Rechenschaft vor Gott

Die Vorstellung eines Jüngsten Gerichts ist den Deutschen laut einer Umfrage überwiegend fremd. Nur noch jeder Vierte glaubt vor Gott Rechenschaft ablegen zu müssen. Selbst Katholiken glauben offenbar mehrheitlich nicht mehr daran. Stärker gläubig ist in dieser Hinsicht eine andere Religionsgruppe.

Laut einer Untersuchung des Erfurter Instituts „INSA Consulere“ für die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ ist der Glaube an das Jüngste Gericht vielfach nicht vorhanden. Auf die Frage: „Ich glaube, dass ich nach meinem Tod für mein Leben zur Rechenschaft gezogen werde, egal ob im Guten oder im Schlechten“, antworteten 45 Prozent aller Befragten mit Nein und 24 Prozent mit Ja. Auf den höchsten Zustimmungswert trifft die Aussage noch in der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen mit 29 Prozent. Am geringsten ist der Wert in der Gruppe der über 50-Jährigen mit 21 Prozent.

Von den katholischen Befragten glauben 34 Prozent daran, dass sie nach ihrem Tod für ihr Leben zur Rechenschaft gezogen werden. 36 Prozent sind gegenteiliger Ansicht.

Von den Protestanten glauben sogar nur 26 Prozent, dass sie nach ihrem Tod für ihr Leben zur Rechenschaft gezogen werden. 41 Prozent glaubt nicht daran.

Etwas anders verhält es sich bei den freikirchlichen Befragten: 41 Prozent von ihnen glauben, dass sie nach ihrem Tod für ihr Leben zur Rechenschaft gezogen werden. 34 Prozent tun dies nicht.

Laut der Umfrage ist der Glaube an eine solche Rechenschaftspflicht im Jenseits unter religiös gebundenen Menschen in Deutschland am stärksten unter Muslimen verbreitet. 46 Prozent der islamischen Befragten gaben demnach an, daran zu glauben, 18 Prozent nicht.

Für die Erhebung wurden den Angaben zufolge 2.062 Erwachsene zwischen dem 10. und 13. September 2021 befragt.  mehr Informationen

Nur 23 Prozent der Katholiken halten die Bibel für ein unverzichtbares Buch, wie eine andere Tagespost-Umfrage ergibt.

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Die Bibel ist für mich ein unverzichtbares Buch.“ Insgesamt sind 16 Prozent der Deutschen dieser Ansicht. Dagegen geben 64 Prozent der Befragten an, dass die Bibel für sie kein unverzichtbares Buch ist. 11 Prozent aller Deutschen wissen nicht, wie sie zu der Frage stehen.

Über 60-Jährige geben mit einem Anteil von 20 Prozent unter allen Altersgruppen am häufigsten an, dass die Bibel für sie ein unverzichtbares Buch ist; Befragte zwischen 18 und 29 Jahren tun dies mit 12 Prozent am seltensten.

Unter den Protestanten hält sogar mehr als jeder Zweite (54 Prozent) die Bibel für ein verzichtbares Buch. 25 Prozent halten die Bibel für ein unverzichtbares Buch. 

Von allen Konfessionen bezeichnen am häufigsten Freikirchler die Bibel als unverzichtbares Buch (42 Prozent). Doch auch sie sind gespalten: Denn gleichzeitig meint eine knappe Mehrheit von 46 Prozent der freikirchlichen Befragten, die Bibel sei kein unverzichtbares Buch für sie.  mehr Informationen

Ist Jesus bald noch der Einzige, der an die Hölle glaubt?

In der modernen Theologie blendet man ein „Verloren gehen“ aus. Alles wird irgendwann transformiert und das Böse überwunden. Gott habe sich bereits versöhnt und der Mensch habe keinen Einfluss auf sein Heil. Die Kirche sei Demonstration von Gottes transformierender Herrschaft. Auch Sünde ist zu einem diffusen Begriff geworden. Dr. Marcus Weiand vom  Institut für Konflikttransformation … Ist Jesus bald noch der Einzige, der an die Hölle glaubt? weiterlesen

Jesus spricht als Erster von Himmel oder Hölle

Jesus lehrt, dass es nach dem Leben zwei Orte gibt. Ein Ort der Geborgenheit und ein Ort des ungestillten Verlangens. An einem Ort ist Gott und am anderen Ort ist man sich selbst überlassen. Dazwischen gibt es ist einen unüberwindbareren Graben. Wer auf der Erde mit Gott lebt, der wird auch im Jenseits bei Gott … weiterlesen

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