Weihnachtsgrüsse wünschen und Neujahr feiern für Muslime verboten

Maria Josef Jesus

Muslime haben am Freitag 20.12.2013 in der indonesischen Provinz Aceh gegen Weihnachts- und Neujahrsfeiern demonstriert. Wie die Agentur AP berichtet, nahmen rund 70 Personen an der Demonstration in der Provinzhauptstadt Banda Aceh teil. Die Demonstranten forderten ein Verbot der christlichen Feierlichkeiten und verwiesen darauf, dass der Islam diese verbiete.

Der Protest ereignete sich nur wenige Tage nachdem die islamische Klerikerorganisation „Ulema Consultative Assembly“ in Banda Aceh Muslimen verboten hatte, Weihnachtsgrüße zu wünschen und Neujahr zu feiern. Die christliche Minderheit ermahnte der Gelehrtenrat, bei den Feiern die Vorgaben der Scharia zu respektieren. Festveranstaltungen in Hotels und Restaurants dürften die Muslime „nicht stören“, hieß es laut Asianews in der Erklärung. Die Gelehrten wiesen die islamischen Rechtshüter demnach an, mögliche Verstöße dagegen streng zu ahnden.

Scheich Yussuf al-Qaradawi  kritisiert in einer Predigt (2009) die lokalen muslimischen Geschäftsleute, die „die Geburt Jesu, Friede sei mit ihm, genannt Christmas zelebrieren […] mit ihren vier bis fünf Meter hohen Weihnachtsbäumen“ nur um des Kommerzes willen („nur für den Gewinn, für Geld“). Dies sei für Muslime unstatthaft und unpassend („ein Fest einer Religion zu feiern, die nicht die Eure ist, währenddessen andernorts der Bau von Minaretten Muslimen verboten wird.“).

Weihnachten und Neujahr gehören nicht zur islamischen Tradition, sondern zur „abendländisch-römischen“. Das Feiern ist deshalb für Muslime „haram“, also nach islamischem Recht verboten.

Dabei wird Jesus im Koran als der Prophet Isa verehrt. Im Koran wird die Jungfrauengeburt gelehrt (Sure 3,47.59; 19,22). Ebenso dass Jesus der Messias ist (Sure 3,45). Er wird erschaffen, Blinde und Aussätzige heilen und Tote wieder lebenig machen (Sure 3,49). Kein anderer Prophet im Koran konnte dies. Er hat übernatürliche Eigenschaften. Jesus stirbt und wird wieder zum Leben auferweckt (Sure 19,33). Er ist nach dem Koran der einzige Mensch, der nun in der Gegenwart Gottes (Allahs) ist (Sure 3,55). Seine Nachfolger werden besonders hervorgehoben (Sure 3,55).

Maria ist nach dem Koran die Schwester von Aaron (Sure 19,28) und damit auch die Schwester von Mose. So ist Mose nach dem Koran der Onkel von Isa / Jesus.

Warum sollten also Muslime die Geburt von Isa / Jesus nicht feiern dürfen?

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4 Gedanken zu „Weihnachtsgrüsse wünschen und Neujahr feiern für Muslime verboten“

  1. Warum hacken die „Auserwählten“ nur immer auf den friedlichen Moslims rum, wo sie weltweit morden und Politiker vergiften. Dank ihren Toten vor 78 Jahren feiern sie diese täglich und vergessen die 20 x mehr getöteten, auch Moslims, die in Europa gekämpft hatten. Schalom.

  2. Weihnachten feiern ist mitlerweile in 10 islamischen Ländern verboten!

    In Brunei stehen 5 Jahre Gefängnis als Strafe auf Weihnachten feiern!

    Der islamische Staat Somalia hat eben auch dies Jahr gerade, also 2015 Weihnachten feiern verboten.

    1. Vielen Dank für den Hinweis. In welchen 10 Ländern ist das Feiern von Weihnachten vom Gesetz her verboten?

      Am 22. Dezember 2015 sprach die somalische Regierung ein Weihnachtsverbot aus. Die Begründung: Weihnachten stelle eine Gefahr für den muslimischen Glauben des Landes dar. Mohamed Kheyrow, ein hoher Beamter im somalischen Justiz- und Religions-Ministerium, sagte zu dem Verbot: „Dass Muslime Weihnachten feiern, ist einfach nicht richtig, so etwas käme einer Abkehr von der Religion gleich.“

      Auch in Tadschikistan wurde 2015 das „Fest der Liebe“ verboten (vorher 2013). Das Bildungsministerium des zentralasiatischen Binnenstaats untersagte in diesem Jahr Weihnachtsbäume und Bescherungen in Schulen per Erlass. Das Verbot beinhaltet auch „das Verwenden von Feuerwerk, Festtags-Essen, Bescherungen und Spendensammlungen“ für Neujahr.

      In Brunei verbot die Regierung festliche Dekoration und das Singen von Weihnachtsliedern. Offizielle Begründung ist auch hier, dass das Fest den nationalen muslimischen Glauben gefährde. Wer aufmüpfig ist und trotzdem feiern will, dem drohen drastische Strafen von bis zu 20.000 Dollar und fünf Jahren Gefängnis. Das Ministerium für Religion verkündete in einem Statement: „Diese Maßnahmen sollen das öffentliche und exzessive Feiern von Weihnachten kontrollieren, das die „aqidah“ (den Glauben) der muslimischen Gemeinschaft schädigen könnte.“

      In Saudia-Arabien ist der Verkauf von Weihnachtsbäumen verboten.

  3. Daraus muss man erkennen, dass der Islam eine totalitäre, antichristliche Religion ist. Eine abartige Religion die nichts mit Frieden zu tun hat, sondern sich in der Mehrheit gegenüber ändern Religionen immer feindlich gibt. Nur unsere biernenweichen Politiker lassen sich vom Islam täuschen und glauben daran, wenn Muslime sagen, der Islam bzw. der Koran sei friedlich. Die traurigen Tatsachen weltweit beweisen das Gegenteil. Der Islam ziehlt die Weltherrschaft an, darum ist Integration ein Wunschdenken von uns Europäern.

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