Die Reise eines Wissenschaftsprofessors vom Atheismus zum Glauben an Gott

Wenn deine Frau einen Kuchen für dich backt, dann kommt ein Chemiker und findet heraus, welche chemischen Substanzen im Kuchen sind. Dann kommt ein Physiker, vermisst den Kuchen, wiegt ihn und findet all die wissenschaftlichen Beweise – aber keiner der beiden kann dir sagen, warum deine Frau dir den Kuchen gebacken hat.

Professor Josef Chaloupka liebte die Wissenschaft. Hier erzählt er seine Geschichte.

Praktisch alles in unserer Welt basiert auf Beweisen. Wenn es exakte wissenschaftliche Beweise gibt, um etwas zu beweisen, dann beweist du es. Doch in unserem Leben gibt es gewisse Dinge, die wir nicht beweisen können und wo die Wissenschaft fehlschlägt, wie ihm erwähnten Beispiel des Kuchens.

Von Kindheit an war ich von der Wissenschaft fasziniert. Mein Lieblingsfach war Mathe. Meine Freunde mochten Sport oder Kunst – aber ich liebte Mathe und mich interessierte immer, wie die Dinge funktionieren. Ich nehme gerne Dinge auseinander und spiele mit ihnen. Deshalb fokussierte ich mich bald auf Technik. Ich begann ein Studium an einer Technischen Universität und wählte das Fach Automatisierungstechnik, eine Kombination aus Robotik, Programmierung und Elektronik und in diesem Feld arbeite ich bis heute. Ich liebe es, neue Algorithmen zu designen, die uns helfen, verschiedene Signale zu erkennen. Und ich unterrichte sehr gerne, weil ich mein wissenschaftliches Wissen an Studenten weitergeben möchte.

Eines Tages verteilten zwei Männer vor unserer Universität kleine Bibeln. Sie haben sich dabei nicht aufgedrängt, aber ich nahm gerne eine Bibel an, weil ich wissen wollte, worum es bei der ganzen Geschichte über Jesus geht. Ich hatte immer gedacht, dass seine Geschichte und wie er von den Toten auferstanden war nichts als ein Märchen sei. Und die Bibel wollte ich hauptsächlich lesen, um mit anderen Christen reden zu können. Denn wenn du mit jemandem diskutierst, brauchst du alle Informationen dazu.

Sobald ich begann, die Bibel zu lesen, merkte ich schnell, dass die Geschichte darin völlig anders ist als ich gedacht hatte. Ich fand heraus, dass sie eine logische Struktur hat und nicht bloß ein Märchen ist – und dass Gott völlig anders ist als ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich merkte auch, dass Jesus aus ganz anderen Gründen in diese Welt gekommen war, als ich gedacht hatte. Mich überraschte, wie freundlich er ist und wie anders als das, wie ich ihn definiert hatte – und ich begann, nach ihm zu suchen.

In dem Moment, als ich entschied, nach ihm zu suchen, wurde ich innerlich völlig verändert. Es war, als ob mich der Blitz getroffen hätte. Wenn du vom Blitz getroffen wirst, hast du extreme Schmerzen. Bei mir war das natürlich nicht so. Ich wurde vielmehr von komplettem Frieden und Ruhe erfüllt. Seit dem Moment weiss ich, dass Gott wirklich existiert.

Manche Leute denken, Wissenschaft und Glaube können nicht gemeinsam existieren. Doch heute gibt es jede Menge exzellenter Wissenschaftler, die ans Ende ihrer Forschung gelangt sind und merken, dass es da noch mehr gibt… All die Systeme dieser Welt, egal ob in der Physik, Chemie oder Biologie, sind so kompliziert, komplex und intelligent kreiert, dass hinter diesem intelligenten Design definitiv ein intelligenter Schöpfer stehen muss. Und für mich persönlich ist das unser Gott, Jesus Christus.

Man muss kein Wissenschaftler sein, um herauszufinden, ob Gott existiert oder nicht. Jeder von uns kann sich umschauen und die unglaubliche Vielfalt des Lebens um uns erkennen, das praktisch nicht durch die Wissenschaft erklärt werden kann. Ich weiß, dass Gott existiert und ich weiß auch, dass man ihn nur kennenlernen kann, wenn man nach ihm sucht. Ich habe nach Gott gesucht und ihn gefunden – und dir kann dasselbe passieren. mehr Informationen

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