Alle Beiträge von obrist-impulse

Kreuzerhöhung / Exaltation of the Holy Cross

14. September katholisch / 25. September armenisch /  27. September orthodox  / 6. November armenisch
Das zweitwichtigste Kirchenfest in Jerusalem.

Das Fest der Kreuzerhöhung erinnert an die Legende, dass die Kaiserin Helena zur Zeit vom Bau der Grabeskirche in Jerusalem durch Konstantin, ein Stück vom Kreuz von Jesus gefunden haben soll. Die Einweihung der Kirche 335 wurde an dem Tag gefeiert, an dem das Kreuz gefunden wurde. Von Jerusalem aus Kreuzerhöhung / Exaltation of the Holy Cross weiterlesen

Christen werden sich selbst überlassen

Wie die USA aus Afghanistan, zieht Frankreich seine Truppen von der afrikanischen Sahel-Zone zurück. Blühende Christengemeinden werden damit islamischem Terror ausgeliefert.

Ähnlich wie in Afghanistan die Amerikaner bei den Taliban, konnten sich aber die Franzosen und ihre Verbündeten nicht gegen die Sahel-Islamisten durchsetzen. Im Gegenteil: Deren Angriffe nahmen in den vergangenen sieben Jahren zu.
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Wie geht es weiter mit Erdogan

Nach 19 Jahren heißt es in der Türkei zum ersten Mal: „Die Ära Erdoğan geht zu Ende.“

Obwohl der türkische Präsident in den Jahren seiner Regierungszeit zahlreiche Krisen erlebt hat, hieß es nie, er sei am Ende des Weges angelangt. Aus zwei relevanten Gründen ist nun aber vom Ende die Rede, der eine hängt mit seiner Gesundheit zusammen, der andere mit den Wahlen. Wie geht es weiter mit Erdogan weiterlesen

Bild im falschen Kontext

Das Foto ‚Afghanische Frau von Taliban angekettet‘ ist von 2014 und nicht von 2021. Es ist ein symbolisches Bild und in London aufgenommen.

Das Bild entstand für einen Protest gegen den Islamischen Staat am 17. Oktober 2014 in London.

Das Foto zeigt eine Personifizierung des Extremismus, der in Ländern unter der Scharia existiert, dem islamischen Recht, das die Taliban nun auch in Afghanistan auf extreme Weise durchsetzen wollen. Das Foto hat also keinen Bezug zu aktuellen Ereignissen. Bild im falschen Kontext weiterlesen

Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe

2021: Donnerstag 9. September

Am 3. oder 4. Tischri erinnert das «Fasten des Gedalja» an die Ermordung des letzten jüdischen Statthalters unter Nebukadnezar. Nebukadnezar zerstörte Jerusalem am 9. Aw 586 v. Chr. und deportierte Juda nach Babylon.

Die Geschichte dieser folgenreichen Untat, die Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe weiterlesen

Abraham – Leben durch ein Opfer

Der Opfergang von Abraham und Isaak in 1.Mose 22,1-19 ist eine der schwierigsten Stellen in der jüdischen Bibel. Der Text wirft viele Fragen auf, die er selbst nicht beantwortet. Das Entscheidende ist, mit welcher Brille wir den Text lesen und welche Parallelen wir hinzuziehen.

Auf den Punkt gebracht geht es darum: Gott treibt uns an einen Punkt, an dem alles zerrinnt, damit wir erfahren: Der HERR sieht und der HERR lässt sich sehen. Isaak lebt, weil jemand an seiner Stelle stirbt.

Sendung Spiritualität, Montag, 6. September

Gott offenbart sich im Tiefpunkt eines Lebens. In der oberflächlichen Betrachtung wird man diese Geschichte und damit Gott missverstehen.

Liebe ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen. Gold wird im Feuer geläutert. Unter Druck kommt heraus, was in uns ist. Wer einen Menschen liebt, bewahrt ihn nicht vor allem, sondern begleitet ihn durch alle Schwierigkeiten hindurch. Die Erfahrung von Paulus in Römer 8,28 ist: Alles muss uns zum Guten dienen.

Gott treibt uns an den Punkt, an dem das Kartenhaus unserer Theologie zusammenbricht. Dann erfahren wir: Der HERR sieht und der HERR lässt sich sehen. Wir leben, weil der himmlische Retter an unserer Stelle stirbt. Abraham – Leben durch ein Opfer weiterlesen

Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens

Montag 6. September 2021 beginnt nach Sonnenuntergang der Erew Rosch HaSchana vom jüdischen Jahr 5782.  

Gemäß dem Midrasch Wajikra Raba ist Rosch HaSchana der Tag, an dem Gott den Menschen erschaffen hat. Der Midrasch erklärt weiter, dass es ein Tag des Gerichts ist, weil auch Adam und Eva bereits an diesem Tag vor dem Himmlischen Gericht stehen mussten, nachdem sie die verbotene Frucht gegessen hatten. Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens weiterlesen

Jüdisches Neujahrfest in Uman Ukraine

Was für Moslems Mekka ist, ist für chassidische Juden die Stadt Uman in der ukrainischen Provinz. Jedes Jahr pilgern zu Rosch HaSchana bis zu 50’000 Orthodoxe dorthin. Zwischen den Wohnblöcken tanzen sie sich in Ekstase und warten auf den Messias. Zwischen Plattenbauten liegt Rabbi Nachman von Brazlaw begraben, den Chassiden als Heiligen verehren.

Uman erlebt 2021 einen Ansturm wie in normalen Zeiten – jedoch mit strengen Corona-Auflagen. Das ukrainische Gesundheitsministerium hält es für möglich, das Pilgern in nahezu vollständiger Form zu erlauben – jedoch unter der Bedingung, dass sich die Chassiden, die größtenteils geimpft sind, vor dem Abflug einem Covid-Test unterziehen.

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Synodalität

An vielen Orten in der römisch-katholischen Kirche spricht man über Synodalität. Doch meinen Katholiken damit jeweils höchst unterschiedliche Dinge.

Julia Knop, Professorin für Dogmatik in Erfurt, ist es eine Frage der katholischen Identitätsfindung. Während die einen von der Etablierung demokratischer Strukturen und Prozesse träumen, macht Rom seit Jahren gebetsmühlenartig und unmissverständlich klar, was katholische Synodalität bedeutet. Synodalität weiterlesen

Willkommen – Die Salbung durch die Sünderin

Die Begegnung von Jesus mit einer Frau im Haus des Pharisäers Simon ist voller Gegensätze (Lukas 7,36-50). Simon ist es peinlich, dass es gerade in seinem frommen Haus passieren muss, dass ungebeten eine Frau hereinkommt, deren Leben voll daneben ist.

Jesus sieht das anders. Er weiß, was Simon denkt und somit auch, was in dieser Frau vorgeht. Wo der Heilige Geist ein Herz berührt, da kann die fromme Ordnung durcheinander geraten.

Wir lassen uns inspirieren von Lukas 7.36-50 und entdecken die verborgenen Perlen des Textes.

Leben mit der Bibel, Donnerstag, 26. August,  Lukas 7,36-50, Radio Maria Schweiz

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Hassverbrechen in Israel

Kriminelle haben ein 15 Zentimeter großes Kreuz vom Gelände der berühmten Kirche der Brotvermehrung in Tabgha am See Genezareth gestohlen. Das bestätigte der Leiter des Gästehauses des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL) in Tabgha, Georg Röwekamp.

Die Täter kamen vermutlich in einem Boot. Das Kreuz war fest in einen Basaltstein eingelassen, der als „Altar“ für Eucharistiefeiern unter freiem Himmel am Ufer des Sees verwendet wurde. Hassverbrechen in Israel weiterlesen

Aufblicken inmitten von Katastrophen

Jesus ermutigt in Lukas 21, inmitten der Katastrophe zu ihm aufzublicken und uns nicht herunterziehen lassen von den Ereignissen.

Bevor Jesus wieder auf die Erde zurückkehrt, werden die Menschen ratlos und bestürzt sein vor Angst über das was über den Erdkreis kommt. Die Kräfte des Himmels werden erschüttert durch Umwelt und Klimakatastrophen.

Es wird eine Zeit der Irrlehren sein. Jeder kann unreflektiert seine Meinung publizieren. Es zählt nicht mehr die Wahrheit, sondern ob es die Menschen mögen.

Volk gegen Volk wird sich erheben. Es wird ethnische Konflikte geben.

Es gibt gewaltige Auswirkungen von Erdbeben, Hunger und Seuchen. Der Mensch rechnet nicht mehr mit der Naturgewalt und baut zu waghalsig. Anstatt einander zu helfen, schaut jeder nur für seinen Bauch. Es werden neue Krankheiten entstehen, die den Menschen aufzeigen, dass sie nicht alles im Griff haben.

Doch zuvor wird das Licht gehasst werden. „Dies aber ist das Gericht, dass das Licht (Jesus) in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Arges tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden; wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind“ (Johannes 3,19-21).

Zuerst wird Jerusalem zerstört (70 n.Chr.) und das jüdische Volk wird unter alle Völker zerstreut (130 n.Chr.) und nachdem die Zeiten sich erfüllen, wieder zurückkehren (ab 1880).

Wichtigster Hinweis: Aufblicken zu Jesus und sich nicht herunterziehen lassen.

Meine Augen schauen stets auf den HERRN; denn er befreit meine Füße aus dem Netz. Psalm 25,15

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Angebliche Todesurteile in Afghanistan

In Netz verbreitet sich eine Nachricht, über ein angebliches Todesurteil für 229 christliche Missionare von afghanischen Islamisten. Deshalb wird zu einer Gebetskette aufgefordert. Dieser Inhalt ist falsch. Die Zeichenfolge ist nicht neu und zirkuliert seit mindestens 2017 auf Facebook.

Kennzeichen für Kettenbriefe sind: Keine Daten, nur Angaben wie morgen / Die Aufforderung sofort (ungeprüft) die Nachricht weiterzuleiten. / Keine Angaben wo man die Nachricht öffentlich nachlesen kann (Die Frau in Afrika ist sehr unwahrscheinlich über die genaue Situation in Afghanistan orientiert).

Die älteste Veröffentlichung ist vom 12. September 2017 über Facebook. Angebliche Todesurteile in Afghanistan weiterlesen

Das muslimische Aschura-Fest

10. Muharram  / Aschura 2021 beginnt am Abend vom Mittwoch, 18. August und endet am Donnerstagabend, 19. August

Mohammed schloss sich mit seinen Gefährten in Medina zunächst dem Aschura-Fest, dem Versöhnungstag der in Medina und dessen Umgebung sesshaften Juden an; man fastete an diesem Tag vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenuntergang des nächsten Tages und nicht, wie im Ramadan, nur den Tag über. Nach dem islamischen Mondkalender fällt dieser Tag, an dem Das muslimische Aschura-Fest weiterlesen