Gemeinsam Beten

Das Coronavirus bedroht die Gesundheit vieler Menschen, beeinträchtigt unser Zusammenleben und hat noch nicht absehbare wirtschaftliche Konsequenzen. In dieser Situation hat das Gebet eine grosse Bedeutung. Deshalb rufen Christen zum gemeinsamen Beten auf.

Deutschland betet gemeinsam: Mittwoch 8. April 2020 ab 17 – 18.30 Uhr

Ministerpräsident Söder hat aufgerufen, für unser Land zu beten: das wollen wir tun. Johannes Hartl lädt alle dazu ein, an diesem Tag von 17:00 bis 18:30 Uhr gemeinsam zu beten: für Kranke und Gesunde, für alle, die jetzt wichtige Dienste leisten. Für unser Land! Wir beten gemeinsam! Online! Aus unseren Häusern und Wohnungen! Verbundenheit statt Isolation – Hoffnung statt Angst. Unser Land braucht Gottes Hilfe und wir wollen ein deutlich sichtbares Zeichen setzen.   deutschlandbetetgemeinsam.de

In der Schweiz betet man am Gründonnerstag, 9. April 2020, 20 bis 21 Uhr

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA, VFG – Freikirchen Schweiz, Réseau évangélique suisse, Gebet für die Schweiz, 24-7CH Prayer, Campus für Christus, Livenet und Federazione delle Chiese Evangeliche Libere del Ticino zum gemeinsamen Beten auf.

Zur Webseite: www.gemeinsambeten.ch

PDF von Seite gemeinsam beten.

Beten mit Psalm 77 und 46

Beten mit der Bibel, Mittwoch, 1. April 2020, Radio Maria Schweiz mit Corinne Rellstab und Hanspeter Obrist

Gott sagt zum König Salomo in 2.Chronik 7,13-14: „Wenn ich den Himmel verschließe und kein Regen fällt oder wenn ich der Heuschrecke gebiete, das Land kahl zu fressen, wenn ich die Pest in mein Volk sende und mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.“

Gebet: Himmlischer Vater, du hast drei Dinge angekündigtdie passieren werden, wenn die Menschen dich ignorieren. Du ziehst deine lebenserhaltende Hand zurück. So fehlt uns die Lebensgrundlage. Das Wasser steht für alles, was es braucht, damit etwas wachsen kann. Dann zerfällt das, was wir uns aufgebaut haben. Die Heuschrecke frisst die Ernte ab. Und indem uns neue Krankheiten erreichen, zeigst du uns, dass bisher jeder Tag ein Geschenk von dir war. Angesichts von Krankheiten merken wir, dass wir nichts wirklich in der Hand haben. Genau das passiert jetzt mit dem Virus, der durch unsere Länder zieht.

Doch du sprichst auch davon, dass du wieder Heilung schenkst, wenn die Menschen sich an dich wenden. Du sprichst von einem Volk. Es geht also nicht darum, das Einzelne beten, sondern dass viele dich suchen.

Demütigen heißt: Wir bekennen, dass wir es selbst nicht schaffen. Davon sind wir noch weit entfernt. Unsere Parolen lauten: „Wir schaffen das.“ Vergib uns unseren Stolz.

Wir bitten dich, dass unser Volk das Gebet wiederentdeckt. Gebet heißt, unser Herz vor dir auszuschütten, wie es David in Psalm 62,9 sagt: „Vertraut ihm, Volk, zu jeder Zeit! Schüttet euer Herz vor ihm aus! Denn Gott ist unsere Zuflucht.“

Suchen heißt, dranzubleiben. Nicht einfach ein schnelles Gebet zu sprechen, wenn Not am Mann ist, sondern sich immer wieder Zeit für dich zu nehmen.

Umkehren bedeutet, sich neu wieder auf Gott auszurichten, so wie es David in Psalm 25,15 sagt: „Meine Augen schauen stets auf den HERRN; denn er befreit meine Füße aus dem Netz.“

Du versprichst Heilung. Entweder Heilung von der Krankheit oder Heilung der Beziehung zu dir, damit wir eine Krankheit mit deiner Kraft und im Frieden mit dir ertragen können. Denn in deine Hände geben wir unser Leben. Danke, dass du jetzt bei jedem Einzelnen bist.

Aber was sollen wir tun, wenn Gott uns weit weg scheint? Da kann uns Psalm 77 helfen. Beten mit Psalm 77 und 46 weiterlesen

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