Jesus besucht überzeugten Muslim

Haithman Besmar war ein überzeugter Muslim. Eines Tages erkrankte er an einem seltenen Virus. Die Ärzte sagten, dass er statistisch gesehen  sterben wird.

«Ich begann zu beten, dass Allah mich zu sich nimmt, weil ich nicht vor mich hin vegetieren wollte», sagte der in Damaskus geborene Wirtschaftswissenschaftler. «Ich wollte von niemandem abhängig sein und meiner jungen Familie nicht zur Last fallen.»

Aufgewachsen in einer religiösen Familie, sehnte sich Haithman danach, Allah zu gefallen. Mit ungewöhnlicher Intelligenz lernte er als Teenager den gesamten Koran auswendig. Doch dann begann er, Fragen zu stellen. Da es eine Sünde ist, Allah zu hinterfragen, bestraften ihn seine Eltern hart, «um ihn vor der Hölle zu bewahren», erinnert er sich.

Mit 17 Jahren ging er nach England, um Bauingenieurwesen, Finanzen und Wirtschaft zu studieren. Im Westen «verbarg ich meine Identität als Muslim, weil es mir so peinlich war, was alles in der muslimischen Welt vor sich ging», sagt er. Abgesehen von der Enthauptung von Ungläubigen im Nahen Osten, legten die Araber, die nach England kamen, einen schamlosen Lebensstil an den Tag; während sie zu Hause sehr religiös sind, geben sie sich im Ausland teils hemmungslos ihren menschlichen Trieben hin und tranken Alkohol.

Haithman Besmar wollte sich von den Muslimen in England distanzieren. «Ich wollte nicht als einer von ihnen assoziiert werden.» Wenn er gefragt wurde, sagte er, er sei aus England zu sein. Aber privat betete er fünfmal am Tag, fastete während des Ramadan und betete über das hinaus, was erwartet wurde – ein Versuch, Allah zu besänftigen.

«Es geschah nichts aus Liebe und der Beziehung zu Allah, sondern es war immer aus Angst», gibt er zu.

Seine Integration in England war so vollständig, dass er ein christliches Mädchen heiratete. Als sie sich ineinander verliebten, gestand er ihr, dass er in Wirklichkeit ein Muslim sei. Sie verlor ihr Lächeln und erklärte, dass seine Religion sie das Fürchten lehrt. «Mach dir keine Sorgen», antwortete er. «Es macht mir auch Angst

Von Zeit zu Zeit, nachdem sie geheiratet hatten, bezog seine Frau sich auf die Bibel, aber Haitham flüchtete sich immer in die muslimische Standardantwort: Die Bibel sei durch jahrelanges Kopieren und Übersetzen korrumpiert worden.

Im Alter von 50 Jahren erfolgte die erwähnte Einlieferung ins Krankenhaus. «Ich verlor das Sehvermögen auf meinem linken Auge durch einen Virus im Sehnerv», erinnert er sich. Die Ärzte warnten ihn, dass die Infektion tödlich sein könnte, wenn sie in das Gehirn eindringe. «Die Statistik spricht gegen Sie», sagte ihm der Arzt. «Wenn Sie bis zum Morgen überleben, werden wir ein Koma einleiten müssen, um das Virus zu verlangsamen.»

Haitham geriet nicht in Panik. Er betete um den Tod. «In meinem ganzen Leben habe ich mehr erreicht als man sich vorstellen kann. Ich habe mehr Projekte und mehr Leistungen in meinem Leben erbracht als zehn Menschen zusammen. Ich dachte, ich bin fertig.»

Als die Ärzte und das Personal den Raum verlassen hatten, spürte Haitham, wie eine Hand sein Herz berührte. «Du bist hier noch nicht fertig», sagte eine Stimme. «Es gibt noch so viel Arbeit für dich zu tun.»

Haitham wusste nicht, wer mit ihm sprach. Er öffnete seine Augen und sah ein helles Licht. «Ich bin Yeshua Hamashiah von Nazareth, der für dich geboren und am Kreuz gestorben ist, der von den Toten auferweckt wurde und jetzt im Himmel ist.»

«Wo ist Muhammad?», fragte Haitham. «Muhammad ist tot», sagte Jesus. Doch Haitham liess sich nicht so leicht beirren: «Sie haben sich in der Postleitzahl geirrt. Ich bin seit 50 Jahren ein Muslim.» «Ich weiss. Ich habe dich schon dein ganzes Leben lang beobachtet», sagte Jesus.

Dann unterhielt sich Jesus stundenlang mit ihm und beantwortete jede Frage. Am Morgen sass Haitham auf dem Stuhl, zur Überraschung der Ärzte, die ziemlich sicher davon ausgegangen waren, dass er in der Nacht sterben würde.

«Zwei Tage später verliess ich das Krankenhaus auf eigenen Füssen», sagt er. Er hatte Jesus in sein Herz aufgenommen.

«Wow, Halleluja», freute sich seine Frau. «Dafür habe ich sieben Jahre lang gebetet.»

Fanatische Islamisten waren verärgert, sieben bis acht Mal versuchten sie, ihn zu töten. Aber er macht sich keine Sorgen. «Sich Sorgen zu machen, ist eigentlich eine Form von Atheismus. Man versucht, seine Zukunft zu planen, ohne Gott im Blick zu haben. Was kann ich als Mensch tun? Nun, die Realität ist, dass man als Mensch nichts tun kann, aber ‚Ich kann alle Dinge tun durch Christus, der mich stark macht.’» mehr Informationen  more information

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.