Syrische Rakete fliegt Richtung Nuklear-Anlage in Israel

Israel ist eigenen Angaben zufolge von Syrien aus mit einer Rakete beschossen worden und hat mit einem Gegenangriff geantwortet. Die Boden-Luft-Rakete aus Syrien sei in die Negev-Wüste im Süden des Landes gefeuert worden.

Das israelische Militär schrieb auf Twitter, als Reaktion auf den Angriff seien die Raketen-Abschussvorrichtung sowie weitere Ziele in Syrien getroffen worden.

Dem «Jerusalem Post»-Bericht zufolge wurde die Richtung Israel abgeschossene Rakete mit einer Patriot-Rakete abgefangen. Die Explosion sei auf den Abschuss der Rakete zurückzuführen.

Die Zeitung «Times of Israel» berichtete unter Berufung auf die Armee, dass die Warnsirenen durch eine fehlgeleitete syrische Flugabwehrrakete ausgelöst worden seien, die während eines Luftangriffs auf Ziele auf den syrischen Golanhöhen auf einen israelischen Jet abgefeuert worden seien. Es habe nicht die Absicht bestanden, den Atomreaktor in Dimona zu treffen, zitierte die Zeitung einen Militärsprecher.

Ein israelischer Armeesprecher berichtete, dass eine SA-5-Boden-Luft-Rakete von Syrien auf israelisches Gebiet abgefeuert worden war. Eine SA-5 Langstreckenrakete kann Ziele in bis zu 400 Kilometer Entfernung treffen. Die Sowjetunion war Lieferant dieser Technologie. Tatsächlich stellt die SA-5 eine Bedrohung für israelische Kontrollflugzeuge dar.

Die israelische Armee geht bislang davon aus, dass das Geschoss nicht gezielt auf Dimona abgefeuert wurde, sondern eher zufällig dort niederging.

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