Staatlicher Rassismus

George Floyd wirkt als Katalysator für einen neuen rassistischen Fokus.

Der Aufruhr über Polizeigewalt sei die Folge einer verzerrten Darstellung des Problems, sagt der schwarze Ökonom Glenn Loury.

Jedes Jahr werden mehr Weiße als Schwarze von der Polizei erschossen. Aber es stimmt, die relative Zahl gemessen am Bevölkerungsanteil ist höher. Das Problem der Polizeigewalt betrifft dennoch alle ethnischen Gruppen. Afroamerikaner sind im Gefängnis übervertreten, weil sie mehr Taten begehen, für die man mit Gefängnis bestraft werden kann. Es ist eine Tatsache, dass sie massiv mehr Tötungsdelikte verüben; fast 50 Prozent bei einem Bevölkerungsanteil von vielleicht 7 oder 8 Prozent.

Die größte Bedrohung für die Lebensqualität von Menschen, die in Schwarzen-Gegenden leben, ist das kriminelle Verhalten ihrer Mitbürger, und die meisten von diesen sind schwarz. Schwarze sind in den amerikanischen Städten in erheblichem Maß Opfer von Raub, Vergewaltigung und Mord, und oft sind die Täter auch schwarz. Schwarze brauchen die Polizei. Der Polizei die Mittel entziehen, einen Feind aus ihr machen, sie gewalttätig angreifen oder ihre Arbeit behindern, wenn sie jemanden verhaften will, der ein Verbrechen beging, das ist für schwarze Gemeinschaften zerstörerisch. Denn sie würden am meisten darunter leiden, wenn sich die Polizei aus ihren Gegenden zurückziehen würde.  Soziale Gesundheit der Schwarzen in Amerika war im Jahr 1950 grösser als heute. Damit meine ich die Struktur der Familien, die Kriminalitätsrate, den Bezug zur Arbeit, die Werte, mit denen Kinder großgezogen werden. mehr Informationen

Ist der Rassismus staatlich sanktioniert?

Rabbi Aryeh Spero bemerkte in der Pressemitteilung: Amerika ist nicht ein Land mit systemischem und institutionellem Rassismus. Rassismus geht von Einzelpersonen aus. Rassismus im heutigen Amerika ist weder systemisch noch institutionell. „Niemand, den wir kennen“, fügte Rabbi Spero hinzu, „schwelgt in Rassismus, und praktisch jeder Amerikaner war empört über das, was George Floyd angetan wurde.“  Mehr Informationen

Weiße können heute ihre Stelle verlieren, wenn sie im falschen Ton mit Schwarzen reden. Es gibt auf allen Ebenen der Regierung Institutionen, die sich vollzeitlich mit Aktivitäten gegen Rassismus beschäftigen. An jeder Hochschule gibt es eine einflussreiche Stelle, die sich um Diversität und Inklusion bemüht. Jede rassistische Tat ist zu verurteilen.

Es ist auch verstörend, dass die Demonstranten am 30. Mai 2020 antisemitische Graffiti auf der Beth-Israel-Synagoge im Fairfax-Distrikt von Los Angeles sprayten. Ein unterberichteter Teil der Geschichte über die Unruhen in Los Angeles ist das Ziel jüdischer Synagogen, Institutionen und Geschäfte in der überwiegend jüdischen Gegend entlang des Fairfax Boulevard. Die Synagoge Beth Israel, wurde mit Graffiti mit der Aufschrift „Freies Palästina. F – Israel“ versehen. „Wir wissen seit Jahren, dass Black Lives Matter eine abscheuliche antiisraelische und antijüdische Organisation ist.“

Im August 2016 verwendete die Bewegung für schwarze Leben (verbunden mit Black Lives Matter) das Wort „Völkermord“, um die Behandlung der Palästinenser durch Israel zu beschreiben, bezeichnete Israel als „Apartheidstaat“, verurteilte den israelischen Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten und verlieh ihnen ihre Unterstützung für die BDS-Bewegung gegen Israel.

„Es ist eine falsche Behauptung, dass die Unterstützung der Gerechtigkeit für George Floyd erfordert, dass Ungerechtigkeiten, die jetzt von den Randalierern begangen werden, übersehen werden„, bemerkte Rabbi Aryeh Spero in der Pressemitteilung.  Mehr Informationen

Spannend ist ja auch, dass sich andere Minoritäten in Amerika nicht stigmatisiert fühlen.

Für was steht Black Lives Matters?

(Hier 6 von 17 Punkten)

„Wir sehen uns als Teil der globalen schwarzen Familie und sind uns der unterschiedlichen Art und Weise bewusst, wie wir als schwarze Menschen, die in verschiedenen Teilen der Welt existieren, beeinflusst oder privilegiert werden.“

„Wir lassen uns von der Tatsache leiten, dass alle schwarzen Leben eine Rolle spielen, unabhängig von der tatsächlichen oder wahrgenommenen sexuellen Identität, der Geschlechtsidentität, dem Geschlechtsausdruck, …“

„Wir schaffen Raum für Transgender-Brüder und -Schwestern, um teilzunehmen und zu führen.“

„Wir sind selbstreflexiv und leisten die notwendige Arbeit, um das Cisgender-Privileg abzubauen und die schwarzen Transsexuellen zu erheben, insbesondere die schwarzen Transfrauen, die weiterhin überproportional von transantagonistischer Gewalt betroffen sind.“

„Wir stören die vom Westen vorgeschriebenen Anforderungen an die nukleare Familienstruktur, indem wir uns gegenseitig als Großfamilien und „Dörfer“ unterstützen …“

„Wir pflegen ein queeres Netzwerk. Wenn wir uns versammeln, tun wir dies mit der Absicht, uns aus dem engen Griff des heteronormativen Denkens oder vielmehr aus dem Glauben zu befreien, dass alle auf der Welt heterosexuell sind (es sei denn, sie oder er offenbaren etwas anderes).“

Einerseits wird von Privilegien gesprochen und dann allgemein von Gewalt gegen Schwarze gesprochen, die aber inhaltlich nichts mit Rassismus zu tun haben muss. Auffallend ist, dass die ideale Gesellschaft als Sippengesellschaft dargestellt wird. Gerade die Abgabe der Gewalt an den Staat hat dazu geführt, dass die Sippen nicht mehr Rache ausüben müssen.

Vielleicht wurde es deshalb zu einer weltweiten Bewegung, weil es in erster Linie gar nicht um die Hautfarbe geht, sondern ein Protest gegen die von Gott gegebene Sexualität und gegen staatliche Normen ist.

Das nun die US-Stadt Minneapolis die Polizei in ihrer derzeitigen Form abschafft lässt aufhorchen. Offen ist, wie dann Anarchie begegnet werden soll. Nach tagelangen Protesten gegen Rassismus und Polizeibrutalität hat auch New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio Vorschläge für eine Reform der Polizei der Millionenmetropole vorgelegt. Beispielsweise solle ein Teil des Budgets des NYPD für Jugend- und Sozialarbeit verwendet werden.

Nach den Ausschreitungen infolge des Todes von George Floyd hat dessen Bruder Terrence Floyd ein Ende der Gewalt bei den Protesten in den USA gefordert.

Trump warf gewaltsamen Demonstranten vor, das Gedenken an George Floyd zu entehren. Trump sagte: «Ich stehe vor Ihnen als ein Freund und Verbündeter jedes Amerikaners, der nach Gerechtigkeit und Frieden strebt.» Er sei aber strikt gegen jene, die diese «Tragödie» ausnutzen wollten, um zu plündern oder zu bedrohen. «Heilung statt Hass und Gerechtigkeit statt Chaos sind der Auftrag, den es zu erfüllen gilt.»

Robyn Wrigley-Carr, Dozentin am Alphacrucis College in Sydney sowie Mitarbeiterin in der Anglikanischen Kirche, rät dazu, für die Weltführer zu beten – auch wenn man diese Leute vielleicht nicht ausstehen könne. Wrigley-Carr stützt sich dabei auf die Gedanken der britischen Theologin Evelyn Underhill. Diese eröffnete während des Zweiten Weltkriegs eine kleine Gebetsgruppe, um für die politischen Leiter weltweit zu beten. Underhill ermutigte ihre Gruppe, immer am Mittag für die Feinde zu beten. Sie beteten für Hitler und Mussolini. Sie baten darum, dass Gott ihre Herzen verändert. Gleichzeitig spürten die Frauen, wie das Gebet auch sie erneuerte. «Es ist leicht, die Nachrichten zu hören und Bestürzung zu empfinden sowie die Weltführer zu kritisieren. Es ist viel weniger logisch, für sie zu beten. Aber dies ist dir richtige Reaktion.» meint Robyn Wrigley-Carr.  mehr Informationen

Bürgerwehren entwickeln sich (Bürgerkrieg?)

Polizistin erschießt seinen Bruder – Seine Reaktion macht sprachlos

Botham Jean wurde getötet, als er in seiner eigenen Wohnung Eiscreme aß, nachdem Polizistin Guyger versehentlich seine Wohnung mit ihrer eigenen verwechselte. Aber sein jüngerer Bruder, Brandt Jean, wünschte Guyger vor Gericht am 2. Oktober 2019 keine schlechten Nachfolgen. Es ist einfach stark von ihm das er sie nicht bestrafen sondern auf eine „Mission“ schicken will. Er will das sie zu dem besseren Mensch wird , der sie eigentlich schon ist und das mit Gottes Hilfe. Er selbst ist ein Held . Es ist unglaublich wie rein sein Herz ist.

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