Jerusalem eine türkische Stadt

Jerusalem ist unsere Stadt„, erklärt der türkische Präsident Erdogan am 1. Oktober 2020.

Die Frage Jerusalems ist für uns kein gewöhnliches geopolitisches Problem. Unsere Vorfahren haben jahrhundertelang ihren Respekt gezeigt, indem sie diese Stadt hoch geschätzt haben.

Jerusalem ist unsere Stadt, eine Stadt von uns.

Wir betrachten es als eine Ehre im Namen unseres Landes und unserer Nation, die Rechte des unterdrückten palästinensischen Volkes auf jeder Plattform auszudrücken, mit der wir seit Jahrhunderten zusammenleben.

Mit diesem Verständnis werden wir sowohl der palästinensischen Sache, die die blutende Wunde des globalen Gewissens ist, als auch dem Fall Jerusalem bis zum Ende folgen.
                                                     Erdogan 1.10.20

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Donnerstag 1.10.20 impliziert, dass Jerusalem zur Türkei gehört. Jerusalem war von 1516 bis 1917 unter der Kontrolle des Osmanischen Reiches.

„In dieser Stadt, die wir während des Ersten Weltkriegs unter Tränen verlassen mussten, ist es immer noch möglich, Spuren des osmanischen Widerstands zu entdecken. Jerusalem ist also unsere Stadt, eine Stadt von uns “, sagte er den türkischen Gesetzgebern während einer politischen Rede in Ankara. „Unsere erste Qibla (Gebetsrichtung im Islam) war die al-Aqsa (Moschee) und der Felsendom in Jerusalem. Sie sind die symbolischen Moscheen unseres Glaubens. Darüber hinaus beherbergt diese Stadt die heiligen Stätten des Christentums und des Judentums.“

„Die Frage Jerusalems ist für uns kein gewöhnliches geopolitisches Problem. Zuallererst wurde das heutige Erscheinungsbild der Altstadt, die das Herz Jerusalems ist, von Suleiman dem Prächtigen mit ihren Mauern, dem Basar und vielen Gebäuden erbaut. Unsere Vorfahren haben jahrhundertelang ihren Respekt gezeigt, indem sie diese Stadt hoch geschätzt haben.“ (Suleiman regierte von 1520 bis 1566).

Das palästinensische Volk lebt „seit Tausenden von Jahren“ in Jerusalem, aber es war besetzt und seine Rechte wurden verletzt, fuhr der türkische Führer fort. Er schwor weiter, der palästinensischen Frage „große Aufmerksamkeit zu schenken“.

„Wir betrachten es als eine Ehre im Namen unseres Landes und unserer Nation, die Rechte des unterdrückten palästinensischen Volkes auf jeder Plattform auszudrücken, mit der wir seit Jahrhunderten zusammenleben“, sagte er. „Mit diesem Verständnis werden wir sowohl der palästinensischen Sache, die die blutende Wunde des globalen Gewissens ist, als auch dem Fall Jerusalem bis zum Ende folgen.“

 

Das Geheimnis vom Felsendom  Der Felsendom ist ein Symbol für den muslimischen Anspruch auf Jerusalem. Doch seine Bauweise, Inschriften und Lage machen eine oft unbeachtete Aussage. Lassen sie sich überraschen und lernen sie Neues über den Islam, das Judentum und den christlichen Glauben. Ein Vortrag von Hanspeter Obrist (Siehe Vorträge)

 

Schiitische Kampfansage an die sunnitische Welt

Imam Sayyid Ali Khamenei, der oberste Führer des Irans, hat am letzten Freitag des Ramadans 2020, am Al Quds Tag, proklamiert: „Palästina gehört weder den Palästinensern, noch den Arabern oder den Muslimen oder Christen. Es gehört denen, die bereit sind, den Kampf gegen die Ungerechtigkeit und gegen die Unterdrücker aufzunehmen.“

Aufschlussreich sind die Bilder, welche zugleich publiziert wurden.

Khamenei postete das Bild zum Al Quds-Tag 2020 auf dem persischen Kanal mit dem Kommentar: „Wir werden in Jerusalem beten“. Das ist ein Bild, welches die schiitische Welt symbolisiert. weiterlesen

Wohin steuert Erdogan?

Auf dem Parteitag in Anakara wurde Erdogan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu vom Samstag 18.8.2018 einstimmig als AKP-Chef bestätigt. Ein Transparent am Parteitag gibt Rätsel auf: Da sind 3 historische Daten genannt und es steht der Satz: Die Geschichte wiederholt sich. Jedes mal wird ein großer Sieg des Islam über das Christentum (bzw. alle Welt) genannt:  … Wohin steuert Erdogan? weiterlesen

Hagia Sophia

Die Hagia Sophia wieder in eine Moschee zu verwandeln, ist nach Ansicht von Erdoğan ein türkischer Sieg und eine Quelle des Nationalstolzes in einer Zeit großer Unruhen. »Die Wiedergeburt der Hagia Sophia [als Moschee] ist ein Vorbote für die Befreiung der Al-Aqsa-Moschee [in Jerusalem]. Wir folgen dem Willen der Muslime auf der ganzen Welt, wenn wir das Zeitalter der Unterbrechung beenden.« weiterlesen 

 

 

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