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Coronavirus (Covid-19)- ein Rätsel

28.2.20  Derzeit sind etwa 20 Impfstoffe in der Entwicklung, zudem werden einige Medikamente getestet.

Das Coronavirus aus China ist nach Einschätzung italienischer Forscher «wochenlang unbemerkt» in Italien zirkuliert, bevor die ersten Fälle nachgewiesen wurden. Möglicherweise sei der Erreger schon seit Mitte Januar im Land, und offenbar sei er seitdem mutiert, sagte der Leiter des Biomedizinischen Forschungsinstituts, Massimo Galli, am Freitag. Bei den meisten Fällen handle es sich um Menschen, die sich schon vorher angesteckt hätten, aber bisher noch nicht getestet worden seien.

In Italien gibt es 888 bestätigte Coronavirus-Infektionen. Dies schliesst 21 Menschen ein, die bereits an dem Virus gestorben sind, und 46 Menschen, die sich inzwischen erholt haben, berichten die Behörden.

Im Iran sind in mehreren Städten mindestens 210 Menschen am Coronavirus gestorben, berichtet die BBC unter Berufung auf Spitalkreise. Am Freitagabend wies der Iran den BBC-Bericht zurück. Das Gesundheitsministerium sprach von 34 Toten.

Der Willow-Creek-Leitungskongress in Karlsruhe ist vorzeitig abgebrochen worden. Grund dafür sei die Infizierung eines Referenten mit dem Coronavirus.  Es bestehe aktuell zwar keine unmittelbare Gefahr für die Teilnehmer des Kongresses, weil der Infizierte gar nicht eingetroffen sei. Da er jedoch zuvor mit anderen Referenten in Kontakt gekommen sei, habe sich die Kongressleitung dazu entschlossen, aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung vorzeitig zu beenden. An dem Leitungskongress nahmen rund 10.500 Christen teil, davon 7.500 in Karlsruhe. mehr Informationen

Der Schweizer Bundesrat stuft die Coronavirus-Situation in der Schweiz erstmalig als «besondere Lage gemäss Epidemiengesetz» ein. Deshalb verbietet er ab sofort Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen – private wie öffentliche. Darunter fallen Anlässe wie die Basler Fasnacht, der Autosalon in Genf und Konzerte. Das Verbot gilt bis zum 15. März 2020 – und kann allenfalls verlängert werden. Die Verordnung des Bundesrates bedeutet auch, dass die Basler Fasnacht nicht stattfinden kann. Übrigens: Vor genau 100 Jahren wurde die Basler Fasnacht um vier Wochen verschoben – wegen eines Virus. Das Epidemiengesetz finden Sie hier im Wortlaut. Eine Zusammenfassung der Möglichkeiten des Bundesrates und der Kantone gemäss Epidemiengesetz finden Sie auf dieser Seite. Die Kantone sind weiterhin zuständig für die Öffnungszeiten oder für kleinere Veranstaltungen. Man sei sich bewusst, dass die Massnahmen grosse Auswirkungen auf die Bevölkerung hätten. Man möchte die Ansteckungsketten verlangsamen. Es gehe vor allem um Veranstaltungen, wo Menschen ganz eng beieinander sind. Ganze Gebiete abzusperren, sei in der aktuellen Situation dagegen nicht angebracht, sagte Berset. Auch Zugreisen, Skifahrten oder Einsätze in Rekrutenschulen könnten weiterhin stattfinden. Die Schweiz hat 15 Leute, die positiv getestet wurden, und über 100 Personen in Quarantäne.   mehr Informationen

Am Dienstag 25.2.20 hatte Spahn in Berlin erklärt. die neuen Infektionsfälle in Deutschland hätten” eine neue Qualität”. Die “Infektionsketten” seien teilweise nicht nachvollziehbar, und Kontakte zwischen infizierten Personen ließen sich nicht zurückverfolgen. Diese Epidemie werde an Deutschland nicht vorbeigehen.

27.2.20 Bei einem Israeli wurde bei seiner  Ankunft aus Italien das Coronavirus diagnostiziert. Er war auf dem Flug  LY382, der am Sonntag um 16:10 Uhr am Flughafen Ben Gurion landete, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Andere Passagiere auf diesem Flug werden angewiesen, sich ab dem Datum der Landung sofort 14 Tage lang in ihren Häusern zu isolieren und dies auf der Website des Gesundheitsministeriums zu melden.  mehr Informationen

Das Gesundheitsministerium von Israel schreibt eine 14-tägige Quarantäne für alle Reisenden vor, die in den letzten 14 Tagen für eine beliebige Dauer das chinesische Festland, Hongkong, Thailand, Singapur, Macau, Südkorea, Japan oder Italien besucht haben.  mehr Informationen

Saudi Arabia sperrt die Einreise für religiöse Zwecke und für Touristen aus allen muslimischen Ländern, in denen sich das Coronavirus verbreitet (andere Berichten alle Reisen seien abgesagt).

Im Kanton Zürich (Schweiz) hat sich die erste Ansteckung mit dem Coronavirus bestätigt. Der Fall ist die sechste bestätigte Infektion mit dem Coronavirus in der Schweiz. Betroffen ist eine 30-jährige Frau, die bis vor einer Woche in Mailand war.

Der Engadiner Skimarathon (Schweiz) ist wegen des Coronavirus abgesagt, wie die Bündner Kantonsregierung bekannt gab. Er hätte am 8. März stattfinden sollen. Am grössten Breitensportanlass der Schweiz nehmen jährlich etwa 14’000 Sportlerinnen und Sportler teil. Bei zwei Kindern wurde das Coronavirus nachgewiesen. Den Zustand der beiden Kinder bezeichnete die Regierung vor den Medien in Chur als gut. Sie seien vorsorglich im Spital. Die beiden Kinder gehören zu einer italienischen Familie, welche im Oberengadin zu Gast war.

Noch am Mittwoch küsste und umarmte Papst Franziskus Kinder, schüttelte die Hände der Pilger und zeigte während der traditionellen Generalaudienz auf dem Petersplatz keine Furcht vor dem Coronavirus-Ausbruch in Italien – doch am Donnerstag sah sich Papst Franziskus gezwungen, wegen «leichtem Unwohlsein» Termine abzusagen. Was genau der Pontifex hat, gab der Vatikan nicht bekannt. Allerdings ist der Vorfall unüblich: Sonst sagt der Papst fast nie Termine ab. Franziskus ist generell guter Gesundheit, er hat allerdings nur noch einen Lungenflügel. Bei seinem gestrigen Treffen mit Tausenden von Gläubigen im Vatikan wurde beobachtet, wie der Pontifex mehrmals hustete und seine Nase putzte.

Eine Frau in Japan wurde laut Behörden nach ihrer Genesung ein zweites Mal positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Obwohl sie keinerlei Symptome hatte, hat eine 20-Jährige aus Wuhan während 18 Tagen fünf Familienmitglieder mit Sars-Cov-19 infiziert. Das heisst: Die Frau könnte das Virus über 18 Tage weitergegeben haben, so die Ärzte, ohne dass dies medizinisch erkennbar war. 

In Japan sollen die Schulen wegen der Coronavirus-Epidemie nach Worten von Ministerpräsident Shinzo Abe bis Ende März geschlossen bleiben.

130 Gäste dürfen einer Meldung der spanischen Nachrichtenagentur EFE zufolge das wegen des Coronavirus unter Quarantäne gestellte Hotel auf Teneriffa verlassen. Dort harren bisher über 700 Touristen aus.

Laut einer Datensammlung der Frankfurter m a Messemedien sind rund um den Globus bereits 230 Messeveranstaltungen abgesagt oder zumindest verschoben worden.

Insgesamt über 82’711 Menschen wurden offiziell positiv auf Covid-19 getestet. Davon sind 2’817 gestorben und 33’348 Personen erholten sich von der Krankheit. Aufgrund der Zahlen von Genesenden und Sterbenden ist die Wahrscheinlichkeit bei einer diagnostizierten Krankheit zu sterben aktuell um 8 %. Die Todesrate berechnet aus allen kranken Personen durch die bereits Verstorbenen ist aktuell um 3,4 %.  18% der aktuellen Fälle (48’162) sind im kritischen Zustand.

In Deutschland sind im Moment ca. 80’000 von der Grippe infiziert mit 130 Toten. Was eine Todesrate gibt von 0,1625 % mehr Informationen

Hier gehts zur interaktiven Karte.   Siehe auch  https://wuflu.live oder www.worldometers.info/coronavirus

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China bläst zum Bildersturm

In China bleibt kein Stein auf dem anderen, berichtet Open Doors. Buddhistische Statuen werden niedergerissen, Tempel und christliche Gemeinden geschlossen, Kreuze niedergerissen und Pastoren verhaftet.

Im Eiltempo wurden in den letzten Jahren religiöse Symbole der Dao, Buddhisten, Muslime wie auch der Christen niedergerissen. Religiöse Aktivitäten werden elektronisch in nie dagewesener Weise überwacht. Im Februar 2018 wurde ein neues Religionsgesetz eingeführt.

Vor fünf bis zehn Jahren war die Glaubensfreiheit am größten. Erste Kampagnen, in deren Zuge Kreuze von den Kirchendächern geholt wurden, erfolgten bereits in den Jahren 2014 und 2015. China bläst zum Bildersturm weiterlesen

Politische Umerziehung für Chinas Pastoren

In China verschärfen die Behörden ihre Politik der Sinisierung – der Prägung aller Lebensbereiche im Sinne der Kommunistischen Partei. Nach einem Bericht des Internetmagazins „Bitter Winter“ werden Pastoren der staatlich anerkannten Drei-Selbst-Kirche gezwungen, sich einer politischen Umerziehung zu unterziehen.

Im ganzen Land erleben Drei-Selbst Kirchen anhaltende Drohungen und Schikanen von Behörden in ihrem Bestreben, das Christentum zu sinisieren. „Wir müssen die Partei als Gott betrachten – ganz genauso wie Gott“, ist eines der Credos.

Mitte Juli startete die Provinzregierung von Liaoning im Nordosten Chinas einen Schulungskurs für Pastoren und Priester der Drei-Selbst Kirche.

„Sie sagten, dass bei Predigten traditionelle chinesische Kleidung getragen werden müsse und dass alle Kirchen im europäischen, gotischen Stil abgerissen und stattdessen Kirchen im chinesischen Stil gebaut werden müssten“, berichtete ein Pastor, der an der Schulung teilnahm. „Was den Inhalt der Predigten betrifft, so darf nur das gesagt werden, was die Regierung anordnet. Jeder, der predigt, muss an den Schulungen teilnehmen. Wer das nicht tut, bekommt kein Abschlusszertifikat und darf nicht mehr von der Kanzel predigen.“ Politische Umerziehung für Chinas Pastoren weiterlesen

China: Christentum ein böser Kult

Schock für christliche Eltern in China: Sie müssen mit ansehen, wie ihren Kindern in der Schule beigebracht wird, dass das Christentum «ein böser Kult» sei und dass sie «Gott hassen» sollen.

Wie das christliche Hilfswerk «Barnabas Fund» berichtet, wurden nun auch Begriffe wie «Bibel», «Gott» und «Christus» aus Schulbüchern gestrichen. So wurde beispielsweise «Robinson Crusoe» von Daniel Dafoe umgeschrieben. China: Christentum ein böser Kult weiterlesen

China «Quoten» zur Inhaftierung von Christen

Open Doors USA berichtet von «Quoten» zur Inhaftierung von Christen. Ein Polizist habe dem Magazin für Religionsfreiheit «Bitter Winter» berichtet, dass die diversen Stationen darüber informiert worden seien, dass auf einer 100-Punkte-Skala bewertet werde, wie viele Christen sie inhaftiert hätten. Dies habe sogar dazu geführt, dass Polizeistationen, die ihr Ziel bereits erreicht hätten, Namen von bereits inhaftierten Christen für etwa 70 US-Dollar an andere Stationen «verkauften».

Bereits am 10. Dezember 2018 wurden über 100 Mitglieder der chinesischen Early Rain Covenant Church in Chengdu inhaftiert. Nun sind weitere 60 Mitglieder gefangen genommen wurden. Sie hatten China «Quoten» zur Inhaftierung von Christen weiterlesen

Christen in China

Die NZZ berichtete am 29.12.2018 (Zusammenfassung):

Seit den achtziger Jahren wendet sich eine wachsende Zahl an Chinesen dem Christentum zu. In den vergangenen Monaten haben die Repressionen gegen die protestantischen Hauskirchen zugenommen.

Den Gläubigen gibt der christliche Glaube jenen Halt, den ihr die Kommunistische Partei trotz allen Heilsversprechen nie wird bieten können. Die älteren Gemeindemitglieder erzählen von ihrer Zeit während der Kulturrevolution zwischen 1966 und 1976. Sie habe damals nur Hass gekannt, sagt eine Frau. Ihre Stimme wird brüchig, sie hat mit den Tränen zu kämpfen. Erst als sie Jesus getroffen habe, sei ihr bewusst geworden, dass es auch Liebe gebe. Jesus sei das Kostbarste, was sie in ihrem Leben bekommen habe, fügt sie an.

Gegenüber den neunziger Jahren Christen in China weiterlesen

Chinesische Hausgemeinde feiert Gottesdienst auf der Straße

Die lokalen Behörden schlossen  eine Hausgemeinde in Chengdu, Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan. Doch statt sich einschüchtern zu lassen, reagierten die Gemeindeglieder mit einem kräftigen ‚Nein‘ und halten seither ihre Gottesdienste in Parks ab.

Als die lokalen Behörden die Gemeinde Anfang September offiziell schlossen, entschieden sich die Mitglieder zu etwas, das in China vermutlich noch nie so geschehen ist: Sie brachten ihren Gottesdienst auf die Straße.

«Die Leute brachten Chinesische Hausgemeinde feiert Gottesdienst auf der Straße weiterlesen

Ausbreitung des Christentums in China durch informelle Treffen

Johannes Hartl hatte in China die Gelegenheit, an verschiedenen Orten Christen kennen zu lernen, die ihren Glauben in einer der vielen freichristlichen Hauskirchen leben. Die Entwicklung in China ist allgemein so rasant und von Region zu Region verschieden, dass generelle Aussagen über die Riesennation immer schwierig sind.

Das Wachstum des Christentums in China ist unaufhaltsam. Praktisch täglich entstehen neue Untergrundkirchen, rein statistisch wird China in Ausbreitung des Christentums in China durch informelle Treffen weiterlesen

Gesichtserkennungssystem in den Kirchen

Zur besseren Kontrolle der Religion hat Peking die Kirchen «gezwungen», Gesichtserkennungs-Systeme einzurichten. «Jede Kirche in China muss ein Gesichtserkennungssystem einrichten und jedes Kirchengebäude wird gezwungen , ein Schild draußen aufzustellen, das den Zutritt für Kinder, Schüler, Studenten, Beamte, Militärpersonal und Mitglieder der Kommunistischen Partei verbietet (? andere Gemeinden wissen von Schild nichts, jedoch von der Gesichtserkennung). Mit Hilfe der Gesichtserkennung speichern sie die Gottesdienstbesucher und versuchen zum Beispiel Kommunisten von der Partei auszuschließen, wenn sie in eine Kirche gehen, sagte Bob Fu, Gründer und Präsident der Menschenrechtsorganisation «China Aid».

Xi Jinping sieht das Wachstum des Christentums in China als Bedrohung seiner Macht an. Das kommunistische Regime hat Gesichtserkennungssystem in den Kirchen weiterlesen

China schränkt den Verkauf von Bibeln ein

In chinesischen Onlineshops kann die Bibel offenbar nicht länger gekauft werden. Das melden unter anderem die New York Times und CNN. Auch wenn Peking den Druck und Verkauf von Bibeln stets kontrollierte, war es im Internet möglich, das Buch zu kaufen. Dies ist nun offenbar vorbei. China schränkt den Verkauf von Bibeln ein weiterlesen

China im Wandel

Am 1. Februar 2018 ist in China eine neue Religionsverordnung in Kraft getreten. Sie eröffnet staatlichen Institutionen neue Kontrollmöglichkeiten und reguliert alle religiösen Aktivitäten im Land. Ihr offizielles Ziel besteht darin, «die Religionsfreiheit der Bürger zu schützen». Einige chinesische Kirchenleiter betrachten die Verordnung jedoch als unzulässigen Eingriff in genau diese Freiheit und sehen sie dadurch bedroht.

Die Verordnung macht detaillierte Auflagen für die Registrierung religiöser Organisationen wie auch die Nutzung eines Gebäudes für religiöse Aktivitäten. Gleichzeitig werden lokale Religionsbehörden mit Befugnissen ausgestattet, nach eigenem Ermessen über entsprechende Anträge zu entscheiden.

Religiöse Lehrer oder Mitarbeiter religiöser Institutionen werden zur Auskunft gegenüber den Behörden verpflichtet. China im Wandel weiterlesen

China weist 1000 koreanische Pastoren aus

China hat rund 1000 südkoreanische Pastoren ausgewiesen und manche ihrer Kirchen geschlossen. Klare Gründe nannten die chinesischen Behörden nicht.

Die Zeitung «The Korean Herald» zitiert eine Quelle, die sagt, die chinesische Regierung glaube, dass südkoreanische Pastoren Nordkoreanern helfen, die aus ihrer Heimat geflohen sind. Zudem wird die Aktion als vorausgehende Massnahme bei der Einführung neuer religiöser Regulationen betrachtet, die ab dem 1. Februar 2018 gelten sollen. Durch diese soll jeder «Extremismus ausradiert» werden.

Die kommunistische Führung des Landes will ausländische Einflüsse unterbinden, um China weist 1000 koreanische Pastoren aus weiterlesen

75 Prozent mehr chinesische Touristen in Israel

Aktuell betreibt Hainan Airlines 4-5 Flüge per Woche zwischen Peking und Tel Aviv, zusätzlich zu den israelischen El Al-Flügen zwischen diesen Destinationen. Ab September wird Hainan eine wöchentliche Flugverbindung von Shanghai nach Tel Aviv betreiben.

Im ersten Halbjahr 2017 – im Vergleich zum selben Zeitraum 2016 – sind die Touristenzahlen aus China nach Israel um 75 Prozent gestiegen. 61.000 Chinesen haben im ersten Halbjahr 2017 Israel besucht.

Transport- und Geheimdienst-Minister Israel Katz sieht das 75 Prozent mehr chinesische Touristen in Israel weiterlesen

Organraub in China – „Tötung auf Bestellung“ in China

Es gibt jährlich zehntausende Transplantationen in China mit unklarer Organherkunft – die chinesische Regierung verweigert Transparenz. Die Volksrepublik China ist nach den USA weltweit das Land mit den meisten Organtransplantationen pro Jahr. Das Problem: Es gibt in China kulturell bedingt eine Aversion gegen Organspenden und kaum freiwillige Spender. Zudem fehlt ein effektives Datenbank- und Verteilsystem wie es z. B. in Europa existiert.

Der Mangel an legalen Spenderorganen kostet in China wahrscheinlich zehntausende Menschen jährlich das Leben. Nach allem was heute bekannt ist, muss angenommen werden, dass in der Volksrepublik neben zum Tode verurteilten Straftätern insbesondere Gefangene aus Gewissensgründen in großer Anzahl getötet werden, nur um ihre Organe verkaufen zu können.

Die Opfer sind vermutlich in Arbeitslagern und Gefängnissen gefangen gehaltene Uiguren, Tibeter, Mitglieder von christlichen Hauskirchen, aber in erster Linie Anhänger der Meditationsschule Falun Gong, erklärt Organraub in China – „Tötung auf Bestellung“ in China weiterlesen