Archiv der Kategorie: 9 Erlebnisse mit Gott

Mein schönstes Weihnachtswunder

Wiebke Topf: Immer wenn die Weihnachtszeit kommt, erinnere ich mich an einen Traum, den mein damals vierjähriger Sohn in der Adventszeit hatte. Er gehört für mich inzwischen eng zu Weihnachten und ist mein schönstes Weihnachtswunder.

Unser Sohn Josia kam ohne Arme auf die Welt und hatte verkrümmte Beine. Durch mehrere Operationen und Hilfsmittel kann er laufen, aber seine Beine sind steif. Eines Morgens kam er zu mir und sagte, er habe von Jesus geträumt. Jesus sei ihm begegnet und habe mit ihm über seine Beine gesprochen.

Ich fragte ihn ganz aufgeregt, was Jesus denn darauf geantwortet habe – Mein schönstes Weihnachtswunder weiterlesen

Dank Gott wieder zurück im Leben

Markus Hänni (36): «Eigentlich sollte ich schon längst tot sein»  Er lebt schon sein ganzes Leben mit der unheilbaren Krankheit «Cystische Fibrose». Pro Tag bedeutet das 3 Stunden Atemtherapie und 25 Tabletten, die für sein Überleben notwendig sind. Trotz diesen Umständen strotzt Markus nur so von Lebenslust und hat sogar eine Familie gegründet.

Markus war fest entschlossen, sich das Leben zu nehmen und Dank Gott wieder zurück im Leben weiterlesen

Vom radikalen Muslim zum verfolgten Christen

Als Junge verschreibt sich Nassim dem Islam. Dafür will er kämpfen und sterben. Überzeugt von der Wahrheit des Islam, diskutiert er gerne über die Bibel. Als er Jesu Liebe begegnet, kann er nicht anders: Nassim wird Christ. Von nun an wird er beschimpft und gedemütigt – doch selbst als er Morddrohungen erhält, macht er keinen Rückzieher.

 

Das Wunder im Haus des Imams

„In einem Ort in Westafrika wurde ein Imam namens Sa’id ein Nachfolger Christi und begann, seinen neuen Glauben weiterzugeben. Die Moslems in der Nachbarschaft forderten, dass er seiner neuen Religion abschwören sollte, doch er weigerte sich. Deshalb begannen die Drohungen.

Als er erkannte, dass sein Leben auf dem Spiel stand, fing Sa’id an zu beten, ob er sein Zuhause verlassen und an einen sicheren Ort gehen sollte. Schließlich entschloss er sich, Das Wunder im Haus des Imams weiterlesen

Wenn der Geist Gottes drängt, werden Tote lebendig

In der Apostelgeschichte lesen wir, dass der Heilige Geist regelmäßig die ursprünglichen Pläne der Apostel umlenkte. Ein fesselndes Beispiel aus der heutigen Zeit, wie Gott sich über menschliche Strategien hinwegsetzt und den Prozess beschleunigt, dass Menschen in Kontakt mit dem Evangelium kommen, ist die Geschichte von Desta, einem Evangelisten im islamischen Westafrika.  Aus seinem Mund hört sich die Geschichte folgendermaßen an:

Mein Freund Samuel und ich wollten ein bestimmtes muslimisches Dorf besuchen und hatten uns mit meinem Motorrad auf den Weg gemacht. Es war eine lange, heiße und ungemütliche Reise und wir sehnten die Ankunft herbei. Doch leider gab unser Motorrad in der Abenddämmerung den Geist auf. Und was noch schlimmer war, das Ganze geschah genau einem sehr unfreundlichen islamischen Dorf, vor dem ich meine Mitarbeiter bereits gewarnt hatte. Es war ein sehr gefährlicher Ort für Christen.

„Die innere Stimme sagte ständig: Geh und bete!“

Wenn der Geist Gottes drängt, werden Tote lebendig weiterlesen

Dank einem Imam fand ich zu Jesus

„Mohammed“ kam durch einen Imam in Kontakt mit einem Christen, studierte das Neue Testament und fand zum Glauben an Jesus.

Er berichtet: Ein Imam kam eines Tages auf mich zu und sagte: «In Algerien gibt es Christen. Wir müssen uns darum bemühen, dass diese wieder zum Islam finden und dass nicht noch mehr Christen werden.» Er schlug mir ein Buch vor, das beweise, dass die Bibel gefälscht sei. Ich begann, dieses Buch, in dem Bibelstellen kommentiert waren, zu lesen. Doch um eine fundierte und differenzierte Debatte führen zu können, war ich der Meinung, dass wir parallel dazu eine Bibel lesen sollten. Das sei gefährlich, Dank einem Imam fand ich zu Jesus weiterlesen

Terror im Namen Allahs ändert seinen Glauben

Eigentlich war Al Fadi immer stolz darauf, Muslim zu sein. Der gebürtige Saudi wäre sogar bereit gewesen, für seinen Glauben zu sterben. Doch als er sieht, wie viel Terror im Namen Allahs ausgeübt wird, beginnt er, den Islam und seine bisherige Weltanschauung in Frage zu stellen.

Al Fadi

Mein Leben lang war ich stolz, in Saudi Arabien aufzuwachsen, im Zentrum des Islams. Schon mit drei Jahren lehrten mich meine Eltern, dass nur der Islam die wahre Religion sei, Terror im Namen Allahs ändert seinen Glauben weiterlesen

Durch meine Blindheit lernte ich mich erst richtig kennen

Als Jennifer Rothschild aufgrund einer Krankheit als Teenager erblindet, erkennt sie, dass ihre Blindheit sie nicht definiert – und lernt Gott und sich selbst auf ganz neue Art kennen.

     Jennifer Rothschild

Als Kind konnte Jennifer Rothschild gut sehen. Doch mit Durch meine Blindheit lernte ich mich erst richtig kennen weiterlesen

Horror wurde zu Liebe – Ursula Link erzählt ihre Geschichte

Es geschah in der Millenniumsnacht. Ursula Links älteste Tochter Steffi wurde missbraucht und brutal ermordet. Ursula Link blieb mit ihrer 14-jährigen Tochter Nadine alleine zurück.

Der Verlust von Steffi löste bei Ursula und Nadine Link nie gekannte Schmerzen aus – in der Seele und am Körper. So stark, dass sich beide mit Selbstmordgedanken plagten. Mitmenschen normal zu begegnen, geschweige denn konzentriert zu arbeiten, war nicht möglich. Das Geld wurde immer knapper. «Als ich nicht mehr wusste, wovon wir leben sollten, klopften wir bei Freunden der Mädchen an. Selbst nicht auf Rosen gebettet, sagten sie, dass uns nur einer richtig helfen könne: Horror wurde zu Liebe – Ursula Link erzählt ihre Geschichte weiterlesen

Ich hatte nie vor, Christ zu werden

Immer nahm Mohammad Ahmed seinen islamischen Glauben sehr ernst. Christen hasste er leidenschaftlich. Bis er eines Nachts einen Traum hat, indem Jesus zu ihm spricht.

Ich bin in Äthiopien aufgewachsen, in meiner Familie sind alle sehr gläubige Moslems. Seit Generationen bauen wir Moscheen und verbreiten den Islam. Auch ich war ein sehr ernsthafter Moslem. Ich bin sogar bis nach Mekka gepilgert, um alle meine Pflichten als Gläubiger zu erfüllen.

In der Moschee war ich einer der Obersten. Zu meinem Aufgabengebiet gehörten einige Gruppen in unserer Wohngegend, die ich dazu anhielt, Christen das Leben schwer zu machen. Wenn wir eine Bibel fanden, verbrannten wir sie öffentlich. Ich selbst habe sieben Bibeln verbrannt und einen Christen sogar mit einem Messer angegriffen.

Doch dann hatte ich eines Nachts einen seltsamen Traum. Ich hörte eine Stimme, die zu mir sagte: «Mohammad, du lebst in Finsternis. Komm aus deiner Höhle und folge mir nach.» Als ich aufwachte, wusste ich, dass es die Stimme des christlichen Gottes war. Am selben Tag besuchte ich meine Mutter und erzählte ihr davon. Sie war so wütend, dass sie mich aus dem Haus warf.

Ich wusste selbst nicht so wirklich etwas mit diesem Traum anzufangen. Ich war ein guter Moslem und darauf war ich stolz.

Wenig später hatte ich noch einen Traum, indem dieselbe Stimme zu mir sagte: «Mohammad, du wirst diese Finsternis verlassen und mir nachfolgen.» Doch ich wollte nicht. Ich war Moslem und ich wollte Moslem bleiben.

Nach diesem Traum fiel ich plötzlich in eine Art Depression. Ich konnte nicht mehr essen, nicht mehr gehen und ich konnte nicht mehr reden. Ich ging in verschiedene Krankenhäuser, um mich behandeln zu lassen, aber keiner konnte mich heilen. Ich war verzweifelt.

Wie ich mich in meinem Bett hin und her wälzte, fielen mir plötzlich die Missionare aus unserem Ort ein. Ich hatte zwar Angst, dass meine Verwandten und Freunde mich umbringen würden, aber ich beschloss, sie trotzdem anzurufen und mit ihnen zu sprechen.

Mit schwacher Stimme bat ich sie um Hilfe und sie kamen so schnell sie konnten zu mir. Sie erzählten mir davon, wer Jesus ist. Von seiner Botschaft der Gnade und dass man bei ihm allein durch den Glauben gerettet ist. Es war so anders als alles, was ich bislang geglaubt hatte, aber ich wusste: Das ist die Wahrheit.

Irgendwie spürte ich, dass es an der Zeit war, meinen Stolz aufzugeben und anzuerkennen, dass nur Jesus mich retten kann. Noch am gleichen Tag war meine Depression wie weggeblasen.

Nach und nach lernte ich mehr von Jesus. Heute bin ich so dankbar, dass Gott zu mir gesprochen hat. Er ist das Beste, was mir passieren konnte.

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Dein Herr möchte nicht, dass du jetzt zu ihm in den Himmel kommst – aus Aleppo

„Mr. XY leistet seinen Militärdienst in der Syrischen Armee. Als er gegen Abend an einem der Checkpoints gerade Dienst hatte, wurden sie von Rebellen der Freien Syrischen Armee angegriffen. Die meisten seiner Kameraden wurden erschossen bis auf einige wenige, die flüchten konnten. Auf ihn richtete einer der Kämpfer der Freien Syrischen Armee seine Kalaschnikow, hielt sie ihm an den Kopf und versuchte ihn ebenfalls zu erschießen. Als er abdrückte, kam aber keine Kugel heraus und blieb im Gewehr stecken. Er versuchte es mehrmals, aber es funktionierte nicht. Mr. XY rief daraufhin: „Schieße und töte mich, denn ich werde bei meinem HERRN Jesus im Himmel sein. Ich habe keine Angst.“ Aber der Kämpfer der FSA antwortete ihn: „Es scheint, dass selbst dein HERR nicht möchte, dass du jetzt zu ihm in den Himmel kommst. Wer bin ich, etwas gegen seinen Willen zu tun? Hau ab und lass dich nicht wieder blicken. Renne um dein Leben …“ So konnte er den Checkpoint verlassen und nach Hause zurückkehren und die Barmherzigkeit unseres HERRN bezeugen und wie ER eingegriffen hatte.“  

Quelle: http://syrien.webnode.com/news/erhorte-gebete-ein-zeugnis-aus-aleppo/

Simea Schwab gebraucht geschickt ihre Füße als Hände, weil sie ohne Arme zur Welt gekommen ist

Trotz schwerster körperlicher Behinderung geht die 42jährige Bernerin heute voller Optimismus durchs Leben. Die Theologin erzählt bei „Aeschbacher“ vom November 2012 von ihrer behüteten Kindheit als Bauerntochter, vom Verlust des Selbstwertes in der Jugendzeit, von den größten Herausforderungen während der Lehrjahre und von ihrem unermesslichen Gottvertrauen.  Aeschbacher November 2012  : http://www.videoportal.sf.tv/video?id=9d1dc5c5-e469-4fce-9a23-ef8da33377a1

Die 42-Jährige, die in Kerzers wohnt, ist ohne Arme zur Welt gekommen, und auch ihre Beine sind ungleich lang. «Manchmal ist mein Körper verkehrt», sagt sie und gestikuliert mit den Füssen. Am linken Fuss sind nur vier Zehen. «Jemand sagte zu mir, da fehle ein Zeh. Ich habe erwidert: Nein, da fehlt keiner, mein Fuss hat eben nur vier Zehen.» Ihr ist ganz wichtig: «Ich will nicht über meine Behinderung definiert werden.»

Mit ihrem Buch «Fussnotizen» hat sie sich einen Traum erfüllt. Es ist keine Autobiografie. Eher eine Sammlung von Fragmenten, von Splittern, von Gedanken, die ihr wichtig sind: über Erfolge und Enttäuschungen, Tränen und Lachen, Normalität und Angestarrt werden, Hilfsbedürftigkeit und Selbstständigkeit. Und über ihren Glauben.

Im Elternhaus gehörten Tischgebete und der Kirchgang dazu. Im Teenageralter findet Simea zu einem persönlichen Glauben. «Ich kann und will dieses mühselige Leben nicht alleine meistern müssen. Ich brauche diesen Gott, der sich mir zuwendet, mir aufhilft und mich schützt», schreibt sie im Buch.

Sie lernt Englisch und studiert in Manchester Theologie. Nach und nach lernt sie ihren Körper anzunehmen. «Ich danke dir Gott dafür, dass ich wunderbar gemacht bin», zitiert sie Psalm 139,14.

Wie viele Exemplare ihres Buches verkauft werden, ist für Simea Schwab zweitrangig. Ihr Wunsch ist es, dass Menschen von ihrer Geschichte berührt werden. «Ich habe viele Geschichten von behinderten Menschen gelesen. Oft scheinen sie mir entweder zu rosarot und zu positiv oder zu negativ und zu bitter.» Sie selbst hat längst nicht alle Fragen ans Leben und an diese Welt abgehakt. Manchmal packt sie die Wut auf diese Gesellschaft, die die Abtreibung eines behinderten Kindes als normal ansieht.

Simea Schwab strahlt eine Lebensfreude aus, die bei sogenannt Gesunden rar ist. Sie reist gern durch die Welt, sogar bis Afrika. Ihr Leben ist komplizierter als das anderer Menschen, aber die Freiburgerin versinkt nicht in Selbstmitleid. Im Gegenteil. «Meine Eltern standen von Anfang an zu mir und zeigten mir, dass ich in Ordnung bin, so wie ich bin. Ich durchlief die normale Schule und schloss eine kaufmännische Ausbildung ab.»

Vom Typ her ist Simea Schwab eigentlich eher pessimistisch. «Dem habe ich aber den Kampf angesagt. Mir ist es wichtig, das Glas halb voll zu sehen und nicht halb leer. Ein Schlüssel dazu ist die Dankbarkeit. Zum Beispiel bewusst dankbar sein für das, was man hat. Zudem freue ich mich sehr über die Schöpfung.»

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Homepage von Simea Schwab: http://www.simeaschwab.ch

Sendung Fenster zum Sonntag  :  http://www.sonntag.ch/scripts/sonntagplayer.html?v=http%3A//sonntag.aare-rz.com/mp4/2010/av389_s_gross.mp4

Simea Schwab, Fussnotizen aus meinem Leben, Blaukreuz-Verlag Bern, ISBN 978-3-85580-490-0, Fr.28.80.   http://www.amazon.de/Fussnotizen-meinem-Leben-Simea-Schwab/dp/3855804907/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1353408765&sr=8-1

Eigentlich müsste er längst tot sein

Der 31-Jährige Markus Hänni aus Toffen BE leidet wie seine beiden Brüder an der unheilbaren Stoffwechselkrankheit Cystische Fibrose. Er könnte jederzeit ersticken. Er sagt: «Ich weiß, dass meine Uhr schneller tickt, mein Leben ist heute. Es ist erst wenige Monate her, dass sich Hänni fragte, warum er sein Schicksal eigentlich auf sich nimmt. Die Kraft war ihm verloren gegangen. «Meine Gedanken sehnten sich nach ewiger Stille, ich habe in der Bibel nach Ausreden gesucht, die es einem Menschen in Schwierigkeiten erlauben würden, dem Leben ein Ende zu setzen.»
Wie durch ein Wunder wachte Hänni jedoch wieder auf. Tags darauf setzte er sich an den Flügel der Tiefenau-Klinik in Bern und spielte. «Ich spürte, wie gut mir das tat. Ich beschloss, wieder zu kämpfen. Für das Leben und die Liebe.»

Seit zwei Jahren ist Markus Hänni mit der Pflegefachfrau Barbara zusammen. Im November haben sich die beiden verlobt. Er strahlt, wenn er darüber spricht. Woher nimmt er die neue Kraft? «Ich glaube an Gott und ein Leben nach dem Tod.» Ohne den Glauben könne er niemals so positiv in die Zukunft schauen.

Hänni bezieht IV, macht bei der protestantischen Glaubensgemeinschaft ICF ein Volontariat als Künstlerischer Leiter, schreibt Musicals und Theaterstücke und ist als Schauspieler tätig. Er hat auch ein Buch über sein Leben geschrieben.

Mitleid zu erwecken sei das Letzte, was er beabsichtigt. «Mein Buch soll helfen, die Betroffenen in die Gesellschaft zu integrieren, anstatt sie zur Schau zu stellen.

Die Idee entstand in der Phase psychischer Instabilität. «Ich habe mir die Probleme aus dem Leib geschrieben», bilanziert Hänni. Es gibt so viel Schönes. Heute habe er ein erfülltes Leben. «Gott ist ein Freund und hilft, wenn es mir schlecht geht.»

Auf die Frage, ob er mit Gott auch über den Tod rede, antwortet er ohne Umschweife: «Ich bin sicher, dass ich nach meinem Tod in seiner Hand sein werde.» Angst davor hat er nie gehabt. «Ich habe Barbara versprochen, dass ich noch ein paar Jahre anhänge.»

Die Ärzte sagten ihm, dass er mit konsequenter Therapie noch viele glückliche Jahre erleben könne – sofern keine Komplikationen auftreten.

In der Schweiz leiden rund 1000 Menschen an Cystischer Fibrose (CF). Die Krankheit führt dazu, dass lebenswichtige Organe von Schleim verstopft sind. Die unheilbare Stoffwechselerkrankung, auch Mukoviszidose genannt, entsteht durch einen Fehler im Erbgut.

Zum Interview im Hof mit Himmel

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http://markushaenni.wordpress.com/

http://www.facebook.com/pages/Eigentlich-m%C3%BCsste-ich-l%C3%A4ngst-tot-sein/237124229714285

Hoffnung auch ohne Arme und Beine

2011 war ein sehr bewegtes Jahr. Die Naturkatastrophe in Japan mit Fukushima, Erdbeben in vielen Ländern, der dramatische und nicht erwartete Umbruch in der islamischen Welt oder das Schuldendesaster und politische Ratlosigkeit im Euroraum.Ein solcher Rückblick kann uns Angst machen – wie sieht meine Zukunft aus?

Äussere Umstände können dazu führen, dass Unsicherheit oder gar Trostlosigkeit in unserem Leben einen bedrohlichen Platz einnehmen. Angst und Resignation beginnen uns zu lähmen. Wir haben dann das Gefühl, dass uns «die Hände gebunden sind» und wir die Situation sowieso nicht verändern können.

Ein Mann, der am «World Economic Forum» (WEF) in Davos auftrat, hat 2011 beeindruckt. Sein Name: Nick Vujicic. Obwohl er weder als Wirtschaftsmanager noch als Politiker etwas vorzuweisen hatte, hinterliess er bei den Mächtigen der Welt einen bleibenden Eindruck. Der WEF-Gründer Klaus Schwab bezeichnete ihn als «grossartiges Beispiel für unglaublichen Lebensmut».

Womit hat dieser junge Mann die mächtigen Politiker und Manager am WEF beeindruckt? Nick Vujicic ist als Mensch ohne Arme und ohne Beine geboren. Man könnte meinen, dass ihm «die Hände gebunden sind» und er «keinen Schritt vorwärts kommt». Der äussere Eindruck täuscht jedoch. Nach mehreren tiefen Krisen hat er gelernt, den Sinn seines Lebens zu erkennen – ja, sein Leben «in die Hand zu nehmen».

 

Er meint: «Im Leben geht es nicht ums Haben. Es geht ums Sein.»  «Ich kenne Menschen mit einem perfekten Körper, die nicht halb so glücklich sind wie ich.» «Das Wenn-ich-doch-nur-X-hätte-dann-wäre-ich-endlich-glücklich-Syndrom ist nichts weiter als eine Massenillusion. Wer nur nach materiellen Dingen strebt, wird den Punkt der Zufriedenheit nie erreichen.»

Die Kraft für ein Ja zu seinem Leben schöpft Nick Vujicic heute aus seinem Glauben: «Nichts im Leben ist Zufall. Jeder Atemzug, jeder Schritt – Gott hat es in der Hand.» «Eines Tages fand ich in der Bibel den Vers: ‚Aber alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und sind nicht erschöpft.’ Da begriff ich, dass ich keine Arme und Beine zum Leben brauche. Bei Gott finde ich das, was zählt, das, was mich weiterbringt.»

The Butterly Circus

„The Butterfly Circus“ – Kurzfilm (engl., Dauer: 23 Min.) über „Will“, einen Mann ohne Arme und Beine, der als Jahrmarkt-Attraktion sein Leben fristet – bis er eines Tages den lebensfrohen Artisten des „Butterfly Circus“ begegnet – gespielt wird Will von Nick Vujicic.

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