Russische Luftabwehr ist in Syrien wirkungslos

Das syrische Militär ist unzufrieden mit seinem russischen Luftabwehrsystem S-300: Es sei gegen israelische Luftangriffe und Cruise Missiles weitgehend wirkungslos. Das berichtet die Website Middle East Monitor. S-300 gilt als das nach dem Nachfolgemodell S-400 zweitmodernste Flugabwehrsystem, über das Russland verfügt. 

Regelmäßig gibt es Berichte über israelische Angriffe auf iranische Ziele in Syrien, so wie zuletzt in der Nacht von Montag auf Dienstag, als Berichten zufolge Waffenlager iranischer Milizen in der Nähe von Aleppo und iranische Basen in der Nähe der Stadt Deir-Essor getroffen wurden.

Die israelischen Streitkräfte sind inzwischen offenbar zuversichtlich, die iranische Militärpräsenz in Syrien zurückzudrängen. Dies führten die Quellen auch auf den Abnutzungskrieg zurück, den Israel in Syrien gegen den Iran führt.

Laut Informationen von Times of Israel ist auch die Zahl der Transportflüge vom Iran nach Syrien zurückgegangen, mit denen hochmoderne Raketen ins Land gebracht werden.  mehr Informationen

Vollmundig hatten in Zeiten, als Qasem Soleimani noch die Geschicke der Al-Quds-Brigade lenkte, iranische Offizielle verkündet, nun am Golan stationiert zu sein, um vor Ort bald an der Auslöschung des jüdischen Staates tatkräftig mithelfen zu können. Und dafür haben sie in den vergangenen Jahren 30 Milliarden US-Dollar ausgegeben, um nun hilflos zuzuschauen, wie ihre Truppen vom Erzfeind bombardiert werden. Angeblich sei Damaskus nun sogar mit China in Kontakt getreten, weil dessen Luftabwehr effektiver arbeite. mehr Informationen

Bashar al-Assads scheint an mehreren Fronten mit Moskau uneins zu sein. Das Regime hat zwar einen großen Teil des Landes zurückerobert, aber Bashar al-Assad scheint nicht bereit zu sein, Russlands Rat zu befolgen, Kompromisse mit seinen Feinden einzugehen und die Zukunft des Landes zu planen. Russland will eine internationale Koalition zum Wiederaufbau Syriens. Aber dazu braucht es eine legitime Regierung, die von der internationalen Gemeinschaft anerkannt wird. Das bedeutet, dass Assad eine Verfassung akzeptieren muss, die selbst seinen eigenen ärgsten Feinden Sicherheit garantieren würde. (…) Aber der russische Plan scheint auf Assads Sturheit zu stoßen, was Moskau in einer Zeit tiefer finanzieller Anspannung frustriert. (…) Die russischen Medien haben sich in letzter Zeit nicht gescheut, Berichte zu veröffentlichen, die Assads Verhalten kritisieren, möglicherweise als Warnsignal, dass Moskau ihn fallen lassen könnte, wenn es nötig ist.  mehr Informationen

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