Mehr Angst vor Christen als vor Atomwaffen

Wie die Nachrichtenwebseite The Christian Post berichtet, hat die in London ansässige Wohltätigkeitsorganisation „Korea Future Initiative“ in einem soeben publizierten fast 100-seitigen Bericht mit dem Titel Persecuting Faith: Documenting religious freedom violations in North Korea Informationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die aus 117 Interviews von Exilierten des von der Außenwelt abgeschotteten ostasiatischen Landes Nord Korea stammen.

Obwohl die Anhänger vieler verschiedener Religionen in nordkoreanischen „Umerziehungs“-Lagern interniert seien, „sind die härtesten Strafen den Christen vorbehalten“, wie der Report herausfand.

So wurden mehr als 200 Christen als Opfer identifiziert, die „aufgrund von Verbrechen bestraft wurden, darunter die Religionsausübung in China, der Besitz religiöser Gegenstände, der Kontakt zu religiösen Personen und der Besuch einer Gottesdienststätte“.

Der aus Nordkorea ausgewiesene Menschenrechtsaktivist Il-lyong Ju, der den Bericht mitverfasste, sagte, dass Nordkoreaner „schon im jüngsten Kindesalter indoktriniert werden, die Religion zu verachten“ und das Oberhaupt des Landes „zu vergöttlichen“.

Der koreanisch-amerikanische evangelische Missionar Kenneth Bae, der sich von 2012 bis 2014 in nordkoreanischer Haft befand, sagte – laut der Christian Post – dass die Regierung Nordkoreas mehr Angst vor Christen als vor Atomwaffen habe. „Sie sagten mir gegenüber, ‚wir haben keine Angst vor Nuklearwaffen … Wir haben Angst vor jemandem wie dir, der die Religion in unser Land bringt‘“, äußerte Bae.  mehr Informationen

 

 

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