Gerechtere Mathematik

Nach der neuen Sprache kommt die neue Mathematik.

Die Bildungsinitiative „The Education Trust“ in Oakland (Kalifornien) hat eine Unterrichtsempfehlung für Lehrer herausgegeben. Das Ziel: eine „gerechtere Mathematik“ für „Schwarze“, „Latinx“ (Latinos) und „mehrsprachige Schüler“.

Der Vorwurf der Bildungsinitiative: Mathematik stärke eine „weiße Vorherrschaft“!

Die Lehrer werden deshalb aufgefordert, im Mathe-Unterricht Schüler bei Rechenaufgaben nicht nach der richtigen Lösung zu fragen. Da Mathe vor allem von Weißen dominiert werde, könnten sich Schwarze und Latinos diskriminiert fühlen, wenn sie die Lösung von Aufgaben nicht wüssten, so die Begründung.

Sie geht davon aus, dass der in der Kolonialzeit entstandene Rassismus in jedem noch so banalen Aspekt des Lebens verankert ist. Das geht so weit, dass man selbst die Mathematik für ungültig – da „nicht objektiv“ – erklärt, weil sie angeblich von weißen Kolonialherren erschaffen wurde.

Christoph de Vries (46, CDU): „Die Forderungen mancher Aktivisten sind inzwischen so irre, dass damit das wichtige Engagement gegen echten Rassismus diskreditiert wird.“  mehr Informationen

Die Behauptung, dass ein Mensch aufgrund seiner Abstammung  schlechter Mathematik betreiben kann, ist rassistisch.

Heute ist Realität, nicht was die Wissenschaft sagt, sondern wie der Einzelne etwas für sich interpretiert. Wir verlieren die gemeinsame Basis unserer Zivilisation. Damit enden wir, wie in Peter Bichsels Geschichte: Ein Tisch ist ein Tisch, im Unverstanden-Sein.

Jesus sagt auch: „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6 ). Jesus versucht nicht, allen die Wahrheit einzutrichtern, sondern er sagt ganz einfach, dass sich jeder, der sich von der Wahrheit bestimmen lässt, auf ihn hören wird. Die Wahrheit ist, wenn wir Jesus als den anerkennen, der er ist. Die Wahrheit ist: Gott ist Realität.

Wird Wahrheit zur Definitionsfrage, wird Wissenschaft ad absurdum geführt. Auch die Wissenschaft beruht auf Glaubenssätzen. Entzieh der Wissenschaft ihre Glaubensätze und sie fällt in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Wir verlieren die gemeinsame Basis unserer Zivilisation.
Die Wissenschaft bleibt uns schuldig zu erklären, was der Sinn des Lebens ist. Fressen und gefressen werden? Dann müssten wir auch so leben, der Starke gewinnt, der Schwache soll untergehen. Warum handeln wir umgekehrt? Weil es eine andere Realtität gibt. Die göttliche.

Ein Tisch ist ein Tisch (Kurzfilm) from Remo Rauscher on Vimeo.

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