der Pandemie lebte ich zwar christlich, habe mich aber nicht mehr so darum gekümmert. Dann hatte ich aber in der ersten Welle mit Angstzuständen zu kämpfen und merkte, dass ich so nicht weiterleben kann. Ich wendete mich an Gott: ‘Wenn du mich liebst, holst du mich da raus’. Er hat mich vom Druck von aussen befreit, heute bin ich frei von allem. Ich stehe freudig auf, bete mehrmals täglich und höre am Abend regelmässig Botschaften der niederländischen Kirche. Corona will uns ablenken vom wirklichen Geschehen in der Welt. Ich glaube daran, dass die Pandemie erst der Anfang ist einer grossen Endzeit. Wie die ersten Wehen einer schwangeren Frau. Ich habe heute keine Angst mehr vor Corona oder dem Tod: Denn wenn ich sterbe, weiss ich, wo ich hinkomme.»  mehr Informationen

Junge Menschen glauben an Gott

Trotz anhaltend hoher Zahlen bei Kirchenaustritten sind gerade junge Menschen für den Glauben besonders empfänglich! Das ergab eine repräsentative Insa-Umfrage exklusiv für BILD.  weiterlesen

Junge Menschen glauben an Gott

Trotz anhaltend hoher Zahlen bei Kirchenaustritten sind gerade junge Menschen für den Glauben besonders empfänglich! Das ergab eine repräsentative Insa-Umfrage exklusiv für BILD.

Demnach sind zwar nur noch 57 Prozent der unter 30-Jährigen getauft, aber 64 Prozent in dieser Altersgruppe glauben an Gott! 84 Prozent haben in ihrem Leben schon einmal gebetet. Zwei Drittel geben sogar an, dass ihre Gebete erhört worden seien.

Vier von zehn Befragten (42 Prozent) glauben nicht an Gott. Jeder Vierte (23 Prozent), der nicht an Gott glaubt, zweifelt aber, ob es Gott nicht doch gibt.
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Unverbindlicher 30-Tage-Test-Glaube

Sieben Jahre lang ließ Julie Mellor das rote Neue Testament der Gideons unberührt im obersten Regal liegen. Ich war Atheist; Ich hatte keine Zeit und kein Bedürfnis nach Gott “, sagt sie in einem Video von Jesus Peeps.

Julie, gebürtig aus Melbourne, Australien, ist eine gut ausgebildete Lehrerin. Sie hat ihren Master an der Cambridge University in England gemacht. Sie glaubte nicht an Gott und interessierte sich für die New Age Bewegung.
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Leiden fördert Glauben  

Schwimmen lernt man im Wasser. Ein Muskel baut sich auf, indem er gebraucht wird. So wächst auch der Glaube, in den Herausforderungen des Lebens. Glauben ist nicht nur ein Für-Wahr-Halten, sondern baut auf ein inneres Wissen, dass man sich Gott anvertrauen kann, auch wenn die aktuelle Wahrnehmung nicht damit übereinstimmt. Leiden fördert Glauben   weiterlesen

Dieser Glaube ist mein Leben

In Lega Lencha, einem Dorf östlich von Addis Abeba in Äthiopien, lebt Yusuf Abubeke. Der 29-jährige Landwirt ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er wuchs in einer muslimischen Familie auf, und alles in seinem Leben nahm seinen gewohnten Gang – bis er eines Tages im Nachbardorf Ibsa Abdo begegnete. Die beiden kamen ins Gespräch, und der Einheimische Ibsa erzählte Yusuf von der rettenden Kraft von Jesus Christus. Yusuf glaubte und lud Jesus als Retter auch in sein Leben ein. Selbstverständlich wollte er nun mehr von diesem Gott wissen. Er las eifrig die Bibel und betete. Dieser Glaube ist mein Leben weiterlesen

Was glauben eigentlich Christen?

Hallo Ibrahim

Du hast mich gefragt: „Was glauben eigentlich Christen?“ Das ist eine gute Frage, denn wie auch Muslime unterschiedliche Dinge vertreten, so betonen auch Christen unterschiedliche Aspekte und drücken sich ganz verschieden aus. Wichtig ist zu wissen, dass es nicht nur eine Kirche gibt, sondern verschiedene, wie zum Beispiel Katholiken, Orthodoxe, Kopten, evangelische und charismatische Kirchen. Es gibt ja im Islam auch die vier Haupt-Richtungen der Sunniten (Hanafi, Hanbali, Maliki, Shafi’i), die drei großen schiitischen Gruppen (Imaili, Jafari, Zaidi), dann noch die Bewegung der Sufi und weitere muslimische Umas.

Ganz allgemein glauben Christen, dass Gott die Menschen liebt und mit ihnen in Kontakt sein will. Gottes Wunsch ist, dass die Menschen mit ihm glücklich werden. Als Jesus einmal gefragt wurde, wie man ewiges Leben erhält, sagte er: „Indem man Gott liebt und seine Mitmenschen wie sich selbst“ (Lukas 10,27). Wer Jesus in sein Leben einlädt, zu dem kommt Gottes Geist und verändert ihn Schritt für Schritt. So steht im Johannesevangelium (1,12): „So viele Jesus aufnahmen, denen gab er das Recht Gottes Kinder zu werden“. Wer anerkennt, dass Jesus für ihn am Kreuz gestorben ist, der wird zu einem Kind von Gottes Familie. Christ sein ist eine Entscheidung für den geraden Weg Gottes. Deshalb wurden Christen am Anfang als die Leute des Weges bezeichnet.  Was glauben eigentlich Christen? weiterlesen

Auf der Suche

„Meine Mutter war drogenabhängig. Ich hatte keine große Beziehung zu ihr. Bis heute weiß ich nicht einmal, wer mein leiblicher Vater ist.”

Nach einer Razzia der Polizei wurde eine unterernährte und missbrauchte Sana zusammen mit ihrem Zwilling in Pflegefamilien untergebracht und schließlich von Christen adoptiert.

„Mir wurde immer etwas über Gott beigebracht. Mir wurde gesagt, dass wir in die Kirche gehen müssen. Mir wurde gesagt, dass es eine Höhere Macht gibt. Aber ich hatte nie wirklich eine Beziehung zu Jesus.

Mit 18 Jahren verlobte sie sich mit einem älteren Mann, weil er Zuneigung zeigte. Sie wurde schwanger.

Ich habe immer noch versucht herauszufinden, wer ich bin, und ich habe immer noch versucht, jemanden zu finden, der mich lieben würde. Ich versuchte immer noch zu heilen und einen Weg zu finden, um die Liebe von einem Mann zu bekommen, die mir von meiner leiblichen Mutter und meinem leiblichen Vater fehlte.”

Nach zwei Jahren trennte sich das Paar. Irgendwann geriet Sana in einen Streit mit ihrem Ex und verlor die Kontrolle. „Er hat eine junge Frau mitgebracht”, sagt Sana. „Obwohl wir nicht mehr zusammen waren, reget ich mich auf. Ich erinnere mich, als die Auseinandersetzung vorbei war, befand ich mich im Badezimmer, sah mich im Spiegel an, Tränen liefen mir über das Gesicht und ich erinnere mich, dass ich dachte: „Es muss mehr geben als das.” Auf der Suche weiterlesen

Warum Christ?

Wenn Menschen den christlichen Glauben in Frage stellen, steht dahinter sehr oft die Überlegung: Wer ist das Mass der Dinge? Ist es der Mensch oder ist es Gott? Soll sich Gott vor mir für sein Handeln verantworten oder ich vor Gott? Will ich Gottes Ordnungen respektieren oder will ich selbst bestimmen, was gut für mich ist?

Der christliche Glaube ist einzigartig: Ein Kreuz ist der Wendepunkt. Im Geschehen am Kreuz spiegelt sich unser menschliches Herz. Das Kreuz zeigt uns die Grausamkeit und Konsequenz eines Lebens ohne Gott, was wir auch am Zustand unserer Welt erkennen. Zugleich zeigt uns das Kreuz aber auch die Liebe Gottes, da Jesus dort freiwillig an unserer Stelle starb. Das Kreuz und die Auferstehung lassen uns wissen, dass der Weg zur Herrlichkeit stets durch einen freiwilligen Machtverzicht hindurchführt. Leben und Leiden werden zur Schmiede für eine reife Persönlichkeit. Das Ziel ist ewiges Leben. In der Ewigkeit lebt man nicht von der Vergangenheit oder träumt von der Zukunft, sondern lebt im Jetzt, in einer ewigen Gegenwart. Das Kreuz als historisches Ereignis war in der Vergangenheit Grund zur Hoffnung, ausgedrückt durch den Opferdienst, und kann heute im dankbaren Gebet (Sprechen mit Gott) in Anspruch genommen werden.

Der christliche Glaube beginnt mit der Einsicht, dass wir ohne Gott den eigentlichen Sinn des Lebens verfehlen, zu dem wir geschaffen und begabt worden sind. Gott liebt uns, weil wir sind und möchte uns durch den Heiligen Geist wieder auf den Weg zu einem erfüllten Leben bringen. Wenn wir unser Ziel verfehlen, gebraucht die Bibel dafür das Wort Sünde (= Zielverfehlung). Wenn wir zu der Einsicht kommen, dass wir uns wieder Gott zuwenden müssen, heisst das in der Bibel Busse (= Umdenken). Die Tür dazu ist die Gnade (= Geschenk) Gottes. Wir öffnen sie, indem wir den stellvertretenden Tod von Jesus am Kreuz annehmen. Der Schlüssel ist die freiwillige Liebe zu Gott, so wie er ist und wie er sich in der Bibel offenbart, denn er hat uns zuerst geliebt.

Warum muss es Gott geben? Warum Christ? weiterlesen

Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten

Himmelfahrt liegt hinter uns. Pfingsten vor uns. Für die Jünger von Jesus eine Zeit des Wartens. Jesus erscheint nicht mehr und der Heilige Geist ist noch nicht da.

Jeder kennt in seinem Leben Situationen, in denen man Dinge aushalten muss. Da liegen Erfahrungen und Erlebnisse mit Gott hinter uns, doch das Neue ist noch nicht angebrochen. Manchmal können solche Zeiten sehr lang sein.

Wir leben in einer Instant-Gesellschaft. Alles muss sofort her. Doch manche Dinge werden uns nur zugänglich, wenn wir die Geduld aufbringen, darauf zu warten und nicht davon zu laufen.

Es ist eine Zwischenzeit. Das Alte ist vergangen. Nichts wird mehr so sein, wie es war. Das müssen die Jünger verarbeiten.

Eine neue Strategie, wie die Jünger weitergehen sollen, ist nicht vorhanden. Im Gebet werden sie darauf vorbereitet, dass nicht sie Gott bewegen müssen, sondern er durch den Heiligen Geist die ganze Welt bewegt (Apostelgeschichte 17,6).

Die Kunst des Glaubens ist, Gott zu vertrauen, dass sein Weg zu unserem Segen ist. In der totalen Abhängigkeit von ihm erleben eine neue Wirklichkeit.

Wohin geht die Corona-Reise?

Bei einer Fernwanderung weiß man nie, was auf einem zukommt (siehe Buch: Zu Fuß nach Jerusalem). Vergangenes wird sich nie wiederholen. Doch aus den Erfahrungen lernen wir, auf was es ankommt.

Die neue Normalität ist ein Weg mit Corona und nicht eine Rückkehr in die gewohnte Lebensweise. Hier tun wir uns schwer. Doch im Nebel der «Wer-hat-Recht-Dispute» sitzen zu bleiben, bringt uns nicht weiter.

Nach dem globalen Dorf werden wir uns physisch auf die lokalen Infektionsgemeinschaften beschränken. Jeder Besuch einer Menschenansammlung ist von der Einschätzung begleitet, ist es mir das Risiko wert. Denn die Alternative, vom medialen Treffen ist auch gegeben. Dort allerdings müssen neue Wege beschritten werden, da das mediale Verhalten von konkreten Inhalten und nicht von der Atmosphäre lebt.

Vielleicht ist das Bild des Fernwanderns gar nicht so schlecht. Jeder muss seinen eigenen Rhythmus finden. Sich selbst darum bemühen, dass er die Nahrung zur rechten Zeit bekommt. Dabei geht es nicht nur um Essen, sondern auch um Inspiration und Gedankenaustausch. Wohin geht die Corona-Reise? weiterlesen

Visionärer Glaube in Katastrophen

Im Römischen Reich wütete 165-180 n.Chr. die «Antoninische Pest». Vermutlich handelte es sich bei der Seuche nicht um die Pest im medizinischen Sinne, sondern um einen besonders virulenten Stamm entweder der Pocken oder der Masern. Pocken waren damals in Europa neu und in 15 Jahren starb ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung. Der Historiker Cassius Dio berichtet von 2000 Toten täglich in Rom, jeder vierte Erkrankte sei verstorben. Siebzig Jahre später, 251 n.Chr., machte eine neue Seuche die Runde, möglicherweise die Masern. Wie reagierte die winzige Kirche auf diese Katastrophen? Rodney Stark ist überzeugt, diese Epidemien haben zur Ausbreitung des Christentums beigetragen.

Die Philosophien boten weder Sinn noch Trost; das Christentum konnte viel besser erklären, warum diese schrecklichen Zeiten über die Menschheit hereingebrochen waren, und es gab Hoffnung für die Zukunft. Der Glaube der Christen gab dem Leben einen Sinn, auch mitten in Todesgefahr. Die Christen kümmert sich umeinander und sie waren eng miteinander verbunden. Deshalb kamen sie in Katastrophen besser zurecht. Visionärer Glaube in Katastrophen weiterlesen

Ist Glaube Selbstaufgabe?

Es scheint so, als verlange Gott meine Selbstaufgabe. Dabei geht es um etwas anderes: Er will dass ich mich für ihn entscheide. Also nicht willenslos zu leben, sondern eine willentliche Entscheidung zu fällen. Das hat auch etwas mit der Liebe zu tun. Gott erwartet von uns Kreativität und Verantwortung.

Montag, 3. Februar, 13.30 Uhr, Radio Maria Schweiz, mit Hanspeter Obrist und Corinne Rellstab

 oder  unter:  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist 

Religion ist nicht out

Bei der Mehrzahl spielt die religiöse Identität eine wichtige Rolle. 57 Prozent der Deutschen und 50 Prozent der Schweizer ist ihre Religionszugehörigkeit wichtig. Das ist ein Ergebnis einer Studie des deutsch-schweizerischen Forschungsprojektes „Konfigurationen individueller und kollektiver religiöser Identitäten und ihre zivilgesellschaftlichen Potenziale“ (KONID).

Laut der Studie sprechen sich 66 Prozent der Befragten in Deutschland und 60 Prozent in der Schweiz mit ausgeprägter religiöser Identität für einen interreligiösen Dialog aus. Die Forscher erkennen darin einen „in beiden Ländern nahezu geschlossenen Konsens über den Wert der Religionsfreiheit“ und damit das Potenzial, dass religiöse Verschiedenheit verbindend wirkt und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert.
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Strukturreformen halten die Entfremdung der Menschen von Gott nicht auf

Die Hirten müssten den Menschen nachzulaufen, „nicht um sie auf Irrwegen zu bestätigen, sondern um sie zur Umkehr und Rückkehr zu bewegen“, so Erzbischof Erwin Josef Ender.

Wenn man manchen Meldungen in den Medien glauben schenke, so Ender, der von 2003 bis 2007 Apostolischer Nuntius in Deutschland war, stehe ein „Umbruch“ wie zur Zeit der Reformation bevor. Man wolle die Kirche neu erfinden.

Mit Verwunderung stelle er fest, dass in der angeregten Diskussion um den „Synodalen Weg“ kaum jemand darüber spricht, dass nicht Gott und die Kirche sich vom Menschen entfernt haben, sondern umgekehrt sich die Menschen von Gott und der Kirche entfernt haben und sich weiter entfremdenStrukturreformen halten die Entfremdung der Menschen von Gott nicht auf weiterlesen