Vandalismus an Kirchen und Moscheen in Israel

Wie die Zeitung «Haaretz» am Sonntag berichtete, sind in Israel seit 2009 total 53 Moscheen und Kirchen vandalisiert worden. Nur in neun der Fälle wurde aber Anklage erhoben, und nur in sieben Fällen gab es laut dem Bericht eine Verurteilung.

Von den 53 genannten Fällen sind nur noch deren acht Gegenstand von Untersuchungen, während alle anderen 45 geschlossen worden sind. Die Daten des israelischen Ministeriums für öffentliche Sicherheit reichen nur bis Juli 2017, doch der Vandalismus dauert an, wie «Haaretz» schreibt.

Der bisher letzte Fall trug sich am Mittwoch 20.9.2017  in der St. Stephen‘s Kirche im Kloster Bet Jamal bei Beit Shemesh zu. Viele Gegenstände wurden zerbrochen, unter ihnen bemalte Glasfenster und eine Statue der Jungfrau Maria.

Dies war das dritte Mal in den letzten fünf Jahren, dass das Kloster von einem Vandalenakt betroffen worden ist. Die Welle dieser Art von Vandalismus erreichte laut den Daten 2013 ihren Höhepunkt. In jenem Jahr wurden elf Untersuchungen eröffnet, und fünf Menschen wurden verurteilt. Ebenfalls in jenem Jahr errichtete die Polizei eine Sondereinheit für Hassverbrechen in ihrem Distrikt für Judäa und Samaria (Westbank).   mehr Informationen

 

Graffiti: Tod den ungläubigen Christen

Sonntag 17. Januar, an dem Tag, an dem der Papst eine Synagoge in Rom besuchte, beschmieren jüdische Extremisten an der Dormitio-Abtei in Jerusalem die Türen und Wände. „Tod den ungläubigen Christen, den Feinden Israels“

Brandanschlag auf Kirche in Israel – Falsche Götter werden zerstört

In der Brotvermehrungskirche, welche von deutschen Mönchen verwaltetet wird, ist im nordisraelischen Tabgha in der Nacht zum Donnerstag 18. Juni 2015 ein Feuer ausgebrochen. Laut der Tageszeitung „Times of Israel“ befinden sich an den Wänden der Kirche Graffiti auf Hebräisch. „Falsche Götter werden wir vernichten“ (Zeile aus dem jüdischen Morgengebet Alenu). Dies führt zur Annahme, …  weiterlesen

Vandalismus in einem christlichen Dorf In Galiläa

Das Dörfchen Jish in Galiläa, in dem überwiegend katholische Maroniten leben, ist offenbar nach HaAretz von radikalen Juden heimgesucht worden. Jish oder Gisch ist ein christlich-arabischer Ort im israelischen Nordbezirk am Fuß des Berges Meron, zwischen Safed und der libanesischen Grenze. Die Reifen von mehr als 40 Fahrzeugen wurden aufgeschlitzt und die Wände mit hasserfüllten weiterlesen

Kloster in Israel von Siedlern beschmiert

Radikale jüdische Siedler haben in der Nacht zum Dienstag ein katholisches Kloster westlich von Jerusalem mit Parolen beschmiert. Das Kloster Deir Rafat liegt in einem ehemals arabischen Dorf in der Nähe von Beit Schemesch. So konnte man unter anderem lesen: «Amerika ist Nazi-Deutschland», «Jesus ist ein Affe», «Maria ist eine Kuh» oder «Preisetikette – Friedensabkommen». … weiterlesen

Terror aus jüdischen Reihen trifft das Kloster Latrun

Statement von Uri Russak Israel Ich habe eine etwas besondere Beziehung zum Trappistenkloster in Latrun. 1967, im Sechstagekrieg, war ich der erste israelische Soldat, der diesen Ort betrat. Ich sprach Deutsch mit den Mönchen und sie offerierten mir ein Gläschen Wein. Inzwischen habe ich das Kloster einige Male besucht, es ist sehr hübsch, man könnte …  weiterlesen

 

Reaktionen nach dem Vandalismus am Jerusalemer Baptistenhaus

Die Nachricht vom Montag, dass das Baptistenhaus in Jerusalem von unbekannten Tätern mit gotteslästerlichen Graffitis beschmutzt wurde, hat viele Reaktionen hervorgerufen. Der  Berater für Innere Sicherheit des Staates Israel, Dr. Moti Zaken, besuchte den Ort des Geschehens. „Er entschuldigte sich im Namen der Bürger Israels“, und versprach, die Täter zur Verantwortung zu ziehen, so Pfarrer … weiterlesen

Kloster in Jerusalem mit anti-christlichen Parolen beschmiert

Ein griechisch-orthodoxes Kloster in Jerusalem ist laut Polizeiangaben mit anti-christlichen Graffitis beschmiert worden. Demnach seien auf die Mauern des Klosters, das im Tal des Kreuzes nahe dem israelischen Parlament liegt, Parolen wie „Tod den Christen“ und „Maccabees von Migron“ in hebräischer Sprache geschmiert worden. Die Phrasen beziehen sich laut Medienangaben auf Maßnahmen der israelischen Regierung … weiterlesen

 

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