Schlagwort-Archive: Bibel

Neujahr – Was feiern wir eigentlich?

Die Sonnenwende haben wir bereits hinter uns (21. / 22. Dezember).

Wir zählen unsere Jahre nach Christi Geburt. Diese feiern wir in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember.

Was feiern wir an Neujahr?

Die Bibel erzählt folgendes: Nach acht Tagen wurde Neujahr – Was feiern wir eigentlich? weiterlesen

Zwischen den Zeilen

Die Worte von Jesus wirken manchmal unverständlich. Doch für den Glaubenden sind sie Trost und Zuversicht.

Beim genauen Lesen der Geschichte vom königlichen Beamten (Johannes 4,46-54) fallen einige Dinge auf. Jesus reagiert so, wie wir es nicht erwarten würden. Irgendwie kommt es doch noch zu einem guten Ende und wir entdecken, was zwischen den Zeilen abläuft: Wir hören manchmal etwas anderes, als gesagt wurde. Das große Geheimnis ist, dass Gott unsere Ohren verschließt oder für etwas öffnet, dass uns in den Glauben führt.

Leben mit der Bibel, Der königliche Beamte (Johannes 4,46-54), Donnerstag, 28. Oktober, Radio Maria Schweiz 

Die Sendung kann Zwischen den Zeilen weiterlesen

Abraham, Melchisedek und Sodom

Melchisedek begegnet Abraham inmitten vom Drama um Sodom und Gomorra. Zwei schwierig nachvollziehbare Geschichten haben ihre Logik in der Kombination. Wir sehen Gottes Geduld, sein Weckruf und sein Angebot von Frieden und Gerechtigkeit.

Der Missbrauch anderer Menschen und der Verlust eines Gottesbewusstseins, war der Kern der Sünde von Sodom. Die Demütigung des Fremden wurde in Sodom zur Methode. Es geht also um Entwürdigung, Entmenschlichung und Respektlosigkeit vor Gott. Die Chance zur Umkehr wurde ignoriert.

Sendung Spiritualität, Montag, 4. Oktober, Genesis 13-14 und 18-19

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Beten mit Petrus

Petrus war ganz nah bei Jesus. Er war spontan, direkt und offenherzig. Er erlebte Höhen und Tiefschläge. Von seinen markanten Aussagen wollen wir uns im Gebet inspirieren lassen.

Sendung Beten mit der Bibel, Donnerstag, 30. September, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

Die Sendung kann auch heruntergeladen werden und als MP3 gehört werden.

Die Sendung kann auch auf dem Podcast von Radio Maria Schweiz gehört werden: Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Bibelverbot

In mehreren Ländern der Welt darf das «Buch der Bücher» weder gedruckt noch erworben werden. In anderen Ländern gelten für biblische Schriften besondere Einschränkungen. Die diesjährige Sonderausgabe der Zeitschrift «Bibelreport» berichtet darüber.

Es gibt einige Länder, in denen es  verboten ist, den christlichen Glauben zu leben und eine Bibel zu besitzen – bei Androhung von Haft oder Todesstrafe. Dazu zählen Nordkorea, Bhutan, Burnei, die Malediven, Afghanistan, Turkmenistan, Iran, Saudia-Arabien, Jemen, Somalia, Libyen, Westsahara und Mauretanien.

Andere Länder haben starke Beschränkungen, weil die Bibel als «gefährdetes Buch» eingestuft wird, wie China, die Türkei, Indien usw. 

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Beten mit Texten aus der Bergpredigt

Die Bergpredigt enthält die wichtigsten Aussagen von Jesus. Von diesen wollen wir uns inspirieren lassen für Herzensgebete. Wir haben bereits gebetet mit den Seligpreisungen und dem Vaterunser. Nun wollen wir auf die anderen Verse achten.

Mehr dazu in der Sendung: Beten mit der Bibel, Donnerstag, 15. Juli 2021,  Radio Maria Schweiz

Sodom

«Die Tall el-Hammam-Stätte hat fünfundzwanzig geographische Indikatoren, die sie mit der Beschreibung in der Genesis in Einklang bringen. Jerusalem hat zum Beispiel nur sechzehn. Die meisten anderen Orte haben nur fünf oder sechs, oder weniger. Die Stätte hat also viel mehr geographische ‚Zeichen‘ als jede andere Stadt des Alten Testaments.»

Bei der archäologischen Stätte von Tall el-Hammam in Jordanien wird eine Fülle von Material und Artefakten freigelegt; «die Beweise dafür, dass dies die antike Stadt Sodom ist, nehmen von Tag zu Tag zu», sagt Steven Collins. Sie liegt im Norden vom Toten Meer. Sodom weiterlesen

Nicht glänzen, sondern ergänzen

Eine Geschichte in der Bibel ist besonders herausfordernd. Es ist die Geschichte von Hananias und Saphira in der Apostelgeschichte 5. Beide sterben, als sie nicht das ganze Geld vom Verkauf ihres Grundstückes der Kirchgemeinde abgeben. Was will diese Geschichte uns sagen? Ganz kurz zusammengefasst: In Gottes Reich geht es nicht ums Glänzen, sondern ums Ergänzen.

Leben mit der Bibel, Freitag, 23. April, Apostelgesichte 4,32 bis 5,14, Radio Maria Schweiz

Was ist der Hintergrund dieser Geschichte?

Gottes Gegenwart war spürbar in den Versammlungen der ersten Christen. Gottes Nähe prägte die Menschen der ersten Gemeinde. Es geschahen Heilungen und Wunder und die Menschen brachten von ihrem Überfluss zu den Aposteln. Die Spenden wurden unter den bedürftigen Personen verteilt, so viel jeder nötig hatte (Apostelgeschichte 4,35).

Was dabei auffällt:

Es war kein kommunistischer Lebensstil, Nicht glänzen, sondern ergänzen weiterlesen

Den Juden bin ich ein Jude geworden

Paulus sagt: „Den Juden bin ich ein Jude geworden, den Nichtjuden ein Nichtjude.“ Was meint Paulus damit?

Die Diskussion zum Thema „Juden und Nichtjuden“ findet auch nach dem Apostelkonzil seine Fortsetzung.

Die Aussagen von Paulus scheinen sich zu widersprechen. Einmal spricht Paulus davon, dass man sich nicht beschneiden lassen soll; dann wiederum spricht er davon, dass man den Juden ein Jude werden soll und hat Timotheus beschneiden lassen.

Heute gibt es verschiedene Auffassungen darüber, ob und wie man die gute Nachricht von Jesus an das jüdische Volk weitergeben darf.

Sendung Spiritualität, Radio Maria Schweiz, Messianisches Judentum, Freitag, 9. April, mit Hanspeter Obrist

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Das Lied von Mose

In Offenbarung 15,3 steht, dass die Überwinder das Lied von Mose singen. Es gibt zwei Lieder von Mose. Wir lassen uns von diesen Texten für das Gebet inspirieren.

Beten mit der Bibel, Dienstag, 9. März, Wir beten mit dem Lied von Moses, Radio Maria Schweiz

Die Sendung kann auch auf dem Podcast von Radio Maria Schweiz gehört werden: Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

In den Liedern von Mose finden wir grundlegende Aussagen der Bibel, wenn auch für uns in einer fremden Form.

Das erste Lied (2. Mose 15,1-19) wurde am Ufer des Roten Meeres nach der Errettung Israels und dem Sieg Gottes über den Feind gesungen. In diesem Lied werden Das Lied von Mose weiterlesen

Eine Begegnung die alles veränderte

Matt Sinkhorn war sieben Jahre alt, als seine Mutter einer Frau, die von Jesus erzählte, die Tür vor der Nase zuschlug. „Wenn meine Eltern Jesus nicht brauchen, brauche auch ich ihn nicht“, schloss er.

Matt Sinkhorn war immer ein guter Schüler, weil sein Vater Lehrer an derselben Schule war, an der er und sein Zwillingsbruder teilnahmen. Er ging aufs College, um Anthropologie zu studieren, weil ihn das Betrachten von angeblich Millionen Jahre alten Knochen faszinierte. Er glaubte an die Evolution. „Es war mir egal, ob du an Gott glaubst,“ sagt er. „Ich wusste nur, dass ich auf mich allein gestellt war.“ Eine Begegnung die alles veränderte weiterlesen

Bibel und Koran

Der große Unterschied zwischen der Bibel und dem Koran ist, dass die Bibel von sich selbst sagt, dass sie eine Sammlung von verschiedenen Texten von rund 40 Schreibern über 1500 Jahre ist.

Der Koran sagt von sich selbst (Sure 85,21-22), dass er eine göttliche Offenbarung des himmlischen Korans an Mohammed ist (610-632). Mohammed hat die mündlichen Botschaften rezitiert und so wurde der Koran von Generation zu Generation weitergeben. Mohammed soll den Koran in 7 Dialekten erhalten haben. Mit der Zeit machten sich einige Muslime Notizen. Der dritte Kalif ʿUthmān ibn ʿAffān (574-656) erstellte dann den Koran im quraischitischen Dialekt und verbrannte alle anderen Versionen, wie uns Al Bukhari (gest. 870) berichtet (Al Bukhari Band 6, Buch 61,510).

Das Verwirrende ist, dass 63 Fundstücke gebraucht werden, um 96 Prozent des Korans bis ins Jahr 719 zu dokumentieren. Das Schriftstück, welches die meisten Korantexte enthält, weist nur rund 53% vom Koran aus, obwohl seit 656 der Koran in 7 Städte geschickt wurde und er unverändert rezitiert werden muss. Viele der 63 Fundstücke sind nicht datierbar oder werden von Gelehrten nicht anerkannt. Auch das Hauptdokument 2165 ist nicht klar datierbar und stammt aus dem 8. Jahrhundert. Bibel und Koran weiterlesen

Papst ermutigt zum Bibellesen

Die Heilige Schrift stellt einen unerschöpflichen Schatz dar, auf den wir stets im Gebet zurückgreifen können. Doch es gelte, sich dem Wort Gottes „ohne Hintergedanken“ zu nähern, ohne es zu instrumentalisieren. Das sagte Papst Franziskus am Mittwoch 27.1.21.

Die Worte in der Bibel seien nicht niedergeschrieben worden, „um auf Papyrus, Pergament oder Papier gefangen zu bleiben“. Vielmehr seien sie dazu bestimmt, von einem betenden Menschen empfangen zu werden, um damit fruchtbar zu werden und ihre Reise um die Welt anzutreten: „Diese Erfahrung machen alle Gläubigen: Eine Schriftstelle, die ich schon oft gehört habe, spricht eines Tages plötzlich zu mir und erhellt eine Situation, die ich gerade erlebe“, so der Papst. Papst ermutigt zum Bibellesen weiterlesen