Wenn Christen weltweit die Auferstehung Jesu feiern, dann wundern sich Muslime

Im Koran tritt Jesus als Prophet auf und man spricht auch von einem Doppelgänger.

Als die Wehen einsetzen, bekommt Maria es mit der Angst zu tun. Sie flieht aus der Stadt und sucht Schutz unter einer Dattelpalme. Sie weiß nicht, was ihr geschieht – denn ihr Sohn ist ohne die Beteiligung eines männlichen Partners gezeugt. Die Schwangerschaft ist nicht zu erklären.

Die junge Mutter muss mit der Situation jedoch nicht alleine fertig werden. Der neu geborne Säugling sagt zu ihr: „Sei nicht traurig! Dein Herr hat unter dir einen Bach quellen lassen. Schüttele den Stamm der Palme, so wird sie auf dich frische Datteln herabwerfen! Iss und trink und tröste dich!“ So erzählt der Koran in Sure 19 von Christi Geburt.

Für den Koran ist Jesus einer unter vielen Propheten, wie auch Abraham und Moses. Und genau wie die Geschichte seiner Geburt anders erzählt wird, endet Jesus im Koran auch nicht am Kreuz.

Auch im Koran wird Jesus verurteilt und soll zum Kreuze geführt werden, das wird in Sure 4 beschrieben. Jedoch unterliegen die jüdischen Vollstrecker des Urteils einem Irrtum, wenn sie glauben „wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, den Boten Gottes getötet“. In Wahrheit ist es ist vielmehr so, dass „sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht„.

Was stattdessen passiert ist, das erfahren wir nicht aus dem Koran. Eine gängige Theorie ist, an Jesu statt habe ein Doppelgänger am Kreuz gehangen. Der Koran lehnt den Gedanken ab, dass ein Mensch eins mit Gott sein könnte.

Nach christlicher Vorstellung hat Gott seinen Sohn als Zeichen an die Menschheit gesandt und auch wieder zu sich geholt. Jesus ist gemäß dem Neuen Testament die Menschwerdung Gottes. Er sagte: „Ich und der Vater sind eins“ (Johennes 10,30). Er verstand sich als der im Tenach (Altes Testament) verheissene Messias, um Gott und die Menschen zu versöhnen.

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