Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen

Der weltweite Gebetstag ist am 10. November 2019. In der Schweiz ist der «Sonntag der verfolgten Kirche» jeweils am 2. und 3. Sonntag des Monats November statt:  So. 10. und 17. Nov. 2019

Christen in über 100 Ländern werden sich am 11. November am „Gebetstag für verfolgte Christen“ beteiligen. Betroffen sind mehr als 100 Millionen Christen in aller Welt, vor allem in islamischen und kommunistischen Staaten.

Auch in Europa wird der Druck auf Christen weiter zunehmen. Von verfolgten Christen könne man lernen, Jesus trotz Bedrängnis treu zu bleiben, den Glauben öffentlich zu bekennen und verstärkt die Gemeinschaft mit anderen Glaubensgeschwistern zu suchen. Schreibt Pfarrer Ekkehard Graf (Owen bei Stuttgart) vom Arbeitskreis der Allianz für Religionsfreiheit – Menschenrechte – verfolgte Christen.  mehr Informationen

In Westeuropa nimmt die Akzeptanz für die Meinungsäußerungs- und Religionsfreiheit von glaubenstreuen Katholiken ab, schreibt Giuseppe Gracia in „Die Tagespost“.

Über Social Media kann heute fast jeder sagen, was er denkt. Doch Katholiken, die ihrem Glauben verpflichtet sind, zahlen dafür einen Preis: sie sinken im öffentlichen Ansehen und riskieren die gesellschaftliche und berufliche Ausgrenzung. Im Grunde geht es um eine Hetzjagd auf politisch unerwünschte Personen, um einen maßen medial ausgeführten Rufmord. Am Ende scheint man in Westeuropa das Christentum selbst heruntermachen zu wollen, damit es aus dem öffentlichen Leben verschwindetmehr Informationen

Verfolgung offenbart christliche Hoffnung

Auf ihrer Tournee durch die USA sprach eine Christin aus dem Nahen Osten eine Bitte aus, die eher ungewöhnlich klingt: Statt für ein Ende der Verfolgung zu beten, sollten Christen im Westen lieber für einen starken Glauben ihrer Geschwister beten. Viele Christen, insbesondere im Nahen Osten, müssen aufgrund ihres Glaubens unter schlimmen Umständen leben und … weiterlesen

Die lautlose Christenverfolgung: „Christenverfolgung? – Das gab´s doch nur im alten Rom“

Ein schwerer Irrtum. Über 100 Millionen Christen sind weltweit bedroht, immer mehr islamische Länder sind zu christenfreien Zone geworden, und trotzdem besteht ein völliges öffentliches Desinteresse am Thema Christenverfolgung. Es gibt Leute, die sich für alles und jeden einsetzen, von Homosexuellenehen bis hin zur Abholzung des Regenwaldes. Doch beim Thema Christenverfolgung zeigen alle eine ausgesprochene … weiterlesen

„Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit.“  1. Korinther 12,26

Ein Teil der Christen sind in ständiger Angst und leben mit Bedrohungen, weil sie in den Augen von Verwandten, Nachbarn, Regierung oder religiösen Fanatikern Feinde sind. Neben praktischer Hilfe bitten verfolgte Christen immer wieder darum: „Bitte betet für uns, damit wir in dieser Bedrängnis durchhalten!

Verfolgung hat sich verändert

Es gibt immer weniger staatliche Verfolgung. Dafür kommt eine neue Art von Verfolgung auf. Früher waren die Verfolger in der Regel Menschen ausserhalb einer Gemeinschaft. Sie versuchten Subkulturen zu zerstören, weil sie ihnen fremd und gefährlich erschienen.

In der islamischen Welt kommen die Verfolger oft nicht von aussen, sondern von innen. Der Verfolger isst oft am Frühstücksttisch oder schläft in der gleichen Wohung.

Früher verbargen Eltern oder Grosseltern einen anders glaubenden oder denkenden Sohn oder Tochter vor der Regierung. Im islamischen Umfeld sind es jedoch die Angehörigen, die dafür sorgen, dass sie eingesperrt, verbannt oder getötet werden.

Die Familienehre und das gesellschaftliche Ansehen sind wichtiger als das Leben der eigenen Angehörigen. In anderen Kulturen werden andersdenkende Menschen manchmal ausgestossen oder ausgeschlossen. Muslime neigen dazu, aktiv Verschwunde zu suchen und sie auszumerzen.

Das stellt das westliche Denken vor neue Herausforderungen. Jeder kann jederzeit Opfer eines Anschlages werden, weil er jemanden mit irgendetwas in seiner Ehre verletzt hat.

Jesus hat schon gesagt Lk 21,16: Ihr werdet aber verraten werden von Eltern, Brüdern, Verwandten und Freunden; und man wird einige von euch töten.“

Warum ist Gebet wichtig?

Gebet ist Begegnung mit Gott. Darin erfahren Menschen Kraft, Ermutigung und Hoffnung in schweren Lebenssituationen. Beten heißt, mit Gott zu reden und ihn um Hilfe zu bitten. Die Bibel fordert Christen auf, auch füreinander zu beten und besonders für diejenigen, die für ihren Glauben an Jesus verfolgt werden. Im Hebräer 13,3 heißt es: „Denkt an die Gefangenen und nehmt an ihrem Schicksal Anteil, als wärt ihr selbst mit ihnen im Gefängnis. Habt Mitgefühl mit den Misshandelten, als wäre es euer Körper, dem die Schmerzen zugefügt werden.“

Gebet ist auch das erste, um das uns verfolgte Christen immer wieder bitten. Gerade in Verfolgung und Bedrängnis brauchen sie Gottes Beistand, um in einem feindlich gesinnten Umfeld ihrem Glauben treu bleiben und die schweren Zeiten bewältigen zu können.

Verfolgung wird nicht durch Gebet beendet. Aber Zeugnisse von Christen aus Verfolgungsländern belegen, wie sehr sie durch Gebet ermutigt und durchgetragen werden.   (mehr Informationen)

Hier eine Diskussion bei Anne Will:

https://youtu.be/btwpc9crpWs?t=3m36s

Christen werden in Deutschland verfolgt, belästigt und getötet

2 Gedanken zu „Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen“

  1. Moin, Moin! Ich danke Dir für die Aufbereitung dieses umfangreichen Artikels.
    Leider ist einer der von Dir gesetzten Links „kaputt“. Vielleicht willst DU das ja noch ändern : Verfolgung wird nicht durch Gebet beendet. Aber Zeugnisse von Christen aus Verfolgungsländern belegen, wie sehr sie durch Gebet ermutigt und durchgetragen werden. (mehr Informationen)

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