Der Drache mobilisiert die ganze Welt

Der Drache mobilisiert in Offenbarung 13 die ganze Welt, um Gottes Absichten zu vereiteln.

Die antigöttliche Macht, wie auch der Satan (Drache), wird als Tier beschrieben. Diese Tiere repräsentieren nicht ein göttliches Ebenbild, sondern die Inkarnation des Bösen. Sie wollen Menschen entpersonifizieren und zur Zahl reduzieren. Gott jedoch ist eine Person und ruft seine Geschöpfe bei ihrem persönlichen Namen (Jesaja 43,1).

Das Ziel des Bösen ist die totale Abwendung des Menschen von Gott, indem den Menschen angedroht wird, dass ihnen ihre Lebensgrundlage entzogen wird. Kaufen und verkaufen kann nur noch, wer sich der neuen Weltordnung unterwirft, die Gott ins Lächerliche zieht. Im Gegensatz dazu verspricht Jesus, dass nicht unsere Systeme uns versorgen, sondern der himmlische Vater: Macht euch also keine Sorgen … Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht“ (Matthäus 6,31-32).

Das erste Tier steht für die staatliche Macht. Seine Beschreibung spielt auf die Eigenart der verschiedenen Weltreiche an. Der Löwe symbolisiert Babel, der Bär Persien und der Panther (auch Leopard) die Griechen, deren Reich sich schnell ausbreitete, dann aber durch Vier geteilt wurde (Daniel 7,6). Das römische Reich hat alle überrannt und auch Israel zerstört (siehe Daniel 7,21 / Daniel 8,24). Die Geschichte der Menschheit ist eine „Raubtiergeschichte“, kraftvoll, unersättlich, schnell und zerstörerisch.

Dem Tier wird gestattet, mit den Heiligen (Glaubenden) Krieg zu führen. Die Zeit des Krieges wird jedoch auf dreieinhalb Jahre beschränkt und das Tier kann nur tun, was schon vorherbestimmt war.

Das zweite Tier, der falsche Prophet, verkörpert religiöse oder philosophische Macht, die sich in den Dienst des ersten Tieres einspannen lässt und die Menschen darin bestärkt, nicht mehr auf Gott zu vertrauen. Das Tier sieht aus wie ein Lamm, spricht aber wie der Drache. Der Mensch, der sich nicht mehr an Gott orientiert, findet seinen Halt in neuen Dingen, die er nun anbetet. Es sieht aus, als stünde Gott nicht mehr im Fokus und der Mensch lasse sich von redenden Bildern prägen.

Die erwähnte Zahl 666 hat schon zu vielen Spekulationen geführt. Im Lateinischen, Griechischen und Hebräischen dienen die Buchstaben auch als Ziffern. Man kann also den Zahlenwert der Buchstaben eines Namens zusammenzählen. Die Zahl 666 lässt sich aus den Namen verschiedener Personen errechnen.

Die Bezeichnung VICARIUS FILII DEI, Stellvertreter des Sohnes Gottes, wie der Papst auf Latein bezeichnet wird, lässt sich so umrechnen: In „Vicarius“ haben wir V=5, i=1, c=100, i=1 und nochmals u=5. Das ergibt 112. In „Filii“ kommen noch 53 Zähler hinzu (dreimal i und das L). Zusammen mit den 501 für D und i in „Dei“ ergibt die Rechnung 666.

Wählt man das Hebräische, ergibt sich aus dem Namen Martin (30 + 1 + 80 + 100 + 1 +40) und der hebräischen Schreibweise Luthera (20 + 200 + 100 + 8 + 5 + 80 + 1) ebenfalls unterm Strich 666.

Hat man einmal das Berechnungssystem verstanden, ergeben sich ungeahnte spielerische Möglichkeiten. Setzt man beispielsweise A=100, B=101 und so weiter und addiert die Buchstaben des Namens HITLER, erhält man ebenfalls 666.

Nimmt man beispielsweise den sechsten Buchstaben des hebräischen Alphabets „Waw“, setzt ihn mit dem lateinischen W gleich und bringt diese Kombination ins Englische, wird aus der Abkürzung „www“ für World Wide Web (das Internet) die Zahl 666.

Auch bei der Bewegung „Fridays for Future“ könnte man die jeweils ersten Buchstaben der Worte nehmen. Da das „F“ der sechste Buchstabe des Alphabets ist, kommt man auch hier schnell auf 666.

Johannes hat jedoch nicht mit lateinischen Buchstaben, sondern mit griechischen geschrieben. Addiert man die Zahlenwerte des griechischen Bezeichnung „kaisar theos“ (Caesar Gott), dann erhält man den Wert 666. Greift man auf die hebräische Buchstabenarithmetik zurück, ergibt der Name „neron qesar“ (Nero Kaiser) ebenfalls die Summe 666.

All dies zeigt: Spekulationen helfen uns nicht weiter. Doch was könnte uns die Zahl 666 aufzeigen? Eines wird deutlich: Die Glaubenden stehen im Konflikt mit den vergöttlichten Weltherrschern, die sie unterwerfen oder in ihren Dienst stellen möchten. Das sagt auch der Text von Offenbarung 13,8: „Alle Bewohner der Erde fallen nieder vor ihm: alle, deren Name nicht seit der Erschaffung der Welt geschrieben steht im Lebensbuch des Lammes.“

Johannes beschreibt das Tier in seinen Briefen als Antichristen (1.Johannes 2,18; 1.Johannes 2,22; 1.Johannes 4,3; 2.Johannes 7). „Anti“ heißt im Griechischen „an Stelle von“ oder „gegen“. Johannes charakterisiert den Antichristen so: „Die nicht den im Fleisch gekommenen Jesus Christus bekennen. Das ist der Verführer und der Antichrist.“ Antichristen sind also die, die die Menschwerdung Gottes leugnen (siehe 2.Johannes 7).

Der Aufstand des Teufels endet in einem kosmischen Finale. Die Muster sind jedoch schon vorher wellenförmig in der Geschichte zu erkennen. Über den Zeitpunkt des großen Aufstands verliert Johannes allerdings kein Wort. Auch Jesus sagte: „Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat“ (Apostelgeschichte 1,7).

Vielleicht ist die Verweigerung des Termins eine Lösung des großen Rätsels. Vielleicht geht es nicht um einen Termin, sondern vielmehr um einen Zustand. Mit der Festlegung von Tag und Stunde wäre der Mensch nur noch ein Rädchen im Weltlauf. Gott wirbt jedoch um jeden einzelnen Menschen, bis sich niemand mehr zur Umkehr bewegen lässt, weil der Gegenspieler alle weltliche und religiöse Macht in seinen Dienst gestellt hat.

Text: Hanspeter Obrist

Apokalypse – Das biblische Buch der Offenbarung
Das Buch der Offenbarung (1)
Briefe aus dem Himmel (2)
Jesus sorgt sich um jede Gemeinde (3)
Ein Blick auf den Thron Gottes (4)
Wer ist würdig? (5)
Das Lamm enthüllt die Geheimnisse (6)
Rettung kommt von Gott (7)
Die Antwort auf die Gebete der Heiligen (8)
Das Böse hat Grenzen (9 und 10)
Gott sucht Anbeter (11)
Die Frau und der Drache (12)
Der Drache mobilisiert die ganze Welt (13)
Die Ernte (14)
Der Mensch verharrt in seiner Auflehnung gegen Gott (15-16)
Babylon und ihr Fall (17-18)
Das große Halleluja (19)
Die letzte Einladung (20)
Das himmlische Jerusalem (21)
Das Schluss-Statement von Jesus (22)

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Was löst Kommunismus kombiniert mit Corona aus:

Es zerstört nicht nur die menschliche Natur, sondern bringt die Menschen dazu, das Regime anzubeten, da die Partei das einzige ist, was Sie retten kann und ohne sie können Sie nicht überleben.

Geld und Macht können diese Art von Übel in der menschlichen Natur hervorbringen. Ich denke, nur der Glaube kann es ändern.

Zhang Zhan chinesische Anwältin

Ein Gedanke zu „Der Drache mobilisiert die ganze Welt“

  1. Frage: Was zum Beispiel würdest du tun, wenn durch die Pandemie das Bargeld abgeschafft wird, weil man sagt die Seuchen Übertragung durch das Bargeld ist enorm. Und dann von allen Menschen verlangt würde Sich am Handgelenk chippen zu lassen?

    Antwort: In Vers 8 steht, dass alle die nicht an das Lamm glauben davon betroffen sind. Vers 12 spricht davon, dass die Leute zuerst das Tier anbeten werden, bevor sie bereit sind sich kennzeichnen zu lassen. Solange der Heilige Geist in uns auf dieser Erde present ist, wird das Böse nicht so walten können. Deshalb ist ja auch die Entrückung verheissen. Deshalb ist es wichtig, dass wir heute unsere Beziehung zu Gott bereinigen, damit wir zu den Menschen gehören, die entrückt werden. Es ist ja erstaundlich wie gewisse Kreise ihre Ideen einfach noch nicht umsetzen können. Eben weil die Präsenz des Heiligen Geistes es noch nicht zulässt.

    Frage: Ist es dann so, daß wir vertrauen sollen, wie das Volk Israel in dr Wüste, das wir auch ohne „Geld“ bzw. Chip von Gott versorgt werden? Denn es steht auch, daß wir in der letzten Zeit verfolgt, gequält und verraten werden?

    Antwort: Ich finde es töstlich, dass der Vater im Himmel weiss, was wir brauchen. Einerseits zum Leben, anderseits auch in Verfolgung. Viele Christen, die verfolgt werden, berichten davon, dass sie die Nähe von Jesus so stark erlebt haben, wie nie zuvor. Er gibt Kraft, auch den Kelch des Todes zu empfangen, weil wir um die Auferstehung wissen. Das der Glaube in solchen Situtionen trägt, erfährt man erst, wenn man drin ist.

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